Kriegstagebuch von Jakob Graf, Tsingtau 2.08.1914 - 7.11.1914, item 33
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... linke Seite
- 62 -
ihre Pflicht erfüllt.
Seien Sie alle meines Dankes sicher!"
Wilhelm.
28. X. Japanische Batterien nehmen von
Kiaushan aus die Werft unter Feuer.
29. X. Die zur Entscheidung führende starke
Beschießung Tsingtaus u. besonders der
Infanteriewerke beginnt. Die Japaner haben
auf der ganzen Front Geschütze in Stellung
gebracht u. beschießen den Iltisberg u. die
Paßkuppe u. sämtliche Infanteriewerke.
30. X. Die Beschießung dauert ununterbrochen
fort. 3 Sanitäter, die bei den Kämpfen
am 28. September gefangen wurden,
erwirken ihre Freilassung u. kehren in
die Garnison zurück.
31. X. Die Japaner schießen morgens den Werftschuppen
u. später die Tanks der asiatischen
Petroleumsgesellschaft in Brand.
Sie beschädigen die Bismarckbergbatterie,
Moltkekaserne, Germaniabrauerei u. Moltkebaracken.
... rechte Seite
- 63 -
Viele feindliche Geschosse gehen in der Stadt
Tsingtau nieder, wo größerer Materialschaden
angerichtet wird. Die österreichische Batterie
am Krähenpaßweg wird stark beschädigt.
1. XI. Erneute starke Beschießung von Land
u. See aus.
Der große Kran auf der Wacht wird niedergelegt
u. das Dock versenkt.
I.M.S. Iltis wird versenkt.
Die Kriegsflagge auf dem Signalberg wird
heruntergeschossen, aber durch eine Neue sofort
ersetzt.
Ein nachts erfolgter Angriff auf die Inf.
Werke 4 u. 5 wird abgeschlagen.
2. XI. Die Seefrontwerke geben von ihren Mannschaften
Verstärkungen für die Landstellungen
ab.
Nachts wird "Kaiserin Elisabeth" versenkt.
3. XI. Das Elektrizitätswerk wird so stark
beschossen, daß der Betrieb eingestellt
werden mußte u. Tsintau ohne Licht ist.
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ihre Pflicht erfüllt.
Seien Sie alle meines Dankes sicher!"
Wilhelm.
28. X. Japanische Batterien nehmen von
Kiaushan aus die Werft unter Feuer.
29. X. Die zur Entscheidung führende starke
Beschießung Tsingtaus u. besonders der
Infanteriewerke beginnt. Die Japaner haben
auf der ganzen Front Geschütze in Stellung
gebracht u. beschießen den Iltisberg u. die
Paßkuppe u. sämtliche Infanteriewerke.
30. X. Die Beschießung dauert ununterbrochen
fort. 3 Sanitäter, die bei den Kämpfen
am 28. September gefangen wurden,
erwirken ihre Freilassung u. kehren in
die Garnison zurück.
31. X. Die Japaner schießen morgens den Werftschuppen
u. später die Tanks der asiatischen
Petroleumsgesellschaft in Brand.
Sie beschädigen die Bismarckbergbatterie,
Moltkekaserne, Germaniabrauerei u. Moltkebaracken.
... rechte Seite
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Viele feindliche Geschosse gehen in der Stadt
Tsingtau nieder, wo groeßerer Materialschaden
angerichtet wird. Die österreichische Batterie
am Krähenpaßweg wird stark beschädigt.
1. XI. Erneute starke Beschießung von Land
u. See aus.
Der große Kran auf der Wacht wird niedergelegt
u. das Dock versenkt.
I.M.S. Iltis wird versenkt.
Die Kriegsflagge auf dem Signalberg wird
heruntergeschossen, aber durch eine Neue sofort
ersetzt.
Ein nachts erfolgter Angriff auf die Inf.
