Kriegstagebuch von Jakob Graf, Tsingtau 2.08.1914 - 7.11.1914, item 34
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... linke Seite
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4. XI. Der Feind schafft Sturmmaterial bis ans
Haupthindernis, das stellenweise sehr stark
beschädigt ist.
Um 9 Uhr abends stürmen die Japaner das
Haipo-Wasserwerk. Es geraten dabei 24 Mann
vom K 3 VII. S.B. in Gefangenschaft.
5. XI. Japanische Sturmkolonnen rücken bis
nahe an das Haupthindernis vor.
Unsere durch Munitionsmangel geschwächte
Artillerie kann das Feuer nicht wesentlich
erwidern.
Alle Werke befinden sich im Alarmzustand.
Die Unterstände der Werke sind stark zerschossen.
Die Trümmer werden in den
abendlichen Gefechtspausen der feindl.
Artillerie, kurz vor Dunkelheit, so gut
wie möglich fortgeräumt.
In diesen Pausen erfolgt auch die Ablösung
der Wachen u. die Proviantverteilung
an die in den Zwischenstreifen
untergebrachten Mannschaften.
6. XI. Da die Nacht zum heutigen Tag, abgesehen
... rechte Seite
- 65 -
von einer besonders lebhaften Beschießung der
Infanteriewerke keinen Angriff des Feindes
gebracht hat, wird heute bestimmt damit
gerechnet.
Die Schianiwa-Batterie wird werden Munitionsmangel
gesprengt.
Oblt. z. S. Bluschow verläßt auf der Rumplertaube
Tsingtau.
Gegen Abend wird das I.W.B überaus heftig
von schwerer Artillerie beschossen, während
die anderen Werke mit Schrauppnell [sic] überschüttetet
werden.
Etwa um 8 Uhr abends in sämtlichen Werken
großer Alarm.
Gegen 11 Uhr machte der Feind einen Angriff
auf IW 4. Er wird zurückgeschlagen u. ins
Werk eingedrungene Japaner werden mit Handgranaten
vertrieben. Gegen Mitternacht gelingt
es dem Feind I W. 3 zu umstellen u. muß sich
das Werk in 1 Std. ergeben.
Darnach durchbricht der Feind die Zwischenstreifen
nach IW 2 u. 3, welche von PK u. K6 verteidigt werden.
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... linke Seite
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4. XI. Der Feind schafft Sturmmaterial bis ans
Haupthindernis, das stellenweise sehr stark
beschädigt ist.
Um 9 Uhr abends stürmen die Japaner das
Haipo-Wasserwerk. Es geraten dabei 24 Mann
vom K 3 VII. S.B. in Gefangenschaft.
5. XI. Japanische Sturmkolonnen rücken bis
nahe an das Haupthindernis vor.
Unsere durch Munitionsmangel geschwächte
Artillerie kann das Feuer nicht wesentlich
erwidern.
Alle Werke befinden sich im Alarmzustand.
Die Unterstände der Werke sind stark zerschossen.
Die Trümmer werden in den
abendlichen Gefechtspausen der feindl.
Artillerie, kurz vor Dunkelheit, so gut
wie möglich fortgeräumt.
In diesen Pausen erfolgt auch die Ablösung
der Wachen u. die Proviantverteilung
an die in den Zwischenstreifen
untergebrachten Mannschaften.
6. XI. Da die Nacht zum heutigen Tag, abgesehen
... rechte Seite
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von einer besonders lebhaften Beschießung der
Infanteriewerke keinen Angriff des Feindes
gebracht hat, wird heute bestimmt damit
gerechnet.
Die Schianiwa-Batterie wird werden Munitionsmangel
gesprengt.
Oblt. z. S. Bluschow verläßt auf der Rumplertaube
Tsingtau.
Gegen Abend wird das I.W.B überaus heftig
von schwerer Artillerie beschossen, während
die anderen Werke mit Schrauppnell überschüttetet
werden.
