Deutsche Kriegszeitung - Illustrierte Wochenausgabe, herausgegeben vom Berliner Lokal-Anzeiger, item 32

Edit transcription:
...
Transcription saved
Enhance your transcribing experience by using full-screen mode

Transcription

You have to be logged in to transcribe. Please login or register and click the pencil-button again

 "Deutsche Kriegszeitung", Nummer 30, Seite 8


 1. Spalte: 

verbündete österreichisch=ungarische Regierung an die Vereinigten Staaten am 29. Juni über die Munitionsausfuhr über See richtete, ein außerordentlich dankenswerter Schritt, der mit ausgezeichneter Klarheit darlegt, wie die Munitionslieferung in der Art, wie sie jetzt geschieht, nicht nur dem Geist der Neutralität zuwiderläuft, sondern auch der klar nachweisbaren Entwicklung aller völkerrechtlichen Bestimmungen, die sich damit befassen. V o m  U n t e r s e e b o o t s k r i e g  ist besonderes nicht zu berichten, er geht seinen Gang weiter. Ein englischer Minister äußerte sich kürzlich: "- - die Tatsache ist nicht aus der Welt zu schaffen, daß die deutschen Unterseeboote ihren ständigen Zoll von unserer Schiffahrt fordern. Je länger der Krieg dauert, desto größer wird auch die Zahl der Unterseeboote werden, die mit dieser Zerstörungsarbeit beschäftigt sind. Es ist wahrscheinlich, daß die Deutschen ihre sämtlichen Schiffswerften


 2. Spalte: 

zum Bau von Unterseebooten heranziehen. Deshalb müssen wie mit einer Vergrößerung der Unterseebootgefahr rechnen. Es wird keinesfalls die Schuld der Deutschen sein, wenn es den Unterseebooten nicht gelingt, unserm Handelsverkehr den Todesstreich zu versetzen, namentlich dem Teil desselben, der die Nahrungsmittelzufuhr besorgt."

I n  d e r  O s t s e e  sind keine neuen Kriegsereignisse bekannt geworden. Im Anschluß an den Kampf bei Gotland hatte der russische Generalstabsbericht die schon erörterten Lügen gebracht. Sie wurden von der englischen Presse bereitwillig aufgegriffen, die sich in Nachrufen und Würdigung des Verlustes des Schiffes der Deutschland=Klasse ergeht, von denen bekanntlich gar keins beteiligt war.

I m  M i t t e l m e e r  hat die italienische Flotte eine Aktion gegen die Küstenbahn bei Ragusa unternommen, nachdem man


 3. Spalte: 

sich vorher über die gleiche Aktion der österreichisch=ungarischen Flotte gegen die italienische Küste weidlich entrüstet hatte. Die Aktion ist ihr aber schlecht bekommen, denn am 18. früh wurde dabei der italienische Panzerkreuzer "Giuseppe Garibaldi" von einem gegnerischen Unterseeboot torpediert und sank in 15 Minuten, worauf das Unternehmen abgebrochen wurde. Das Schiff war nicht ganz so wertvoll und groß und neu wie der elf Tage früher versenkte "Amalfi", immerhin aber 7500 Tonnen groß, mit neuem 25.4=Zentimeter=, zwei 20.3=Zentimeter=, vierzehn 15=Zentimeter= und zehn 7.6=Zentimeter=Geschützen bewaffnet und lief 20 Seemeilen pro Stunde. Zudem hatte die italienische Flotte nur 7 Schiffe der Art mit wirklich schwerer Bewaffnung. Davon hat sie nun in 11 Tagen zwei eingebüßt.

In Griechenland scheint es, nach den


 4. Spalte: 

Zeitungsnachrichten, noch unentschieden, ob das Land seine Flotte wieder selbst in die Hand nimmt oder weiter an englische Hände ausliefert. Französische Zeitungen melden allerdings auch die Übernahme des Oberbefehls durch einen griechischen Admiral, von anderer Seite wird verkündet, die englische Marinemission werde auf ihrem Posten bleiben.

Bulgariens Hafen Dedeagatsch scheint tatsächlich jetzt von England ganz regelrecht blockiert zu werden, das nur Schiffe in diesen neutralen Hafen läßt, die ihm passen.

V o r  d e n  D a r d a n e l l e n  steht immer noch alles unverändert. Das Gerücht, daß türkische Kriegsschiffe im Marmara=Meer zwei deutsche Unterseeboote vernichtet hätten, entbehrt natürlich jeder Begründung und soll nur der Vollständigkeit halber erwähnt werden.

v. K.


 

 Werbeanzeigen 

 

Steckenpferd-Seife

gehört in den Tornister

eines jeden Soldaten, da dieselbe nach grossen Strapazen

äusserst anregend und erfrischend wirkt.

Stck. 50 Pfg.                                                                                                                                               überall zu haben.


__________________________________________________________________________________________________________


Das bewährte Heilverfahren gegen Arterien-Verkalkung

(S ch l a g a n f a l l)

von dem Hunderte von vorzüglichen Anerkennungsschreibn u. Referenzen vor=

liegen, bezweckt die Auflösung des Kalkes u. die Regenerierung der geschädigten

Organe. Kriegsgerichtsrat Dr. R. (Arterien=Verkalkung) schreibt uns: "Die Wir=

kung ist eine ganz ausgezeichnete, die mich zu aufrichtigem Danke veranlaßt."

Frau Oberstleutn. S. (Arterien=Verkalkung) schreibt: "Es ist nur wünschens=

wert, daß das herrliche Mittel Oxallo bekannt wird, denn es ist ein Segen für

die Menschheit." Generalleutn. v. E. (Arterien=Verkalkung) schreibt: "...hat

mir die Kur gute Dienste geleistet." Prosp. gratis durch Allgemeine Chemische

Gesellschaft m. b. H. Cöln 8 f, Herwarthstr. 17. Vers. d. unsere Versandapotheken.

__________________________________________________________________________________________________________

*Schulterkragen, porös - wasser-

dicht, *Waschbecken u. *Wickel-

gamaschen aus wasserdichtem Stoff

à M. 3.50. *Porös wasserdichte Kriegs-

westen mit Aermel M. 6.50, ohne

Aermel M. 5.-. *Brustbeutel M. -.75,

Feldbadewannen M. 19.-. Ueber-

ziehosen M. 12.-. Wäschesäcke

mit Schloß, groß, M. 12.-, kleiner M. 8-.

Alles feldgrau und wasserdicht.

Mit * bezeichnet zum Versand als Brief

ggeignet und feldpostmäßig verpackt.

      J. E. Ausbüttel,

Dortmund-A, Johannesstr. 16.

____________________________________________________________________________________________________________________


Bayerisches Stilett

Lebensretter

als vorzügliche Waffe, sowie wegen sonstiger vielseit. Verwendbarkeit im Felde sehr beliebt u. tasuendfach bewährt.

Jedes Stück unter Garantie!

Unübertroffen praktisch und billig!


Abbildung in halber natürlicher Größe. Ganze Länge, Klinge mit Heft, 25 cm.


Nr. 28. Jagdmesser, Bayerisches Stilett, Klinge 12 cm lang, feinblau poliert, echter Hirschhorngriff mit Neusilberzwinge und Neusilberplatte am Ende des Griffes, mit feiner brauner Lederscheide

mit Metallbeschläg, Druckknopf und Schlaufe zum Anhängen an das Koppel. Unentbehrlich für jeden Soldaten

sowie für Jäger, Forstleute etc. Praktisch für Jedermann....... Pro Stück franko Mk. 2.90

Für nur 15 Pf. wird beliebiger Name, event. auch

Regiments-Nummer etc., in hochfeiner, verzierter Goldschrift in die Klinge graviert.

Versand

unter Nachnahme oder gegen

Vorauszahlung des Betrages.

Garantieschein: Nicht gefallende

Waren tauschen wir bereitwilligst um

oder zahlen Betrag zurück.


