Kleiber Manuskript 06 - Käfer und Schmetterlinge, item 17

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Tamarisken. Einigemal find ich auch am Kameldorn einen eigentlich

sibirischen Prachtkäfer (Cyphosoma sibiricum, Tafel V./55.), welcher drau-

ßen in Steppe u. Wüste ein sehr häufiger Käfer war. Ein ausschließlicher

Bewohner des Kameldorns war auch der kleine, rundliche Sackkäfer

Clythra Valeriana (Tafel II./21.), auf demselben Strauche fand ich auch

noch verschiedene andere Blattkäfer, wie den auf unseren Getreide-

feldern häufigen Cryptocephalus (C. melanoxanthus, Tafel IV., 50.), Chei-

niopus Hauseri (Tafel III/35 Meloidae), Leptos homosylphoides (Tafel III/31.), Omo-

phlus pilicolis (Tafel IX./104.) u.a.m.

Einer der häufigsten u. gemeinsten Käfer des Steppenstreifs hinter der Festung

war eine rein asiatische Blattkäferart (Chrysochares asiatica, Tafel IV./39, 40.),

die in grünen, violetten u. braungrünen metallischen Farbenvariationen

vorkam u. der als ausschließlicher Wohnort der Kendyr (Apocynum

sibiricum) diente, mit dem sie auch erschien u. verschwand (Mitte

Juni - Ende August). Die Käfer waren auf jeder Kendyrpflanze zu

vielen Exemplaren auf Stengel, Blättern u. Blüten zu sehen u. äußerst

häufig (Kolonienbildung!). Im Spätsommer saßen sie überall stunden-

lang in Begattungsstellung. Sie flogen selten schwerfällig kurze Stre-

cken; es waren wohl befruchtete Weibchen, die auch sonst auf der Erde

kriechend, passende Stellen zur Eiablage suchten. Auf die zierlichen

Blütendolden des Kendyrs flog im Sonnenschein auch häufig nebst

den Junenkäfern u. vielen anderen Kerfen, der lebhafte u. schlanke,

in Zeichnung u. Farbe so veränderliche Bockkäfer Chytantus Herbsti 

var. Feldermanni (Tafel VI./67,69.), eine endemische Art. Sehr gemein

war auch ein sehr naher Verwandter unseres allbekannten Rosenkäfers

(Cetonia aurata), die schöne Cetonia marginicolis var. auro.

marginata (Tafel V./59.), welche oft durch die offenen Fenster in die

Kaserne flog u. auch sonst draußen häufig anzutreffen war. Die ähnliche,

nur kleinere u. in düsteren Farben gezeichnete Stalogmosoma albella

(Tafel IX/108.), die ich später in Osch zu Hunderten auf den Distelköpfen

vorfand u. die dort eine ähnliche Rolle spielte wie Glaphyrus, fand 

ich in Perowsk nur ein einzigesmal.

Von mehr oder weniger vereinzelnt gefundenen Käfern wären außer

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Tamarisken. Einigemal find ich auch am Kameldorn einen eigentlich

sibirischen Prachtkäfer (Cyphosoma sibiricum, Tafel V./55.), welcher drau-

ßen in Steppe u. Wüste ein sehr häufiger Käfer war. Ein ausschließlicher

Bewohner des Kameldorns war auch der kleine, rundliche Sackkäfer

Clythra Valeriana (Tafel II./21.), auf demselben Strauche fand ich auch

noch verschiedene andere Blattkäfer, wie den auf unseren Getreide-

feldern häufigen Cryptocephalus (C. melanoxanthus, Tafel IV., 50.), Chei-

niopus Hauseri (Tafel III/35 Meloidae), Leptos homosylphoides (Tafel III/31.), Omo-

phlus pilicolis (Tafel IX./104.) u.a.m.

Einer der häufigsten u. gemeinsten Käfer des Steppenstreifs hinter der Festung

war eine rein asiatische Blattkäferart (Chrysochares asiatica, Tafel IV./39, 40.),

die in grünen, violetten u. braungrünen metallischen Farbenvariationen

vorkam u. der als ausschließlicher Wohnort der Kendyr (Apocynum

sibiricum) diente, mit dem sie auch erschien u. verschwand (Mitte

Juni - Ende August). Die Käfer waren auf jeder Kendyrpflanze zu

vielen Exemplaren auf Stengel, Blättern u. Blüten zu sehen u. äußerst

häufig (Kolonienbildung!). Im Spätsommer saßen sie überall stunden-

lang in Begattungsstellung. Sie flogen selten schwerfällig kurze Stre-

cken; es waren wohl befruchtete Weibchen, die auch sonst auf der Erde

kriechend, passende Stellen zur Eiablage suchten. Auf die zierlichen

Blütendolden des Kendyrs flog im Sonnenschein auch häufig nebst

den Junenkäfern u. vielen anderen Kerfen, der lebhafte u. schlanke,

in Zeichnung u. Farbe so veränderliche Bockkäfer Chytantus Herbsti 

var. Feldermanni (Tafel VI./67,69.), eine endemische Art. Sehr gemein

war auch ein sehr naher Verwandter unseres allbekannten Rosenkäfers

(Cetonia aurata), die schöne Cetonia marginicolis var. auro.

marginata (Tafel V./59.), welche oft durch die offenen Fenster in die

Kaserne flog u. auch sonst draußen häufig anzutreffen war. Die ähnliche,

nur kleinere u. in düsteren Farben gezeichnete Stalogmosoma albella

(Tafel IX/108.), die ich später in Osch zu Hunderten auf den Distelköpfen

vorfand u. die dort eine ähnliche Rolle spielte wie Glaphyrus, fand 

ich in Perowsk nur ein einzigesmal.

