Johann Baptist Dotzler Tagebuch, item 18
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24. Sept In der Frühe wurden wir abgelöst durch das 3. Batl.
Wir kamen in eine Ortschaft, unterwegs traf ich Wiesgikl
u. Schönberger, in der Ortschaft war mein erster Weg auf
einen Zwetschenbaum, später kam ein Bienenstock dran. Wir
sollten heute einen Rasttag haben, es war aber das Gegen=
teil, um 11°° hieß es sofort antreten, menagieren, ab=
marschieren. Kaum hatten wir das Essen gehabt, hieß es marsch -
wir schütteten die Suppe weg, das Fleisch warf ich ins Kochgeschirr
Nun gings dahin durch lauter Waldung, wurde dann den Maschiene=
gewehren zugeteilt. Wir langten etwa um 3-4°° vor einem Dorf
(so schien es) an. 2 ganz neuerbaute Kasernen standen da, ein schöne
Anlage. Unsere Truppen untersuchten die Sache genau, man fand
aber nichts als daß die Kasernen mit Betten ausgestattet waren
was uns sehr willkommen war.
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24. Sept In der Frühe wurden wir abgelöst durch das 3. Batl.
Wir kamen in eine Ortschaft, unterwegs traf ich Wiesgikl
u. Schönberger, in der Ortschaft war mein erster Weg auf
einen Zwetschenbaum, später kam ein Bienenstock dran. Wir
sollten heute einen Rasttag haben, es war aber das Gegen=
teil, um 11°° hieß es sofort antreten, menagieren, ab=
marschieren. Kaum hatten wir das Essen gehabt, hieß es marsch -
wir schütteten die Suppe weg, das Fleisch warf ich ins Kochgeschirr
Nun gings dahin durch lauter Waldung, wurde dann den Maschiene=
gewehren zugeteilt. Wir langten etwa um 3-4°° vor einem Dorf
(so schön es) an. 2 ganz neuerbaute Kasernen standen da, eine schöne
Anlage. Unsere Truppen untersuchten die Sache genau, man fand
aber nichts als daß die Kasernen mit Betten ausgestattet waren
was uns sehr willkommen war.
Description
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- ID
- 730 / 2768
- Contributor
- Elisabeth Öfner (geb. Dotzler)
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- Western Front
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- Trench Life
































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