Kleiber Manuskript 06 - Käfer und Schmetterlinge, item 7

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Loxophonus, Eustomis, der Geteromer: Hypsogenia, Spharedropsis; 

der Blatthörner: Euranoxia, Pectinichelus, Panotrogus, Trochaloschema, 

Cycloperia, Solskiola u.a.m.). Gerade unter den Vertretern dieses letzten

Typus finden sich endemische Formen, die wenigstens seit dem Ter-

tiär beinahe gar keine Veränderungen erfahren haben (hierher gehören

auch die oben genannten Relikten). Im Allgemeinen spiegeln sich die

klimatischen Veränderungen, hauptsächlich aber augenscheinlich die

langsame Austrocknung des Landes, die vom Verschwinden des Waldes

begleitet ist, im äußeren Habitus (Degeneration) der Vertreter der Bergfauna

Turkestans u. in der Verarmung dieser Fauna in Bezug auf Bergformen

deutlich wieder. Als Beispiel kann man die wenig zahlreichen Vertreter

der echten Laufkäfer (Gattung Carabus) in Turkestan anführen, die hier voll-

ständig ihre glänzende metallische Färbung verloren haben, die für die

Arten u. Rassen dieser Gattung in anderen Ländern (ganz Westeuropa, europ.

Russland, Kaukasus, ganz Sibirien bis zum äußersten Norden, in den Bergen 

u. Ebenen Chinas) so charakteristisch ist. Im Grunde unterscheidet sich

die Fauna der Berge Turkestans scharf durch ihre Zusammensetzung u.

ihren Habitus der alpinen Fauna Westeuropas, des Kaukasus u. des

Altai.

Bloß Semirjetschensk beherbergt einen bedeutenden Prozentsatz von Käfern,

die seine Fauna an die Fauna Sibiriens (besonders des Altai) u. teil-

weise auch Westeuropas annähern, weshalb auch A. Semenow-Tjanschansky

die Semirjetschenskser Oblast , namentlich aber ihre gebirgigen Teile aus der

turanischen tiergeographischen Provinz ausschließt u. den Vorschlag

macht, für dieses große Gebiet eine besondere dsungarische Provinz

anzunehmen, die auch den ganzen chinesischen Tianschan umfassen

soll. In der Fauna der Käfer des russ. Tianschan u. des Transilischen

Alatau  begegnen wir solchen bemerkenswerten Elementen, die den ande-

ren Teilen Turkestans völlig fremd sind, wie der Vertreter der ark-

tischen Gattung Diachila (Carabidae), Arten die der europäisch-sibirschen

Taigazone  (Pytho depressus, Trictius fasciatus, Cetonia aurata) oder

der europ. Auwälderzone (Hololepta plana, manche Lepturini u.s.w.) 

angehören, weiters grell metallische Arten der Gattung Carabus u.a.m.

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Loxophonus, Eustomis, der Geteromer: Hypsogenia, Spharedropsis; 

der Blatthörner: Euranoxia, Pectinichelus, Panotrogus, Trochaloschema, 

Cycloperia, Solskiola u.a.m.). Gerade unter den Vertretern dieses letzten

Typus finden sich endemische Formen, die wenigstens seit dem Ter-

tiär beinahe gar keine Veränderungen erfahren haben (hierher gehören

auch die oben genannten Relikten). Im Allgemeinen spiegeln sich die

klimatischen Veränderungen, hauptsächlich aber augenscheinlich die

langsame Austrocknung des Landes, die vom Verschwinden des Waldes

begleitet ist, im äußeren Habitus (Degeneration) der Vertreter der Bergfauna

Turkestans u. in der Verarmung dieser Fauna in Bezug auf Bergformen

deutlich wieder. Als Beispiel kann man die wenig zahlreichen Vertreter

der echten Laufkäfer (Gattung Carabus) in Turkestan anführen, die hier voll-

ständig ihre glänzende metallische Färbung verloren haben, die für die

Arten u. Rassen dieser Gattung in anderen Ländern (ganz Westeuropa, europ.

Russland, Kaukasus, ganz Sibirien bis zum äußersten Norden, in den Bergen 

u. Ebenen Chinas) so charakteristisch ist. Im Grunde unterscheidet sich

die Fauna der Berge Turkestans scharf durch ihre Zusammensetzung u.

ihren Habitus der alpinen Fauna Westeuropas, des Kaukasus u. des

Altai.

