Kleiber Manuskript 06 - Käfer und Schmetterlinge, item 13

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herumkrabbelten, häufig vor. Gegen Abend zeigten sich auch manchmal

kleine u. größere Staphyliniden (Tafel II./18 u. XIII/156, 158.),  darunter auch

seltener der große Physetops tataricus (Tafel XIII./157.), der in südlicheren

Gegenden bedeutende Größe erreicht. Vom Frühsommer an krochen bei Einbruch

der Dämmerung große, schwarze, unbeholfene Trauerkäfer allenthalben

unter den Gebüschen u. aus den Rissen des Festungsdammes hervor;

wo menschliche Exkremente, wie an manchen Gebüschrändern, in größeren

Mengen angesammelt waren, fanden sich diese länglichen Käfer zahlreich

vor. Diese nächtlichen, geräuschlosen Kerfe gehörten verschiedenen Gattungen

an: es waren der lederartige, endemische Pelorocnemis Kratzi (Tafel

I./9.) u. eine ihm nahe verwandte, doch zierlichere Art (Tafel IV./49.), die

gleichfalls endemische Ocnera pilicormis (Tafel II./11) u. die gemeine

Cyphogenia gibba (Tafel II./15.), alles schwarze, durch ihre Lebensweise

als Aas- und Unratfresser recht eckelhafte, doch nützliche Käfer. Ein gleichfalls

nächtliches Leben führten  die verschiedenen verhältnismäßig

seltenen Laufkäfer, wie Broscus cephalotus var. semistriatus (Tafel III./25.), den ich öfters

am Morgen im Schlammfang des Pumphauses neben Werren und Springmäusen

ertrunken auffand u. den häufigen Scarites terricolla, ein Salzkäfer,

der sich von Anbruch der Dämmerung an als eifriger Räuber betätigte.

Sehr selten war der riesige Salzfingerkäfer Scarites salinus,

eine endemische Art (Sc. terricolla u. Sc. salinus (Tafel II/13 u. XII/139).

     Auch tagsüber wurde das Leben auf der Erde immer lebhafter.

Des öfteren sah man im feinen Tonstaube den durch vier Flecken gekennzeichneten,

endemischen  Salzrüssler Ammocleonus 4maculatus

(Tafel VI/64) im Sonnenschein unbeweglich u. wegen seiner Schutzfärbung

schwer erkennbar dasitzen. Zwei  Batinaderusarten (B. nubeculosus 

u. B. carinatus, Tafel VI/66 u. IV/38) waren häufig. Im Steppenstreif

fand ich auch 2 Exemplare des seltenen, endemischen, mit einer

ausgezeichneten Schutzfärbung versehenen Rüsslers Cyphocleonus cenchrus

(Tafel II/17).

Zur Zeit, da sich am Steppenginster die ersten grünen, karminrot angehauchten

Früchte zu entwickeln begannen, also ca.  A. Juni, trat auf diesem Strauche

auch das erstemal der schöne, schwarz-rote charakteristische, sogenannte,

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herumkrabbelten, häufig vor. Gegen Abend zeigten sich auch manchmal

kleine u. größere Staphyliniden (Tafel II./18 u. XIII/156, 158.),  darunter auch

seltener der große Physetops tataricus (Tafel XIII./157.), der in südlicheren

Gegenden bedeutende Größe erreicht. Vom Frühsommer an krochen bei Einbruch

der Dämmerung große, schwarze, unbeholfene Trauerkäfer allenthalben

unter den Gebüschen u. aus den Rissen des Festungsdammes hervor;

wo menschliche Exkremente, wie an manchen Gebüschrändern, in größeren

Mengen angesammelt waren, fanden sich diese länglichen Käfer zahlreich

vor. Diese nächtlichen, geräuschlosen Kerfe gehörten verschiedenen Gattungen

an: es waren der lederartige, endemische Pelorocnemis Kratzi (Tafel

I./9.) u. eine ihm nahe verwandte, doch zierlichere Art (Tafel IV./49.), die

gleichfalls endemische Ocnera pilicormis (Tafel II./11) u. die gemeine

Cyphogenia gibba (Tafel II./15.), alles schwarze, durch ihre Lebensweise

als Aas- und Unratfresser recht eckelhafte, doch nützliche Käfer. Ein gleichfalls

nächtliches Leben führten  die verschiedenen verhältnismäßig

seltenen Laufkäfer, wie Broscus cephalotus var. semistriatus (Tafel III./25.), den ich öfters

am Morgen im Schlammfang des Pumphauses neben Werren und Springmäusen

ertrunken auffand u. den häufigen Scarites terricolla, ein Salzkäfer,

der sich von Anbruch der Dämmerung an als eifriger Räuber betätigte.