Von mehr oder weniger vereinzelnt gefundenen Käfern wären außer


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  • August 11, 2018 13:24:41 Beate Jochem

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    Tamarisken. Einigemal find ich auch am Kameldorn einen eigentlich

    sibirischen Prachtkäfer (Cyphosoma sibiricum, Tafel V./55.), welcher drau-

    ßen in Steppe u. Wüste ein sehr häufiger Käfer war. Ein ausschließlicher

    Bewohner des Kameldorns war auch der kleine, rundliche Sackkäfer

    Clythra Valeriana (Tafel II./21.), auf demselben Strauche fand ich auch

    noch verschiedene andere Blattkäfer, wie den auf unseren Getreide-

    feldern häufigen Cryptocephalus (C. melanoxanthus, Tafel IV., 50.), Chei-

    niopus Hauseri (Tafel III/35 Meloidae), Leptos homosylphoides (Tafel III/31.), Omo-

    phlus pilicolis (Tafel IX./104.) u.a.m.

    Einer der häufigsten u. gemeinsten Käfer des Steppenstreifs hinter der Festung

    war eine rein asiatische Blattkäferart (Chrysochares asiatica, Tafel IV./39, 40.),

    die in grünen, violetten u. braungrünen metallischen Farbenvariationen

    vorkam u. der als ausschließlicher Wohnort der Kendyr (Apocynum

    sibiricum) diente, mit dem sie auch erschien u. verschwand (Mitte

    Juni - Ende August). Die Käfer waren auf jeder Kendyrpflanze zu

    vielen Exemplaren auf Stengel, Blättern u. Blüten zu sehen u. äußerst

    häufig (Kolonienbildung!). Im Spätsommer saßen sie überall stunden-

    lang in Begattungsstellung. Sie flogen selten schwerfällig kurze Stre-

    cken; es waren wohl befruchtete Weibchen, die auch sonst auf der Erde

    kriechend, passende Stellen zur Eiablage suchten. Auf die zierlichen

    Blütendolden des Kendyrs flog im Sonnenschein auch häufig nebst

    den Junenkäfern u. vielen anderen Kerfen, der lebhafte u. schlanke,

    in Zeichnung u. Farbe so veränderliche Bockkäfer Chytantus Herbsti 

    var. Feldermanni (Tafel VI./67,69.), eine endemische Art. Sehr gemein

    war auch ein sehr naher Verwandter unseres allbekannten Rosenkäfers

    (Cetonia aurata), die schöne Cetonia marginicolis var. auro.

    marginata (Tafel V./59.), welche oft durch die offenen Fenster in die

    Kaserne flog u. auch sonst draußen häufig anzutreffen war. Die ähnliche,

    nur kleinere u. in düsteren Farben gezeichnete Stalogmosoma albella

    (Tafel IX/108.), die ich später in Osch zu Hunderten auf den Distelköpfen

    vorfand u. die dort eine ähnliche Rolle spielte wie Glaphyrus, fand 

    ich in Perowsk nur ein einzigesmal.

    Von mehr oder weniger vereinzelnt gefundenen Käfern wären außer

  • August 11, 2018 13:23:19 Beate Jochem

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    Tamarisken. Einigemal find ich auch am Kameldorn einen eigentlich

    sibirischen Prachtkäfer (Cyphosoma sibiricum, Tafel V./55.), welcher drau-

    ßen in Steppe u. Wüste ein sehr häufiger Käfer war. Ein ausschließlicher

    Bewohner des Kameldorns war auch der kleine, rundliche Sackkäfer

    Clythra Valeriana (Tafel II./21.), auf demselben Strauche fand ich auch

    noch verschiedene andere Blattkäfer, wie den auf unseren Getreide-

    feldern häufigen Cryptocephalus (C. melanoxanthus, Tafel IV., 50.), Chei-

    niopus Hauseri (Tafel III/35 Meloidae), Leptos homosylphoides (Tafel III/31.), Omo-

    phlus pilicolis (Tafel IX./104.) u.a.m.

    Einer der häufigsten u. gemeinsten Käfer des Steppenstreifs hinter der Festung

    war eine rein asiatische Blattkäferart (Chrysochares asiatica, Tafel IV./39, 40.),

    die in grünen, violetten u. braungrünen metallischen Farbenvariationen

    vorkam u. der als ausschließlicher Wohnort der Kendyr (Apocynum

    sibiricum) diente, mit dem sie auch erschien u. verschwand (Mitte

    Juni - Ende August). Die Käfer waren auf jeder Kendyrpflanze zu

    vielen Exemplaren auf Stengel, Blättern u. Blüten zu sehen u. äußerst

    häufig (Kolonienbildung!). Im Spätsommer saßen sie überall stunden-

    lang in Begattungsstellung. Sie flogen selten schwerfällig kurze Stre-

    cken; es waren wohl befruchtete Weibchen, die auch sonst auf der Erde

    kriechend, passende Stellen zur Eiablage suchten. Auf die zierlichen

    Blütendolden des Kendyrs flog im Sonnenschein auch häufig nebst

    den Junenkäfern u. vielen anderen Kerfen, der lebhafte u. schlanke,

    in Zeichnung u. Farbe so veränderliche Bockkäfer Chytantus Herbsti 

    var. Feldermanni (Tafel VI./67,69.), eine endemische Art. Sehr gemein

    war auch ein sehr naher Verwandter unseres allbekannten Rosenkäfers

    (Cetonia aurata), die schöne Cetonia marginicolis var. auro.

    marginata (Tafel V./59.), welche oft durch die offenen Fenster in die

    Kaserne flog u. auch sonst draußen häufig anzutreffen war. Die ähnliche,

    nur kleinere u. in düsteren Farben gezeichnete Stalogmosoma albella

    (Tafel IX/108.), die ich später in Osch zu Hunderten auf den Distelköpfen

    vorfand u. die dort eine ähnliche Rolle spielte wie Glaphyrus, fand 

    ich in Peronsk nur ein einzigesmal.

