Kleiber Manuskript 06 - Käfer und Schmetterlinge, item 24
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eines noch entfernten Aeroplanes nicht unähnlich war. in den Nachmittags-
stunden war im Gebiet des ... die Julodis wie durch Zauber-
werk verschwunden, trotz des genauesten Suchens konnte ich keine einzige
auffinden. 2mal während der 1 1/2 Jahre meines Perowsker Aufenthaltes
verflogen sich auch 2 Julodiskäfer von den benachbarten, am linken Ufer
des ... gelegenen Dünen auf den Steppenstreif. im Kunjakul-Dünenge-
biet war der Käfer häufig u. trotz seiner Schutzfärbung in Bezug auf
Laub u. Gezweig der Wüstenakazie (grünlich, bläulich, gelblich metallisch
schimmernd) in Folge seiner Größe leich wahrnehmbar.
... frühen Morgen flogen mit Gebrumm über die Dünen die mehr
nächtlichen, heiligen Scarabäen (Ateuchus sacer, /Tafel I/2); ich fand
diese beinahe das ganze MIttelmeergebiet bewohnenden Käfer bei hrer
Tätigkeit, dem Pillendrehen, auch stets nur in der Nähe von Dünen u.
auf sandigem Boden, doch sind sie wie so viele Kerfe u. auch Pflanzen
Turkestans den Steppen u. Wüsten zugleich eigen.
Wenn auch die Anzahl der Käfer, die mir im nördl. Steppen u.
Wüstengebiete Turkestans bekannt geworden sind, sicherlich nur einen
geringen Prozentsatz der dort lebenden Arten darstellt (für ganz Mittel
europa wäre es ca 10 %), so liefert sie andererseits für die in Betracht
kommenden Gebiete doch insoferne ein ziemlich getreues Abbild ihrer Kä
ferfauna, weil sie sich gerade aus den häufigsten, charakteristischsten
u. durch ihr Massenvorkommen oft auffallendsten Arten zusammensetzt.
Auch bei uns zu Hause geben ja nicht die selteneren, sondern die häufi
gen u. gewöhnlichen Formen der Tierwelt ihr besonderes Gepräge; deshalb
kann ich mir es wohl gestatten, für die von mir besuchten Gebiete gewisse
Schlüße aus meinen Beobachtungen zu ziehen.
Wenn wir einen Rückblick auf das über die Käfer Nordturkestans gesagte
werfen, so ergeben sich als charakteristisch, der Artenzahl nach geordnet
folgende Familien:
1.
Sandläufer (Ciciudelidae)Rüsselkäfer (Salz-u. Sandrüssler, Tamariskenrüssler).2. Blätthörner (Nashornkäfer, Pentodon, Polyphylla, Pillendreher u. Mistkäfer, Cetonia
)u.s.w.).3. Trauerkäfer (Bapse, Tentiria, Microdera, Adesmia, Trigonoscelis, Peolrocenemis u.s.w.).
4. ...käfer (Zonabris).
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eines noch entfernten Aeroplanes nicht unähnlich war. in den Nachmittags-
stunden war im Gebiet des ... die Julodis wie durch Zauber-
werk verschwunden, trotz des genauesten Suchens konnte ich keine einzige
auffinden. 2mal während der 1 1/2 Jahre meines Perowsker Aufenthaltes
verflogen sich auch 2 Julodiskäfer von den benachbarten, am linken Ufer
des ... gelegenen Dünen auf den Steppenstreif. im Kunjakul-Dünenge-
biet war der Käfer häufig u. trotz seiner Schutzfärbung in Bezug auf
Laub u. Gezweig der Wüstenakazie (grünlich, bläulich, gelblich metallisch
schimmernd) in Folge seiner Größe leich wahrnehmbar.