Sehr selten war der riesige Salzfingerkäfer Scarites salinus,

eine endemische Art (Sc. terricolla u. Sc. salinus (Tafel II/13 u. XII/139).

     Auch tagsüber wurde das Leben auf der Erde immer lebhafter.

Des öfteren sah man im feinen Tonstaube den durch vier Flecken gekennzeichneten,

endemischen  Salzrüssler Ammocleonus 4maculatus

(Tafel VI/64) im Sonnenschein unbeweglich u. wegen seiner Schutzfärbung

schwer erkennbar dasitzen. Zwei  Batinaderusarten (B. nubeculosus 

u. B. carinatus, Tafel VI/66 u. IV/38) waren häufig. Im Steppenstreif

fand ich auch 2 Exemplare des seltenen, endemischen, mit einer

ausgezeichneten Schutzfärbung versehenen Rüsslers Cyphocleonus cenchrus

(Tafel II/17).

Zur Zeit, da sich am Steppenginster die ersten grünen, karminrot angehauchten

Früchte zu entwickeln begannen, also ca.  A. Juni, trat auf diesem Strauche

auch das erstemal der schöne, schwarz-rote charakteristische, sogenannte,


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  • August 11, 2018 13:12:11 Beate Jochem

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    herumkrabbelten, häufig vor. Gegen Abend zeigten sich auch manchmal

    kleine u. größere Staphyliniden (Tafel II./18 u. XIII/156, 158.),  darunter auch

    seltener der große Physetops tataricus (Tafel XIII./157.), der in südlicheren

    Gegenden bedeutende Größe erreicht. Vom Frühsommer an krochen bei Einbruch

    der Dämmerung große, schwarze, unbeholfene Trauerkäfer allenthalben

    unter den Gebüschen u. aus den Rissen des Festungsdammes hervor;

    wo menschliche Exkremente, wie an manchen Gebüschrändern, in größeren

    Mengen angesammelt waren, fanden sich diese länglichen Käfer zahlreich

    vor. Diese nächtlichen, geräuschlosen Kerfe gehörten verschiedenen Gattungen

    an: es waren der lederartige, endemische Pelorocnemis Kratzi (Tafel

    I./9.) u. eine ihm nahe verwandte, doch zierlichere Art (Tafel IV./49.), die

    gleichfalls endemische Ocnera pilicormis (Tafel II./11) u. die gemeine

    Cyphogenia gibba (Tafel II./15.), alles schwarze, durch ihre Lebensweise

    als Aas- und Unratfresser recht eckelhafte, doch nützliche Käfer. Ein gleichfalls

    nächtliches Leben führten  die verschiedenen verhältnismäßig

    seltenen Laufkäfer, wie Broscus cephalotus var. semistriatus (Tafel III./25.), den ich öfters

    am Morgen im Schlammfang des Pumphauses neben Werren und Springmäusen

    ertrunken auffand u. den häufigen Scarites terricolla, ein Salzkäfer,

    der sich von Anbruch der Dämmerung an als eifriger Räuber betätigte.

    Sehr selten war der riesige Salzfingerkäfer Scarites salinus,

    eine endemische Art (Sc. terricolla u. Sc. salinus (Tafel II/13 u. XII/139).

         Auch tagsüber wurde das Leben auf der Erde immer lebhafter.

    Des öfteren sah man im feinen Tonstaube den durch vier Flecken gekennzeichneten,

    endemischen  Salzrüssler Ammocleonus 4maculatus

    (Tafel VI/64) im Sonnenschein unbeweglich u. wegen seiner Schutzfärbung

    schwer erkennbar dasitzen. Zwei  Batinaderusarten (B. nubeculosus 

    u. B. carinatus, Tafel VI/66 u. IV/38) waren häufig. Im Steppenstreif

    fand ich auch 2 Exemplare des seltenen, endemischen, mit einer

    ausgezeichneten Schutzfärbung versehenen Rüsslers Cyphocleonus cenchrus

    (Tafel II/17).

