Tagebuch Reinhold Sieglerschmidt (2), item 131
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Beginn der linken Seite
wieder Raum und ein Seitental tritt
an die Donau heran. Die gegenüber
liegenden Uferhöhen ragen zu be-
brächtlicher Höhe. In der Donau eine
Insel Ara Kalé mit hohen Strom-
pappeln. Sie soll ein Überbleibsel
türkischer Herrschaft sein. Ihre
Bewohner sich vor allem vom Pauken
ernährend (Dreiländerecke!). Selbst
im Winterkleid und in der
Dämmerung kann man die
Schönheit der Landschaft erkennen
Hinter Orsora verlassen wir
leider die Donau. Es geht durch's
winterliche Gebirge, dessen Be-
waldung hier spärlich. Temes-
var schon in der Ebene.
Abends 7 Uhr Ankunft in Budapest,
doch werden wir noch stundenlang
Ende der linken Seite
Beginn der rechten Seite
durch die Entlausung festgehalten.
Quartier in der Kaiser Wilhelmstrasse.
2/II [1917]
Bleiben bis zum Abend, um einen
Eindruck von Budapest zu gewin-
nen. Das Schneekleid trägt zur
Hebung der Stadt bei, deren vor-
herrschend graue Farben heute sehr
dunkel wirken. Zunächst geht'S
zur Basilica, die nicht übel ist,
dann an der Börse entklang über
den Freiheitsplatz. Von dort zum
Justizpalast und zum Parlament.
Wie unvergesslich tief wirkt seine
Gotik, wie schön ist auch das
reichgeschmückte Innere. Ge-
waltig trägt die Donau Eisschollen
auf Eisschollen auf ihren grünen
Wasser daher. Eine Brücke hilft
Ende der rechten Seite
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- ID
- 837 / 3685
- Contributor
- Jörn Sieglerschmidt
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