Bloß Semirjetschensk beherbergt einen bedeutenden Prozentsatz von Käfern,

die seine Fauna an die Fauna Sibiriens (besonders des Altai) u. teil-

weise auch Westeuropas annähern, weshalb auch A. Semenow-Tjanschansky

die Semirjetschenskser Oblast , namentlich aber ihre gebirgigen Teile aus der

turanischen tiergeographischen Provinz ausschließt u. den Vorschlag

macht, für dieses große Gebiet eine besondere dsungarische Provinz

anzunehmen, die auch den ganzen chinesischen Tianschan umfassen

soll. In der Fauna der Käfer des russ. Tianschan u. des Transilischen

Alatau  begegnen wir solchen bemerkenswerten Elementen, die den ande-

ren Teilen Turkestans völlig fremd sind, wie der Vertreter der ark-

tischen Gattung Diachila (Carabidae), Arten die der europäisch-sibirschen

Taigazone  (Pytho depressus, Trictius fasciatus, Cetonia aurata) oder

der europ. Auwälderzone (Hololepta plana, manche Lepturini u.s.w.) 

angehören, weiters grell metallische Arten der Gattung Carabus u.a.m.


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  • February 16, 2017 11:24:53 Sandra Badergruber

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    Loxophonus, Eustomis, der Geteromer: Hypsogenia, Spharedropsis; 

    der Blatthörner: Euranoxia, Pectinichelus, Panotrogus, Trochaloschema, 

    Cycloperia, Solskiola u.a.m.). Gerade unter den Vertretern dieses letzten

    Typus finden sich endemische Formen, die wenigstens seit dem Ter-

    tiär beinahe gar keine Veränderungen erfahren haben (hierher gehören

    auch die oben genannten Relikten). Im Allgemeinen spiegeln sich die

    klimatischen Veränderungen, hauptsächlich aber augenscheinlich die

    langsame Austrocknung des Landes, die vom Verschwinden des Waldes

    begleitet ist, im äußeren Habitus (Degeneration) der Vertreter der Bergfauna

    Turkestans u. in der Verarmung dieser Fauna in Bezug auf Bergformen

    deutlich wieder. Als Beispiel kann man die wenig zahlreichen Vertreter

    der echten Laufkäfer (Gattung Carabus) in Turkestan anführen, die hier voll-

    ständig ihre glänzende metallische Färbung verloren haben, die für die

    Arten u. Rassen dieser Gattung in anderen Ländern (ganz Westeuropa, europ.

    Russland, Kaukasus, ganz Sibirien bis zum äußersten Norden, in den Bergen 

    u. Ebenen Chinas) so charakteristisch ist. Im Grunde unterscheidet sich

    die Fauna der Berge Turkestans scharf durch ihre Zusammensetzung u.

    ihren Habitus der alpinen Fauna Westeuropas, des Kaukasus u. des

    Altai.

    Bloß Semirjetschensk beherbergt einen bedeutenden Prozentsatz von Käfern,

    die seine Fauna an die Fauna Sibiriens (besonders des Altai) u. teil-

    weise auch Westeuropas annähern, weshalb auch A. Semenow-Tjanschansky

    die Semirjetschensks ..., namentlich aber ihre gebirgigen Teile aus der

    turanischen tiergeographischen Provinz ausschließt u. den Vorschlag

    macht, für dieses große Gebiet eine besondere dsungarische Provinz

    anzunehmen, die auch den ganzen chinesischen Tianschan umfassen

    soll. In der Fauna der Käfer des russ. Tianschan u. des Transilischen

    Altai begegnen wir solchen bemerkenswerten Elementen, die den ande-

    ren Teilen Turkestands völlig fremd sind, wie der Vertreter der ark-

    tischen Gattung Diachila (Carabidae), Arten die der europäisch-sibirschen

    Taigazone (Igtho depressus, Trictius fasciatus, Cetonia aurata) oder

    der europ. Auwälderzone (Hololepta plana, manche Lepturini u.s.w.) 

    angehören, weiters grell metallische Arten der Gattung Carabus u.a.m.