    Zur Zeit, da sich am Steppenginster die ersten grünen, karminrot angehauchten

    Früchte zu entwickeln begannen, also ca.  A. Juni, trat auf diesem Strauche

    auch das erstemal der schöne, schwarz-rote charakteristische, sogenannte,

  • August 11, 2018 13:02:36 Beate Jochem

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    herumkrabbelten, häufig vor. Gegen Abend zeigten sich auch manchmal

    kleine u. größere Staphyliniden (Tafel II./18 u. XIII/156, 158.),  darunter auch

    seltener der große Physetops tataricus (Tafel XIII./157.), der in südlicheren

    Gegenden bedeutende Größe erreicht. Vom Frühsommer an krochen bei Ein-

    bruch der Dämmerung große, schwarze, unbeholfene Trauerkäfer allent-

    halben unter den Gebüschen u. aus den Rissen des Festungsdammes hervor;

    wo menschliche Exkremente, wie an manchen Gebüschrändern, in größeren

    Mengen angesammelt waren, fanden sich diese länglichen Käfer zahlreich

    vor. Diese nächtlichen, geräuschlosen Kerfe gehörten verschiedenen Gattungen

    an: es waren der lederartige, endemische Pelorocnemis Kratzi (Tafel

    I./9.) u. eine ihm nahe verwandte, doch zierlichere Art (Tafel IV./49.), die

    gleichfalls endemische Ocnera pilicormis (Tafel II./11) u. die gemeine

    Cyphogenia gibba (Tafel II./15.), alles schwarze, durch ihre Lebensweise

    als Aas- und Unratfresser recht eckelhafte, doch nützliche Käfer. Ein gleich-

    falls nächtliches Leben führten  die verschiedenen verhältnismäßig

    seltenen Laufkäfer, wie Broscus cephalotus var. semistriatus (Tafel III./25.), den ich öfters am Morgen im Schlammfang des Pumphauses neben Werren und Springmäusen

    ertrunken auffand u. den häufigen Scarites terricolla, der sich von Anbruch der Dämmerung an als eifriger Räuber betätigte. Sehr selten war der riesige Salzfingerkäfer Scarites salinus, eine endemische Art (Sc. terricolla u. Sc. salinus (Tafel II/13 u. XII/139).

         Auch tagsüber wurde das Leben auf der Erde immer lebhafter. Des Öfteren sah man im feinen Tonstaube den durch vier Flecken gekennzeichneten,  endemischen  Salzrüssler Ammocleonus 4maculatus (Tafel VI/64) im Sonnenschein unbeweglich u. wegen seiner Schutzfärbung schwer erkennbar dasitzen. Zwei  Batinaderusarten (B. nubeculosus u. B. carinatus, Tafel VI/66 u. IV/38) waren häufig. Im Steppenstreif fand ich auch 2 Exemplare des seltenen, endemischen, mit einer ausgezeichneten Schutzfärbung versehenen Rüsslers Cyphocleonus cenchrus (Tafel II/17).

    Zur Zeit, da sich am Steppenginster die ersten grünen, karminrot angehauchten Früchte zu entwickeln begannen, also ca.  A. Juni trat auf diesem Strauche auch das erstemal der schöne, schwarz-rote charakteristische, sogenannte,


  • August 11, 2018 12:59:30 Beate Jochem

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    herumkrabbelten, häufig vor. Gegen Abend zeigten sich auch manchmal

    kleine u. größere Staphyliniden (Tafel II./18 u. XIII/156, 158.),  darunter auch

    seltener der große Physetops tataricus (Tafel XIII./157.), der in südlicheren

    Gegenden bedeutende Größe erreicht. Vom Frühsommer an krochen bei Einbruch

    der Dämmerung große, schwarze, unbeholfene Trauerkäfer allenthalben

    unter den Gebüschen u. aus den Rissen des Festungsdammes hervor;

