Tagebuchaufzeichnungen von Reinhold Sieglerschmidt (1), item 96
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8. IV 16
Mein Heleneglück, mein Eins
und alles, heute habe ich sogenannten
Ruhetag. Meine neueTätigkeit hat das Angenehme, dass
ich zwei Tage frei vom Arbeitdienst
bin, während ich am dritten Tage
zur Beobachtung gehe, aber schon
abends wieder zurückkehre.
Da ich dem 3. Geschütz auch
weiterhin zugeteilt bleibe, so
werde ich auch selbstverständlich
als Kanonier 1 beim Feuern
tätig sein. Übrigens hat
unser zurückgebliebenes Geschütz
einen idealen Posten erwischt,
die ganze Bedienung faulenzt,
da sie zu den Aufräumungsarbeiten
in der alten Stellung
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und den Neubauten in der neuen
Stellung nicht herangezogen wird.
Wir werden in der neuen Stellung
einen fertigen Unterstand vorfinden.
Die Umsiedlung schliesst also
für mich (uns) mit einem
Minus statt einem starken
Plus von Arbeit.
Seit gestern haben wir hier
Winter, ziemlich starke Kälte
bei Nordostwind - dagegen warme
Aprilsonne. In der Nacht
sinkt die Temperatur recht unangenehm.
Der Umschlag wird
wohl nicht lange dauern.
Mein Unterstand auf vorgeschobener
Beobachtung hat
eine recht sichere Lage, wie
das folgende Bild veranschaulicht:
Description
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- ID
- 836 / 3487
- Contributor
- Jörn Sieglerschmidt
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- Western Front
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