  • February 16, 2017 11:19:27 Sandra Badergruber

    Loxophonus, Eustomis, der Geteromer: Hypsogenia, Spharedropsis; 

    der Blatthörner: Euranoxia, Pectinichelus, Panotrogus, Trochaloschema, 

    Cycloperia, Solskiola u.a.m.). Gerade unter den Vertretern dieses letzten

    Typus finden sich endemische Formen, die wenigstens seit dem Ter-

    tiär beinahe gar keine Veränderungen erfahren haben (hierher gehören

    auch die oben genannten Relikten). Im Allgemeinen spiegeln sich die

    klimatischen Veränderungen, hauptsächlich aber augenscheinlich die

    langsame Austrocknung des Landes, die vom Verschwinden des Waldes

    begleitet ist, im äußeren Habitus (Degeneration) der Vertreter der Bergfauna

    Turkestans u. in der Verarmung dieser Fauna in Bezug auf Bergformen

    deutlich wieder. Als Beispiel kann man die wenig zahlreichen Vertreter

    der echten Laufkäfer (Gattung Carabus) in Turkestan anführen, die hier voll-

    ständig ihre glänzende metallische Färbung verloren haben, die für die

    Arten u. Rassen dieser Gattung in anderen Ländern (ganz Westeuropa, europ.

    Russland, Kaukasus, ganz Sibirien bis zum äußersten Norden, in den Bergen 

    u. Ebenen Chinas) so charakteristisch ist. Im Grunde unterscheidet sich

    die Fauna der Berge Turkestans scharf durch ihre Zusammensetzung u.

    ihren Habitus der alpinen Fauna Westeuropas, des Kaukasus u. des

    Altai.

    Bloß Semirjetschensk beherbergt einen bedeutenden Prozentsatz von Käfern,

    die seine Fauna an die Fauna Sibiriens (besonders des Altai) u. teil-

    weise auch Westeuropas annähern, weshalb auch A. Semenow-Tjanschansky

    die Semirjetschensks ..., namentlich aber ihre gebirgigen Teile aus der

    turanischen tiergeographischen Provinz ausschließt u. den Vorschlag

    macht, für dieses große Gebiet eine besondere dsungarische Provinz

    anzunehmen, die auch den ganzen chinesischen Tianschan umfassen

    soll. In der Fauna der Käfer des russ. Tianschan u. des Transilischen

    Altai begegnen wir solchen bemerkenswerten Elementen, die den ande-

    ren Teilen Turkestands völlig fremd sind, wie der Vertreter der ark-

    tischen Gattung Diachila (Carabidae), Arten die der europäisch-sibirschen

    Taigazone (Igtho depressus, Trictius fasciatus, Cetonia aurata) oder

    der europ. Auwälderzone (Hololepta plana, manche Lepturini u.s.w.) 

    angehören, weiters grell metallische Arten der Gattung Carabus u.a.m.


  • February 16, 2017 11:18:40 Sandra Badergruber

    Loxophonus, Eustomis, der Geteromer: Hypsogenia, Spharedropsis; 

    der Blatthörner: Euranoxia, Pectinichelus, Panotrogus, Trochaloschema, 

    Cycloperia, Solskiola u.a.m.). Gerade unter den Vertretern dieses letzten

    Typus finden sich endemische Formen, die wenigstens seit dem Ter-

    tiär beinahe gar keine Veränderungen erfahren haben (hierher gehören

    auch die oben genannten Relikten). Im Allgemeinen spiegeln sich die

    klimatischen Veränderungen, hauptsächlich aber augenscheinlich die

    langsame Austrocknung des Landes, die vom Verschwinden des Waldes

    begleitet ist, im äußeren Habitus (Degeneration) der Vertreter der Bergfauna

    Turkestans u. in der Verarmung dieser Fauna in Bezug auf Bergformen

    deutlich wieder. Als Beispiel kann man die wenig zahlreichen Vertreter

    der echten Laufkäfer (Gattung Carabus) in Turkestan anführen, die hier voll-

    ständig ihre glänzende metallische Färbung verloren haben, die für die

    Arten u. Rassen dieser Gattung in anderen Ländern (ganz Westeuropa, europ.

    Russland, Kaukasus, ganz Sibirien bis zum äußersten Norden, in den Bergen 

    u. Ebenen Chinas) so charakteristisch ist. Im Grunde unterscheidet sich

    die Fauna der Berge Turkestans scharf durch ihre Zusammensetzung u.

    ihren Habitus der alpinen Fauna Westeuropas, des Kaukasus u. des

    Altai.

