Kleiber Manuskript 06 - Käfer und Schmetterlinge, item 21
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Varietät der Zonabris callida (Tafel V/51.), die in einer spärlichen, streng lokalisierten
Kolonie aufrat u. bei Männchen u. Weibchen beträchtliche Größenunter-
schiede zeigten. Vielleicht war es nur eine zweite, durch besondere Um-
stände in der Farbe geänderete Brut der Z. calliola, wie dies bei den auf einem
rotblühenden Blasenstrauch Ende August u. Anfang September plötzlich
in Massen u. wieder kolonienweise auftauchende Z. 16punktete var. Wil-
Mini der Fall war. Auch hier waren Männchen und Weibchen beträchtlich ver-
schieden, abgesehen vom Größenunterschied zeigte das Weibchen am Hals-
schild u. Körper graue Behaarung. Dritte bzw. zweite Bruten waren auch
die lebhaft umherschwärmenden bereits genannten Halticablattkäfer u.
die spinnenähnlichen Adesmien, welche den Steppenstreif jetzt in größerer
Zahl durcheilten. Schließlich fing ich am Kameldorn hie u. da die
schwarz-braungelbe, endemische Zonabris Schrenki, aber auch nur in
einer bestimmten Hofecke.
Nachdem nun das Leben u. Treiben der Käfer in Steppe u. Oase beschrieben
wurde, soll noch kurz Veschiedenes über die Vertreter der mir leider nur
spärlich bekannt
wurde, die ich sonst wohl niemalsgewordenen Wüsten-käferfauna gesagt werden. Dem Umstande, dass unsere gefangenen Solda-
ten in den Saxaulbeständen im Rayon der Station Solo-tjübé der Taschkent-
Orenburger Bahn mit der Gewinnung des Saxaulholzes beschäftigt waren u.
dazu auch schließlich unsere Diener verwendet wurden, habe ich es zu ver-
danken, daß ich mit einer Anzahl interessanter Wüsten- u. Steppeninsekten
bekannt wurde, die ich sonst wohl niemals gesehen hätte. Ein Mann
sandte mir im Laufe des Juni u. Juli folgende Käfer aus dem Gebiete
von Solo-tjübé (zw. Tschili u. Perowsk) zu: Eubolbites (Tafel X./115., endemisch),
Buprestide auf Tafel , die Trauerkäfer 118,119,124/ Taf. X, Scarites salinus
(Tafel XII/139), die Rüsselkäfer 160, 161, 164, 167/T.XIV.; auch der riesige Blaps Fausti
(Tafel VIII/101.) stammt aus dieser Gegend. Nebst dem wurden mir natürlich vie-
le der mir aus Wüste u. Steppe selbst wohlbekannten Käfer wie; Liocleonus,
zahlreiche heilige Scarabäen, Julodis, Trigonaschis, Sympiozocnemus, alle
möglichen Arten Zonabris, Blithopertha, Adoretus, Aphodius, Trichodes,
allezahlreiche Prachtkäfer (Cyphosoma, alle Sphenoptera), verschiedene Bockkäfer
(Tafel XIII./151, 153). Interessant war es, daß die weitaus meisten Käfer aus Solo-tjubé
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Varietät der Zonabris callida (Tafel V/51.), die in einer spärlichen, streng lokalisierten
Kolonie aufrat u. bei Männchen u. Weibchen beträchtliche Größenunter-
schiede zeigten. Vielleicht war es nur eine zweite, durch besondere Um-
stände in der Farbe geänderete Brut der Z. calliola, wie dies bei den auf einem
rotblühenden Blasenstrauch Ende August u. Anfang September plötzlich
in Massen u. wieder kolonienweise auftauchende Z. 16punktete var. Wil-
Mini der Fall war. Auch hier waren Männchen und Weibchen beträchtlich ver-
schieden, abgesehen vom Größenunterschied zeigte das Weibchen am Hals-
schild u. Körper graue Behaarung. Dritte bzw. zweite Bruten waren auch
die lebhaft umherschwärmenden bereits genannten Halticablattkäfer u.
die spinnenähnlichen Adesmien, welche den Steppenstreif jetzt in größerer
Zahl durcheilten. Schließlich fing ich am Kameldorn hie u. da die
schwarz-braungelbe, endemische Zonabris Schrenki, aber auch nur in
einer bestimmten Hofecke.