    Von mehr oder weniger vereinzelnt gefundenen Käfern wären außer


  • August 11, 2018 13:20:07 Beate Jochem

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    Tamarisken. Einigemal fing ich auch am Kameldorn einen eigentlich

    sibirischen Prachtkäfer (Cyphosoma sibiricum, Tafel V./55.), welcher draußen

    in Steppe u. Wüste ein sehr häufiger Käfer war. Ein ausschließlicher

    Bewohner des Kameldorns war auch der kleine, rundliche Sackkäfer

    Clythra Valeriana (Tafel II./21.); auf demselben Strauche fand ich auch

    noch verschiedene andere Blattkäfer, wie den auf unseren Getreidefeldern

    häufigen Cryptocephalus (C. melanoxanthus, Tafel IV., 50.), Cheiniopus

    Hauseri (Tafel III/35 Meloidae), Leptos homosylphoides (Tafel III/31.), Omo-

    phlus pilicolis (Tafel IX./104.) u.a.m.

    Einer der häufigsten u. gemeinsten Käfer des Steppenstreifs hinter der Festung

    war eine rein asiatische Blattkäferart (Chrysochares asiatica, Tafel IV./39, 40.),

    die in grünen, violetten u. braungrünen metallischen Farbenvariationen

    vorkam u. der als ausschließlicher Wohnort der Kendyr (Apocynum

    sibiricum) diente, mit dem sie auch erschien u. verschwand (Mitte

    Juni - Ende August). Die Käfer waren auf jeder Kendyrpflanze zu

    vielen Exemplaren auf Stengel, Blättern u. Blüten zu sehen u. äußerst

    häufig (Kolonienbildung!). Im Spätsommer saßen sie überall stundenlang

    in Begattungsstellung. Sie flogen selten schwerfällig kurze Strecken;

    es waren wohl befruchtete Weibchen, die auch sonst auf der Erde

    kriechend, passende Stellen zur Eiablage suchten. Auf die zierlichen

    Blütendolden des Kendyrs flog im Sonnenschein auch häufig nebst

    den Junenkäfern u. vielen anderen Kerfen, der lebhafte u. schlanke,

    in Zeichnung u. Farbe so veränderliche Bockkäfer Chytantus Herbsti 

    var. Feldermanni (Tafel VI./67,69.), eine endemische Art. Sehr gemein

    war auch ein sehr naher Verwandter unseres allbekannten Rosen-

    käfers (Cetonia aurata), die schöne Cetonia marginicolis var. auro.

    marginata (Tafel V./59.), welche oft durch die offenen Fenster in die

    Kaserne flog u. auch sonst draußen häufig anzutreffen war. Die ähnliche,

    nur kleinere u. in düsteren Farben gezeichnete Stalogmosoma albella

    (Tafel IX/108.), die ich später in Osch zu Hunderten auf den Distelköpfen

    vorfand u. die dort eine ähnliche Rolle spielte wie Glaphyrus, fand 

    ich in Peronsk nur ein einzigesmal.

    Von mehr oder weniger vereinzelnt gefundenen Käfern wären außer


  • August 11, 2018 13:17:30 Beate Jochem

    17

    Tamarisken. Einigemal fing ich auch am Kameldorn einen eigentlich

    sibirischen Prachtkäfer (Cyphosoma sibiricum, Tafel V./55.), welcher draußen

    in Steppe u. Wüste ein sehr häufiger Käfer war. Ein ausschließlicher

    Bewohner des Kameldorns war auch der kleine, rundliche Sackkäfer

    Clythra Valeriana (Tafel II./21.); auf demselben Strauche fand ich auch

    noch verschiedene andere Blattkäfer, wie den auf unseren Getreidefeldern

    häufigen Cryptocephalus (C. melanoxanthus, Tafel IV., 50.), Cheiniopus

    Hauseri (Tafel III/35 Meloidae), Leptos homosylphoides (Tafel III/31.), Omo-

    phlus pilicolis (Tafel IX./104.) u.a.m.

    Einer der häufigsten u. gemeinsten Käfer des Steppenstreifs hinter der Festung

    war eine rein asiatische Blattkäferart (Chrysochares asiatica, Tafel IV./39, 40.),

    die in grünen, violetten u. braungrünen metallischen Farbenvariationen

    vorkam u. der als ausschließlicher Wohnort der Kendyr (Apocynum

    sibiricum) diente, mit dem sie auch erschien u. verschwand (Mitte

    Juni - Ende August). Die Käfer waren auf jeder Kendyrpflanze zu

    vielen Exemplaren auf Stengel, Blättern u. Blüten zu sehen u. äußerst

    häufig (Kolonienbildung!). Im Spätsommer saßen sie überall stunden-

    lang in Begattungsstellung. Sie flogen selten schwerfällig kurze Stre-

    cken; es waren wohl befruchtete Weibchen, die auch sonst auf der Erde

    kriechend, passende Stellen zur Eiablage suchten. Auf die zierlichen

    Blütendolden des Kendyrs flog im Sonnenschein auch häufig nebst

    den Junenkäfern u. vielen anderen Kerfen, der lebhafte u. schlanke,

    in Zeichnung u. Farbe so veränderliche Bockkäfer Chytantus Herbsti 

    var. Feldermanni (Tafel VI./67,69.), eine endemische Art. Sehr gemein

    war auch ein sehr naher Verwandter unseres allbekannten Rosen-

    käfers (Cetonia aurata), die schöne Cetonia marginicolis var. auro.