    wo menschliche Exkremente, wie an manchen Gebüschrändern, in größeren

    Mengen angesammelt waren, fanden sich diese länglichen Käfer zahlreich

    vor. Diese nächtlichen, geräuschlosen Kerfe gehörten verschiedenen Gattungen

    an: es waren der lederartige, endemische Pelorocnemis Kratzi (Tafel

    I./9.) u. eine ihm nahe verwandte, doch zierlichere Art (Tafel IV./49.), die

    gleichfalls endemische Ocnera pilicormis (Tafel II./11) u. die gemeine

    Cyphogenia gibba (Tafel II./15.), alles schwarze, durch ihre Lebensweise

    als Aas- und Unratfresser recht eckelhafte, doch nützliche Käfer. Ein gleichfalls

    nächtliches Leben führten  die verschiedenen, verhältnismäßig

    seltenen Laufkäfer, wie Proscus cephalotus var. semistriatus (Tafel III./25.), den ich öfters

    am Morgen im Schlammfang des Pumphauses neben Werren und Springmäusen

    ertrunken auffand u. der häufige Scarites terricolla, ein Salzkäfer,

    der sich von Anbruch der Dämmerung an als eifriger Räuber betätigte.

    Sehr selten war der riesige Salzfingerkäfer Scarites salinus,

    eine endemische Art (Sc. terricolla u. Sc. salinus (Tafel II/13 u. XII/139).

         Auch tagsüber wurde das Leben auf der Erde immer lebhafter.

    Des öfteren sah man im feinen Tonstaube den durch vier Flecken gekennzeichneten,

    endemischen  Salzrüssler Ammocleonus 4maculatus

    (Tafel VI/64) im Sonnenschein unbeweglich u. wegen seiner Schutzfärbung

    schwer erkennbar dasitzen. Zwei  Batinaderusarten (B. ... u. B. carinatus,

    Tafel VI/66 u. IV/38) waren häufig. Im Steppenstreif

    fand ich auch 2 Exemplare des seltenen, endemischen, mit einer

    ausgezeichneten Schutzfärbung versehenen Rüsslers Cyphocleonus cenchrus

    (Tafel II/17).

    Zur Zeit, da sich am Steppenginster die ersten grünen, karminrot angehauchten

    Früchte zu entwickeln begannen, also ca.  A. Juni, trat auf diesem Strauche

    auch das erstemal der schöne, schwarz-rote charakteristische, sogenannte


  • August 11, 2018 12:50:40 Beate Jochem

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    herumkrabbelten, häufig vor. Gegen Abend zeigten sich auch manchmal

    kleine u. größere Staphyliniden (Tafel II./18 u. XIII/156, 158.),  darunter auch

    seltener der große Physetops tataricus (Tafel XIII./157.), der in südlicheren

    Gegenden bedeutende Größe erreicht. Vom Frühsommer an krochen bei Einbruch

    der Dämmerung große, schwarze, unbeholfene Trauerkäfer allenthalben

    unter den Gebüschen u. aus den Rissen des Festungsdammes hervor;

    wo menschliche Exkremente, wie an manchen Gebüschrändern, in größeren

    Mengen angesammelt waren, fanden sich diese länglichen Käfer zahlreich

    vor. Diese nächtlichen, geräuschlosen Kerfe gehörten verschiedenen Gattungen

    an: es waren der lederartige, endemische Pelorocnemis Kratzi (Tafel

    I./9.) u. eine ihm nahe verwandte, doch zierlichere Art (Tafel IV./49.), die

    gleichfalls endemische Ocnera pilicormis (Tafel II./11) u. die gemeine

    Cyphogenia gibba (Tafel II./15.), alles schwarze, durch ihre Lebensweise

    als Aas- und Unratfresser recht eckelhafte, doch nützliche Käfer. Ein gleichfalls

    nächtliches Leben führten  die verschiedenen verhältnismäßig

    seltenen Laufkäfer, wie Broscus cephalotus var. semistriatus (Tafel III./25.), den ich öfters

    am Morgen im Schlammfang des Pumphauses neben Werren und Springmäusen

    ertrunken auffand u. der häufige Scarites terricolla, der sich von Anbruch der Dämmerung an als eifriger Räuber betätigte. Sehr selten war der riesige Salzfingerkäfer Scarites salinus,

    eine endemische Art (Sc. terricolla u. Sc. salinus (Tafel II/13 u. XII/139).

         Auch tagsüber wurde das Leben auf der Erde immer lebhafter.