Ferner empfehlen wir noch als Gaben für Angehörige und Freunde im Felde:

Nr. 200. Rasiermesser, fein hohl geschliffen, mit Schutzvorrichtung für Ungeübte. . . . pro Stück    Mk. 1.50

Nr. 189. Sicherheits-Rasier-Apparat "Amato" mit 6 dünnen zweischneidigen Klingen . . . . . . . . . . . Mk. 2.25

Nr. 88 1/2 Koplette Reisegarnitur, bestehend aus prima Rasiermasser mit Schutzvorrichtung

für Ungeübte, Streichriemen, Rasierpinsel u. Rasiernapf mit Seife, alles zusammen mit Beutel . . .Mk 2.40

Nr. 264 1/2 Haarschneidemaschinen "Symbolo"

mit zwei Aufschiebekämmen, 3, 7 und 10 mm schneidend,  . . . .                                              pro Stück Mk. 3.30

Lunten-Feuerzeuge pro Stück 20 Pf.---------------- Elektr. Taschenlampen                            pro Stück Mk. 1.25

Taschenmesser, Rasiermesser, Scheren usw.

werden unter billigster Berechnung geschliffen und repariert, ganz gleich, ob unser oder fremdes Fabrikat.

Gebrüder Rauh, Gräfrath 360 bei Solingen.

Stahlwaren-Fabrik und Versanhaus I. Ranges * Versand direkt an Private.

Verlangen Sie bitte umsonst und portofrei unseren großen, illustrierten

Pracht-Katalog, welcher 10000 Artikel enthält, unter anderem viele praktische

Soldaten-Bedarfsartikel.

Viele tausen Anerkennungen über Güte und Qualität unserer Waren.

Bei jedem Auftrage Extra-Vergünstigungen (Rabatt-Schein).


_________________________________________________________________________________________________________________





Erfrischend

und bei Hitze besonders

wohltuend wirkt unsere

Respira-Stirn-Kühlbinde.

Unentbehrlich f. unsere Feldgrauen!

Preis M. 1.75 das Stück, 3 Stück M.4.50.

"Respira" Sanitäts-Compagnie m.b.H., Cassel 10.

__________________________________________________________________________________________________________


Marke "Flußperle"

viel begehrte Feldkonserven.

________________________________________________________________________________________________________


Man bestellt

die "Deutsche Kriegszeitung",

Illustrierte Wochenausgabe, bei

sämtlichen Geschäftsstellen von

August Scherl G. m. b. H. sowie

in allen Buchhandlungen zum

Preise von 10 Pf. wöchentlich

frei ins Haus. Sonst bei der Post

für 44 Pf. monatlich, 1.30 M.

vierteljährlich (ohne Bestellgeld).

                       _____

Wer Angehörigen im Felde eine

Freude bereiten will, über=

weise ihnen durch sein Postamt

unsere Zeitung zum Preise von

54 Pf. monatllich frei Standort.

_____________________________________________________________________________________________________


Eine Wohltat im Felde


Dr. Dralle's Birken=

Haarwasser.


Preis Mk. 1.85 und 3.70.

Auch in Feldpostpackung für Mk. 1.85

in allen Drogerien, Parfümerien und Friseurgeschäften,

sowie in Apotheken zu haben.

__________________________________________________________________________________________________________________


Druck und Verlag von August Scherl G. m. b. H., Berlin SW, Zimmerstr. 36-41. - Verantwortlich für die Redaktion: Ludwig Rhein, Berlin. Für den Anzeigenteil: A. Pieniak, Berlin.



Transcription saved

 "Deutsche Kriegszeitung", Nummer 30, Seite 8


 1. Spalte: 

verbündete österreichisch=ungarische Regierung an die Vereinigten Staaten am 29. Juni über die Munitionsausfuhr über See richtete, ein außerordentlich dankenswerter Schritt, der mit ausgezeichneter Klarheit darlegt, wie die Munitionslieferung in der Art, wie sie jetzt geschieht, nicht nur dem Geist der Neutralität zuwiderläuft, sondern auch der klar nachweisbaren Entwicklung aller völkerrechtlichen Bestimmungen, die sich damit befassen. V o m  U n t e r s e e b o o t s k r i e g  ist besonderes nicht zu berichten, er geht seinen Gang weiter. Ein englischer Minister äußerte sich kürzlich: "- - die Tatsache ist nicht aus der Welt zu schaffen, daß die deutschen Unterseeboote ihren ständigen Zoll von unserer Schiffahrt fordern. Je länger der Krieg dauert, desto größer wird auch die Zahl der Unterseeboote werden, die mit dieser Zerstörungsarbeit beschäftigt sind. Es ist wahrscheinlich, daß die Deutschen ihre sämtlichen Schiffswerften


 2. Spalte: 

zum Bau von Unterseebooten heranziehen. Deshalb müssen wie mit einer Vergrößerung der Unterseebootgefahr rechnen. Es wird keinesfalls die Schuld der Deutschen sein, wenn es den Unterseebooten nicht gelingt, unserm Handelsverkehr den Todesstreich zu versetzen, namentlich dem Teil desselben, der die Nahrungsmittelzufuhr besorgt."

I n  d e r  O s t s e e  sind keine neuen Kriegsereignisse bekannt geworden. Im Anschluß an den Kampf bei Gotland hatte der russische Generalstabsbericht die schon erörterten Lügen gebracht. Sie wurden von der englischen Presse bereitwillig aufgegriffen, die sich in Nachrufen und Würdigung des Verlustes des Schiffes der Deutschland=Klasse ergeht, von denen bekanntlich gar keins beteiligt war.

I m  M i t t e l m e e r  hat die italienische Flotte eine Aktion gegen die Küstenbahn bei Ragusa unternommen, nachdem man


 3. Spalte: 

sich vorher über die gleiche Aktion der österreichisch=ungarischen Flotte gegen die italienische Küste weidlich entrüstet hatte. Die Aktion ist ihr aber schlecht bekommen, denn am 18. früh wurde dabei der italienische Panzerkreuzer "Giuseppe Garibaldi" von einem gegnerischen Unterseeboot torpediert und sank in 15 Minuten, worauf das Unternehmen abgebrochen wurde. Das Schiff war nicht ganz so wertvoll und groß und neu wie der elf Tage früher versenkte "Amalfi", immerhin aber 7500 Tonnen groß, mit neuem 25.4=Zentimeter=, zwei 20.3=Zentimeter=, vierzehn 15=Zentimeter= und zehn 7.6=Zentimeter=Geschützen bewaffnet und lief 20 Seemeilen pro Stunde. Zudem hatte die italienische Flotte nur 7 Schiffe der Art mit wirklich schwerer Bewaffnung. Davon hat sie nun in 11 Tagen zwei eingebüßt.

In Griechenland scheint es, nach den


 4. Spalte: 

Zeitungsnachrichten, noch unentschieden, ob das Land seine Flotte wieder selbst in die Hand nimmt oder weiter an englische Hände ausliefert. Französische Zeitungen melden allerdings auch die Übernahme des Oberbefehls durch einen griechischen Admiral, von anderer Seite wird verkündet, die englische Marinemission werde auf ihrem Posten bleiben.

Bulgariens Hafen Dedeagatsch scheint tatsächlich jetzt von England ganz regelrecht blockiert zu werden, das nur Schiffe in diesen neutralen Hafen läßt, die ihm passen.

V o r  d e n  D a r d a n e l l e n  steht immer noch alles unverändert. Das Gerücht, daß türkische Kriegsschiffe im Marmara=Meer zwei deutsche Unterseeboote vernichtet hätten, entbehrt natürlich jeder Begründung und soll nur der Vollständigkeit halber erwähnt werden.

v. K.


 

 Werbeanzeigen 

 

Steckenpferd-Seife

gehört in den Tornister

eines jeden Soldaten, da dieselbe nach grossen Strapazen

äusserst anregend und erfrischend wirkt.

Stck. 50 Pfg.                                                                                                                                               überall zu haben.


__________________________________________________________________________________________________________


Das bewährte Heilverfahren gegen Arterien-Verkalkung

(S ch l a g a n f a l l)

von dem Hunderte von vorzüglichen Anerkennungsschreibn u. Referenzen vor=

liegen, bezweckt die Auflösung des Kalkes u. die Regenerierung der geschädigten

Organe. Kriegsgerichtsrat Dr. R. (Arterien=Verkalkung) schreibt uns: "Die Wir=

kung ist eine ganz ausgezeichnete, die mich zu aufrichtigem Danke veranlaßt."

