Tagebuchaufzeichnungen Reinhold Sieglerschmidt (3), item 100

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 .linke Seite. 

 Die im  Westen können ruhig sein!

25/III

Es regnet wieder. In der Nacht

zum 26. Nachtschiessen. Eine star-

ke Patrouille ist - wie wir später

erfahren - zu einen unserer Gräben

eingedrungen, dann aber wieder

daraus vertrieben worden.

26/III

Heute morgen grüßt mich beim

Heraustreten vor die Tür Lerchen-

gesang. Es ist sonnig und mild.

Der erste Frühlingstag!! Frühling!!

Und die Heimat und alles Liebe

ist weit, weit da irgendwo im

Westen - - - - 

Der erste  Einjährigenunterricht

gab Gelegenheit durch die warme

Sonne zu wandern. Überall tau=


 .rechte Seite. 

chen die Kuppen der Hügel schmut-

zig braun aus der Schneedecke.

27/III

Am Morgen fröhliches Schneetrei-

ben, in riesigen Flocken, nach-

mittags Regen. Am Abend werde

ich zum Hilfsbeobachter auf die

vorgeschobene Beobachtung be-

stimmt. Also wieder auf Beo-

bachtung! Nach langen Monaten

werde ich den Feind wieder zu Ge-

sicht bekommen, werde die Wir-

kung unserer und anderer Batte-

rien wieder einsehen können, wer-

de am Lautsprecher mancher-

lei Interessantes über unseren

Abschnitt erfahren. DIe Eintönig-

keit der letzten Zeit hat doch schwer

auf meine seelische Spannkraft gedrückt.

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 .linke Seite. 

 Die im  Westen können ruhig sein!

25/III

Es regnet wieder. In der Nacht

zum 26. Nachtschiessen. Eine star-

ke Patrouille ist - wie wir später

erfahren - zu einen unserer Gräben

eingedrungen, dann aber wieder

daraus vertrieben worden.

26/III

Heute morgen grüßt mich beim

Heraustreten vor die Tür Lerchen-

gesang. Es ist sonnig und mild.

Der erste Frühlingstag!! Frühling!!

Und die Heimat und alles Liebe

ist weit, weit da irgendwo im

Westen - - - - 

Der erste  Einjährigenunterricht

gab Gelegenheit durch die warme

Sonne zu wandern. Überall tau=


 .rechte Seite. 

chen die Kuppen der Hügel schmut-

zig braun aus der Schneedecke.

27/III

Am Morgen fröhliches Schneetrei-

ben, in riesigen Flocken, nach-

mittags Regen. Am Abend werde

ich zum Hilfsbeobachter auf die

vorgeschobene Beobachtung be-

stimmt. Also wieder auf Beo-

bachtung! Nach langen Monaten

werde ich den Feind wieder zu Ge-

sicht bekommen, werde die Wir-

kung unserer und anderer Batte-

rien wieder einsehen können, wer-

de am Lautsprecher mancher-

lei Interessantes über unseren

Abschnitt erfahren. DIe Eintönig-

keit der letzten Zeit hat doch schwer

auf meine seelische Spannkraft gedrückt.


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  • August 5, 2018 18:37:37 Eva Anna Welles (AUT)

     .linke Seite. 

     Die im  Westen können ruhig sein!

    25/III

    Es regnet wieder. In der Nacht

    zum 26. Nachtschiessen. Eine star-

    ke Patrouille ist - wie wir später

    erfahren - zu einen unserer Gräben

    eingedrungen, dann aber wieder

    daraus vertrieben worden.

    26/III

    Heute morgen grüßt mich beim

    Heraustreten vor die Tür Lerchen-

    gesang. Es ist sonnig und mild.

    Der erste Frühlingstag!! Frühling!!

    Und die Heimat und alles Liebe

    ist weit, weit da irgendwo im

    Westen - - - - 

    Der erste  Einjährigenunterricht

    gab Gelegenheit durch die warme

    Sonne zu wandern. Überall tau=


     .rechte Seite. 

    chen die Kuppen der Hügel schmut-

    zig braun aus der Schneedecke.