    Bloß Semirjetschensk beherbergt einen bedeutenden Prozentsatz von Käfern,

    die seine Fauna an die Fauna Sibiriens (besonders des Altai) u. teil-

    weise auch Westeuropas annähern, weshalb auch A. Semenow-Tjanschansky

    die Semirjetschensks ..., namentlich aber ihre gebirgigen Teile aus der

    turanischen tiergeographischen Provinz ausschließt u. den Vorschlag

    macht, für dieses große Gebiet eine besondere dsungarische Provinz

    anzunehmen, die auch den ganzen chinesischen Tianschan umfassen

    soll. In der Fauna der Käfer des russ. Tianschan u. des Transilischen

    Altai begegnen wir solchen bemerkenswerten Elementen, die den ande-

    ren Teilen Turkestands völlig fremd sind, wie der Vertreter der ark-

    tischen Gattung Diachila (Carabidae), Arten die der europäisch-sibirschen

    Taigazone (Igtho depressus, Trictius fasciatus, Cetonia aurata) oder

    der europ. Auwälderzone (Hololepta plana, manche Lepturini u.s.w.)

    angehören, weiters grell metallische Arten der Gattung Carabus u.a.m.


  • February 16, 2017 10:29:08 Sandra Badergruber

    Loxophonus, Eustomis, der Geteromer: Hypsogenia, Spharedropsis

    der Blatthörner: Euranoxia, Pectinichelus, Panotrogus, Trochaloschema, 

    Cycloperia, Solskiola u.a.m.). Gerade unter den Vertretern dieses letzten

    Typus finden sich endemische Formen, die wenigstens seit dem Ter-

    tiär beinahe gar keine Veränderungen erfahren haben (hierher gehören

    auch die oben genannten Relikten). Im Allgemeinen spiegeln sich die

    klimatischen Veränderungen, hauptsächlich aber augenscheinlich die

    langsame Austrocknung des Landes, die vom Verschwinden des Waldes

    begleitet ist, im äußeren Habitus (Degeneration) der Vertreter der Bergfauna

    Turkestans u. in der Verarmung dieser Fauna in Bezug auf Bergformen

    deutlich wieder. Als Beispiel kann man die wenig zahlreichen Vertreter

    der echten Laufkäfer (Gattung Carabus) in Turkestan anführen, die hier voll-

    ständig ihre glänzende metallische Färbung verloren haben, die für die

    Arten u. Rassen dieser Gattung in anderen Ländern (ganz Westeuropa, europ.

    Russland, Kaukasus, ganz Sibirien bis zum äußersten Norden, in den Bergen 

    u. Ebenen Chinas) so charakteristisch ist. Im Grunde unterscheidet sich

    die Fauna der Berge Turkestans scharf durch ihre Zusammensetzung u.

    ihren Habitus der alpinen Fauna Westeuropas, des Kaukasus u. des

    Altai.

    Bloß Semirjetschensk beherbergt einen bedeutenden Prozentsatz von Käfern,

    die seine Fauna an die Fauna Sibiriens (besonders des Altai) u. teil-

    weise auch Westeuropas annähern, weshalb auch A. ... 

    die Semirjetschensks ..., namentlich aber ihre gebirgigen Teile aus der

    turanischen tiergeographischen Provinz ausschließt u. den Vorschlag

    macht, für dieses große Gebiet eine besondere dsungarische Provinz

    anzunehmen, die auch den ganzen chinesischen Tianschan umfassen

    soll. In der Fauna der Käfer des russ. Tianschan u. des Transilischen

    Altai begegnen wir solchen bemerkenswerten Elementen, die den ande-

    ren Teilen Turkestands völlig fremd sind, wie der Vertreter der ark-

    tischen Gattung Diachila (Carabidae), Arten die der europäisch-sibirschen

    Taigazone (Igtho depressus, Trictius fasciatus, Cetonia aurata) oder

    der europ. Auwälderzone (Hololepta plana, manche Lepturini u.s.w.)

    angehören, weiters grell metallische Arten der Gattung Carabus u.a.m.


  • February 16, 2017 10:28:29 Sandra Badergruber

    Loxophonus, Eustomis, der Geteromer: Hypsogenia, Spharedropsis

    der Blatthörner: Euranoxia, Pectinichelus, Panotrogus, Trochaloschema, 

    Cycloperia, Solskiola u.a.m.). Gerade unter den Vertretern dieses letzten

    Typus finden sich endemische Formen, die wenigstens seit dem Ter-

    tiär beinahe gar keine Veränderungen erfahren haben (hierher gehören

    auch die oben genannten Relikten). Im Allgemeinen spiegeln sich die

    klimatischen Veränderungen, hauptsächlich aber augenscheinlich die

    langsame Austrocknung des Landes, die vom Verschwinden des Waldes

    begleitet ist, im äußeren Habitus (Degeneration) der Vertreter der Bergfauna

    Turkestans u. in der Verarmung dieser Fauna in Bezug auf Bergformen

    deutlich wieder. Als Beispiel kann man die wenig zahlreichen Vertreter

    der echten Laufkäfer (Gattung Carabus) in Turkestan anführen, die hier voll-

    ständig ihre glänzende metallische Färbung verloren haben, die für die

    Arten u. Rassen dieser Gattung in anderen Ländern (ganz Westeuropa, europ.