    marginata (Tafel V./59.), welche oft durch die offenen Fenster in die

    Kaserne flog u. auch sonst draußen häufig anzutreffen war. Die ähnliche,

    nur kleinere u. in düsteren Farben gezeichnete Stalogmosoma albella

    (Tafel IX/108.), die ich später in Osch zu Hunderten auf den Distelköpfen

    vorfand u. die dort eine ähnliche Rolle spielte wie Glaphyrus, fand 

    ich in Peronsk nur ein einzigesmal.

    Von mehr oder weniger vereinzelnt gefundenen Käfern wären außer


  • November 10, 2017 20:25:59 Marco Schmidt

    17

    Tamarisken. Einigemal find ich auch am Kameldorn einen eigentlich

    sibirischen Prachtkäfer (Cyphosoma sibiricum, Tafel V./55.), welcher drau-

    ßen in Steppe u. Wüste ein sehr häufiger Käfer war. Ein ausschließlicher

    Bewohner des Kameldorns war auch der kleine, rundliche Sackkäfer

    Clythra Valeriana (Tafel II./21.), auf demselben Strauche fand ich auch

    noch verschiedene andere Blattkäfer, wie den auf unseren Getreide-

    feldern häufigen Cryptocephalus (C. melanoxanthus, Tafel IV., 50.), Chei-

    niopus Hauseri (Tafel III/35 Meloidae), Leptos homosylphoides (Tafel III/31.), Omo-

    phlus pilicolis (Tafel IX./104.) u.a.m.

    Einer der häufigsten u. gemeinsten Käfer des Steppenstreifs hinter der Festung

    war eine rein asiatische Blattkäferart (Chrysochares asiatica, Tafel IV./39, 40.),

    die in grünen, violetten u. braungrünen metallischen Farbenvariationen

    vorkam u. der als ausschließlicher Wohnort der Kendyr (Apocynum

    sibiricum) diente, mit dem sie auch erschien u. verschwand (Mitte

    Juni - Ende August). Die Käfer waren auf jeder Kendyrpflanze zu

    vielen Exemplaren auf Stengel, Blättern u. Blüten zu sehen u. äußerst

    häufig (Kolonienbildung!). Im Spätsommer saßen sie überall stunden-

    lang in Begattungsstellung. Sie flogen selten schwerfällig kurze Stre-

    cken; es waren wohl befruchtete Weibchen, die auch sonst auf der Erde

    kriechend, passende Stellen zur Eiablage suchten. Auf die zierlichen

    Blütendolden des Kendyrs flog im Sonnenschein auch häufig nebst

    den Junenkäfern u. vielen anderen Kerfen, der lebhafte u. schlanke,

    in Zeichnung u. Farbe so veränderliche Bockkäfer Chytantus Herbsti 

    var. Feldermanni (Tafel VI./67,69.), eine endemische Art. Sehr gemein

    war auch ein sehr naher Verwandter unseres allbekannten Rosen-

    käfers (Cetonia aurata), die schöne Cetonia marginicolis var. auro.

    marginata (Tafel V./59.), welche oft durch die offenen Fenster in die

    Kaserne flog u. auch sonst draußen häufig anzutreffen war. Die ähnliche,

    nur kleinere u. in düsteren Farben gezeichnete Stalogmosoma albella

    (Tafel IX/108.), die ich später in Osch zu Hunderten auf den Distelköpfen

    vorfand u. die dort eine ähnliche Rolle spielte wie Glaphyrus, fand 

    ich in Peronsk nur ein einzigesmal.

    Von mehr oder weniger vereinzelnt gefundenen Käfern wären außer


  • March 12, 2017 19:20:54 Isabella Kollmann

    17

    Tamarisken. Einigemal find ich auch am Kameldorn einen eigentlich

    sibirischen Prachtkäfer (Cyphosoma sibiricus, Tafel V./55.), welcher drau-

    ßen in Steppe u. Wüste ein sehr häufiger Käfer war. Ein ausschließlicher

    Bewohner des Kameldorns war auch der kleine, rundliche Sackkäfer

    Clythra Valeriana (Tafel II./21.), auf demselben Strauche fand ich auch

    noch verschiedene andere Blattkäfer, wie den auf unseren Getreide-

    feldern häufigen Cryptocephalus (C. melanoxanthus, Tafel IV., 50.), Chei-

    niopus Hauseri (Tafel III/35 Meloidae), Leptos homosylphoides (Tafel III/31.), Omo-

    phlus pilicolis (Tafel IX./104.) u.a.m.