    Des Öfteren sah man im feinen Tonstaube den durch vier Flecken gekennzeichneten,

    endemischen  Salzrüssler Ammocleonus 4maculatus

    (Tafel VI/64) im Sonnenschein unbeweglich u. wegen seiner Schutzfärbung

    schwer erkennbar dasitzen. Zwei  Batinaderusarten (B. ... u. B. carinatus,

    Tafel VI/66 u. IV/38) waren häufig. Im Steppenstreif

    fand ich auch 2 Exemplare des seltenen, endemischen, mit einer

    ausgezeichneten Schutzfärbung versehenen Rüsslers Cyphocleonus cenchrus

    (Tafel II/17).

    Zur Zeit, da sich am Steppenginster die ersten grünen, karminrot angehauchten

    Früchte zu entwickeln begannen, also ca.  A. Juni, trat auf diesem Strauche

    auch das erstemal der schöne, schwarz-rote charakteristische, sogenannte


  • August 11, 2018 12:41:43 Beate Jochem

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    herumkrabbelten, häufig vor. Gegen Abend zeigten sich auch manchmal

    kleine u. größere Staphyliniden (Tafel II./18 u. XIII/156, 158.),  darunter auch

    seltener der große Physetops tataricus (Tafel XIII./157.), der in südlicheren

    Gegenden bedeutende Größe erreicht. Vom Frühsommer an krochen bei Einbruch

    der Dämmerung große, schwarze, unbeholfene Trauerkäfer allenthalben

    unter den Gebüschen u. aus den Rissen des Festungsdammes hervor;

    wo menschliche Exkremente, wie an manchen Gebüschrändern, in größeren

    Mengen angesammelt waren, fanden sich diese länglichen Käfer zahlreich

    vor. Diese nächtlichen, geräuschlosen Kerfe gehörten verschiedenen Gattungen

    an: es waren der lederartige, endemische Pelorocnemis Kratzi (Tafel

    I./9.) u. eine ihm nahe verwandte, doch zierlichere Art (Tafel IV./49.), die

    gleichfalls endemische Ocnera pilicormis (Tafel II./11) u. die gemeine

    Cyphogenia gibba (Tafel II./15.), alles schwarze, durch ihre Lebensweise

    als Aas- und Unratfresser recht eckelhafte, doch nützliche Käfer. Ein gleichfalls

    nächtliches Leben führten  die verschiedenen verhältnismäßig

    seltenen Laufkäfer, wie Broscus cephalotus var. semistriatus (Tafel III./25.), den ich öfters am Morgen im Schlammfang des Pumphauses neben Werren und Springmäusen

    ertrunken auffand u. den häufigen Scarites terricolla, der sich von Anbruch der Dämmerung an als eifriger Räuber betätigte. Sehr selten war der riesige Salzfingerkäfer Scarites salinus, eine endemische Art (Sc. terricolla u. Sc. salinus (Tafel II/13 u. XII/139).

         Auch tagsüber wurde das Leben auf der Erde immer lebhafter. Des Öfteren sah man im feinen Tonstaube den durch vier Flecken gekennzeichneten,  endemischen  Salzrüssler Ammocleonus 4maculatus (Tafel VI/64) im Sonnenschein unbeweglich u. wegen seiner Schutzfärbung schwer erkennbar dasitzen. Zwei  Batinaderusarten (B. ... u. B. carinatus, Tafel VI/66 u. IV/38) waren häufig. Im Steppenstreif fand ich auch 2 Exemplare des seltenen, endemischen, mit einer ausgezeichneten Schutzfärbung versehenen Rüsslers Cyphocleonus cenchrus (Tafel II/17).

