Johann Baptist Dotzler Tagebuch, item 8
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Franzosen zu ihren Schützengräben.
WieRechts war das Gefecht im vollstenGange, das Geknatter der Maschinen=
gewehre und der Infanterie, dazwischen
das unaufhörliche Donnern der
Geschütze, machten einen Lärm, daß
man glaubte die Welt müßte unter=
gehen. Wir standen bisher in
Dekung, nun ging der Marsch über die
Felder, die Kugeln pfiffen unheimlich
vorbei, wir mußten uns mehreremale
hinlegen, dann ging der Marsch über
Felder welche frisch gepflügt waren,
fast hätte es uns die Stiefel ausgezogen
bei jedem Tritt, endlich kommen wir
auf nasse Wiesen, wir waren froh
daß wir einmal festen Boden hatten
Jetzt hieß es Seitengewehr pflanzt
auf, nun dachte ich mir jetzt kanns
losgehen. Kamen dann über ein
Eisenbahngeleise auf eine Straße.
Das 11. bay. Inf. Rgt war links
von uns und hatte die Ver=
bindung verloren, wir sollten sie
suchen. Kaum waren wir 200 m
marschiert, dafallen schon einige
Schüsse und im nächsten Augenblick
krachte es schon daß die Kugeln
nur so drüber sausten. Wir
legten uns in einen Straßengraben
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Franzosen zu ihren Schützengräben.
Rechts war das Gefecht im vollstem
Gange, das Geknatter der Maschinen=
gewehre und der Infanterie, dazwischen
das unaufhörliche Donnern der
Geschütze, machten einen Lärm, daß
man glaubte die Welt müßte unter=
gehen
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Franzosen zu ihren Schützengräben.
Rechts war das Gefecht im vollstem Gange
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Franzosen zu ihren Schützengräben.
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- ID
- 730 / 2753
- Contributor
- Elisabeth Öfner (geb. Dotzler)
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