    Einer der häufigsten u. gemeinsten Käfer des Steppenstreifs hinter der Festung

    war eine rein asiatische Blattkäferart (Chrysochares asiatica, Tafel IV./39, 40.),

    die in grünen, violetten u. braungrünen metallischen Farbenvariationen

    vorkam u. der als ausschließlicher Wohnort der Kendyr (Apocynum

    sibiricum) diente, mit dem sie auch erschien u. verschwand (Mitte

    Juni - Ende August). Die Käfer waren auf jeder Kendyrpflanze zu

    vielen Exemplaren auf Stengel, Blättern u. Blüten zu sehen u. äußerst

    häufig (Kolonienbildung!). Im Spätsommer saßen sie überall stunden-

    lang in Begattungsstellung. Sie flogen selten schwerfällig kurze Stre-

    cken; es waren wohl befruchtete Weibchen, die auch sonst auf der Erde

    kriechend, passende Stellen zur Eiablage suchten. Auf die zierlichen

    Blütendolden des Kendyrs flog im Sonnenschein auch häufig nebst

    den Junenkäfern u. vielen anderen Kerfen, der lebhafte u. schlanke,

    in Zeichnung u. Farbe so veränderliche Bockkäfer Chytantus Herbsti 

    var. Feldermanni (Tafel VI./67,69.), eine endemische Art. Sehr gemein

    war auch ein sehr naher Verwandter unseres allbekannten Rosen-

    käfers (Cetonia aurata), die schöne Cetonia marginicolis var. auro.

    marginata (Tafel V./59.), welche oft durch die offenen Fenster in die

    Kaserne flog u. auch sonst draußen häufig anzutreffen war. Die ähnliche,

    nur kleinere u. in düsteren Farben gezeichnete Stalogmosoma albella

    (Tafel IX/108.), die ich später in Osch zu Hunderten auf den Distelköpfen

    vorfand u. die dort eine ähnliche Rolle spielte wie Glaphyrus, fand 

    ich in Peronsk nur ein einzigesmal.

    Von mehr oder weniger vereinzelnt gefundenen Käfern wären außer


  • February 18, 2017 21:17:12 Sandra Badergruber

    Tamarisken. Einigemal find ich auch am Kameldorn einen eigentlich

    sibirischen Prachtkäfer (Cyphosoma sibiricus, Tafel V./55.), welcher drau-

    ßen in Steppe u. Wüste ein sehr häufiger Käfer war. Ein ausschließlicher

    Bewohner des Kameldorns war auch der kleine, rundliche Sackkäfer

    Clythra Valeriana (Tafel II./21.), auf demselben Strauche fand ich auch

    noch verschiedene andere Blattkäfer, wie den auf unseren Getreide-

    feldern häufigen Cryptocephalus (C. melanoxanthus, Tafel IV., 50.), Chei-

    niopus Hauseri (Tafel III/35 Meloidae), Leptos homosylphoides (Tafel III/31.), Omo-

    phlus pilicolis (Tafel IX./104.) u.a.m.

    Einer der häufigsten u. gemeinsten Käfer des Steppenstreifs hinter der Festung

    war eine rein asiatische Blattkäferart (Chrysochares asiatica, Tafel IV./39, 40.),

    die in grünen, violetten u. braungrünen metallischen Farbenvariationen

    vorkam u. der als ausschließlicher Wohnort der Kendyr (Apocynum

    sibiricum) diente, mit dem sie auch erschien u. verschwand (Mitte

    Juni - Ende August). Die Käfer waren auf jeder Kendyrpflanze zu

    vielen Exemplaren auf Stengel, Blättern u. Blüten zu sehen u. äußerst

    häufig (Kolonienbildung!). Im Spätsommer saßen sie überall stunden-

    lang in Begattungsstellung. Sie flogen selten schwerfällig kurze Stre-

    cken; es waren wohl befruchtete Weibchen, die auch sonst auf der Erde

    kriechend, passende Stellen zur Eiablage suchten. Auf die zierlichen

    Blütendolden des Kendyrs flog im Sonnenschein auch häufig nebst

    den ...käfern u. vielen anderen Kerfen, der lebhafte u. schlanke,

    in Zeichnung u. Farbe so veränderliche Bockkäfer Chytantus Herbsti 

    var. Feldermanni (Tafel VI./67,69.), eine endemische Art. Sehr gemein

    war auch ein sehr naher Verwandter unseres allbekannten Rosen-

    käfers (Cetonia aurata), die schöne Cetonia marginicolis var. auro.

    marginata (Tafel V./59.), welche oft durch die offenen Fenster in die

    Kaserne flog u. auch sonst draußen häufig anzutreffen war. Die ähnliche,

    nur kleinere u. in düsteren Farben gezeichnete Stalogmosoma albella

    (Tafel IX/108.), die ich später in Osch zu Hunderten auf den Distelköpfen

    vorfand u. die dort eine ähnliche Rolle spielte wie Glaphyrus, fand 

    ich in Peronsk nur ein einzigesmal.

    Von mehr oder weniger vereinzelnt gefundenen Käfern wären außer


  • February 18, 2017 21:14:41 Sandra Badergruber

    Tamarisken. Einigemal find ich auch am Kameldorn einen eigentlich

    sibirischen Prachtkäfer (Cyphosoma sibiricus, Tafel V./55.), welcher drau-

    ßen in Steppe u. Wüste ein sehr häufiger Käfer war. Ein ausschließlicher

    Bewohner des Kameldorns war auch der kleine, rundliche Sackkäfer

    Clythra Valeriana (Tafel II./21.), auf demselben Strauche fand ich auch

    noch verschiedene andere Blattkäfer, wie den auf unseren Getreide-

    feldern häufigen Cryptocephalus (C. melanoxanthus, Tafel IV., 50.), Chei-

    niopus Hauseri (Tafel III/35 Meloidae), Leptos homosylphoides (Tafel III/31.), Omo-

    phlus pilicolis (Tafel IX./104.) u.a.m.