Frau Oberstleutn. S. (Arterien=Verkalkung) schreibt: "Es ist nur wünschens=

wert, daß das herrliche Mittel Oxallo bekannt wird, denn es ist ein Segen für

die Menschheit." Generalleutn. v. E. (Arterien=Verkalkung) schreibt: "...hat

mir die Kur gute Dienste geleistet." Prosp. gratis durch Allgemeine Chemische

Gesellschaft m. b. H. Cöln 8 f, Herwarthstr. 17. Vers. d. unsere Versandapotheken.

__________________________________________________________________________________________________________

*Schulterkragen, porös - wasser-

dicht, *Waschbecken u. *Wickel-

gamaschen aus wasserdichtem Stoff

à M. 3.50. *Porös wasserdichte Kriegs-

westen mit Aermel M. 6.50, ohne

Aermel M. 5.-. *Brustbeutel M. -.75,

Feldbadewannen M. 19.-. Ueber-

ziehosen M. 12.-. Wäschesäcke

mit Schloß, groß, M. 12.-, kleiner M. 8-.

Alles feldgrau und wasserdicht.

Mit * bezeichnet zum Versand als Brief

ggeignet und feldpostmäßig verpackt.

      J. E. Ausbüttel,

Dortmund-A, Johannesstr. 16.

____________________________________________________________________________________________________________________


Bayerisches Stilett

Lebensretter

als vorzügliche Waffe, sowie wegen sonstiger vielseit. Verwendbarkeit im Felde sehr beliebt u. tasuendfach bewährt.

Jedes Stück unter Garantie!

Unübertroffen praktisch und billig!


Abbildung in halber natürlicher Größe. Ganze Länge, Klinge mit Heft, 25 cm.


Nr. 28. Jagdmesser, Bayerisches Stilett, Klinge 12 cm lang, feinblau poliert, echter Hirschhorngriff mit Neusilberzwinge und Neusilberplatte am Ende des Griffes, mit feiner brauner Lederscheide

mit Metallbeschläg, Druckknopf und Schlaufe zum Anhängen an das Koppel. Unentbehrlich für jeden Soldaten

sowie für Jäger, Forstleute etc. Praktisch für Jedermann....... Pro Stück franko Mk. 2.90

Für nur 15 Pf. wird beliebiger Name, event. auch

Regiments-Nummer etc., in hochfeiner, verzierter Goldschrift in die Klinge graviert.

Versand

unter Nachnahme oder gegen

Vorauszahlung des Betrages.

Garantieschein: Nicht gefallende

Waren tauschen wir bereitwilligst um

oder zahlen Betrag zurück.


Ferner empfehlen wir noch als Gaben für Angehörige und Freunde im Felde:

Nr. 200. Rasiermesser, fein hohl geschliffen, mit Schutzvorrichtung für Ungeübte. . . . pro Stück    Mk. 1.50

Nr. 189. Sicherheits-Rasier-Apparat "Amato" mit 6 dünnen zweischneidigen Klingen . . . . . . . . . . . Mk. 2.25

Nr. 88 1/2 Koplette Reisegarnitur, bestehend aus prima Rasiermasser mit Schutzvorrichtung

für Ungeübte, Streichriemen, Rasierpinsel u. Rasiernapf mit Seife, alles zusammen mit Beutel . . .Mk 2.40

Nr. 264 1/2 Haarschneidemaschinen "Symbolo"

mit zwei Aufschiebekämmen, 3, 7 und 10 mm schneidend,  . . . .                                              pro Stück Mk. 3.30

Lunten-Feuerzeuge pro Stück 20 Pf.---------------- Elektr. Taschenlampen                            pro Stück Mk. 1.25

Taschenmesser, Rasiermesser, Scheren usw.

werden unter billigster Berechnung geschliffen und repariert, ganz gleich, ob unser oder fremdes Fabrikat.

Gebrüder Rauh, Gräfrath 360 bei Solingen.

Stahlwaren-Fabrik und Versanhaus I. Ranges * Versand direkt an Private.

Verlangen Sie bitte umsonst und portofrei unseren großen, illustrierten

Pracht-Katalog, welcher 10000 Artikel enthält, unter anderem viele praktische

Soldaten-Bedarfsartikel.

Viele tausen Anerkennungen über Güte und Qualität unserer Waren.

Bei jedem Auftrage Extra-Vergünstigungen (Rabatt-Schein).


_________________________________________________________________________________________________________________





Erfrischend

und bei Hitze besonders

wohltuend wirkt unsere

Respira-Stirn-Kühlbinde.

Unentbehrlich f. unsere Feldgrauen!

Preis M. 1.75 das Stück, 3 Stück M.4.50.

"Respira" Sanitäts-Compagnie m.b.H., Cassel 10.

__________________________________________________________________________________________________________


Marke "Flußperle"

viel begehrte Feldkonserven.

________________________________________________________________________________________________________


Man bestellt

die "Deutsche Kriegszeitung",

Illustrierte Wochenausgabe, bei

sämtlichen Geschäftsstellen von

August Scherl G. m. b. H. sowie

in allen Buchhandlungen zum

Preise von 10 Pf. wöchentlich

frei ins Haus. Sonst bei der Post

für 44 Pf. monatlich, 1.30 M.

vierteljährlich (ohne Bestellgeld).

                       _____

Wer Angehörigen im Felde eine

Freude bereiten will, über=

weise ihnen durch sein Postamt

unsere Zeitung zum Preise von

54 Pf. monatllich frei Standort.

_____________________________________________________________________________________________________


Eine Wohltat im Felde


Dr. Dralle's Birken=

Haarwasser.


Preis Mk. 1.85 und 3.70.

Auch in Feldpostpackung für Mk. 1.85

in allen Drogerien, Parfümerien und Friseurgeschäften,

sowie in Apotheken zu haben.

__________________________________________________________________________________________________________________


Druck und Verlag von August Scherl G. m. b. H., Berlin SW, Zimmerstr. 36-41. - Verantwortlich für die Redaktion: Ludwig Rhein, Berlin. Für den Anzeigenteil: A. Pieniak, Berlin.




Transcription history
  • November 4, 2017 00:18:11 Dagmar Veigel

     "Deutsche Kriegszeitung", Nummer 30, Seite 8


     1. Spalte: 

    verbündete österreichisch=ungarische Regierung an die Vereinigten Staaten am 29. Juni über die Munitionsausfuhr über See richtete, ein außerordentlich dankenswerter Schritt, der mit ausgezeichneter Klarheit darlegt, wie die Munitionslieferung in der Art, wie sie jetzt geschieht, nicht nur dem Geist der Neutralität zuwiderläuft, sondern auch der klar nachweisbaren Entwicklung aller völkerrechtlichen Bestimmungen, die sich damit befassen. V o m  U n t e r s e e b o o t s k r i e g  ist besonderes nicht zu berichten, er geht seinen Gang weiter. Ein englischer Minister äußerte sich kürzlich: "- - die Tatsache ist nicht aus der Welt zu schaffen, daß die deutschen Unterseeboote ihren ständigen Zoll von unserer Schiffahrt fordern. Je länger der Krieg dauert, desto größer wird auch die Zahl der Unterseeboote werden, die mit dieser Zerstörungsarbeit beschäftigt sind. Es ist wahrscheinlich, daß die Deutschen ihre sämtlichen Schiffswerften


     2. Spalte: 

    zum Bau von Unterseebooten heranziehen. Deshalb müssen wie mit einer Vergrößerung der Unterseebootgefahr rechnen. Es wird keinesfalls die Schuld der Deutschen sein, wenn es den Unterseebooten nicht gelingt, unserm Handelsverkehr den Todesstreich zu versetzen, namentlich dem Teil desselben, der die Nahrungsmittelzufuhr besorgt."