    27/III

    Am Morgen fröhliches Schneetrei-

    ben, in riesigen Flocken, nach-

    mittags Regen. Am Abend werde

    ich zum Hilfsbeobachter auf die

    vorgeschobene Beobachtung be-

    stimmt. Also wieder auf Beo-

    bachtung! Nach langen Monaten

    werde ich den Feind wieder zu Ge-

    sicht bekommen, werde die Wir-

    kung unserer und anderer Batte-

    rien wieder einsehen können, wer-

    de am Lautsprecher mancher-

    lei Interessantes über unseren

    Abschnitt erfahren. DIe Eintönig-

    keit der letzten Zeit hat doch schwer

    auf meine seelische Spannkraft gedrückt.

  • August 5, 2018 18:36:48 Eva Anna Welles (AUT)

     .linke Seite. 

     Die im  Westen können ruhig sein!

    25/III

    Es regnet wieder. In der Nacht

    zum 26. Nachtschiessen. Eine star-

    ke Patrouille ist - wie wir später

    erfahren - zu einen unserer Gräben

    eingedrungen, dann aber wieder

    daraus vertrieben worden.

    26/III

    Heute morgen grüßt mich beim

    Heraustreten vor die Tür Lerchen-

    gesang. Es ist sonnig und mild.

    Der erste Frühlinstag!! Frühling!!

    Und die Heimat und alles Liebe

    ist weit, weit da irgendwo im

    Westen - - - - 

    Der erste  Einjährigenunterricht

    gab Gelegenheit durch die warme

    Sonne zu wandern. Überall tau=


     .rechte Seite. 

    chen die Kuppen der Hügel schmut-

    zig braun aus der Schneedecke.

    27/III

    Am Morgen fröhliches Schneetrei-

    ben, in riesigen Flocken, nach-

    mittags Regen. Am Abend werde

    ich zum Hilfsbeobachter auf die

    vorgeschobene Beobachtung be-

    stimmt. Also wieder auf Beo-

    bachtung! Nach langen Monaten

    werde ich den Feind wieder zu Ge-

    sicht bekommen, werde die Wir-

    kung unserer und anderer Batte-

    rien wieder einsehen können, wer-

    de am Lautsprecher mancher-

    lei Interessantes über unseren

    Abschnitt erfahren. DIe Eintönig-

    keit der letzten Zeit hat doch schwer

    auf meine seelische Spannkraft gedrückt.


  • September 13, 2017 15:59:12 Georg Neuwirth

     .linke Seite. 

    missing missing Westen können ruhig sein.

    25/III

    Es regnet wieder. In der Nacht

    zum 26. Nachttischessen. Eine star-

    ke Patrouille ist - wie wir später

    erfahren - zu einen unserer Gräben

    eingedrungen, dann aber wieder

    daraus vertrieben worden.

    26/III

    Heute morgen grissl noch beim

    Heraustreten vor die Tür Lerchen-

    gesang. Es ist sonnig und mild.

    Der erste Frühlinstag!! Frühling!!

    Und die Heimat und alles Liebe

    ist weit, weit da irgendwo im

    Westen - - - - 

    Der erste missing

    gab Gelegenheit durch die warme

    Sone zu wandern. Überall tau=


     .rechte Seite. 

    chen die Kuppen der Hügel schut-

    zig braun aus der Schneedecke.

    27/III

    Am Morgen fröhliches Schneetrei-

    ben, in riesigen Flocken, nach-

    mittags Regen. Am Abend werde

    ich zum Hilfsbeobachter auf die

    vorgeschobene Beobachtung be-

    stimmt. Also wieder auf Beo-

    bachtung! Nach langen Monaten

    werde ich den Feinde wieder zu Ge-

    sicht bekommen, werde die Wir-

    kung unserer und anderer Batte-

    rien wieder einsehen können, wer-

    de am Lautsprecher mancher-

    lei Interesantes über unseren

    Abschnitt erfahren. DIe Eintönig-

    keit der letzten Zeit hat sich schwer

    auf meine seelische Spannkraft gedrückt.


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    Lubiel am Narew

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839 / 3808
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Jörn Sieglerschmiedt
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


March 24, 1916 – March 27, 1916
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