    Einer der häufigsten u. gemeinsten Käfer des Steppenstreifs hinter der Festung

    war eine rein asiatische Blattkäferart (Chrysochares asiatica, Tafel IV./39, 40.),

    die in grünen, violetten u. braungrünen metallischen Farbenvariationen

    vorkam u. der als ausschließlicher Wohnort der Kendyr (Apocynum

    sibiricum) diente, mit dem sie auch erschien u. verschwand (Mitte

    Juni - Ende August). Die Käfer waren auf jeder Kendyrpflanze zu

    vielen Exemplaren auf Stengel, Blättern u. Blüten zu sehen u. äußerst

    häufig (Kolonienbildung!). Im Spätsommer saßen sie überall stunden-

    lang in Begattungsstellung. Sie flogen selten schwerfällig kurze Stre-

    cken; es waren wohl befruchtete Weibchen, die auch sonst auf der Erde

    kriechend, passende Stellen zur Eiablage suchten. Auf die zierlichen

    Blütendolden des Kendyrs flog im Sonnenschein auch häufig nebst

    den ...käfern u. vielen anderen Kerfen, der lebhafte u. schlanke,

    in Zeichnung u. Farbe so veränderliche Bockkäfer Chytantus Herbsti 

    var. Feldermanni (Tafel VI./67,69.), eine endemische Art. Sehr gemein

    war auch ein sehr naher Verwandter unseres allbekannten Rosen-

    käfers (Cetonia aurata), die schöne Cetonia marginicolis var. auro.

    marginata (Tafel V./59.), welche oft durch die offenen Fenster in die

    Kaserne flog u. auch sonst draußen häufig anzutreffen war. Die ähnliche,

    nur kleinere u. in düsteren Farben gezeichnete Stalogmosoma albella

    (Tafel IX/108.), die


  • February 18, 2017 21:14:35 Sandra Badergruber

    Tamarisken. Einigemal find ich auch am Kameldorn einen eigentlich

    sibirischen Prachtkäfer (Cyphosoma sibiricus, Tafel V./55.), welcher drau-

    ßen in Steppe u. Wüste ein sehr häufiger Käfer war. Ein ausschließlicher

    Bewohner des Kameldorns war auch der kleine, rundliche Sackkäfer

    Clythra Valeriana (Tafel II./21.), auf demselben Strauche fand ich auch

    noch verschiedene andere Blattkäfer, wie den auf unseren Getreide-

    feldern häufigen Cryptocephalus (C. melanoxanthus, Tafel IV., 50.), Chei-

    niopus Hauseri (Tafel III/35 Meloidae), Leptos homosylphoides (Tafel III/31.), Omo-

    phlus pilicolis (Tafel IX./104.) u.a.m.

    Einer der häufigsten u. gemeinsten Käfer des Steppenstreifs hinter der Festung

    war eine rein asiatische Blattkäferart (Chrysochares asiatica, Tafel IV./39, 40.),

    die in grünen, violetten u. braungrünen metallischen Farbenvariationen

    vorkam u. der als ausschließlicher Wohnort der Kendyr (Apocynum

    sibiricum) diente, mit dem sie auch erschien u. verschwand (Mitte

    Juni - Ende August). Die Käfer waren auf jeder Kendyrpflanze zu

    vielen Exemplaren auf Stengel, Blättern u. Blüten zu sehen u. äußerst

    häufig (Kolonienbildung!). Im Spätsommer saßen sie überall stunden-

    lang in Begattungsstellung. Sie flogen selten schwerfällig kurze Stre-

    cken; es waren wohl befruchtete Weibchen, die auch sonst auf der Erde

    kriechend, passende Stellen zur Eiablage suchten. Auf die zierlichen

    Blütendolden des Kendyrs flog im Sonnenschein auch häufig nebst

    den ...käfern u. vielen anderen Kerfen, der lebhafte u. schlanke,

    in Zeichnung u. Farbe so veränderliche Bockkäfer Chytantus Herbsti 

    var. Feldermanni (Tafel VI./67,69.), eine endemische Art. Sehr gemein

    war auch ein sehr naher Verwandter unseres allbekannten Rosen-

    käfers (Cetonia aurata), die schöne Cetonia marginicolis var. auro.

    marginata (Tafel V./59.), welche oft durch die offenen Fenster in die

    Kaserne flog u. auch sonst draußen häufig anzutreffen war. Die ähnliche,

    nur kleinere u. in düsteren Farben gezeichnete Stalogmosoma albella

    (Tafel IX/108.), die


  • February 18, 2017 21:08:32 Isabella Kollmann

    Tamarisken. Einige mal fing ich auch am Kameldorn einen eigentlich

    sibirischen Prachtkäfer (Cyphosoma sibiricum,  Tafel V./55.), welcher drau-

    ßen in Steppe und Wüste ein sehr häufiger Käfer war. Ein ausschließlicher

    Bewohner des Kameldorns war auch der kleine, rundliche Sackkäfer

    Clythra Valeriana (Tafel II./21.); auf demselben Strauche fand ich auch

    noch verschiedene andere Blattkäfer, wie den auf unserem Getreide-

    feldern häufigen Cryptocephalus (Cr. melanoxanthin, Tafel IV./50.), Chri-

    niopus Hauseri (Tafel III/35 Meloidae), Leptos homosilphoides (Tafel III/31.), Omo-

    phlus pilieolis (Tafel IX./104.) u. a. m.

