Kriegstagebuch von Jakob Graf, Tsingtau 2.08.1914 - 7.11.1914, item 14
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Die Japaner wollten uns noch den Weg
nach der Festung versperren, kamen aber zu
spät. Es war nachmittags 4 Uhr, als wir nach
Hause kamen.
Nun waren wir ringsum vom Feind eingeschlossen
vom Konschau u. Tansching aus.
Unsere Pferde waren jetzt auch überflüssig.
Sie wurden noch abends in die Schlachthalle
überfuhrt. Der Bismark- u. Iltisberg schickte
unaufhörlich Tag u. Nacht Musterkoefferchen
zu den Japanern hinüber. Hin u. wieder
flog auch in der Nähe von unserer Kaserne
ein 30,5 Geschoß wieder, von See aus gefeuert.
Jeden Abend ging es jetzt naus in den
Zwischenstreifen v. 3 x 4. Das sollte unsere
Stellung sein! Das Erste war, daß wir bombensichere
Unterstände bauten. Von den Unterständen
wurde dann ein gedeckter Weg nach
den Stellungen ausgehoben u. dann in der
Stellung selbst Brustwehr- u. Schrauppnellrückendeckung
gebaut.
6.X. Am 6. Oktober haben die Japsen um
rechte Seite
eine 4stündige Feuerpause zur Beerdigung
ihrer Toten gebeten. Die Frist wurde bewilligt
von Mittags 12 - 4 Uhr.
Punkt 4 Uhr fingen unsere sämtlichen Batterien
wieder an, ihr altes Lied zu singen.
Vom 27. IX. hatten die Japaner ihre Toten beisammen,
sie konnten dieselben nicht eher
bestatten, bis nicht unser Artilleriefeuer
nachließ. Von selbst ließ es nicht nach,
da baten sie um eine Feuerpause.
Einstweilen waren auch unsere Stellungen
fertig geworden. Wir glaubten nun, gleich
in die J. W. zu kommen, mußten aber zu
unserer Überraschung in den Zwischenstreifen
von 3 u. 4, wo wir allmählich schwer arbeiten
mußten, um unsere Stellungen noch vor
einem etwaigen Angriff fertig zu bringen.
Unsere Säbel wurden in den Spind gestellt.
Das Seitengewehr kam an seine Stelle. Wir
hatten jetzt täglich 1 Std. Gewehrfechten, um
bei einem Sturmangriff wenigstens einigermaßen
Bescheid zu wissen. Bis jetzt haben
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Die Japaner wollten uns noch den Weg
nach der Festung versperren, kamen aber zu
spät. Es war nachmittags 4 Uhr, als wir nach
Hause kamen.
Nun waren wir ringsum vom Feind eingeschlossen
vom Konschau u. Tansching aus.
Unsere Pferde waren jetzt auch überflüssig.
Sie wurden noch abends in die Schlachthalle
überfuhrt. Der Bismark- u. Iltisberg schickte
unaufhörlich Tag u. Nacht Musterkoefferchen
zu den Japanern hinüber. Hin u. wieder
flog auch in der Nähe von unserer Kaserne
ein 30,5 Geschoß wieder, von See aus gefeuert.
Jeden Abend ging es jetzt naus in den
Zwischenstreifen v. 3 x 4. Das sollte unsere
Stellung sein! Das Erste war, daß wir bombensichere
Unterstände bauten. Von den Unterständen
wurde dann ein gedeckter Weg nach
den Stellungen ausgehoben u. dann in der
Stellung selbst Brustwehr- u. Schrauppnellrückendeckung
gebaut.
6.X. Am 6. Oktober haben die Japsen um
rechte Seite
eine 4stündige Feuerpause zur Beerdigung
ihrer Toten gebeten. Die Frist wurde bewilligt
von Mittags 12 - 4 Uhr.
Punkt 4 Uhr fingen unsere sämtlichen Batterien
wieder an, ihr altes Lied zu singen.
Vom 27. IX. hatten die Japaner ihre Toten beisammen,
sie konnten dieselben nicht eher
bestatten, bis nicht unser Artilleriefeuer
nachließ. Von selbst ließ es nicht nach,
da baten sie um eine Feuerpause.
Einstweilen waren auch unsere Stellungen
fertig geworden. Wir glaubten nun, gleich
in die J. W. zu kommen, mußten aber zu
unserer Überraschung in den Zwischenstreifen
von 3 u. 4, wo wir allmählich schwer arbeiten
mußten, um unsere Stellungen noch vor
einem etwaigen Angriff fertig zu bringen.
Unsere Säbel wurden in den Spind gestellt.
Das Seitengewehr kam an seine Stelle. Wir
hatten jetzt täglich 1 Std. Gewehrfechten, um
bei einem Sturmangriff wenigstens einigermaßen
Bescheid zu wissen. Bis jetzt haben
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Die Japaner wollten uns noch den Weg
nach der Festung versperren, kamen aber zu
spät. Es war nachmittags 4 Uhr, als wir nach
Hause kamen.
Nun waren wir ringsum vom Feind eingeschlossen
vom Konschau u. Tansching aus.
Unsere Pferde waren jetzt auch überflüssig.
Sie wurden noch abends in die Schlachthalle
überfuhrt. Der Bismark- u. Iltisberg schickte
unaufhörlich Tag u. Nacht Musterkoefferchen
zu den Japanern hinüber. Hin u. wieder
flog auch in der Nähe von unserer Kaserne
ein 30,5 Geschoß wieder, von See aus gefeuert.