... frühen Morgen flogen mit Gebrumm über die Dünen die mehr
nächtlichen, heiligen Scarabäen (Ateuchus sacer, /Tafel I/2); ich fand
diese beinahe das ganze MIttelmeergebiet bewohnenden Käfer bei hrer
Tätigkeit, dem Pillendrehen, auch stets nur in der Nähe von Dünen u.
auf sandigem Boden, doch sind sie wie so viele Kerfe u. auch Pflanzen
Turkestans den Steppen u. Wüsten zugleich eigen.
Wenn auch die Anzahl der Käfer, die mir im nördl. Steppen u.
Wüstengebiete Turkestans bekannt geworden sind, sicherlich nur einen
geringen Prozentsatz der dort lebenden Arten darstellt (für ganz MIttel
europa ware es ca 10 %), so liefert sie andererseits für die in Betracht
kommenden Gebiete doch insoferne ein ziemlich getreues Abbild ihrer Kä
ferfauna, weil si sich gerade aus den häufigsten, charakteristischsten
u. durch ihr Massenforkommen oft auffallendsten Arten zusammensetzt.
Auch bei uns zu Hause geben ja nicht die selteneren, sondern die häui
gen u. gewöhnlichen Formen der Tierwelt ihr besonderes Gepräge; deshalb
kann ich mir es wohl gestaten, für die von mir besuchten Gebiete gewisse
Schlüße aus meinen Beobachtungen zu ziehen.
Wenn wir einen Rückblick auf das über die Käfer Nordturkestans gesagte
werfen, so ergeben sich als charakterisitsch, der Artenzahl nach geordnet
folgende Familien:
1.
Sandläufer (Ciciudelidae)Rüsselkäfer (Salz-u. Sandrüssler, Tamariskenrüssler).2. Blätthörner (Nashornkäfer, Pentodon, Polyphylla, Pillendreher u. Mistkäfer, Cetonia
)u.s.w.).3. Trauerkäfer (Bapse, Tentiria, Microdera, Adesmia, Trigonoscelis, Peolrocenemis u.s.w.).
4. ...käfer (Zonabris).
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eines noch entfernten Aeroplanes nicht unähnlich war. in den Nachmittags-
stunden war im Gebiet des ... die Julodis wie durch Zauber-
werk verschwunden, trotz des genauesten Suchens konnte ich keine einzige
auffinden. 2mal während der 1 1/2 Jahre meines Perowsker Aufenthaltes
verflogen sich auch 2 Julodiskäfer von den benachbarten, am linken Ufer
des ... gelegenen Dünen auf den Steppenstreif. im Kunjakul-Dünenge-
biet war der Käfer häufig u. trotz seiner Schutzfärbung in Bezug auf
Laub u. Gezweig der Wüstenakazie (grünlich, bläulich, gelblich metallisch
schimmernd) in Folge seiner Größe leich wahrnehmbar.
... frühen Morgen flogen mit Gebrumm über die Dünen die mehr
nächtlichen, heiligen Scarabäen (Ateuchus sacer, /Tafel I/2); ich fand
diese beinahe das ganze MIttelmeergebiet bewohnenden Käfer bei hrer
Tätigkeit, dem Pillendrehen, auch stets nur in der Nähe von Dünen u.
auf sandigem Boden, doch sind sie wie so viele Kerfe u. auch Pflanzen
Turkestans den STeppen u. Wüsten zugleich eigen.
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eines noch entfernten Aeroplanes nicht unähnlich war. in den Nachmittags-
stunden war im Gebiet des ... die Julodis wie durch Zauber-
werk verschwunden, trotz des genauesten Suchens konnte ich keine einzige
auffinden. 2mal während der 1 1/2 Jahre meines Perowsker Aufenthaltes
verflogen sich auch 2 Julodiskäfer von den benachbarten, am linken Ufer
des ... gelegenen Dünen auf den Steppenstreif. im Kunjakul-Dünenge-
biet war der Käfer häufig u. trotz seiner Schutzfärbung in Bezug auf
Laub u. Gezweig der Wüstenakazie (grünlich, bläulich, gelblich metallisch
schimmernd) in Folge seiner Größe leich wahrnehmbar.