Etwa um 8 Uhr abends in sämtlichen Werken
großer Alarm.
Gegen 11 Uhr machte der Feind einen Angriff
auf IW 4. Er wird zurückgeschlagen u. ins
Werk eingedrungene Japaner werden mit Handgranaten
vertrieben. Gegen Mitternacht gelingt
es dem Feind I W. 3 zu umstellen u. muß sich
das Werk in 1 Std. ergeben.
Darnach durchbricht der Feind die Zwischenstreifen
nach IW 2 u. 3, welche von PK u. K6 verteidigt werden.
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4. XI. Der Feind schafft Sturmmaterial bis ans
Haupthindernis, das stellenweise sehr stark
beschädigt ist.
Um 9 Uhr abends stürmen die Japaner das
Haipo-Wasserwerk. Es geraten dabei 24 Mann
vom K 3 VII. S.B. in Gefangenschaft.
5. XI. Japanische Sturmkolonnen rücken bis
nahe an das Haupthindernis vor.
Unsere durch Munitionsmangel geschwächte
Artillerie kann das Feuer nicht wesentlich
erwidern.
Alle Werke befinden sich im Alarmzustand.
Die Unterstände der Werke sind stark zerschossen.
Die Trümmer werden in den
abendlichen Gefechtspausen der feindl.
Artillerie, kurz vor Dunkelheit, so gut
wie möglich fortgeräumt.
In diesen Pausen erfolgt auch die Ablösung
der Wachen u. die Proviantverteilung
an die in den Zwischenstreifen
untergebrachten Mannschaften.
6. XI. Da die Nacht zum heutigen Tag, abgesehen
... rechte Seite
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von einer besonders lebhaften Beschießung der
Infanteriewerke keinen Angriff des Feindes
gebracht hat, wird heute bestimmt damit
gerechnet.
Die Schianiwa-Batterie wird werden Munitionsmangel
gesprengt.
Oblt. z. S. Bluschow verläßt auf der Rumplertaube
Tsingtau.
Gegen Abend wird das I.W.B überaus heftig
von schwerer Artillerie beschossen, während
die anderen Werke mit Schrauppnell überschüttetet
werden.
Etwa um 8 Uhr abends in sämtlichen Werken
großer Alarm.
Gegen 11 Uhr machte der Feind einen Angriff
auf IW 4. Er wird zurückgeschlagen u. ins
Werk eingedrungene Japaner werden mit Handgranaten
vertrieben. Gegen Mitternacht gelingt
es dem Feind I W. 3 zu umstellen u. muß sich
das Werk in 1 Std. ergeben.
Darnach durchbricht der Feind die Zwischenstreifen
nach IW 2 u. 3, welche von PK u. K6 verteidigt werden.
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4. XI. Der Feind schafft Sturmmaterial bis ans
Haupthindernis, das stellenweise sehr stark
beschädigt ist.
Um 9 Uhr abends stürmen die Japaner das
Haipo-Wasserwerk. Es geraten dabei 24 Mann
vom K 3 VII. S.B. in Gefangenschaft.
5. XI. Japanische Sturmkolonnen rücken bis
nahe an das Haupthindernis vor.
Unsere durch Munitionsmangel geschwächte
Artillerie kann das Feuer nicht wesentlich
erwidern.
Alle Werke befinden sich im Alarmzustand.
Die Unterstände der Werke sind stark zerschossen.
Die Trümmer werden in den
abendlichen Gefechtspausen der feindl.
Artillerie, kurz vor Dunkelheit, so gut
wie möglich fortgeräumt.
In diesen Pausen erfolgt auch die Ablösung
der Wachen u. die Proviantverteilung
an die in den Zwischenstreifen
untergebrachten Mannschaften.
6. XI. Da die Nacht zum heutigen Tag, abgesehen
... rechte Seite
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von einer besonders lebhaften Beschießung der
Infanteriewerke keinen Angriff des Feindes
gebracht hat, wird heute bestimmt damit
gerechnet.
