Kleiber Manuskript 06 - Käfer und Schmetterlinge, item 19
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deren Vorderbeine wie bei den Pillendrehern u. anderen Mistkäfern durch die
bekannte Zahnung der Arbeit in Mist u. Erde angepasst waren.
Lebhaft war auch das Treiben der Käfer im Hochsommer am Ufer des Syr-Darja
u. in seinen Fluten. Am tonigen Uferrand fand ich öfters die streng ende-
mische Nacerdochroa caspica (F. Oedemeridae, Tafel VI./72); ebenso liefen
an feuchten, wellenbespülten, flachen Stellen veschiedene oft prächtig ge-
färbte Laufkäfer aus der Gattung Chlaenius (Tafel XII, 138,144) umher,
kleine Sandläfer flitzten im heißen Mittagssonnenschein durch die Luft,
mit den zahlreichen Libellen wetteifern. Die trüben, schaurigen Fluten
des Syr enthielten außer Wasserskorpion u. Stabraupe unseren deutschen,
gerundeten Schwimmkäfer besonders häufig knapp am abbröckelnden Brück-
ufer, der sich auch hie u. da in nach Wolkenbrüchen am Hofe angesammel-
ten Regenlachen vorfand, weiters der geißelfüßige Wasserkäfer u. ver-
schiedene andere, große u. kleine, mit unseren heimischen Formen durch-
aus identische Wasserkäfer. (Dytiscus marginicolis, Tafel I./5, Rhantus
notatus, Tafel IV./41, Hydrophilus flagipes, Tafel VII/84, Hydaticus gramicus,
(Tafel XV/ ). Übrigens fand ich auch in Kunja-külsee nur Reste un-
serer gewöhnlicher großen Wasserkäfer; jedenfalls ist mir unter den Wasser-
bewohnern keine einzige, endemische Form begegnet. Auf der Oberfläche
des Flußes tanzten in kleinen Schwärmen Taumelkäfer einer gewöhnlichen
Art (Gyrimus bicolor, Tafel V./63) lustig umher u. ich machte mir beim
Baden oft das Vergnügen, sie auseinanderzujagen u. zu verfolgen.
Der Höhepunkt des tierischen Lebens jedoch sind in Wüste
u. Steppe erst einige Stunden nach Sonnenuntergang erreicht. An
warmen, stillen Sommerabenden (Juni u. Juli), stelle ich mich oft mit
meiner gewöhnlichen Petroleumlampe u. einem vor ihr ausgebreiteten
Zeitungspapier auf dem Festungsdamme auf, ein Stückchen des verlie-
genden Steppenstreifs beleuchtend, um das nächtliche Insektenleben zu beo-
bachten u. Beute zu machen. Mancher Tag war die zufliegende Insekten-
menge geradezu ungeheuer groß; um 9h, also gleich nach der Dämmerung
kamen erst Mücken, Kleinschmetterlinge u. ähnliches kleines Geschmeiß
angeflogen, doch nahezu mit Zunehmen der Dunkelheit die Menge der
zufliegenden u. zulaufenden Insekten rapid zu. Zu den kleinen Kerfen
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deren Vorderbeine wie bei den Pillendrehern u. anderen Mistkäfern durch die
bekannte Zahnung der Arbeit in Mist u. Erde angepasst waren.
Lebhaft war auch das Treiben der Käfer im Hochsommer am Ufer des Syr-Darja
u. in seinen Fluten. Am tonigen Uferrand fand ich öfters die streng ende-
mische Nacerdochroa caspica (F. Oedemeridae, Tafel VI./72); ebenso liefen
an feuchten, wellenbespülten, flachen Stellen veschiedene oft prächtig ge-
färbte Laufkäfer aus der Gattung Chlaenius (Tafel XII, 138,144) umher,
kleine Sandläfer flitzten im heißen Mittagssonnenschein durch die Luft,
mit den zahlreichen Libellen wetteifern. Die trüben, schaurigen Fluten
des Syr enthielten außer Wasserskorpion u. Stabraupe unseren deutschen,
gerundeten Schwimmkäfer besonders häufig knapp am abbröckelnden Brück-
ufer, der sich auch hie u. da in nach Wolkenbrüchen am Hofe angesammel-
ten Regenlachen vorfand, weiters der geißelfüßige Wasserkäfer u. ver-
schiedene andere, große u. kleine, mit unseren heimischen Formen durch-
aus identische Wasserkäfer. (Dytiscus marginicolis, Tafel I./5, Rhantus
notatus, Tafel IV./41, Hydrophilus flagipes, Tafel VII/84, Hydaticus gramicus,
(Tafel XV/ ). Übrigens fand ich auch in Kunja-külsee nur Reste un-
serer gewöhnlicher großen Wasserkäfer; jedenfalls ist mir unter den Wasser-
bewohnern keine einzige, endemische Form begegnet. Auf der Oberfläche
des Flußes tanzten in kleinen Schwärmen Taumelkäfer einer gewöhnlichen
Art (Gyrimus bicola, Tafel V./63).
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deren Vorderbeine wie bei den Pillendrehern u. anderen Mistkäfern durch die
bekannte Zahnung der Arbeit in Mist u. Erde angepasst waren.