Nachdem nun das Leben u. Treiben der Käfer in Steppe u. Oase beschrieben
wurde, soll noch kurz Veschiedenes über die Vertreter der mir leider nur
spärlich bekannt
wurde, die ich sonst wohl niemalsgewordenen Wüsten-käferfauna gesagt werden. Dem Umstande, dass unsere gefangenen Solda-
ten in den Saxaulbeständen im Rayon der Station Solo-tjübe der Taschkent-
Orenburger Bahn mit der Gewinnung des Saxaulholzes beschäftigt waren u.
dazu auch schließlich unsere Diener verwendet wurden, habe ich es zu ver-
danken, daß ich mit einer Anzahl interessanter Wüsten- u. Steppeninsekten
bekannt wurde, die ich sonst wohl niemals gesehen hätte. Ein Mann
sandte mir im Laufe des Juni u. Juli folgende Käfer aus dem Gebiete
von Solo-tjübe (zw. Tschili u. Perowsk) zu: Eubolbites (Tafel X./115., endemisch),
Buprestide auf Tafel , die Trauerkäfer 118,119,124/ Taf. X, ...
(Tafel XII/139), die Rüsselkäfer 160, 161, 164, 167/T.XiV.; auch der riesige ......
(Tafel VIII/101.) Stammt aus dieser Gegend. Nebst dem wurden mir natürlich vie-
le der mir aus Wüste u. Steppe selbst wohlbekannten Käfer wie; Lioclesorus,
zahlreiche heilige Scarabäen, ... , Trigonaschis, ... , alle
möglichen Arten Zanabris, Blithopertha, Adoretiu, Aphodius, Trichodes,
allezahlreiche Prachtkäfer (Cyphosoma, alle Sphenoptera), verschiedene Bockkäfer
(Tafel XIII./151, 153). Interessant war es, daß die weitaus meisten Käfer aus ...
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Varietät der Zanabris callida (Tafel V/51.), die in einer spärlichen, streng lokalisierten
Kolonie aufrat u. bei Männchen u. Weibchen beträchtliche Größenunter-
schiede zeigten. Vielleicht war es nur eine zweite, durch besondere Um-
stände in der Farbe geänderete Brut der Z. calliola, wie dies bei den auf einem
rotblühenden Blasenstrauch Ende August u. Anfang September plötzlich i
in Massen u. wieder kolonienweise auftauchende Z. 16punktete var. Wil-
Mimi der Fall war. Auch hier waren Männchen und Weibchen beträchtlich ver-
schieden, abgesehen vom Größenunterschied zeigte das Weibchen am Hals-
schil u. Körper graue Behaarung. Dritte bzw. zweite Bruten waren auch
die lebhaft umherschwärmenden bereits genannten Halticablattkäfer u.
die spinnenähnlichen Adesmien, welche den Steppenstreif jetzt in größerer
Zahl durcheilten. Schließlich fing ich am Kameldorn hie u. da die
schwarz-braungelbe, endemische Zanabris Schrenki, aber auch nur in
einer bestimmten Hofecke.
Nachdem nun das Leben u. Treiben der Käfer in Steppe u. Oase beschrieben
wurde, soll noch kurz Veschiedenes über die Vertreter der mir leider nur
spärlich bekannt
wrude, die ich sonst wohl niemalsgewordenen Wüsten-käferfauna gesagt werden. Dem Umstande, dass unsere gefangenen Solda-
ten in den Saxaulbeständen im Rayon der Station ... der Taschkent-
Orenburger Bahn mit der Gewinnung des Saxaulholzes beschäftigt waren u.
dazu auch schließlich unsere Diener verwendet wurden, habe ich es zu ver-
danken, daß ich mit einer Anzahl interessanter Wüsten-u. Steppeninsekten
bekannt wurde, die ich sonst wohl niemals gesehen hätte. Ein Mann
sandte mir im Laufe des Juni u. Juli folgende Käfer aus dem Gebiete
von (zw. Tschili u. Perowsk) zu. Eubolbites (Tafel X./115. endemisch),
... auf Tafel , die Trauerkäfer 118,119,124/ Taf. X, ...
(Tafel XII/139), die Rüsselkäfer 160, 161, 164, 167/T.XiV.; auch der riesige ......