    Zur Zeit, da sich am Steppenginster die ersten grünen, karminrot angehauchten Früchte zu entwickeln begannen, also ca.  A. Juni trat auf diesem Strauche auch das erstemal der schöne, schwarz-rote charakteristische, sogenannte,


  • February 16, 2017 18:59:50 Sandra Badergruber

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    herumkrabbelten, häufig vor. Gegen Abend zeigten sich auch manchmal

    kleine u. größere Staphyliniden (Tafel II./18 u. XIII/156, 158.),  darunter auch

    seltener der große Physetops tataricus (Tafel XIII./157.), der in südlicheren

    Gegenden bedeutende Größe erreicht. Vom Frühsommer an krochen bei Ein.

    bruch der Dämmerung große, schwarze, unbeholfene Trauerkäfer allent-

    halben unter den Gebüschen u. aus den Rissen des Festungsdammes hervor;

    wo menschliche Exkremente, wie an manchen Gebüschrändern, in größeren

    Mengen angesammelt waren, fanden sich diese länglichen Käfer zahlreich

    vor. Diese nächtlichen, geräuschlosen Kerle gehörten verschiedenen Gattungen

    an: es waren der lederartige, endemische Pelorocnemis Kratzi (Tafel

    I./9.) u. eine ihren nahe verwandte, doch zierlichere Art (Tafel IV./49.), die

    gleichfalls endemische Ocnera pilicormis (Tafel II./11) u. die gemeine

    Cyphogenia gibba (Tafel II./15.), alles schwarze, durch ihre Lebensweise

    als Aas- und Unratfresser recht eckelhafte, doch nützliche Käfer. Ein gleich-

    falls nächtliches Leben führte die verschiedenen verhältnismäßig

    seltenen Laufkäfer, wie Proscus cephalotus var. semistriatus (Tafel III./25.), den ich öfters

    am Morgen im Schl... des Pumphauses neben Werren u. Springmäu-

    sen ertrunken auffand u. der 


  • February 16, 2017 18:57:02 Sandra Badergruber

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    herumkrabbelten, häufig vor. Gegen Abend zeigten sich auch manchmal

    kleine u. größere Staphyliniden (Tafel II./18 u. XIII/156, 158.),  darunter auch

    seltener der große Physetops tataricus (Tafel XIII./157.), der in südlicheren

    Gegenden bedeutende Größe erreicht. Vom Frühsommer an krochen bei Ein.

    bruch der Dämmerung große, schwarze, unbeholfene Trauerkäfer allent-

    halben unter den Gebüschen u. aus den Rissen des Festungsdammes hervor;

    wo menschliche Exkremente, wie an manchen Gebüschrändern, in größeren

    Mengen angesammelt waren, fanden sich diese länglichen Käfer zahlreich

    vor. Diese nächtlichen, geräuschlosen Kerle gehörten verschiedenen Gattungen

    an: es waren der lederartige, endemische Pelorocnemis Kratzi (Tafel

    I./9.) u. eine ihren nahe verwandte, doch zierlichere Art (Tafel IV./49.), die

    gleichfalls endemische Ocnera pilicormis (Tafel II./11) u. die gemeine

    Cyphogenia gibba (Tafel II./15.), alles schwarze, durch ihre Lebensweise

    als Aas- und Unratfresser recht eckelhafte, doch nützliche Käfer. Ein gleich-

    falls nächtliches Leben führte die verschiedenen verhältnismäßig

    seltenen Laufkäfer, wie Proscus cephalotus var. 


  • February 16, 2017 18:56:21 Sandra Badergruber

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    herumkrabbelten, häufig vor. Gegen Abend zeigten sich auch manchmal

    kleine u. größere Staphyliniden (Tafel II./18 u. XIII/156, 158.),  darunter auch

    seltener der große Physetops tataricus (Tafel XIII./157.), der in südlicheren

    Gegenden bedeutende Größe erreicht. Vom Frühsommer an krochen bei Ein.

    bruch der Dämmerung große, schwarze, unbeholfene Trauerkäfer allent-

    halben unter den Gebüschen u. aus den Rissen des Festungsdammes hervor;

    wo menschliche Exkremente, wie an manchen Gebüschrändern, in größeren

    Mengen angesammelt waren, fanden sich diese länglichen Käfer zahlreich

    vor. Diese nächtlichen, geräuschlosen Kerle gehörten verschiedenen Gattungen

    an: es waren der lederartige, endemische Pelorocnemis Kratzi (Tafel

    I./9.) u. eine ihren nahe verwandte, doch zierlichere Art (Tafel IV./49.), die

    gleichfalls endemische Ocnera pilicormis (Tafel II./11) u. die gemeine

    Cyphogenia gibba (Tafel II./15.), alles schwarze, durch ihre Lebensweise

    als Aas- und Unratfresser recht eckelhafte, doch nützliche Käfer. Ein gleich-

    falls nächtliches Leben führte die verschiedenen verhältnismäßig

    seltenen Laufkäfer, wie Proscus epha


  • February 16, 2017 18:54:21 Sandra Badergruber

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    herumkrabbelten, häufig vor. Gegen Abend zeigten sich auch manchmal

    kleine u. größere Staphyliniden (Tafel II./18 u. XIII/156, 158.),  darunter auch

    seltener der große Physetops tataricus (Tafel XIII./157.), der in südlicheren

    Gegenden bedeutende Größe erreicht. Vom Frühsommer an krochen bei Ein.