    I n  d e r  O s t s e e  sind keine neuen Kriegsereignisse bekannt geworden. Im Anschluß an den Kampf bei Gotland hatte der russische Generalstabsbericht die schon erörterten Lügen gebracht. Sie wurden von der englischen Presse bereitwillig aufgegriffen, die sich in Nachrufen und Würdigung des Verlustes des Schiffes der Deutschland=Klasse ergeht, von denen bekanntlich gar keins beteiligt war.

    I m  M i t t e l m e e r  hat die italienische Flotte eine Aktion gegen die Küstenbahn bei Ragusa unternommen, nachdem man


     3. Spalte: 

    sich vorher über die gleiche Aktion der österreichisch=ungarischen Flotte gegen die italienische Küste weidlich entrüstet hatte. Die Aktion ist ihr aber schlecht bekommen, denn am 18. früh wurde dabei der italienische Panzerkreuzer "Giuseppe Garibaldi" von einem gegnerischen Unterseeboot torpediert und sank in 15 Minuten, worauf das Unternehmen abgebrochen wurde. Das Schiff war nicht ganz so wertvoll und groß und neu wie der elf Tage früher versenkte "Amalfi", immerhin aber 7500 Tonnen groß, mit neuem 25.4=Zentimeter=, zwei 20.3=Zentimeter=, vierzehn 15=Zentimeter= und zehn 7.6=Zentimeter=Geschützen bewaffnet und lief 20 Seemeilen pro Stunde. Zudem hatte die italienische Flotte nur 7 Schiffe der Art mit wirklich schwerer Bewaffnung. Davon hat sie nun in 11 Tagen zwei eingebüßt.

    In Griechenland scheint es, nach den


     4. Spalte: 

    Zeitungsnachrichten, noch unentschieden, ob das Land seine Flotte wieder selbst in die Hand nimmt oder weiter an englische Hände ausliefert. Französische Zeitungen melden allerdings auch die Übernahme des Oberbefehls durch einen griechischen Admiral, von anderer Seite wird verkündet, die englische Marinemission werde auf ihrem Posten bleiben.

    Bulgariens Hafen Dedeagatsch scheint tatsächlich jetzt von England ganz regelrecht blockiert zu werden, das nur Schiffe in diesen neutralen Hafen läßt, die ihm passen.

    V o r  d e n  D a r d a n e l l e n  steht immer noch alles unverändert. Das Gerücht, daß türkische Kriegsschiffe im Marmara=Meer zwei deutsche Unterseeboote vernichtet hätten, entbehrt natürlich jeder Begründung und soll nur der Vollständigkeit halber erwähnt werden.

    v. K.


     

     Werbeanzeigen 

     

    Steckenpferd-Seife

    gehört in den Tornister

    eines jeden Soldaten, da dieselbe nach grossen Strapazen

    äusserst anregend und erfrischend wirkt.

    Stck. 50 Pfg.                                                                                                                                               überall zu haben.


    __________________________________________________________________________________________________________


    Das bewährte Heilverfahren gegen Arterien-Verkalkung

    (S ch l a g a n f a l l)

    von dem Hunderte von vorzüglichen Anerkennungsschreibn u. Referenzen vor=

    liegen, bezweckt die Auflösung des Kalkes u. die Regenerierung der geschädigten

    Organe. Kriegsgerichtsrat Dr. R. (Arterien=Verkalkung) schreibt uns: "Die Wir=

    kung ist eine ganz ausgezeichnete, die mich zu aufrichtigem Danke veranlaßt."

    Frau Oberstleutn. S. (Arterien=Verkalkung) schreibt: "Es ist nur wünschens=

    wert, daß das herrliche Mittel Oxallo bekannt wird, denn es ist ein Segen für

    die Menschheit." Generalleutn. v. E. (Arterien=Verkalkung) schreibt: "...hat

    mir die Kur gute Dienste geleistet." Prosp. gratis durch Allgemeine Chemische

    Gesellschaft m. b. H. Cöln 8 f, Herwarthstr. 17. Vers. d. unsere Versandapotheken.

    __________________________________________________________________________________________________________

    *Schulterkragen, porös - wasser-

    dicht, *Waschbecken u. *Wickel-

    gamaschen aus wasserdichtem Stoff

    à M. 3.50. *Porös wasserdichte Kriegs-

    westen mit Aermel M. 6.50, ohne

    Aermel M. 5.-. *Brustbeutel M. -.75,

    Feldbadewannen M. 19.-. Ueber-

    ziehosen M. 12.-. Wäschesäcke

    mit Schloß, groß, M. 12.-, kleiner M. 8-.

    Alles feldgrau und wasserdicht.

    Mit * bezeichnet zum Versand als Brief

    ggeignet und feldpostmäßig verpackt.

          J. E. Ausbüttel,

    Dortmund-A, Johannesstr. 16.

    ____________________________________________________________________________________________________________________


    Bayerisches Stilett

    Lebensretter

    als vorzügliche Waffe, sowie wegen sonstiger vielseit. Verwendbarkeit im Felde sehr beliebt u. tasuendfach bewährt.

    Jedes Stück unter Garantie!

    Unübertroffen praktisch und billig!


    Abbildung in halber natürlicher Größe. Ganze Länge, Klinge mit Heft, 25 cm.


    Nr. 28. Jagdmesser, Bayerisches Stilett, Klinge 12 cm lang, feinblau poliert, echter Hirschhorngriff mit Neusilberzwinge und Neusilberplatte am Ende des Griffes, mit feiner brauner Lederscheide

    mit Metallbeschläg, Druckknopf und Schlaufe zum Anhängen an das Koppel. Unentbehrlich für jeden Soldaten

    sowie für Jäger, Forstleute etc. Praktisch für Jedermann....... Pro Stück franko Mk. 2.90

    Für nur 15 Pf. wird beliebiger Name, event. auch

    Regiments-Nummer etc., in hochfeiner, verzierter Goldschrift in die Klinge graviert.

    Versand

    unter Nachnahme oder gegen

    Vorauszahlung des Betrages.

    Garantieschein: Nicht gefallende

    Waren tauschen wir bereitwilligst um

    oder zahlen Betrag zurück.


    Ferner empfehlen wir noch als Gaben für Angehörige und Freunde im Felde:

    Nr. 200. Rasiermesser, fein hohl geschliffen, mit Schutzvorrichtung für Ungeübte. . . . pro Stück    Mk. 1.50

    Nr. 189. Sicherheits-Rasier-Apparat "Amato" mit 6 dünnen zweischneidigen Klingen . . . . . . . . . . . Mk. 2.25

    Nr. 88 1/2 Koplette Reisegarnitur, bestehend aus prima Rasiermasser mit Schutzvorrichtung

    für Ungeübte, Streichriemen, Rasierpinsel u. Rasiernapf mit Seife, alles zusammen mit Beutel . . .Mk 2.40

    Nr. 264 1/2 Haarschneidemaschinen "Symbolo"

    mit zwei Aufschiebekämmen, 3, 7 und 10 mm schneidend,  . . . .                                              pro Stück Mk. 3.30

    Lunten-Feuerzeuge pro Stück 20 Pf.---------------- Elektr. Taschenlampen                            pro Stück Mk. 1.25

    Taschenmesser, Rasiermesser, Scheren usw.

    werden unter billigster Berechnung geschliffen und repariert, ganz gleich, ob unser oder fremdes Fabrikat.

    Gebrüder Rauh, Gräfrath 360 bei Solingen.

    Stahlwaren-Fabrik und Versanhaus I. Ranges * Versand direkt an Private.

    Verlangen Sie bitte umsonst und portofrei unseren großen, illustrierten

    Pracht-Katalog, welcher 10000 Artikel enthält, unter anderem viele praktische

    Soldaten-Bedarfsartikel.

    Viele tausen Anerkennungen über Güte und Qualität unserer Waren.

    Bei jedem Auftrage Extra-Vergünstigungen (Rabatt-Schein).


    _________________________________________________________________________________________________________________





    Erfrischend

    und bei Hitze besonders

    wohltuend wirkt unsere

    Respira-Stirn-Kühlbinde.

    Unentbehrlich f. unsere Feldgrauen!