    Einen der häufigsten und gemeinsten Käfer des Steppenstreifs hinter der FEstung

    war eine rein asiatische Blattkäferart (Chrysochares asiatica,  Tafel IV./39,40.),

    die in grünen, violetten und braungrünen metallischen Farbenvariationen

    vorkam u. der als ausschließlicher Wohnort den Kendyr (Spocyrum

    sibiricum) diente, mit dem sie auch erschien u. verschwand (Mitte

    Juni - Ende August). Die Käfer waren auf jeder Kendyrpflanze zu 

    vielen Exemplaren auf Stengel, Blättern u. Blüten zu setzen u. äußerst

    häufig (Kolonienbildung!). Im Spätsommer saßen sie überall zu stunden-

    lang im Begattungsstellung. Sie flogen nur selten schwerfällig kurze Stre-

    cken; es waren wohl beruchtete Weibchen, die auch sonst auf der Erde

    kriechend passende Stellen zur Eiablage suchten. Auf die zierlichen 

    Blütendolden des Kendyr flog im Sonnenschein auch häufig nebst

    den käfern und vielen anderen  ...  , der lebhafte u. schlanke,

    in Zeichnung u. Farbe so veränderliche Bockkäfer Clytantus Herbsti

    var. Feldermanni   (Tafel II./67,69.), eine endemische Art. Sehr gemein

    war auch eine sehr naher Verwandter unseres allbekannten Rosen-

    käfers (Cetonia aurata), die schöne Cetonia maryiniaolis var. anw. 

    marginata (Tafel V/59.), welche oft durch die offenen Fenster in die 

    Kaserne flog u. auch sonst draußen häufig anzutreffen war. Dei ähnliche,

    nur kleinere u. mit düsteren Farben gezeichnete ...

    (Tafel IX/108), die ich später in Osek zu Hunderten auf den Diselköpfen

    vorfand u. die dort eine ähnliche Rolle spielte wie Glaphyrus, fand

    ich in Peronsk nur ein einzigesmal.

    Von mehr oder weniger vereinzelnt gefunden Käfern waren außer


  • February 18, 2017 21:07:53 Sandra Badergruber

    Tamarisken. Einigemal find ich auch am Kameldorn einen eigentlich

    sibirischen Prachtkäfer (Cyphosoma sibiricus, Tafel V./55.), welcher drau-

    ßen in Steppe u. Wüste ein sehr häufiger Käfer war. Ein ausschließlicher

    Bewohner des Kameldorns war auch der kleine, rundliche Sackkäfer

    Clythra Valeriana (Tafel II./21.), auf demselben Strauche fand ich auch

    noch verschiedene andere Blattkäfer, wie den auf unseren Getreide-

    feldern häufigen Cryptocephalus (C. melanoxanthus, Tafel IV., 50.), Chei-

    niopus Hauseri (Tafel III/35 Meloidae), Leptos homosylphoides (Tafel III/31.), Omo-

    phlus pilicolis (Tafel IX./104.) u.a.m.

    Einer der häufigsten u. gemeinsten Käfer des Steppenstreifs hinter der Festung

    war eine rein asiatische Blattkäferart (Chrysochares asiatica, Tafel IV./39, 40.),

    die in grünen, violetten u. braungrünen metallischen Farbenvariationen

    vorkam u. der als ausschließlicher Wohnort der Kendyr (Apocynum

    sibiricum) diente, mit dem sie auch erschien u. verschwand (Mitte

    Juni - Ende August). Die Käfer waren auf jeder Kendyrpflanze zu

    vielen Exemplaren auf Stengel, Blättern u. Blüten zu sehen u. äußerst

    häufig (Kolonienbildung!). Im Spätsommer saßen sie überall stunden-

    lang in Begattungsstellung. Sie flogen selten schwerfällig kurze Stre-

    cken; es waren wohl befruchtete Weibchen, die auch sonst auf der Erde

    kriechend, passende Stellen zur Eiablage suchten. Auf die zierlichen

    Blütendolden des Kendyrs flog im Sonnenschein auch häufig nebst

    den 


  • February 18, 2017 21:06:08 Sandra Badergruber

    Tamarisken. Einigemal find ich auch am Kameldorn einen eigentlich

    sibirischen Prachtkäfer (Cyphosoma sibiricus, Tafel V./55.), welcher drau-

    ßen in Steppe u. Wüste ein sehr häufiger Käfer war. Ein ausschließlicher

    Bewohner des Kameldorns war auch der kleine, rundliche Sackkäfer

    Clythra Valeriana (Tafel II./21.), auf demselben Strauche fand ich auch

    noch verschiedene andere Blattkäfer, wie den auf unseren Getreide-

    feldern häufigen Cryptocephalus (C. melanoxanthus, Tafel IV., 50.), Chei-

    niopus Hauseri (Tafel III/35 Meloidae), Leptos homosylphoides (Tafel III/31.), Omo-

    phlus pilicolis (Tafel IX./104.) u.a.m.

    Einer der häufigsten u. gemeinsten Käfer des Steppenstreifs hinter der Festung

    war eine rein asiatische Blattkäferart (Chrysochares asiatica, Tafel IV./39, 40.),

    die in grünen, violetten u. braungrünen metallischen Farbenvariationen

    vorkam u. der als ausschließlicher Wohnort der Kendyr (Apocynum

    sibiricum) diente, mit dem sie auch erschien u. verschwand (Mitte

    Juni - Ende August). Die Käfer waren auf jeder Kendyrpflanze zu

    vielen Exemplaren auf Stengel, Blättern u. Blüten zu sehen u. äußerst

    häufig (Kolonienbildung!). Im Spätsommer saßen sie überall stunden-

    lang in Begattungsstellung. 


