Kriegstagebuch von Jakob Graf, Tsingtau 2.08.1914 - 7.11.1914, item 21
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... linke Seite
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wo sie mit einem Hagel von Geschossen
überschüttetet wurden.
Dann wurde das Seitengewehr aufgepflanzt
u. mit einem "Hurra für Kaiser u. Reich"
gings dem Feind entgegen.
Nach kurzem, aber heftigem Fechten flohen
die Japsen wieder denselben Weg zurück
u. hinterließen 25 Tote.
Wir hatten 1 Unteroffizier u. 5 Mann tot u.
2 Mann verwundet. Eßer hatte 5 Bajonettstiche
u. Notnagel 3 Stiche.
Um ½ 4 Uhr schon sahen wir, daß auf dem
Iltisberg die Geschütze in die Luft gesprengt
wurden. Den Japsen ist es von I.W.3 aus gelungen,
durchzukommen u. sie stürmten gerade
auf den Iltisberg zu.
Die Munition war schon alle verschossen.
Beim Annähern der Japsen wurden sämtliche
Geschütze gesprengt.
Die Bedienungsmannschaft mußte sich ergeben,
denn sie hatten keine Gewehre.
Natürlich hatten die Japsen auch einige Leute
... rechte Seite
zusammengestochen.
Um 4 Uhr wiederholten sie bei uns den Angreiff
u. kamen aber diesmal so stark, daß wir
180 Mann, welche auf einer Strecke von 900 m
verteilt waren, der Übermacht weichen mußten.
Nach kurzem, aber erbittertem Bayonettenkampf
kommandierte Oberleutnant Riedinger:
"Kehrt Marsch!"
Wir mußten unsere Stellung verlassen u.
im Schritt gings nun zurück, das Gewehr
unterm Arm!
Die Japaner drehten in der Stellung sofort
die Sandsäcke um u. schufen sich eine
Verteidigungsstelle nach rückwärts.
Wir waren noch ungefähr 70 Mann stark,
die andern sind beim Bayonettkampf gefallen
oder verwundet worden.
Beim Zurückgehen wurde noch unser Kommandant
Oberleutnant Riedinger u.
Sergeant Cermail schwer verwundet.
Wir gingen gerade aus auf der Schießstandstraße
von Taitschungschanz nach Tshungschiwa,
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wo sie mit einem Hagel von Geschossen
überschüttetet wurden.
Dann wurde das Seitengewehr aufgepflanzt
u. mit einem "Hurra für Kaiser u. Reich"
gings dem Feind entgegen.
Nach kurzem, aber heftigem Fechten flohen
die Japsen wieder denselben Weg zurück
u. hinterließen 25 Tote.
Wir hatten 1 Unteroffizier u. 5 Mann tot u.
2 Mann verwundet. Eßer hatte 5 Bajonettstiche
u. Notnagel 3 Stiche.
Um 1/2 4 Uhr schon sahen wir, daß auf dem
Iltisberg die Geschütze in die Luft gesprengt
wurden. Den Japsen ist es von I.W.3 aus gelungen,
durchzukommen u. sie stürmten gerade
auf den Iltisberg zu.
Die Munition war schon alle verschossen.
Beim Annähern der Japsen wurden sämtliche
Geschütze gesprengt.
Die Bedienungsmannschaft mußte sich ergeben,
denn sie hatten keine Gewehre.
Natürlich hatten die Japsen auch einige Leute
... rechte Seite
zusammengestochen.
Um 4 Uhr wiederholten sie bei uns den Angreiff
u. kamen aber diesmal so stark, daß wir
180 Mann, welche auf einer Strecke von 900 m
verteilt waren, der Übermacht weichen mußten.
Nach kurzem, aber erbittertem Bayonettenkampf
kommandierte Oberleutnant Riedinger:
"Kehrt Marsch!"
Wir mußten unsere Stellung verlassen u.
im Schritt gings nun zurück, das Gewehr
unterm Arm!
Die Japaner drehten in der Stellung sofort
die Sandsäcke um u. schufen sich eine
Verteidigungsstelle nach rückwärts.
Wir waren noch ungefähr 70 Mann stark,
die andern sind beim Bayonettkampf gefallen
oder verwundet worden.