Die Schianiwa-Batterie wird werden Munitionsmangel
gesprengt.
Oblt. z. S. Bluschow verläßt auf der Rumpbentaube
Tsingtau.
Gegen Abend wird das I.W.B überaus heftig
von schwerer Artillerie beschossen, während
die anderen Werke mit Schrauppnell überschüttetet
werden.
Etwa um 8 Uhr abends in sämtlichen Werken
großer Alarm.
Gegen 11 Uhr machte der Feind einen Angriff
auf IW 4. Er wird zurückgeschlagen u. ins
Werk eingedrungene Japaner werden mit Handgranaten
vertrieben. Gegen Mitternacht gelingt
es dem Feind I W. 3 zu umstellen u. muß sich
das Werk in 1 Std. ergeben.
Darnach durchbricht der Feind die Zwischenstreifen
nach IW 2 u. 3, welche von PK u. K6 verteidigt werden.
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4. XI. Der Feind schafft Sturmmaterial bis ans
Haupthindernis, das stellenweise sehr stark
beschädigt ist.
Um 9 Uhr abends stürmen die Japaner das
Haipo-Wasserwerk. Es geraten dabei 24 Mann
vom K 3 VII. S.B. in Gefangenschaft.
5. XI. Japanische Sturmkolonnen rücken bis
nahe an das Haupthindernis vor.
Unsere durch Munitionsmangel geschwächte
Artillerie kann das Feuer nicht wesentlich
erwidern.
Alle Werke befinden sich im Alarmzustand.
Die Unterstände der Werke sind stark zerschossen.
Die Trümmer werden in den
abendlichen Gefechtspausen der feindl.
Artillerie, kurz vor Dunkelheit, so gut
wie möglich fortgeräumt.
In diesen Pausen erfolgt auch die Ablösung
der Wachen u. die Proviantverteilung
an die in den Zwischenstreifen
untergebrachten Mannschaften.
6. XI. Da die Nacht zum heutigen Tag, abgesehen
... rechte Seite
- 65 -
von einer besonders lebhaften Beschießung der
Infanteriewerke keinen Angriff des Feindes
gebracht hat, wird heute bestimmt damit
gerechnet.
Die Schianiwa-Batterie wird werden Munitionsmangel
gesprengt.
Oblt. z. S. Bluschow verläßt auf der Rumpbentaube
Tsingtau.
Gegen Abend wird das I.W.B überaus heftig
von schwerer Artillerie beschossen, während
die anderen Werke mit Schrauppnell überschüttetet
werden.
Etwa um 8 Uhr abends in sämtlichen Werken
großer Alarm.
Gegen 11 Uhr machte der Feind einen Angriff
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4. XI. Der Feind schafft Sturmmaterial bis ans
Haupthindernis, das stellenweise sehr stark
beschädigt ist.
Um 9 Uhr abends stürmen die Japaner das
Haipo-Wasserwerk. Es geraten dabei 24 Mann
vom K 3 VII. S.B. in Gefangenschaft.
5. XI. Japanische Sturmkolonnen rücken bis
nahe an das Haupthindernis vor.
Unsere durch Munitionsmangel geschwächte
Artillerie kann das Feuer nicht wesentlich
erwidern.
Alle Werke befinden sich im Alarmzustand.
Die Unterstände der Werke sind stark zerschossen.
Die Trümmer werden in den
abendlichen Gefechtspausen der feindl.
Artillerie, kurz vor Dunkelheit, so gut
wie möglich fortgeräumt.
In diesen Pausen erfolgt auch die Ablösung
der Wachen u. die Proviantverteilung
an die in den Zwischenstreifen
untergebrachten Mannschaften.
6. XI. Da die Nacht zum heutigen Tag, abgesehen
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Tsingtau/China
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Story location Tsingtau/China
- ID
- 18861 / 226582
- Contributor
- Dr. Eva Schubert
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- Prisoners of War




































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