    Russland, Kaukasus, ganz Sibirien bis zum äußersten Norden, in den Bergen 

    u. Ebenen Chinas) so charakteristisch ist. Im Grunde unterscheidet sich

    die Fauna der Berge Turkestans scharf durch ihre Zusammensetzung u.

    ihren Habitus der alpinen Fauna Westeuropas, des Kaukasus u. des

    Altai.

    Bloß Semirjetschensk beherbergt einen bedeutenden Prozentsatz von Käfern,

    die seine Fauna an die Fauna Sibiriens (besonders des Altai) u. teil-

    weise auch Westeuropas annähern, weshalb auch A. ... 

    die Semirjetschensks ..., namentlich aber ihre gebirgigen Teile aus der

    turanischen tiergeographischen Provinz ausschließt u. den Vorschlag

    macht, für dieses große Gebiet eine besondere dsungarische Provinz

    anzunehmen, die auch den ganzen chinesischen Tianschan umfassen

    soll. In der Fauna der Käfer des russ. Tianschan u. des Transilischen

    Altai begegnen wir solchen bemerkenswerten Elementen, die den ande-

    ren Teilen Turkestands völlig fremd sind, wie der Vertreter der ark-

    tischen Gattung Diachila (Carabidee), Arten die der europäisch-sibirschen

    Taigazone (Igtho depressus, Trictius fasciatus, Cetonia aurata) oder

    der europ. Auwälderzone (Hololepta plana, manche Lepturini u.s.w.)

    angehören, weiters grell metallische Arten der Gattung Carabus u.a.m.


  • February 16, 2017 10:20:44 Sandra Badergruber

    Loxophonus, Eustomis, der Geteromer: Hypsogenia, Spharedropsis

    der Blatthörner: Euranoxia, Pectinichelus, Panotrogus, Trochaloschema, 

    Cycloperia, Solskiola u.a.m.). Gerade unter den Vertretern dieses letzten

    Typus finden sich endemische Formen, die wenigstens seit dem Ter-

    tiär beinahe gar keine Veränderungen erfahren haben (hierher gehören

    auch die oben genannten Relikten). Im Allgemeinen spiegeln sich die

    klimatischen Veränderungen, hauptsächlich aber augenscheinlich die

    langsame Austrocknung des Landes, die vom Verschwinden des Waldes

    begleitet ist, im äußeren Habitus (Degeneration) der Vertreter der Bergfauna

    Turkestans u. in der Verarmung dieser Fauna in Bezug auf Bergformen

    deutlich wieder. Als Beispiel kann man die wenig zahlreichen Vertreter

    der echten Laufkäfer (Gattung Carabus) in Turkestan anführen, die hier voll-

    ständig ihre glänzende metallische Färbung verloren haben, die für die

    Arten u. Rassen dieser Gattung in anderen Ländern (ganz Westeuropa, europ.

    Russland, Kaukasus, ganz Sibirien bis zum äußersten Norden, in den Bergen 

    u. Ebenen Chinas) so charakteristisch ist. Im Grunde unterscheidet sich

    die Fauna der Berge Turkestans scharf durch ihre Zusammensetzung u.

    ihren Habitus der alpinen Fauna Westeuropas, des Kaukasus u. des

    Altai.

    Bloß Semirjetschensk beherbergt einen bedeutenden Prozentsatz von Käfern,

    die seine Fauna an die Fauna Sibiriens (besonders des Altai) u. teil-

    weise auch Westeuropas annähern, weshalb auch A. ... 

    die Semirjetschensks ..., namentlich aber ihre gebirgigen Teile aus der

    turanischen tiergeographischen Provinz ausschließt u. den Vorschlag

    macht, für dieses große Gebiet eine besondere dsungarische Provinz

    anzunehmen, die auch den ganzen chinesischen Tianschan umfassen

    soll. In der Fauna der Käfer des russ. Tianschan u. des Transilischen

    Altai begegnen wir solchen bemerkenswerten Elementen, die den ande-

    ren Teilen Turkestands völlig fremd sind, wie der Vertreter der ark-

    tischen Gattung Diachila (Carabidee), Arten die der europäisch-sibirschen

    Taigazone (Igtho depressus, Trictius fasciatus, Cetonia aurata) oder

    der europ. Auwälderzone (Hololepta plana, manche Lepturini u.s.w.)

    angehören, weiters grell metallische Arten der Gattung Carabus u.a.m.