Lebhaft war auch das Treiben der Käfer im Hochsommer am Ufer des Syr-Darja
u. in seinen Fluten. Am tonigen Uferrand fand ich öfters die streng ende-
mische Nacerdochroa caspica (F. Oedemeridae, Tafel VI./72); ebenso liefen
an feuchten, wellenbespülten, flachen Stellen veschiedene oft prächtig ge-
färbte Laufkäfer aus der Gattung Chlaenius (Tafel XII, 138,144) umher,
kleine Sandläfer flitzten im heißen Mittagssonnenschein durch die Luft,
mit den zahlreichen Libellen wetteifern. Die trüben, schaurigen Fluten
des Syr enthielten außer Wasserskorpion u. Stabraupe unseren deutschen,
gerundeten Schwimmkäfer besonders häufig knapp am abbröckelnden Brück-
ufer, der sich auch hie u. da in nach Wolkenbrüchen am Hofe angesammel-
ten Regenlachen vorfand, weiters der geißelfüßige Wasserkäfer u. ver-
schiedene andere, große u. kleine, mit unseren heimischen Formen durch-
aus identische Wasserkäfer. (Dytiscus marginicolis
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deren Vorderbeine wie bei den Pillendrehern u. anderen Mistkäfern durch die
bekannte Zahnung der Arbeit in Mist u. Erde angepasst waren.
Lebhaft war auch das Treiben der Käfer im Hochsommer am Ufer des Syr-Darja
u. in seinen Fluten. Am tonigen Uferrand fand ich öfters die streng ende-
mische Nacerdochroa caspica (F. Oedemeridae, Tafel VI./72); ebenso liefen
an feuchten, wellenbespülten, flachen Stellen veschiedene oft prächtig ge-
färbte Laufkäfer aus der Gattung Chlaenius (Tafel XII, 138,144) umher,
kleine Sandläfer flitzten im heißen Mittagssonnenschein durch die Luft,
mit den zahlreichen Libellen wetteifern. Die trüben, schaurigen Fluten
des Syr enthielten außer Wasserskorpion u. Stabraupe unseren deutschen,
gerundeten Schwimmkäfer besonders häufig knapp am abbröckelnden Brück-
ufer, der sich auch hie u. da in nach Wolkenbrüchen am Hofe angesammel-
ten Regenlachen vorfand, weiters der geißelfüßige Wasserkäfer u. ver-
schiedene andere, große u. kleine, mit unseren heimischen Formen durch-
aus identische Wasserkäfer. (D
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deren Vorderbeine wie bei den Pillendrehern u. anderen Mistkäfern durch die
bekannte Zahnung der Arbeit in Mist u. Erde angepasst waren.
Lebhaft war auch das Treiben der Käfer im Hochsommer am Ufer des Syr-Darja
u. in seinen Fluten. Am tonigen Uferrand fand ich öfters die streng ende-
mische Nacerdochroa caspica (F. Oedemeridae, Tafel VI./72); ebenso liefen
an feuchten, wellenbespülten, flachen Stellen veschiedene oft prächtig ge-
färbte Laufkäfer aus der Gattung Chlaenius (Tafel XII, 138,144) umher,
kleine Sandläfer flitzten im heißen Mittagssonnenschein durch die Luft,
mit den zahlreichen Libellen wetteifern. Die trüben, schaurigen Fluten
des Syr enthielten außer Wasserskorpion u. Stabraupe unseren deutschen,
gerundeten Schwimmkäfer besonders häufig knapp am abbröckelnden Brück-
ufer, der sich auch hie u. da in nach Wolkenbrüchen am Hofe angesammel-
ten Regenlachen vorfand, weiters der geißelfüßige Wasserkäfer u. ver-
schiedene andere, große u. kleine, mit unseren heimischen Formen durch-
aus identische Wasserkäfer.
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deren Vorderbeine wie bei den Pillendrehern u. anderen Mistkäfern durch die
bekannte Zahnung der Arbeit in Mist u. Erde angepasst waren.
Lebhaft war auch das Treiben der Käfer im Hochsommer am Ufer des Syr-Darja
u. in seinen Fluten. Am tonigen Uferrand fand ich öfters die streng ende-
mische Nacerdochroa caspica (F. Oedemeridae, Tafel VI./72); ebenso liefen
an feuchten, wellenbespülten, flachen Stellen veschiedene oft prächtig ge-
färbte Laufkäfer aus der Gattung Chlaenius (Tafel XII, 138,144) umher,
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deren Vorderbeine wie bei den Pillendrehern u. anderen Mistkäfern durch die
bekannte Zahnung der Arbeit in Mist u. Erde angepasst waren.
Lebhaft war auch das Treiben der Käfer im Hochsommer am Ufer des Syr-Darja
u. in seinen Fluten. Am tonigen Uferrand fand ich öfters die streng ende-
mische Nacerdochroa caspica (F. Oedemeridae, Tafel VI./72); ebenso liefen
an feuchten, wellenbespülten, flachen Stellen veschiedene oft prächtig ge-
färbte Laufkäfer aus der Gattung
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