(Tafel VIII/101.) Stammt aus dieser Gegend. Nebst dem wurden mir natürlich vie-
le der mir aus Wüste u. Steppe selbst wohlbekannten Käfer wie; Lioclesorus,
zahlreiche heilige Scarabäen, ... , Trigonaschis, ... , alle
möglichen Arten Zanabris, Blithopertha, Adoretiu, Aphodius, Trichodes,
allezahlreiche Prachtkäfer (Cyphosoma, alle Sphenoptera), verschiedene Bockkäfer
(Tafel XIII./151, 153). Interessant war es, daß die weitaus meisten Käfer aus ...
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Varietät der Zanabris callida (Tafel V/51.), die in einer spärlichen, streng lokalisierten
Kolonie aufrat u. bei Männchen u. Weibchen beträchtliche Größenunter-
schiede zeigten. Vielleicht war es nur eine zweite, durch besondere Um-
stände in der Farbe geänderete Brut der Z. calliola, wie dies bei den auf einem
rotblühenden Blasenstrauch Ende August u. Anfang September plötzlich i
in Massen u. wieder kolonienweise auftauchende Z. 16punktete var. Wil-
Mimi der Fall war. Auch hier waren Männchen und Weibchen beträchtlich ver-
schieden, abgesehen vom Größenunterschied zeigte das Weibchen am Hals-
schil u. Körper graue Behaarung. Dritte bzw. zweite Bruten waren auch
die lebhaft umherschwärmenden bereits genannten Halticablattkäfer u.
die spinnenähnlichen Adesmien, welche den Steppenstreif jetzt in größerer
Zahl durcheilten. Schließlich fing ich am Kameldorn hie u. da die
schwarz-braungelbe, endemische Zanabris Schrenki, aber auch nur in
einer bestimmten Hofecke.
Nachdem nun das Leben u. Treiben der Käfer in Steppe u. Oase beschrieben
wurde, soll noch kurz Veschiedenes über die Vertreter der mir leider nur
spärlich bekannt
wrude, die ich sonst wohl niemalsgewordenen Wüsten-käferfauna gesagt werden. Dem Umstande, dass unsere gefangenen Solda-
ten in den Saxaulbeständen im Rayon der Station ... der Taschkent-
... Baku mit der Gewinnung des Saxaulholzes beschäftigt waren u.
dazu auch schließlich unsere Diener verwendet wurden, habe ich es zu ver-
danken, daß ich mit einer Anzahl interessanter Wüsten-u. Steppeninsekten
bekannt wurde, die ich sonst wohl niemals gesehen hätte. Ein Mann
sandte mir im Laufe des Juni u. Juli folgende Käfer aus dem Gebiete
von
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Varietät der Zanabris callida (Tafel V/51.), die in einer spärlichen, streng lokalisierten
Kolonie aufrat u. bei Männchen u. Weibchen beträchtliche Größenunter-
schiede zeigten. Vielleicht war es nur eine zweite, durch besondere Um-
stände in der Farbe geänderete Brut der Z. calliola, wie dies bei den auf einem
rotblühenden Blasenstrauch Ende August u. Anfang September plötzlich i
in Massen u. wieder kolonienweise auftauchende Z. 16punktete var. Wil-
Mimi der Fall war. Auch hier waren Männchen und Weibchen beträchtlich ver-
schieden, abgesehen vom Größenunterschied zeigte das Weibchen am Hals-
schil u. Körper graue Behaarung. Dritte bzw. zweite Bruten waren auch
die lebhaft umherschwärmenden bereits genannten Halticablattkäfer u.
die spinnenähnlichen Adesmien, welche den Steppenstreif jetzt in größerer
Zahl durcheilten. Schließlich fing ich am Kameldorn hie u. da die
schwarz-braungelbe, endemische Zanabris Schrenki, aber auch nur in
einer bestimmten Hofecke.
Nachdem nun das Leben u. Treiben der Käfer in Steppe u. Oase beschrieben
wurde, soll noch kurz Veschiedenes über die Vertreter der mir leider nur
spärlich bekannt
wrude, die ich sonst wohl niemalsgewordenen Wüsten-käferfauna gesagt werden. Dem Umstande, dass unsere gefangenen Solda-
ten in den Sa--- beständen im Rayon der Station
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Kriegsgefangenenlager Perowsk
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