Johann Baptist Dotzler Tagebuch, item 11
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Früh 3°° hieß es menagieren, das uns sehr angenehm war. Die Franzosen
gaben immer Salven ab auf ein Häuschen, wo sie glaubten es
könnten Deutsche drinnen sein. Als es allmählich Tag wurde wurden
die Franzosen ruhiger, wir kamen näher an die Brandstätte und seh
daß unsere Leute auch ein alte kranke Frau gerettet hatten vor
den sicheren Verbrennen. Auch mehre Schweine mußten hierbei ihr
Leben lassen. Wir bekamen die Auf- gabe Artillerie durch die Ortschaft zu
deken, da aber noch Häuser besetzt waren, gab unsere Artillerie auf
die Ortschaft ungefähr 30 Schuß ab, dann wurden die Herrn Rothosen
etwas zahmer. Als wir im besten Geschäft waren die Ortschaft zu
stürmen, schoß unsere Artillerie (selbstverständl) ein und Abteilung)
wieder in das Nest und wir mußten nochmal ausreißen.
Endlich hörte auch dieses auf. Es war eine koloßale Hitze, auf
beiden Seiten die niedergebauten, eingestürzten Häuser.
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Früh 3°° hieß es menagieren, das uns sehr angenehm war. Die Franzosen
gaben immer Salven ab auf ein Häuschen, wo sie glaubten es
könnten Deutsche drinnen sein. Als es allmählich Tag wurde wurden
die Franzosen ruhiger, wir kamen näher an die Brandstätte und seh
daß unsere Leute auch ein alte kranke Frau gerettet hatten vor
den sicheren Verbrennen. Auch mehre Schweine mußten hierbei ihr
Leben lassen. Wir bekamen die Auf- gabe Artillerie durch die Ortschaft zu
deken, da aber noch Häuser besetzt waren, gab unsere Artillerie auf
die Ortschaft ungefähr 30 Schuß ab, dann wurden die Herrn Rothosen
etwas zahmer. Als wir im besten Geschäft waren die Ortschaft zu
stürmen, schoß unsere Artillerie (selbstverständl) ein und Abteilung)
wieder in das Nest und wir mußten nochmal ausreißen.
Endlich hörte auch dieses auf. Es war eine koloßale Hitze, auf
beiden Seiten die niedergebauten, eingestürzten Häuser.e
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Früh 3°° hieß es menagieren, das uns sehr angenehm war. Die Franzosen
gaben immer Salven ab auf ein Häuschen, wo sie glaubten es
könnten Deutsche drinnen sein. Als es allmählich Tag wurde wurden
die Franzosen ruhiger, wir kamen näher an die Brandstätte und seh
daß unsere Leute auch ein alte kranke Frau gerettet hatten vor
den sicheren Verbrennen. Auch mehre Schweine mußten hierbei ihr
Leben lassen. Wir bekamen die Auf- gabe Artillerie durch die Ortschaft zu
deken, da aber noch Häuser besetzt waren, gab unsere Artillerie auf
die Ortschaft ungefähr 30 Schuß ab, dann wurden die Herrn Rothosen
etwas zahmer. Als wir im besten Geschäft waren die Ortschaft zu
stürmen, schoß unsere Artillerie (selbstverständl) ein und Abteilung)
wieder in das Nest und wir mußten nochmal ausreißen.
Endlich hörte auch dieses auf. Es war eine koloßale Hitze, auf
beiden Seiten die niedergebauten, eingestürzten Häuser.
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Früh 3°° hieß es menagieren, das uns sehr angenehm war. Die Franzosen
gaben immer Salven ab auf ein Häuschen, wo sie glaubten es
könnten Deutsche drinnen sein. Als es allmählich Tag wurde wurden
die Franzosen ruhiger, wir kamen näher an die Brandstätte und seh
daß unsere Leute auch ein alte kranke Frau gerettet hatten vor
den sicheren Verbrennen. Auch mehre Schweine mußten hierbei ihr
Leben lassen. Wir bekamen die Auf- gabe Artillerie durch die Ortschaft zu
deken, da aber noch Häuser besetzt waren, gab unsere Artillerie auf
die Ortschaft ungefähr 30 Schuß ab, dann wurden die Herrn Rothosen
etwas zahmer. Als wir im besten Geschäft waren die Ortschaft zu
stürmen, schoß unsere Artillerie (selbstverständl) ein und Abteilung)
wieder in das Nest und wir mußten nochmal ausreißen.
Endlich hörte auch dieses auf. Es war eine koloßale Hitze, auf
beiden Seiten die niedergebauten, eingestürzten Häuser
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- 730 / 2757
- Contributor
- Elisabeth Öfner (geb. Dotzler)
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