    Preis M. 1.75 das Stück, 3 Stück M.4.50.

    "Respira" Sanitäts-Compagnie m.b.H., Cassel 10.

    __________________________________________________________________________________________________________


    Marke "Flußperle"

    viel begehrte Feldkonserven.

    ________________________________________________________________________________________________________


    Man bestellt

    die "Deutsche Kriegszeitung",

    Illustrierte Wochenausgabe, bei

    sämtlichen Geschäftsstellen von

    August Scherl G. m. b. H. sowie

    in allen Buchhandlungen zum

    Preise von 10 Pf. wöchentlich

    frei ins Haus. Sonst bei der Post

    für 44 Pf. monatlich, 1.30 M.

    vierteljährlich (ohne Bestellgeld).

                           _____

    Wer Angehörigen im Felde eine

    Freude bereiten will, über=

    weise ihnen durch sein Postamt

    unsere Zeitung zum Preise von

    54 Pf. monatllich frei Standort.

    _____________________________________________________________________________________________________


    Eine Wohltat im Felde


    Dr. Dralle's Birken=

    Haarwasser.


    Preis Mk. 1.85 und 3.70.

    Auch in Feldpostpackung für Mk. 1.85

    in allen Drogerien, Parfümerien und Friseurgeschäften,

    sowie in Apotheken zu haben.

    __________________________________________________________________________________________________________________


    Druck und Verlag von August Scherl G. m. b. H., Berlin SW, Zimmerstr. 36-41. - Verantwortlich für die Redaktion: Ludwig Rhein, Berlin. Für den Anzeigenteil: A. Pieniak, Berlin.




  • November 4, 2017 00:00:02 Dagmar Veigel

     "Deutsche Kriegszeitung", Nummer 30, Seite 8


     1. Spalte: 

    verbündete österreichisch=ungarische Regierung an die Vereinigten Staaten am 29. Juni über die Munitionsausfuhr über See richtete, ein außerordentlich dankenswerter Schritt, der mit ausgezeichneter Klarheit darlegt, wie die Munitionslieferung in der Art, wie sie jetzt geschieht, nicht nur dem Geist der Neutralität zuwiderläuft, sondern auch der klar nachweisbaren Entwicklung aller völkerrechtlichen Bestimmungen, die sich damit befassen. V o m  U n t e r s e e b o o t s k r i e g  ist besonderes nicht zu berichten, er geht seinen Gang weiter. Ein englischer Minister äußerte sich kürzlich: "- - die Tatsache ist nicht aus der Welt zu schaffen, daß die deutschen Unterseeboote ihren ständigen Zoll von unserer Schiffahrt fordern. Je länger der Krieg dauert, desto größer wird auch die Zahl der Unterseeboote werden, die mit dieser Zerstörungsarbeit beschäftigt sind. Es ist wahrscheinlich, daß die Deutschen ihre sämtlichen Schiffswerften


     2. Spalte: 

    zum Bau von Unterseebooten heranziehen. Deshalb müssen wie mit einer Vergrößerung der Unterseebootgefahr rechnen. Es wird keinesfalls die Schuld der Deutschen sein, wenn es den Unterseebooten nicht gelingt, unserm Handelsverkehr den Todesstreich zu versetzen, namentlich dem Teil desselben, der die Nahrungsmittelzufuhr besorgt."

    I n  d e r  O s t s e e  sind keine neuen Kriegsereignisse bekannt geworden. Im Anschluß an den Kampf bei Gotland hatte der russische Generalstabsbericht die schon erörterten Lügen gebracht. Sie wurden von der englischen Presse bereitwillig aufgegriffen, die sich in Nachrufen und Würdigung des Verlustes des Schiffes der Deutschland=Klasse ergeht, von denen bekanntlich gar keins beteiligt war.

    I m  M i t t e l m e e r  hat die italienische Flotte eine Aktion gegen die Küstenbahn bei Ragusa unternommen, nachdem man


     3. Spalte: 

    sich vorher über die gleiche Aktion der österreichisch=ungarischen Flotte gegen die italienische Küste weidlich entrüstet hatte. Die Aktion ist ihr aber schlecht bekommen, denn am 18. früh wurde dabei der italienische Panzerkreuzer "Giuseppe Garibaldi" von einem gegnerischen Unterseeboot torpediert und sank in 15 Minuten, worauf das Unternehmen abgebrochen wurde. Das Schiff war nicht ganz so wertvoll und groß und neu wie der elf Tage früher versenkte "Amalfi", immerhin aber 7500 Tonnen groß, mit neuem 25.4=Zentimeter=, zwei 20.3=Zentimeter=, vierzehn 15=Zentimeter= und zehn 7.6=Zentimeter=Geschützen bewaffnet und lief 20 Seemeilen pro Stunde. Zudem hatte die italienische Flotte nur 7 Schiffe der Art mit wirklich schwerer Bewaffnung. Davon hat sie nun in 11 Tagen zwei eingebüßt.

    In Griechenland scheint es, nach den


     4. Spalte: 

    Zeitungsnachrichten, noch unentschieden, ob das Land seine Flotte wieder selbst in die Hand nimmt oder weiter an englische Hände ausliefert. Französische Zeitungen melden allerdings auch die Übernahme des Oberbefehls durch einen griechischen Admiral, von anderer Seite wird verkündet, die englische Marinemission werde auf ihrem Posten bleiben.

    Bulgariens Hafen Dedeagatsch scheint tatsächlich jetzt von England ganz regelrecht blockiert zu werden, das nur Schiffe in diesen neutralen Hafen läßt, die ihm passen.

    V o r  d e n  D a r d a n e l l e n  steht immer noch alles unverändert. Das Gerücht, daß türkische Kriegsschiffe im Marmara=Meer zwei deutsche Unterseeboote vernichtet hätten, entbehrt natürlich jeder Begründung und soll nur der Vollständigkeit halber erwähnt werden.

    v. K.


     

     Werbeanzeigen 

     

    Steckenpferd-Seife

    gehört in den Tornister

    eines jeden Soldaten, da dieselbe nach grossen Strapazen

    äusserst anregend und erfrischend wirkt.

    Stck. 50 Pfg.                                                                                                                                               überall zu haben.


    __________________________________________________________________________________________________________


    Das bewährte Heilverfahren gegen Arterien-Verkalkung

    (S ch l a g a n f a l l)

    von dem Hunderte von vorzüglichen Anerkennungsschreibn u. Referenzen vor=

    liegen, bezweckt die Auflösung des Kalkes u. die Regenerierung der geschädigten

    Organe. Kriegsgerichtsrat Dr. R. (Arterien=Verkalkung) schreibt uns: "Die Wir=

    kung ist eine ganz ausgezeichnete, die mich zu aufrichtigem Danke veranlaßt."

    Frau Oberstleutn. S. (Arterien=Verkalkung) schreibt: "Es ist nur wünschens=

    wert, daß das herrliche Mittel Oxallo bekannt wird, denn es ist ein Segen für

    die Menschheit." Generalleutn. v. E. (Arterien=Verkalkung) schreibt: "...hat

    mir die Kur gute Dienste geleistet." Prosp. gratis durch Allgemeine Chemische

    Gesellschaft m. b. H. Cöln 8 f, Herwarthstr. 17. Vers. d. unsere Versandapotheken.

    __________________________________________________________________________________________________________

    *Schulterkragen, porös - wasser-

    dicht, *Waschbecken u. *Wickel-

    gamaschen aus wasserdichtem Stoff

    à M. 3.50. *Porös wasserdichte Kriegs-

    westen mit Aermel M. 6.50, ohne

    Aermel M. 5.-. *Brustbeutel M. -.75,

    Feldbadewannen M. 19.-. Ueber-

    ziehosen M. 12.-. Wäschesäcke

    mit Schloß, groß, M. 12.-, kleiner M. 8-.

    Alles feldgrau und wasserdicht.

    Mit * bezeichnet zum Versand als Brief

    ggeignet und feldpostmäßig verpackt.

          J. E. Ausbüttel,

    Dortmund-A, Johannesstr. 16.