  • February 18, 2017 21:01:20 Sandra Badergruber

    Tamarisken. Einigemal find ich auch am Kameldorn einen eigentlich

    sibirischen Prachtkäfer (Cyphosoma sibiricus, Tafel V./55.), welcher drau-

    ßen in Steppe u. Wüste ein sehr häufiger Käfer war. Ein ausschließlicher

    Bewohner des Kameldorns war auch der kleine, rundliche Sackkäfer

    Clythra Valeriana (Tafel II./21.), auf demselben Strauche fand ich auch

    noch verschiedene andere Blattkäfer, wie den auf unseren Getreide-

    feldern häufigen Cryptocephalus (C. melanoxanthus, Tafel IV., 50.), Chei-

    niopus Hauseri (Tafel III/35 Meloidae), Leptos homosylphoides (Tafel III/31.), Omo-

    phlus pilicolis (Tafel IX./104.) u.a.m.



  • February 18, 2017 21:00:57 Sandra Badergruber

    Tamarisken. Einigemal find ich auch am Kameldorn einen eigentlich

    sibirischen Prachtkäfer (Cyphosoma sibiricus, Tafel V./55.), welcher drau-

    ßen in Steppe u. Wüste ein sehr häufiger Käfer war. Ein ausschließlicher

    Bewohner des Kameldorns war auch der kleine, rundliche Sackkäfer

    Clythra Valeriana (Tafel II./21.), auf demselben Strauche fand ich auch

    noch verschiedene andere Blattkäfer, wie den auf unseren Getreide-

    feldern häufigen Cryptocephalus (C. melanoxanthus, Tafel IV., 50.), Chei-

    niopus Hauseri (Tafel III/35 Meloidae), Leptos homosilphoides (Tafel III/31.), Omo-

    phlus pilicolis (Tafel IX./104.) u.a.m.



  • February 18, 2017 20:59:33 Sandra Badergruber

    Tamarisken. Einigemal find ich auch am Kameldorn einen eigentlich

    sibirischen Prachtkäfer (Cyphosoma sibiricus, Tafel V./55.), welcher drau-

    ßen in Steppe u. Wüste ein sehr häufiger Käfer war. Ein ausschließlicher

    Bewohner des Kameldorns war auch der kleine, rundliche Sackkäfer

    Clythra Valeriana (Tafel II./21.), auf demselben Strauche fand ich auch

    noch verschiedene andere Blattkäfer, wie den auf unseren Getreide-

    feldern häufigen Cryptocephalus (C. melanoxanthus, Tafel IV., 50.), Chei-

    niopus Hauseri (Tafel III/35 Meloidae), 



  • February 18, 2017 20:58:43 Sandra Badergruber

    Tamarisken. Einigemal find ich auch am Kameldorn einen eigentlich

    sibirischen Prachtkäfer (Cyphosoma sibiricus, Tafel V./55.), welcher drau-

    ßen in Steppe u. Wüste ein sehr häufiger Käfer war. Ein ausschließlicher

    Bewohner des Kameldorns war auch der kleine, rundliche Sackkäfer

    Clythra Valeriana (Tafel II./21.), auf demselben Strauche fand ich auch

    noch verschiedene andere Blattkäfer, wie den auf unseren Getreide-

    feldern häufigen Cryptocephalus (C. melanoxanthus, Tafel IV., 50.), 



  • February 18, 2017 20:58:20 Sandra Badergruber

    Tamarisken. Einigemal find ich auch am Kameldorn einen eigentlich

    sibirischen Prachtkäfer (Cyphosoma sibiricus, Tafel V./55.), welcher drau-

    ßen in Steppe u. Wüste ein sehr häufiger Käfer war. Ein ausschließlicher

    Bewohner des Kameldorns war auch der kleine, rundliche Sackkäfer

    Clythra Valeriana (Tafel II./21.), auf demselben Strauche fand ich auch

    noch verschiedene andere Blattkäfer, wie den auf unseren Getreide-

    feldern häufigen Cryptocephalus (C. melanoxauthus, Tafel IV., 50.), 



  • February 18, 2017 20:56:41 Isabella Kollmann

    Tamarisken. Einige mal fing ich auch am Kameldorn einen eigentlich

    sibirischen Prachtkäfer (Cyphosoma sibiricum,  Tafel V./55.), welcher drau-

    ßen in Steppe und Wüste ein sehr häufiger Käfer war. Ein ausschließlicher

    Bewohner des Kameldorns war auch der kleine, rundliche Sackkäfer

    Clythra Valeriana (Tafel II./21.); auf demselben Strauche fand ich auch

    noch verschiedene andere Blattkäfer, wie den auf unserem Getreide-

    feldern häufigen Cryptocephalus (Cr. melanoxanthin, Tafel IV./50.), Chri-

    niopus Hauseri (Tafel III/35 Meloidae), Leptos homosilphoides (Tafel III/31.), Omo-

    phlus pilieolis (Tafel IX./104.) u. a. m.

    Einen der häufigsten und gemeinsten Käfer des Steppenstreifs hinter der FEstung

    war eine rein asiatische Blattkäferart (Chrysochares asiatica,  Tafel IV./39,40.),

    die in grünen, violetten und braungrünen metallischen Farbenvariationen

    vorkam u. der als ausschließlicher Wohnort den Kendyr (Spocyrum

    sibiricum) diente, mit dem sie auch erschien u. verschwand (Mitte

    Juni - Ende August). Die Käfer waren auf jeder Kendyrpflanze zu 


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    Kriegsgefangenenlager Perowsk

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20841 / 235898
Source
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F&F
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http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


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