  • February 16, 2017 10:03:06 Sandra Badergruber

    Loxophonus, Eustomus, der Geteromer: Hypsogenia, Spharedropsis

    der Blatthörner: Euranoxia, Tectinichelius, Panotrogus, Trochaloschema, 

    Cycloperia, Solskiola u.a.m.). Gerade unter den Vertretern dieses letzten

    Typus finden sich endemische Formen, die wenigstens seit dem Ter-

    tiär beinahe gar keine Veränderungen erfahren haben (hierher gehören

    auch die oben genannten Relikten). Im Allgemeinen spiegeln sich die

    klimatischen Veränderungen, hauptsächlich aber augenscheinlich die

    langsame Austrocknung des Landes, die vom Verschwinden des Waldes

    begleitet ist, im äußeren Habitus (Degeneration) der Vertreter der Bergfauna

    Turkestans u. in der Verarmung dieser Fauna in Bezug auf Bergformen

    deutlich wieder. Als Beispiel kann man die wenig zahlreichen Vertreter

    der echten Laufkäfer (Gattung Carabus) in Turkestan anführen, die hier voll-

    ständig ihre glänzende metallische Färbung verloren haben, die für die

    Arten u. Rassen dieser Gattung in anderen Ländern (ganz Westeuropa, europ.

    Russland, Kaukasus, ganz Sibirien bis zum äußersten Norden, in den Bergen 

    u. Ebenen Chinas) so charakteristisch ist. Im Grunde unterscheidet sich

    die Fauna der Berge Turkestans scharf durch ihre Zusammensetzung u.

    ihren Habitus der alpinen Fauna Westeuropas, des Kaukasus u. des

    Altai.

    Bloß Semirjetschensk beherbergt einen bedeutenden Prozentsatz von Käfern,

    die seine Fauna an die Faune Sibiriens (besonders des Altai) u. teil-

    weise auch Westeuropas annähern, weshalb auch A. ... 

    die Semirjetschensks ..., namentlich aber ihre gebirgigen Teile aus der

    turanischen tiergeographischen Provinz ausschließt u. den Vorschlag

    macht, für dieses große Gebiet eine besondere 


  • February 16, 2017 09:54:42 Sandra Badergruber

    Loxophonus, Eustomus, der Geteromer: Hypsogenia, Spharedropsis

    der Blatthörner: Euranoxia, Tectinichelius, Panotrogus, Trochaloschema, 

    Cycloperia, Solskiola u.a.m.). Gerade unter den Vertretern dieses letzten

    Typus finden sich endemische Formen, die wenigstens seit dem Ter-

    tiär beinahe gar keine Veränderungen erfahren haben (hierher gehören

    auch die oben genannten Relikten). Im Allgemeinen spiegeln sich die

    klimatischen Veränderungen, hauptsächlich aber augenscheinlich die

    langsame Austrocknung des Landes, die vom Verschwinden des Waldes

    begleitet ist, im äußeren Habitus (Degeneration) der Vertreter der Bergfauna

    Turkestans u. in der Verarmung dieser Fauna in Bezug auf Bergformen

    deutlich wieder. Als Beispiel kann man die wenig zahlreichen Vertreter

    der echten Laufkäfer (Gattung Carabus) in Turkestan anführen, die hier voll-

    ständig ihre glänzende metallische Färbung verloren haben, die für die

    Arten u. Rassen dieser Gattung in anderen Ländern (ganz Westeuropa, europ.

    Russland, Kaukasus, ganz Sibirien bis zum äußersten Norden, in den Bergen 

    u. Ebenen Chinas) so charakteristisch ist. Im Grunde unterscheidet sich

    die Fauna der Berge Turkestans scharf durch ihre Zusammensetzung u.

    ihrer Habitus der alpinen Fauna Westeuropas, des Kaukasus u. des

    Altai.


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  • 44.815704229473425||65.64503363085942||

    Kriegsgefangenenlager Perowsk

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20841 / 235888
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
F&F
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http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


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