Tagebuchaufzeichnungen von Reinhold Sieglerschmidt (1), item 146
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Mein lieb Helening, mein jung Gemahl,
heute sitze ich bei scheusslichem Regen-
wetter im Stande und weiss nicht
recht, was ich mit mir anfangen
soll. Vielleicht gibt es noch Arbeitsdienst.
Eigentlich müsste ich heute auf Beobachtung
sein. Der stellvertretende Feldwebel Walke-
witz sagte mir, als er vorgestern hier
war, dass ich als Beobachter wieder
herausgehen solle, ich habe mich aber
nicht weiter um die Sache gekümmert
und lasse sie ihren lauf gehen.
Du siehst, dass ich Wort halte und
nichts auf mich nehme, was ich nicht
auf mich nehmen soll. Übrigens wäre
es auch augenblicklich recht harmlos
draussen. es ist hier noch viel ruhiger als früh-
er geworden; kaum ein Schuss fällt
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Wie bin ich die nah, Helene-
trautli, mein liebes, trautes
jung Gemahl. Wie schön wa-
ren die vergangenen Wochen.
Wenn doch bald der Augen-
blick der Freiheit käme. Wir
scheinen ja die russische Of-
fensive zum Stillstand ge-
bracht zu haben. Alles spricht
für wichtige Gegenstösse
unsererseits. haben sie Er-
folg, so ist uns die Friedens-
hoffnung wieder bedeutend näher
gerückt.
Mein Helenetrautli geht
es dir auch gut? Was macht
deine Übligkeit? Hältst
du auch dein Versprechen
und ernährst dich gut?
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Mein lieb Helening, mein jung Gemahl,
heute sitze ich bei scheusslichem Regen-
wetter im Stande und weiss nicht
recht, was ich mit mir anfangen
soll. Vielleicht gibt es noch Arbeitsdienst.
Eigentlich müsste ich heute auf Beobachtung
sein. Der stellvertretende Feldwebel Walke-
witz sagte mir, als er vorgestern hier
war, dass ich als Beobachter wieder
herausgehen solle, ich habe mich aber
nicht weiter um die Sache gekümmert
und lasse sie ihren lauf gehen.
Du siehst, dass ich Wort halte und
nichts auf mich nehme, was ich nicht
auf mich nehmen soll. Übrigens wäre
es auch augenblicklich recht harmlos
draussen. es ist hier noch viel ruhiger als früh-
er geworden; kaum ein Schuss fällt
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Wie bin ich die nah, helene-
trautli, mein liebes, trautes
jung Gemahl. Wie schön wa-
ren die vergangenen Wochen.
Wenn doch bald der Augen-
blick der Freiheit käme. Wir
scheinen ja die russische Of-
fensive zum Stillstand ge-
bracht zu haben. Alles spricht
für wichtige Gegenstösse
unsererseits. haben sie Er-
folg, so ist uns die Friedens-
hoffnung wieder bedeutend näher
gerückt.
Mein Helenetrautli geht
es dir auch gut? Was macht
deine Übligkeit? Hältst
du auch dein Versprechen
und ernährst dich gut?
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Mein lieb Helening, mein jung Gemahl,
heute sitze ich bei scheusslichem Regen-
wetter im Stande und weiss nicht
recht, was ich mit mir anfangen
soll. Vielleicht gibt es noch Arbeitsdienst.
Eigentlich müsste ich heute auf Beobachtung
sein. Der stellvertretende Feldwebel Walke-
witz sagte mir, als er vorgestern hier
war, dass ich als Beobachter wieder
herausgehen solle, ich habe mich aber
nicht weiter um die Sache gekümmert
und lasse sie ihren lauf gehen.
Du siehst, dass ich Wort halte und
nichts auf mich nehme, was ich nicht
auf mich nehmen soll. Übrigens wäre
es auch augenblicklich recht harmlos
draussen. es ist hier noch viel ruhiger als früh-
er geworden; kaum ein Schuss fällt
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Wie bin ich die nah, helene-
trautli, mein liebes, trautes
jung Gemahl. Wie schön wa-
ren die vergangenen Wochen.
Wenn doch bald der Augen-
blick der Freiheit käme. Wir
scheinen ja die russische Of-
fensive zum Stillstand ge-
bracht zu haben. Alles spricht
für wichtige gegenstösse
unsererseits. haben sie Er-
folg, so ist uns die Friedens-
hoffnung wieder bedeutend näher
gerückt.
Mein Helenetrautli geht
es dir auch gut? Was macht
deine Übligkeit? Hältst
du auch dein Versprechen
und ernährst dich gut?
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Mein lieb Helening, mein jung Gemahl,
heute sitze ich bei scheusslichem Regen-
wetter im Stande und weiss nicht
recht, was ich mit mir anfangen
soll. Vielleicht gibt es noch Arbeitsdienst.
Eigentlich müsste ich heute auf Beobachtung
sein. Der stellvertretende Feldwebel Walke-
witz sagte mir, als er vorgestern hier
war, dass ich als Beobachter wieder
herausgehen solle, ich habe mich aber
nicht weiter um die Sache gekümmert
und lasse sie ihren lauf gehen.
Du siehst, dass ich Wort halte und
nichts auf mich nehme, was ich nicht
auf mich nehmen soll. Übrigens wäre
es auch augenblicklich recht harmlos
draussen. es ist hier noch viel ruhiger als früh-
er geworden; kaum ein Schuss fällt
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Mein lieb Helening, mein jung Gemahl,
heute sitze ich bei scheusslichem Regen-
wetter im Stande und weiss nicht
recht, was ich mit mir anfangen
soll. Vielleicht gibt es noch Arbeitsdienst.
Eigentlich müsste ich heute auf Beobachtung
sein. Der stellvertretende Feldwebel Walke-
witz
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- 836 / 3537
- Contributor
- Jörn Sieglerschmidt
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