... frühen Morgen flogen mit Gebrumm über die Dünen die mehr
nächtlichen, heiligen Scarabäen (Ateuchus Sacer, /Tafel I/2); ich fand
diese beinahe das ganze MIttelmeergebiet bewohnenden Käfer bei hrer
Tätigkeit, dem Pillendrehen, auch stets nur in der Nähe von Dünen u.
auf sandigem Boden, doch sind sie wie so viele Kerfe u. auch Pflanzen
Turkestans den STeppen u. Wüsten zugleich eigen.
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eines noch entfernten Aeroplanes nicht unähnlich war. in den Nachmittags-
stunden war im Gebiet des ... die Julodis wie durch Zauber-
werk verschwunden, trotz des genauesten Suchens konnte ich keine einzige
auffinden. 2mal während der 1 1/2 Jahre meines Perowsker Aufenthaltes
verflogen sich auch 2 Julodiskäfer von den benachbarten, am linken Ufer
des ... gelegenen Dünen auf den Steppenstreif. im Kunjakul-Dünenge-
biet war der Käfer häufig u. trotz seiner Schutzfärbung in Bezug auf
Laub u. Gezweig der Wüstenakazie (grünlich, bläulich, gelblich metallisch
schimmernd) in Folge seiner Größe leich wahrnehmbar.
... frühen Morgen flogen mit Gebrumm über die Dünen die mehr
nächtlichen, heiligen Scarabäen (Ateuchus Sacer, /Tafel I/2); ich fand
diese beinahe das ganze MIttelmeergebiet bewohnenden Käfer bei hrer
Tätigkeit, dem Pillendrehen, auch stets nur in der Nähe von Dünen u.
auf sandigem Boden, doch sind sie wie so viele Kerfe u. auch Pflanzen
Turkestans den STeppen u. Wüsten zugleich eigen.
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eines noch entfernten Aeroplanes nicht unähnlich war. in den Nachmittags-
stunden war im Gebiet des ... die Julodis wie durch Zauber-
werk verschwunden, trotz des genauesten Suchens konnte ich keine einzige
auffinden. 2mal während der 1 1/2 Jahre meines Perowsker Aufenthaltes
verflogen sich auch 2 Julodiskäfer von den benachbarten, am linken Ufer
des ... gelegenen Dünen auf den Steppenstreif. im Kunjakul-Dünenge-
biet war der Käfer häufig u. trotz seiner Schutzfärbung in Bezug auf
Laub u. Gezweig der Wüstenakazie (grünlich, bläulich, gelblich metallisch
schimmernd) in Folge seiner Größe leich wahrnehmbar.
... frühen Morgen flogen mit Gebrumm über die Dünen die mehr
nächtlichen, heiligen Scarabäen (Ateuchus Sacer, /Tafel I/2); ich fand
diese beinahe das ganze MIttelmeergebiet bewohnenden KÄfer bei hrer
Tätigkeit, dem Pillendrehen, auch stets nur in der Nähe von Dünen u.
auf sandigem Boden, doch sind sie wie so viele Kerfe u. auch Pflanzen
Turkestans den STeppen u. Wüsten zugleich eigen.
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eines noch entfernten Aeroplanes nicht unähnlich war. in den Nachmittags-
stunden war im Gebiet des ... die Julodis wie durch Zauber-
werk verschwunden, trotz des genauesten Suchens konnte ich keine einzige
auffinden. 2mal während der 1 1/2 Jahre meines Perowsker Aufenthaltes
verflogen sich auch 2 Julodiskäfer von den benachbarten, am linken Ufer
des ... gelegenen Dünen auf den Steppenstreif. im Kunjakul-Dünenge-
biet war der Käfer häufig u. trotz seiner Schutzfärbung in Bezug auf
Laub u. Gezweig der Wüstenakazie (grünlich, bläulich, gelblich metallisch
schimmernd) in Folge seiner Größe leich wahrnehmbar.
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Kriegsgefangenenlager Perowsk
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