Jeden Abend ging es jetzt naus in den
Zwischenstreifen v. 3 x 4. Das sollte unsere
Stellung sein! Das Erste war, daß wir bombensichere
Unterstände bauten. Von den Unterständen
wurde dann ein gedeckter Weg nach
den Stellungen ausgehoben u. dann in der
Stellung selbst Brustwehr- u. Schrauppnellrückendeckung
gebaut.
6.X. Am 6. Oktober haben die Japsen um
...rechte Seite
eine 4stündige Feuerpause zur Beerdigung
ihrer Toten gebeten. Die Frist wurde bewilligt
von Mittags 12 - 4 Uhr.
Punkt 4 Uhr fingen unsere sämtlichen Batterien
wieder an, ihr altes Lied zu singen.
Vom 27. IX. hatten die Japaner ihre Toten beisammen,
sie konnten dieselben nicht eher
bestatten, bis nicht unser Artilleriefeuer
nachließ. Von selbst ließ es nicht nach,
da baten sie um eine Feuerpause.
Einstweilen waren auch unsere Stellungen
fertig geworden. Wir glaubten nun, gleich
in die J. W. zu kommen, mußten aber zu
unserer Überraschung in den Zwischenstreifen
von 3 u. 4, wo wir allmählich schwer arbeiten
mußten, um unsere Stellungen noch vor
einem etwaigen Angriff fertig zu bringen.
Unsere Säbel wurden in den Spind gestellt.
Das Seitengewehr kam an seine Stelle. Wir
hatten jetzt täglich 1 Std. Gewehrfechten, um
bei einem Sturmangriff wenigstens einigermaßen
Bescheid zu wissen. Bis jetzt haben
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Die Japaner wollten uns noch den Weg
nach der Festung versperren, kamen aber zu
spät. Es war nachmittags 4 Uhr, als wir nach
Hause kamen.
Nun waren wir ringsum vom Feind eingeschlossen
vom Konschau u. Tansching aus.
Unsere Pferde waren jetzt auch überflüssig.
Sie wurden noch abends in die Schlachthalle
überfuhrt. Der Bismark- u. Iltisberg schickte
unaufhörlich Tag u. Nacht Musterkoefferchen
zu den Japanern hinüber. Hin u. wieder
flog auch in der Nähe von unserer Kaserne
ein 30,5 Geschoß wieder, von See aus gefeuert.
Jeden Abend ging es jetzt naus in den
Zwischenstreifen v. 3 x 4. Das sollte unsere
Stellung sein! Das Erste war, daß wir bombensichere
Unterstände bauten. Von den Unterständen
wurde dann ein gedeckter Weg nach
den Stellungen ausgehoben u. dann in der
Stellung selbst Brustwehr- u. Schrauppnellrückendeckung
gebaut.
6.X. Am 6. Oktober haben die Japsen um
...rechte Seite
eine 4stündige Feuerpause zur Beerdigung
ihrer Toten gebeten. Die Frist wurde bewilligt
von Mittags 12 - 4 Uhr.
Punkt 4 Uhr fingen unsere sämtlichen Batterien
wieder an, ihr altes Lied zu singen.
Vom 27. IX. hatten die Japaner ihre Toten beisammen,
sie konnten dieselben nicht eher
bestatten, bis nicht unser Artilleriefeuer
nachließ. Von selbst ließ es nicht nach,
da baten sie um eine Feuerpause.
Einstweilen waren auch unsere Stellungen
fertig geworden. Wir glaubten nun, gleich
in die J. W. zu kommen, mußten aber zu
unserer Überraschung in den Zwischenstreifen
von 3 u. 4, wo wir allmählich schwer arbeiten
mußten, um unsere Stellungen noch vor
einem etwaigen Angriff fertig zu bringen.
Unsere Säbel wurden in den Spind gestellt.
Das Seitengewehr kam an seine Stelle. Wir
hatten jetzt täglich 1 Std. Gewehrfechten, um
bei einem Sturmangriff wenigstens einigermaßen
Bescheid zu wissen. Bis jetzt haben
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Die Japaner wollten uns noch den Weg
nach der Festung versperren, kamen aber zu
spät. Es war nachmittags 4 Uhr, als wir nach
Hause kamen.
Nun waren wir ringsum vom Feind eingeschlossen
vom Konschau u. Tansching aus.
Unsere Pferde waren jetzt auch überflüssig.
Sie wurden noch abends in die Schlachthalle
überfuhrt. Der Bismark- u. Iltisberg schickte
unaufhörlich Tag u. Nacht Musterkoefferchen
zu den Japanern hinüber. Hin u. wieder
flog auch in der Nähe von unserer Kaserne
ein 30,5 Geschoß wieder, von See aus gefeuert.
Jeden Abend ging es jetzt naus in den
Zwischenstreifen v. 3 x 4. Das sollte unsere
Stellung sein! Das Erste war, daß wir bombensichere
Unterstände bauten. Von den Unterständen
wurde dann ein gedeckter Weg nach
den Stellungen ausgehoben u. dann in der
Stellung selbst Brustwehr- u. Schrauppnellrückendeckung
gebaut.
6.X. Am 6. Oktober haben die Japsen um
...rechte Seite
eine 4stündige Feuerpause zur Beerdigung
ihrer Toten gebeten. Die Frist wurde bewilligt
von Mittags 12 - 4 Uhr.
Punkt 4 Uhr fingen unsere sämtlichen Batterien
wieder an, ihr altes Lied zu singen.
Vom 27. IX. hatten die Japaner ihre Toten beisammen,
sie konnten dieselben nicht eher
bestatten, bis nicht unser Artilleriefeuer
nachließ. Von selbst ließ es nicht nach
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nach der Festung versperren, kamen aber zu
spät. Es war nachmittags 4 Uhr, als wir nach
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Tsingtau/China
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- 18861 / 226562
- Contributor
- Dr. Eva Schubert
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