Tagebuchaufzeichnungen Reinhold Sieglerschmidt (3), item 26
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Linke Seite.
heit sein wenn die Häuser der
Stadt hübscher wären. Auf den
nördlichen Uferhöhen befinden
sich Forts. Hier in Lomscha er=
blicke ich die ersten Fabrikschorn=
steine in Polen. Am Spätnachmit=
tage gehe ich einkaufen. Wie selt=
sam, wie unbeschreiblich ist
für den Deutschen eine solch polni=
sche Stadt. Die ärmlichsten Dorf=
läden Deutschlands können nur
ein Bild der Läden am Markt=
platze geben. Dazu der unglaub=
liche Schmutz. Das Strassenbild
ist von den Juden beherrscht, die
in ihren langen Kaftanen und
schwarzen Mützen herumgehen,
und herumstehen. Dazu der deut=
sche Soldat aller Waffengattungen,
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Nachtrag zu den "östlichen Tagen"! Die Stör=
che sammeln sich in Schwärmen (brennende Dörfer)
Rechte Seite.
der hier zum ersten oder zum letz=
ten Male Gelegenheit hat, in grös=
serem Masse einzukaufen. Bleibt
er an einem Laden stehen, so
wird animiert. Die Polen treten
im Stadtbild ganz zurück.
Wir schlafen im Zelt, seit lan=
ger Zeit zum ersten Male auf blosser
Erde. Die Nacht ist warm: es ge=
wittert und regnet.
30. VIII
Wir kommen durch ein Fort von
Lomscha das - wie diejenigen von
Roschau - einen wenig modernen Ein=
druck macht. Grössere Waldungen
(Kiefern und Birken), die Landschaft
wird wieder reizloser. Wir durchque=
ren unsere Infanteriestellungen
von der Zeit der früheren Bedrohung
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Linke Seite.
heit sein wenn die Häuser der
Stadt hübscher wären. Auf den
nördlichen Uferhöhen befinden
sich Forts. Hier in Lomscha er=
blicke ich die ersten Fabrikschorn=
steine in Polen. Am Spätnachmit=
tage gehe ich einkaufen. Wie selt=
sam, wie unbeschreiblich ist
für den Deutschen eine solch polni=
sche Stadt. Die ärmlichsten Dorf=
läden Deutschlands können nur
ein Bild der Läden am Markt=
platze geben. Dazu der unglaub=
liche Schmutz. Das Strassenbild
ist von den Juden beherrscht, die
in ihren langen Kaftanen und
schwarzen Mützen herumgehen,
und herumstehen. Dazu der deut=
sche Soldat aller Waffengattungen,
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Nachtrag zu den "östlichen Tagen"! Die Stör=
che sammeln sich in Schwärmen (brennende Dörfer)
Rechte Seite.
der hier zum ersten oder zum letz=
ten Male Gelegenheit hat, in grös=
serem Masse einzukaufen. Bleibt
er an einem Laden stehen, so
wird animiert. Die Polen treten
im Stadtbild ganz zurück.
Wir schlafen im Zelt, seit lan=
ger Zeit zum ersten Male auf blosser
Erde. Die Nacht ist warm: es ge=
wittert und regnet.
30. VIII
Wir kommen durch ein Fort von
Lomscha das - wie diejenigen von
Roschkau- einen wenig modernen Ein=
druck macht. Grössere Waldungen
(Kiefern und Birken), die Landschaft
wird wieder reizloser. Wir durchque=
ren unsere Infanteriestellungen
von der Zeit der früheren Bedrohung
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Linke Seite.
heit sein wenn die Häuser der
Stadt hübscher wären. Auf den
nördlichen Uferhöhen befinden
sich Ports. Hier in Lomocka er=
blickte sich die erste Fabrikschorn=
steine in Polen. Am Spätnachmit=
tage gehe ich einkaufen. Wie selt=
sam, wie unbeschreiblich ist
für den Deutschen eine solch polni=
sche Stadt. Die ärmlichsten Dorf=
seiten Deutschlands können nur
ein Bild der Läden am Markt=
platze geben. Dazu der unglaub=
liche Schmutz. Das Strassenbild
ist von den Juden beherrscht, die
in ihren langen Kastanen und
schwarzen Mützen herumgehen,
nur herumstehen. Dazu der deut=
sche Soldat aller Waffen getragen,
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Nachtrag zu den "östlichen Sagen"! Die Stör=
che sammeln auf m. Schwärmen brennende Dörfer)
Rechte Seite.
der hier zum ersten oder zum letz=
ten Male Gelegenheit hat, in grös=
serem Masse einzukaufen. Bleibt
er an einem Laden stehen, so
wird animiert. Die Polen treten
im Stadtbild ganz zurück.
Wir schlafen ein Zelt, seit lan=
ger Zeit zum ersten Male auf blosser
Erde. Die Nacht ist warm: es ge=
wittert und regnet.
30. VIII
Wir kommen durch am Ports von
Lomocka das - wie diejenigen von
Roschkau- einen wenig modernen Ein=
druck macht. Grössere Waldungen
(Kiefer und Birken), die Landschaft
und wieder reizloser. Wir durchque=
ren unsere Infanteriestellungen
von der Zeit der früheren Berockung
Description
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Lubiel am Narew
Location(s)
Story location Lubiel am Narew
- ID
- 839 / 3734
- Contributor
- Jörn Sieglerschmiedt
August 30, 1915
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- Deutsch
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