Beim Zurückgehen wurde noch unser Kommandant
Oberleutnant Riedinger u.
Sergeant Cermail schwer verwundet.
Wir gingen gerade aus auf der Schießstandstraße
von Taitschungschanz nach Tshungschiwa,
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wo sie mit einem Hagel von Geschossen
überschüttetet wurden.
Dann wurde das Seitengewehr aufgepflanzt
u. mit einem "Hurra für Kaiser u. Reich"
gings dem Feind entgegen.
Nach kurzem, aber heftigem Fechten flohen
die Japsen wieder denselben Weg zurueck
u. hinterließen 25 Tote.
Wir hatten 1 Unteroffizier u. 5 Mann tot u.
2 Mann verwundet. Eßer hatte 5 Bajonettstiche
u. Notnagel 3 Stiche.
Um 1/2 4 Uhr schon sahen wir, daß auf dem
Iltisberg die Geschütze in die Luft gesprengt
wurden. Den Japsen ist es von I.W.3 aus gelungen,
durchzukommen u. sie stürmten gerade
auf den Iltisberg zu.
Die Munition war schon alle verschossen.
Beim Annähern der Japsen wurden saemtliche
Geschütze gesprengt.
Die Bedienungsmannschaft mußte sich ergeben,
denn sie hatten keine Gewehre.
Natürlich hatten die Japsen auch einige Leute
... rechte Seite
zusammengestochen.
Um 4 Uhr wiederholten sie bei uns den Angreiff
u. kamen aber diesmal so stark, daß wir
180 Mann, welche auf einer Strecke von 900 m
verteilt waren, der Übermacht weichen mußten.
Nach kurzem, aber erbittertem Bayonettenkampf
kommandierte Oberleutnant Riedinger:
"Kehrt Marsch!"
Wir mußten unsere Stellung verlassen u.
im Schritt gings nun zurück, das Gewehr
unterm Arm!
Die Japaner drehten in der Stellung sofort
die Sandsäcke um u. schufen sich eine
Verteidigungsstelle nach rückwärts.
Wir waren noch ungefähr 70 Mann stark,
die andern sind beim Bayonettkampf gefallen
oder verwundet worden.
Beim Zurückgehen wurde noch unser Kommandant
Oberleutnant Riedinger u.
Sergeant Cumail schwer verwundet.
Wir gingen gerade aus auf der Schießstandstraße
von Taitschungschanz nach Tshungschiwa,
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wo sie mit einem Hagel von Geschossen
überschüttetet wurden.
Dann wurde das Seitengewehr aufgepflanzt
u. mit einem "Hurra für Kaiser u. Reich"
gings dem Feind entgegen.
Nach kurzem, aber heftigem Fechten flohen
die Japsen wieder denselben Weg zurueck
u. hinterließen 25 Tote.
Wir hatten 1 Unteroffizier u. 5 Mann tot u.
2 Mann verwundet. Eßer hatte 5 Bajonettstiche
u. Notnagel 3 Stiche.
Um 1/2 4 Uhr schon sahen wir, daß auf dem
Iltisberg die Geschütze in die Luft gesprengt
wurden. Den Japsen ist es von I.W.3 aus gelungen,
durchzukommen u. sie stürmten gerade
auf den Iltisberg zu.
Die Munition war schon alle verschossen.
Beim Annähern der Japsen wurden saemtliche
Geschütze gesprengt.
Die Bedienungsmannschaft mußte sich ergeben,
denn sie hatten keine Gewehre.
Natürlich hatten die Japsen auch einige Leute
... rechte Seite
zusammengestochen.
Um 4 Uhr wiederholten sie bei uns den Angreiff
u. kamen aber diesmal so stark, daß wir
180 Mann, welche auf einer Strecke von 900 m
verteilt waren, der Übermacht weichen mußten.
Nach kurzem, aber erbittertem Bayonettenkampf
kommandierte Oberleutnant Riedinger:
"Kehrt Marsch!"
Wir mußten unsere Stellung verlassen u.
im Schritt gings nun zurück, das Gewehr
unterm Arm!
Die Japaner drehten in der Stellung sofort
die Sandsäcke um u. schufen sich eine
Verteidigungsstelle nach rückwärts.