    ____________________________________________________________________________________________________________________


    Bayerisches Stilett

    Lebensretter

    als vorzügliche Waffe, sowie wegen sonstiger vielseit. Verwendbarkeit im Felde sehr beliebt u. tasuendfach bewährt.

    Jedes Stück unter Garantie!

    Unübertroffen praktisch und billig!


    Abbildung in halber natürlicher Größe. Ganze Länge, Klinge mit Heft, 25 cm.


    Nr. 28. Jagdmesser, Bayerisches Stilett, Klinge 12 cm lang, feinblau poliert, echter Hirschhorngriff mit Neusilberzwinge und Neusilberplatte am Ende des Griffes, mit feiner brauner Lederscheide

    mit Metallbeschläg, Druckknopf und Schlaufe zum Anhängen an das Koppel. Unentbehrlich für jeden Soldaten

    sowie für Jäger, Forstleute etc. Praktisch für Jedermann....... Pro Stück franko Mk. 2.90




    Erfrischend

    und bei Hitze besonders

    wohltuend wirkt unsere

    Respira-Stirn-Kühlbinde.

    Unentbehrlich f. unsere Feldgrauen!

    Preis M. 1.75 das Stück, 3 Stück M.4.50.

    "Respira" Sanitäts-Compagnie m.b.H., Cassel 10.

    __________________________________________________________________________________________________________


    Marke "Flußperle"

    viel begehrte Feldkonserven.

    ________________________________________________________________________________________________________


    Man bestellt

    die "Deutsche Kriegszeitung",

    Illustrierte Wochenausgabe, bei

    sämtlichen Geschäftsstellen von

    August Scherl G. m. b. H. sowie

    in allen Buchhandlungen zum

    Preise von 10 Pf. wöchentlich

    frei ins Haus. Sonst bei der Post

    für 44 Pf. monatlich, 1.30 M.

    vierteljährlich (ohne Bestellgeld).

                           _____

    Wer Angehörigen im Felde eine

    Freude bereiten will, über=

    weise ihnen durch sein Postamt

    unsere Zeitung zum Preise von

    54 Pf. monatllich frei Standort.

    _____________________________________________________________________________________________________


    Eine Wohltat im Felde


    Dr. Dralle's Birken=

    Haarwasser.


    Preis Mk. 1.85 und 3.70.

    Auch in Feldpostpackung für Mk. 1.85

    in allen Drogerien, Parfümerien und Friseurgeschäften,

    sowie in Apotheken zu haben.

    __________________________________________________________________________________________________________________


    Druck und Verlag von August Scherl G. m. b. H., Berlin SW, Zimmerstr. 36-41. - Verantwortlich für die Redaktion: Ludwig Rhein, Berlin. Für den Anzeigenteil: A. Pieniak, Berlin.




  • November 3, 2017 23:50:59 Dagmar Veigel

     "Deutsche Kriegszeitung", Nummer 30, Seite 8


     1. Spalte: 

    verbündete österreichisch=ungarische Regierung an die Vereinigten Staaten am 29. Juni über die Munitionsausfuhr über See richtete, ein außerordentlich dankenswerter Schritt, der mit ausgezeichneter Klarheit darlegt, wie die Munitionslieferung in der Art, wie sie jetzt geschieht, nicht nur dem Geist der Neutralität zuwiderläuft, sondern auch der klar nachweisbaren Entwicklung aller völkerrechtlichen Bestimmungen, die sich damit befassen. V o m  U n t e r s e e b o o t s k r i e g  ist besonderes nicht zu berichten, er geht seinen Gang weiter. Ein englischer Minister äußerte sich kürzlich: "- - die Tatsache ist nicht aus der Welt zu schaffen, daß die deutschen Unterseeboote ihren ständigen Zoll von unserer Schiffahrt fordern. Je länger der Krieg dauert, desto größer wird auch die Zahl der Unterseeboote werden, die mit dieser Zerstörungsarbeit beschäftigt sind. Es ist wahrscheinlich, daß die Deutschen ihre sämtlichen Schiffswerften


     2. Spalte: 

    zum Bau von Unterseebooten heranziehen. Deshalb müssen wie mit einer Vergrößerung der Unterseebootgefahr rechnen. Es wird keinesfalls die Schuld der Deutschen sein, wenn es den Unterseebooten nicht gelingt, unserm Handelsverkehr den Todesstreich zu versetzen, namentlich dem Teil desselben, der die Nahrungsmittelzufuhr besorgt."

    I n  d e r  O s t s e e  sind keine neuen Kriegsereignisse bekannt geworden. Im Anschluß an den Kampf bei Gotland hatte der russische Generalstabsbericht die schon erörterten Lügen gebracht. Sie wurden von der englischen Presse bereitwillig aufgegriffen, die sich in Nachrufen und Würdigung des Verlustes des Schiffes der Deutschland=Klasse ergeht, von denen bekanntlich gar keins beteiligt war.

    I m  M i t t e l m e e r  hat die italienische Flotte eine Aktion gegen die Küstenbahn bei Ragusa unternommen, nachdem man


     3. Spalte: 

    sich vorher über die gleiche Aktion der österreichisch=ungarischen Flotte gegen die italienische Küste weidlich entrüstet hatte. Die Aktion ist ihr aber schlecht bekommen, denn am 18. früh wurde dabei der italienische Panzerkreuzer "Giuseppe Garibaldi" von einem gegnerischen Unterseeboot torpediert und sank in 15 Minuten, worauf das Unternehmen abgebrochen wurde. Das Schiff war nicht ganz so wertvoll und groß und neu wie der elf Tage früher versenkte "Amalfi", immerhin aber 7500 Tonnen groß, mit neuem 25.4=Zentimeter=, zwei 20.3=Zentimeter=, vierzehn 15=Zentimeter= und zehn 7.6=Zentimeter=Geschützen bewaffnet und lief 20 Seemeilen pro Stunde. Zudem hatte die italienische Flotte nur 7 Schiffe der Art mit wirklich schwerer Bewaffnung. Davon hat sie nun in 11 Tagen zwei eingebüßt.

    In Griechenland scheint es, nach den


     4. Spalte: 

    Zeitungsnachrichten, noch unentschieden, ob das Land seine Flotte wieder selbst in die Hand nimmt oder weiter an englische Hände ausliefert. Französische Zeitungen melden allerdings auch die Übernahme des Oberbefehls durch einen griechischen Admiral, von anderer Seite wird verkündet, die englische Marinemission werde auf ihrem Posten bleiben.

    Bulgariens Hafen Dedeagatsch scheint tatsächlich jetzt von England ganz regelrecht blockiert zu werden, das nur Schiffe in diesen neutralen Hafen läßt, die ihm passen.

    V o r  d e n  D a r d a n e l l e n  steht immer noch alles unverändert. Das Gerücht, daß türkische Kriegsschiffe im Marmara=Meer zwei deutsche Unterseeboote vernichtet hätten, entbehrt natürlich jeder Begründung und soll nur der Vollständigkeit halber erwähnt werden.

    v. K.


     

     Werbeanzeigen 

     

    Steckenpferd-Seife

    gehört in den Tornister

    eines jeden Soldaten, da dieselbe nach grossen Strapazen

    äusserst anregend und erfrischend wirkt.

    Stck. 50 Pfg.                                                                                                                                               überall zu haben.


    __________________________________________________________________________________________________________


    Das bewährte Heilverfahren gegen Arterien-Verkalkung

    (S ch l a g a n f a l l)

    von dem Hunderte von vorzüglichen Anerkennungsschreibn u. Referenzen vor=

    liegen, bezweckt die Auflösung des Kalkes u. die Regenerierung der geschädigten

    Organe. Kriegsgerichtsrat Dr. R. (Arterien=Verkalkung) schreibt uns: "Die Wir=

    kung ist eine ganz ausgezeichnete, die mich zu aufrichtigem Danke veranlaßt."

