Johann Baptist Dotzler Tagebuch, item 21
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Die Verwundeten des Gegners jammerten die ganze Nacht und
ich mußte mir die Ohren zu halten, ich konnte es nicht mehr
anhören. Unsere 16 Mann welche wir verloren glaubte kamen ganz gut
an.
25. Sept. Früh 5°° Kaffee fassen, dann zum 2. mal über
die Maas. Aber welch ein Anblick,ein Haufen Tote, lagen
als Opfer unserer Maschienengewehre da, die Straße war rot
von Hosen, Patronen, Tornister u. sonst. Kleidungsstücke. Das
Blut war über die Notbrücke herabgeronnen. Wir kamen wieder
an die Stelle wo wir gestern abend waren, nachdem wir noch an
vielen schwer verw. Zivilisten u Franzosen vorbeikamen, kamen
wir auf ein Kartoffelfeld, kaum waren wir angelangt, als
sich schon das Gefecht entwickelte. Es war der reinste Kugel=
regen, die Franzosen kamen massenhaft angerückt, sie
kamen anscheinend aus den gegenüberliegenden Forts
Le Paroches.
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Die Verwundeten des Gegners jammerten die ganze Nacht und
ich mußte mir die Ohren zu halten, ich konnte es nicht mehr
anhören. Unsere 16 Mann welche wir verloren glaubte kamen ganz gut
an.
25. Sept. Früh 5°° Kaffee fassen, dann zum 2. mal über
die Maas. Aber welch ein Anblick,ein Haufen Tote, lagen
als Opfer unserer Maschienengewehre da, die Straße war rot
von Hosen, Patronen, Tornister u. sonst. Kleidungsstücke. Das
Blut war über die Notbrücke herabgeronnen. Wir kamen wieder
an die Stelle wo wir gestern abend waren, nachdem wir noch an
vielen schwer verw. Zivilisten u Franzosen vorbeikamen, kamen
wir auf ein Kartoffelfeld, kaum waren wir angelangt, als
sich schon das Gefecht entwickelte. Es war der reinste Kugel=
regen, die Franzosen kamen massenhaft angerückt, sie
kamen anscheinend aus den gegenüberliegenden Forts
Le Paroches
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Die Verwundeten des Gegners jammerten die ganze Nacht und
ich mußte mir die Ohren zu halten, ich konnte es nicht mehr
anhören. Unsere 16 Mann welche wir verloren glaubte kamen ganz gut
an.
25. Sept. Früh 5°° Kaffee fassen, dann zum 2. mal über
die Maas. Aber welch ein Anblick,ein Haufen Tote, lagen
als Opfer unserer Maschienengewehre da, die Straße war rot
von Hosen, Patronen, Tornister u. sonst. Kleidungsstücke. Das
Blut war über die Notbrücke herabgeronnen. Wir kamen wieder
an die Stelle wo wir gestern abend waren, nachdem wir noch an
vielen schwer verw. Zivilisten u Franzosen vorbeikamen, kamen
wir auf ein Kartoffelfeld, kaum waren wir angelangt, als
sich schon das Gefecht entwickelte. Es war der reinste Kugel=
regen, die Franzosen kamen massenhaft angerückt, sie
kamen anscheinend aus den gegenüberliegenden Forts
Le Paroches.
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- 730 / 2772
- Contributor
- Elisabeth Öfner (geb. Dotzler)
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Les Paroches