Wir waren noch ungefähr 70 Mann stark,
die andern sind beim Bayonettkampf gefallen
oder verwundet worden.
Beim Zurückgehen wurde noch unser Kommandant
Oberleutnant Riedinger u.
Sergeant
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wo sie mit einem Hagel von Geschossen
überschüttetet wurden.
Dann wurde das Seitengewehr aufgepflanzt
u. mit einem "Hurra für Kaiser u. Reich"
gings dem Feind entgegen.
Nach kurzem, aber heftigem Fechten flohen
die Japsen wieder denselben Weg zurueck
u. hinterließen 25 Tote.
Wir hatten 1 Unteroffizier u. 5 Mann tot u.
2 Mann verwundet. Eßer hatte 5 Bajonettstiche
u. Notnagel 3 Stiche.
Um 1/2 4 Uhr schon sahen wir, daß auf dem
Iltisberg die Geschütze in die Luft gesprengt
wurden. Den Japsen ist es von I.W.3 aus gelungen,
durchzukommen u. sie stürmten gerade
auf den Iltisberg zu.
Die Munition war schon alle verschossen.
Beim Annähern der Japsen wurden saemtliche
Geschütze gesprengt.
Die Bedienungsmannschaft mußte sich ergeben,
denn sie hatten keine Gewehre.
Natürlich hatten die Japsen auch einige Leute
... rechte Seite
zusammengestochen.
Um 4 Uhr wiederholten sie bei uns den Angreiff
u. kamen aber diesmal so stark, daß wir
180 Mann, welche auf einer Strecke von 900 m
verteilt waren, der Übermacht weichen mußten.
Nach kurzem, aber erbittertem Bayonettenkampf
kommandierte Oberleutnant Riedinger:
"Kehrt Marsch!"
Wir mußten unsere Stellung verlassen u.
im Schritt gings nun zurück, das Gewehr
unterm Arm!
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wo sie mit einem Hagel von Geschossen
überschüttetet wurden.
Dann wurde das Seitengewehr aufgepflanzt
u. mit einem "Hurra für Kaiser u. Reich"
gings dem Feind entgegen.
Nach kurzem, aber heftigem Fechten flohen
die Japsen wieder denselben Weg zurueck
u. hinterließen 25 Tote.
Wir hatten 1 Unteroffizier u. 5 Mann tot u.
2 Mann verwundet. Eßer hatte 5 Bajonettstiche
u. Notnagel 3 Stiche.
Um 1/2 4 Uhr schon sahen wir, daß auf dem
Iltisberg die Geschütze in die Luft gesprengt
wurden. Den Japsen ist es von I.W.3 aus gelungen,
durchzukommen u. sie stürmten gerade
auf den Iltisberg zu.
Die Munition war schon alle verschossen.
Beim Annähern der Japsen wurden saemtliche
Geschütze gesprengt.
Die Bedienungsmannschaft mußte sich ergeben,
denn sie hatten keine Gewehre.
Natürlich hatten die Japsen auch einige Leute
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wo sie mit einem Hagel von Geschossen
überschüttetet wurden.
Dann wurde das Seitengewehr aufgepflanzt
u. mit einem "Hurra für Kaiser u. Reich"
gings dem Feind entgegen.
Nach kurzem, aber heftigem Fechten flohen
die Japsen wieder denselben Weg zurueck
u. hinterließen 25 Tote.
Wir hatten 1 Unteroffizier u. 5 Mann tot u.
2 Mann verwundet. Eßer hatte 5 Bajonettstiche
u. Notnagel 3 Stiche.
Um 1/2 4 Uhr schon sahen wir, daß auf dem
Iltisberg die Geschütze in die Luft gesprengt
wurden. Den Japsen ist es von I.W.3 aus gelungen,
durchzukommen u. sie stürmten gerade
auf den Iltisberg zu.
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Tsingtau/China
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Story location Tsingtau/China
- ID
- 18861 / 226569
- Contributor
- Dr. Eva Schubert
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- Naval Warfare
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- Prisoners of War




































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