    Frau Oberstleutn. S. (Arterien=Verkalkung) schreibt: "Es ist nur wünschens=

    wert, daß das herrliche Mittel Oxallo bekannt wird, denn es ist ein Segen für

    die Menschheit." Generalleutn. v. E. (Arterien=Verkalkung) schreibt: "...hat

    mir die Kur gute Dienste geleistet." Prosp. gratis durch Allgemeine Chemische

    Gesellschaft m. b. H. Cöln 8 f, Herwarthstr. 17. Vers. d. unsere Versandapotheken.

    __________________________________________________________________________________________________________

    *Schulterkragen, porös - wasser-

    dicht, *Waschbecken u. *Wickel-

    gamaschen aus wasserdichtem Stoff

    à M. 3.50. *Porös wasserdichte Kriegs-

    westen mit Aermel M. 6.50, ohne

    Aermel M. 5.-. *Brustbeutel M. -.75,

    Feldbadewannen M. 19.-. Ueber-

    ziehosen M. 12.-. Wäschesäcke

    mit Schloß, groß, M. 12.-, kleiner M. 8-.

    Alles feldgrau und wasserdicht.

    Mit * bezeichnet zum Versand als Brief

    ggeignet und feldpostmäßig verpackt.

          J. E. Ausbüttel,

    Dortmund-A, Johannesstr. 16.

    ____________________________________________________________________________________________________________________


    Erfrischend

    und bei Hitze besonders

    wohltuend wirkt unsere

    Respira-Stirn-Kühlbinde.

    Unentbehrlich f. unsere Feldgrauen!

    Preis M. 1.75 das Stück, 3 Stück M.4.50.

    "Respira" Sanitäts-Compagnie m.b.H., Cassel 10.

    __________________________________________________________________________________________________________


    Marke "Flußperle"

    viel begehrte Feldkonserven.

    ________________________________________________________________________________________________________


    Man bestellt

    die "Deutsche Kriegszeitung",

    Illustrierte Wochenausgabe, bei

    sämtlichen Geschäftsstellen von

    August Scherl G. m. b. H. sowie

    in allen Buchhandlungen zum

    Preise von 10 Pf. wöchentlich

    frei ins Haus. Sonst bei der Post

    für 44 Pf. monatlich, 1.30 M.

    vierteljährlich (ohne Bestellgeld).

                           _____

    Wer Angehörigen im Felde eine

    Freude bereiten will, über=

    weise ihnen durch sein Postamt

    unsere Zeitung zum Preise von

    54 Pf. monatllich frei Standort.

    _____________________________________________________________________________________________________


    Eine Wohltat im Felde


    Dr. Dralle's Birken=

    Haarwasser.


    Preis Mk. 1.85 und 3.70.

    Auch in Feldpostpackung für Mk. 1.85

    in allen Drogerien, Parfümerien und Friseurgeschäften,

    sowie in Apotheken zu haben.

    __________________________________________________________________________________________________________________


    Druck und Verlag von August Scherl G. m. b. H., Berlin SW, Zimmerstr. 36-41. - Verantwortlich für die Redaktion: Ludwig Rhein, Berlin. Für den Anzeigenteil: A. Pieniak, Berlin.




  • November 3, 2017 23:47:22 Dagmar Veigel

     "Deutsche Kriegszeitung", Nummer 30, Seite 8


     1. Spalte: 

    verbündete österreichisch=ungarische Regierung an die Vereinigten Staaten am 29. Juni über die Munitionsausfuhr über See richtete, ein außerordentlich dankenswerter Schritt, der mit ausgezeichneter Klarheit darlegt, wie die Munitionslieferung in der Art, wie sie jetzt geschieht, nicht nur dem Geist der Neutralität zuwiderläuft, sondern auch der klar nachweisbaren Entwicklung aller völkerrechtlichen Bestimmungen, die sich damit befassen. V o m  U n t e r s e e b o o t s k r i e g  ist besonderes nicht zu berichten, er geht seinen Gang weiter. Ein englischer Minister äußerte sich kürzlich: "- - die Tatsache ist nicht aus der Welt zu schaffen, daß die deutschen Unterseeboote ihren ständigen Zoll von unserer Schiffahrt fordern. Je länger der Krieg dauert, desto größer wird auch die Zahl der Unterseeboote werden, die mit dieser Zerstörungsarbeit beschäftigt sind. Es ist wahrscheinlich, daß die Deutschen ihre sämtlichen Schiffswerften


     2. Spalte: 

    zum Bau von Unterseebooten heranziehen. Deshalb müssen wie mit einer Vergrößerung der Unterseebootgefahr rechnen. Es wird keinesfalls die Schuld der Deutschen sein, wenn es den Unterseebooten nicht gelingt, unserm Handelsverkehr den Todesstreich zu versetzen, namentlich dem Teil desselben, der die Nahrungsmittelzufuhr besorgt."

    I n  d e r  O s t s e e  sind keine neuen Kriegsereignisse bekannt geworden. Im Anschluß an den Kampf bei Gotland hatte der russische Generalstabsbericht die schon erörterten Lügen gebracht. Sie wurden von der englischen Presse bereitwillig aufgegriffen, die sich in Nachrufen und Würdigung des Verlustes des Schiffes der Deutschland=Klasse ergeht, von denen bekanntlich gar keins beteiligt war.

    I m  M i t t e l m e e r  hat die italienische Flotte eine Aktion gegen die Küstenbahn bei Ragusa unternommen, nachdem man


     3. Spalte: 

    sich vorher über die gleiche Aktion der österreichisch=ungarischen Flotte gegen die italienische Küste weidlich entrüstet hatte. Die Aktion ist ihr aber schlecht bekommen, denn am 18. früh wurde dabei der italienische Panzerkreuzer "Giuseppe Garibaldi" von einem gegnerischen Unterseeboot torpediert und sank in 15 Minuten, worauf das Unternehmen abgebrochen wurde. Das Schiff war nicht ganz so wertvoll und groß und neu wie der elf Tage früher versenkte "Amalfi", immerhin aber 7500 Tonnen groß, mit neuem 25.4=Zentimeter=, zwei 20.3=Zentimeter=, vierzehn 15=Zentimeter= und zehn 7.6=Zentimeter=Geschützen bewaffnet und lief 20 Seemeilen pro Stunde. Zudem hatte die italienische Flotte nur 7 Schiffe der Art mit wirklich schwerer Bewaffnung. Davon hat sie nun in 11 Tagen zwei eingebüßt.

    In Griechenland scheint es, nach den


     4. Spalte: 

    Zeitungsnachrichten, noch unentschieden, ob das Land seine Flotte wieder selbst in die Hand nimmt oder weiter an englische Hände ausliefert. Französische Zeitungen melden allerdings auch die Übernahme des Oberbefehls durch einen griechischen Admiral, von anderer Seite wird verkündet, die englische Marinemission werde auf ihrem Posten bleiben.

    Bulgariens Hafen Dedeagatsch scheint tatsächlich jetzt von England ganz regelrecht blockiert zu werden, das nur Schiffe in diesen neutralen Hafen läßt, die ihm passen.

    V o r  d e n  D a r d a n e l l e n  steht immer noch alles unverändert. Das Gerücht, daß türkische Kriegsschiffe im Marmara=Meer zwei deutsche Unterseeboote vernichtet hätten, entbehrt natürlich jeder Begründung und soll nur der Vollständigkeit halber erwähnt werden.

    v. K.


     

     Werbeanzeigen 

     

    Steckenpferd-Seife

    gehört in den Tornister

    eines jeden Soldaten, da dieselbe nach grossen Strapazen

    äusserst anregend und erfrischend wirkt.

    Stck. 50 Pfg.                                                                                                                                               überall zu haben.


    __________________________________________________________________________________________________________


    Das bewährte Heilverfahren gegen Arterien-Verkalkung

    (S ch l a g a n f a l l)

    von dem Hunderte von vorzüglichen Anerkennungsschreibn u. Referenzen vor=

    liegen, bezweckt die Auflösung des Kalkes u. die Regenerierung der geschädigten

    Organe. Kriegsgerichtsrat Dr. R. (Arterien=Verkalkung) schreibt uns: "Die Wir=

    kung ist eine ganz ausgezeichnete, die mich zu aufrichtigem Danke veranlaßt."