    bruch der Dämmerung große, schwarze, unbeholfene Trauerkäfer allent-

    halben unter den Gebüschen u. aus den Rissen des Festungsdammes hervor;

    wo menschliche Exkremente, wie an manchen Gebüschrändern, in größeren

    Mengen angesammelt waren, fanden sich diese länglichen Käfer zahlreich

    vor. Diese nächtlichen, geräuschlosen Kerle gehörten verschiedenen Gattungen

    an: es waren der lederartige, endemische Pelorocnemis Kratzi (Tafel

    I./9.) u. eine ihren nahe verwandte, doch zierlichere Art (Tafel IV./49.), die

    gleichfalls endemische Ocnera pilicormis (Tafel II./11) u. die gemeine

    Cyphogenia gibbi


  • February 16, 2017 18:53:30 Sandra Badergruber

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    herumkrabbelten, häufig vor. Gegen Abend zeigten sich auch manchmal

    kleine u. größere Staphyliniden (Tafel II./18 u. XIII/156, 158.),  darunter auch

    seltener der große Physetops tataricus (Tafel XIII./157.), der in südlicheren

    Gegenden bedeutende Größe erreicht. Vom Frühsommer an krochen bei Ein.

    bruch der Dämmerung große, schwarze, unbeholfene Trauerkäfer allent-

    halben unter den Gebüschen u. aus den Rissen des Festungsdammes hervor;

    wo menschliche Exkremente, wie an manchen Gebüschrändern, in größeren

    Mengen angesammelt waren, fanden sich diese länglichen Käfer zahlreich

    vor. Diese nächtlichen, geräuschlosen Kerle gehörten verschiedenen Gattungen

    an: es waren der lederartige, endemische Pelorocnemis Kratzi (Tafel

    I./9.) u. eine ihren nahe verwandte, doch zierlichere Art (Tafel IV./49.), die

    gleichfalls endemische Denesa pillicormis (Tafel II./11) u. die


  • February 16, 2017 18:51:48 Sandra Badergruber

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    herumkrabbelten, häufig vor. Gegen Abend zeigten sich auch manchmal

    kleine u. größere Staphyliniden (Tafel II./18 u. XIII/156, 158.),  darunter auch

    seltener der große Physetops tataricus (Tafel XIII./157.), der in südlicheren

    Gegenden bedeutende Größe erreicht. Vom Frühsommer an krochen bei Ein.

    bruch der Dämmerung große, schwarze, unbeholfene Trauerkäfer allent-

    halben unter den Gebüschen u. aus den Rissen des Festungsdammes hervor;

    wo menschliche Exkremente, wie an manchen Gebüschrändern, in größeren

    Mengen angesammelt waren, fanden sich diese länglichen Käfer zahlreich

    vor. Diese nächtlichen, geräuschlosen Kerle gehörten verschiedenen Gattungen

    an: es waren der lederartige, endemische Peloroenemis Kratzi 


  • February 16, 2017 18:46:30 Sandra Badergruber

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    herumkrabbelten, häufig vor. Gegen Abend zeigten sich auch manchmal

    kleine u. größere Staphyliniden (Tafel II./18 u. XIII/156, 158.),  darunter auch

    seltener der große Physteops tatariois


  • February 16, 2017 18:45:07 Sandra Badergruber

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    herumkrabbelten, häufig vor. Gegen Abend zeigten sich auch manchmal

    kleine u. größere Staphyliniden (Tafel II./18 u. XIII/156, 158.), 


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    Kriegsgefangenenlager Perowsk

    ||1
Location(s)
  • Story location Kriegsgefangenenlager Perowsk
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ID
20841 / 235894
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
F&F
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


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