Tagebuchaufzeichnungen Reinhold Sieglerschmidt (3), item 84
Transcription
Transcription history
-
.linke Seite.
Schuldige durch unseren braven
Geschützführer Gerner kurz
und praktisch an die kalte
Winterluft gesetzt. Nachdem
diese Wirkungen des lange ent-
behrten Alkohols unschädlich
gemacht sind, verläuft der
Rest des Abends ruhig.
25/XII
Der Tag wird von uns ruhig
im Stand verbracht. Grosse
und kleine Pakete. Die Gefahr
der Überfütterung mit Süssem
tritt in die Erscheinung. So
lebt der Soldat zwischen Extremen.
26/XII
Wie der vorige Tag. Das grosse
und kleine Bäumchen brennen
zum letzten Mal.
.rechte Seite.
27/XII.
Wie der 25/XII.
28/XII
Am Abend Post. Briefe und Zei-
tungen. Es bestätigt sich, dass
die Engländer von Gallipoli ge-
worfen. Ein weiterer Schritt zum
Frieden! Dann am Abend Wache.
Der Himmel ist leicht verhangen,
Mond und Sterne erscheinen und
verschwinden. Ab und zu fällt
ein Schuss, ein Zeichen dass man
wacht für den Feind- und für
den Schützen selbst. Der Wind
trägt durch die Stille der Nacht
die Stimmen der Dampfer, die
auf der Düna fahren. Es muss
dort recht reger Verkehr hinter
den russischen Linien sein.
-
.linke Seite.
Schwelige durch unseren braven
Geschützführer Gerner kurz
und praktisch an die Kalte
Winterluft gesetzt. Nachdem
diese Wirkungen des lange ent-
behrten Alkohols unschändlich
gemacht sind, verläuft der
Rest des Abends ruhig.
25/XII
Der Tag wird von uns ruhig
im Stand verbracht. Grosse
und kleine Pakete. Die Gefahr
der Überfütterung mit Süssem
tritt in die Erscheinung. So
lebt der Soldat zwischen Extremen.
26/XII
Wie der vorige Tag. Das grosse
und kleine Bäumchen brennen
zum letzten Mal.
.rechte Seite.
27/XII.
Wie der 25/XII.
28/XII
Am Abend Post. Briefe und Zei-
tungen. Es bestätigt sich, dass die Engländer von Gallipoli ge-
worfen. Ein weiterer Schritt zum
Frieden! Dann am Abend Wache.
Der Himmel ist leicht verhangen,
Mond und Sterne erscheinen und
verschwinden. Ab und zu fällt
ein Schuss, ein Zeichen dass man
wacht für den Feind- und für
den Schützen selbst. Der Wind
trägt durch die Stille der Nacht
die Stimmen der Dampfer, die
auf der Düna fahren. Es muss
dort recht reger Verkehr hinter
den russischen Linien sein.
-
Schwelige durch unseren braven
Geschützführer Gerner kurz
und praktisch an die Kalte
Winterluft gesetzt. Nachdem
diese Wirkungen des lange ent-
behrten Alkohols unschändlich
gemacht sind, verläuft der
Rest des Abends ruhig.
25/XII
Der Tag wird von uns ruhig
im Stand verbracht. Grosse
und kleine Pakete. Die Gefahr
der Überfütterung mit Süssem
tritt in die Erscheinung. So
lebt der Soldat zwischen Extremen.
26/XII
Wie der vorige Tag. Das grosse
nur kleine Bäumchen brennen
zum letzten Mal.
2. Seite.
27/XII.
Wie der 25/XII.
28/XII
Am Abend Post. Briefe und Zei-
tungen. Es bestätigt sich, dass die Engländer von Gallipoli ge-
worfen. Ein weiterer Schritt zum
Frieden! Dann am Abend Wache.
Der Himmel ist leicht verhangen,
Mond und Sterne erscheinen und
verschwinden. Ab und zu fällt
ein Schuss, ein Zeichen dass man
wacht für den Feind- und für
den Schützen selbst. Der Wind
trägt durch die Stille der Nacht
die Stimmen der Dampfer, die
auf der Düna fahren. Es muss
dort recht reger Verkehr hinter
den russischen Linien sein.
Description
Save description- 52.768429|| 21.436333||||1
Lubiel am Narew
Location(s)
Story location Lubiel am Narew
- ID
- 839 / 3792
- Contributor
- Jörn Sieglerschmiedt
December 24, 1915 – December 28, 1915
Login to edit the languages
- Deutsch
Login to edit the fronts
- Balkans
- Eastern Front
- Western Front
Login to add keywords
















































































































































Login to leave a note