Werke 4 u. 5 wird abgeschlagen.
2. XI. Die Seefrontwerke geben von ihren Mannschaften
Verstärkungen für die Landstellungen
ab.
Nachts wird "Kaiserin Elisabeth" versenkt.
3. XI. Das Elektrizitätswerk wird so stark
beschossen, daß der Betrieb eingestellt
werden mußte u. Tsintau ohne Licht ist.
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Seien Sie alle meines Dankes sicher!"
Wilhelm.
28. X. Japanische Batterien nehmen von
Kiaushan aus die Werft unter Feuer.
29. X. Die zur Entscheidung führende starke
Beschießung Tsingtaus u. besonders der
Infanteriewerke beginnt. Die Japaner haben
auf der ganzen Front Geschütze in Stellung
gebracht u. beschießen den Iltisberg u. die
Paßkuppe u. sämtliche Infanteriewerke.
30. X. Die Beschießung dauert ununterbrochen
fort. 3 Sanitäter, die bei den Kämpfen
am 28. September gefangen wurden,
erwirken ihre Freilassung u. kehren in
die Garnison zurück.
31. X. Die Japaner schießen morgens den Werftschuppen
u. später die Tanks der asiatischen
Petroleumsgesellschaft in Brand.
Sie beschädigen die Bismarckbergbatterie,
Moltkekaserne, Germaniabrauerei u. Moltke-
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baracken.
Viele feindliche Geschosse gehen in der Stadt
Tsingtau nieder, wo groeßerer Materialschaden
angerichtet wird. Die österreichische Batterie
am Krähenpaßweg wird stark beschädigt.
1. XI. Erneute starke Beschießung von Land
u. See aus.
Der große Kran auf der Wacht wird niedergelegt
u. das Dock versenkt.
I.M.S. Iltis wird versenkt.
Die Kriegsflagge auf dem Signalberg wird
heruntergeschossen, aber durch eine Neue sofort
ersetzt.
Ein nachts erfolgter Angriff auf die Inf.
Werke 4 u. 5 wird abgeschlagen.
2. XI. Die Seefrontwerke geben von ihren Mannschaften
Verstärkungen für die Landstellungen
ab.
Nachts wird "Kaiserin Elisabeth" versenkt.
3. XI. Das Elektrizitätswerk wird so stark
beschossen, daß der Betrieb eingestellt
werden mußte u. Tsintau ohne Licht ist.
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ihre Pflicht erfüllt.
Seien Sie alle meines Dankes sicher!"
Wilhelm.
28. X. Japanische Batterien nehmen von
Kiaushan aus die Werft unter Feuer.
29. X. Die zur Entscheidung führende starke
Beschießung Tsingtaus u. besonders der
Infanteriewerke beginnt. Die Japaner haben
auf der ganzen Front Geschütze in Stellung
gebracht u. beschießen den Iltisberg u. die
Paßkuppe u. sämtliche Infanteriewerke.
30. X. Die Beschießung dauert ununterbrochen
fort. 3 Sanitäter, die bei den Kämpfen
am 28. September gefangen wurden,
erwirken ihre Freilassung u. kehren in
die Garnison zurück.
31. X. Die Japaner schießen morgens den Werftschuppen
u. später die Tanks der asiatischen
Petroleumsgesellschaft in Brand.
Sie beschädigen die Bismarckbergbatterie,
Moltkekaserne, Germaniabrauerei u. Moltke-
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Wilhelm.
28. X. Japanische Batterien nehmen von
Kiaushan aus die Werft unter Feuer.
29. X. Die zur Entscheidung führende starke
Beschießung Tsingtaus u. besonders der
Infanteriewerke beginnt. Die Japaner haben
auf der ganzen Front Geschuetze in Stellung
gebracht u. beschießen den Iltisberg u. die
Paßkuppe u. sämtliche Infanteriewerke.
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- Contributor
- Dr. Eva Schubert
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