    Frau Oberstleutn. S. (Arterien=Verkalkung) schreibt: "Es ist nur wünschens=

    wert, daß das herrliche Mittel Oxallo bekannt wird, denn es ist ein Segen für

    die Menschheit." Generalleutn. v. E. (Arterien=Verkalkung) schreibt: "...hat

    mir die Kur gute Dienste geleistet." Prosp. gratis durch Allgemeine Chemische

    Gesellschaft m. b. H. Cöln 8 f, Herwarthstr. 17. Vers. d. unsere Versandapotheken.

    __________________________________________________________________________________________________________

    *Schulterkragen, porös - wasser-

    dicht, *Waschbecken u. *Wickel-

    gamaschen aus wasserdichtem Stoff

    à M. 3.50. *Porös wasserdichte Kriegs-

    westen mit Aermel M. 6.50, ohne

    Aermel M. 5.-. *Brustbeutel M. -.75,

    Feldbadewannen M. 19.-. Ueber-

    ziehosen M. 12.-. Wäschesäcke

    mit Schloß, groß, M. 12.-, kleiner M. 8-.

    Alles feldgrau und wasserdicht.

    Mit * bezeichnet zum Versand als Brief

    ggeignet und feldpostmäßig verpackt.

          J. E. Ausbüttel,

    Dortmund-A, Johannesstr. 16.

    ____________________________________________________________________________________________________________________


    Erfrischend

    und bei Hitze besonders

    wohltuend wirkt unsere

    Respira-Stirn-Kühlbinde.

    Unentbehrlich f. unsere Feldgrauen!

    Preis M. 1.75 das Stück, 3 Stück M.4.50.

    "Respira" Sanitäts-Compagnie m.b.H., Cassel 10.

    __________________________________________________________________________________________________________


    Marke "Flußperle"

    viel begehrte Feldkonserven.

    ________________________________________________________________________________________________________


    Man bestellt

    die "Deutsche Kriegszeitung",

    Ilustrierte Wochenausgabe, bei

    sämtlichen Geschäftsstellen von

    August Scherl G. m. b. H. sowie

    in allen Buchhandlungen zum

    Preise von 10 Pf. wöchentlich

    frei ins Haus. Sonst bei der Post

    für 44 Pf. monatlich, 1.30 M.

    vierteljährlich (ohne Bestellgeld).

                           _____

    Wer Angehörigen im Felde eine

    Freude bereiten will, über=

    weiße ihnen durch sein Postamt

    unsere Zeitung zum Preise von

    54 Pf. monatllich frei Standort.

    _____________________________________________________________________________________________________




  • November 3, 2017 23:45:51 Dagmar Veigel

     "Deutsche Kriegszeitung", Nummer 30, Seite 8


     1. Spalte: 

    verbündete österreichisch=ungarische Regierung an die Vereinigten Staaten am 29. Juni über die Munitionsausfuhr über See richtete, ein außerordentlich dankenswerter Schritt, der mit ausgezeichneter Klarheit darlegt, wie die Munitionslieferung in der Art, wie sie jetzt geschieht, nicht nur dem Geist der Neutralität zuwiderläuft, sondern auch der klar nachweisbaren Entwicklung aller völkerrechtlichen Bestimmungen, die sich damit befassen. V o m  U n t e r s e e b o o t s k r i e g  ist besonderes nicht zu berichten, er geht seinen Gang weiter. Ein englischer Minister äußerte sich kürzlich: "- - die Tatsache ist nicht aus der Welt zu schaffen, daß die deutschen Unterseeboote ihren ständigen Zoll von unserer Schiffahrt fordern. Je länger der Krieg dauert, desto größer wird auch die Zahl der Unterseeboote werden, die mit dieser Zerstörungsarbeit beschäftigt sind. Es ist wahrscheinlich, daß die Deutschen ihre sämtlichen Schiffswerften


     2. Spalte: 

    zum Bau von Unterseebooten heranziehen. Deshalb müssen wie mit einer Vergrößerung der Unterseebootgefahr rechnen. Es wird keinesfalls die Schuld der Deutschen sein, wenn es den Unterseebooten nicht gelingt, unserm Handelsverkehr den Todesstreich zu versetzen, namentlich dem Teil desselben, der die Nahrungsmittelzufuhr besorgt."

    I n  d e r  O s t s e e  sind keine neuen Kriegsereignisse bekannt geworden. Im Anschluß an den Kampf bei Gotland hatte der russische Generalstabsbericht die schon erörterten Lügen gebracht. Sie wurden von der englischen Presse bereitwillig aufgegriffen, die sich in Nachrufen und Würdigung des Verlustes des Schiffes der Deutschland=Klasse ergeht, von denen bekanntlich gar keins beteiligt war.

    I m  M i t t e l m e e r  hat die italienische Flotte eine Aktion gegen die Küstenbahn bei Ragusa unternommen, nachdem man


     3. Spalte: 

    sich vorher über die gleiche Aktion der österreichisch=ungarischen Flotte gegen die italienische Küste weidlich entrüstet hatte. Die Aktion ist ihr aber schlecht bekommen, denn am 18. früh wurde dabei der italienische Panzerkreuzer "Giuseppe Garibaldi" von einem gegnerischen Unterseeboot torpediert und sank in 15 Minuten, worauf das Unternehmen abgebrochen wurde. Das Schiff war nicht ganz so wertvoll und groß und neu wie der elf Tage früher versenkte "Amalfi", immerhin aber 7500 Tonnen groß, mit neuem 25.4=Zentimeter=, zwei 20.3=Zentimeter=, vierzehn 15=Zentimeter= und zehn 7.6=Zentimeter=Geschützen bewaffnet und lief 20 Seemeilen pro Stunde. Zudem hatte die italienische Flotte nur 7 Schiffe der Art mit wirklich schwerer Bewaffnung. Davon hat sie nun in 11 Tagen zwei eingebüßt.

    In Griechenland scheint es, nach den


     4. Spalte: 

    Zeitungsnachrichten, noch unentschieden, ob das Land seine Flotte wieder selbst in die Hand nimmt oder weiter an englische Hände ausliefert. Französische Zeitungen melden allerdings auch die Übernahme des Oberbefehls durch einen griechischen Admiral, von anderer Seite wird verkündet, die englische Marinemission werde auf ihrem Posten bleiben.

    Bulgariens Hafen Dedeagatsch scheint tatsächlich jetzt von England ganz regelrecht blockiert zu werden, das nur Schiffe in diesen neutralen Hafen läßt, die ihm passen.

    V o r  d e n  D a r d a n e l l e n  steht immer noch alles unverändert. Das Gerücht, daß türkische Kriegsschiffe im Marmara=Meer zwei deutsche Unterseeboote vernichtet hätten, entbehrt natürlich jeder Begründung und soll nur der Vollständigkeit halber erwähnt werden.

    v. K.


     

     Werbeanzeigen 

     

    Steckenpferd-Seife

    gehört in den Tornister

    eines jeden Soldaten, da dieselbe nach grossen Strapazen

    äusserst anregend und erfrischend wirkt.

    Stck. 50 Pfg.                                                                                                                                               überall zu haben.


    __________________________________________________________________________________________________________


    Das bewährte Heilverfahren gegen Arterien-Verkalkung

    (S ch l a g a n f a l l)

    von dem Hunderte von vorzüglichen Anerkennungsschreibn u. Referenzen vor=

    liegen, bezweckt die Auflösung des Kalkes u. die Regenerierung der geschädigten

    Organe. Kriegsgerichtsrat Dr. R. (Arterien=Verkalkung) schreibt uns: "Die Wir=

    kung ist eine ganz ausgezeichnete, die mich zu aufrichtigem Danke veranlaßt."

    Frau Oberstleutn. S. (Arterien=Verkalkung) schreibt: "Es ist nur wünschens=

    wert, daß das herrliche Mittel Oxallo bekannt wird, denn es ist ein Segen für

    die Menschheit." Generalleutn. v. E. (Arterien=Verkalkung) schreibt: "...hat

    mir die Kur gute Dienste geleistet." Prosp. gratis durch Allgemeine Chemische

    Gesellschaft m. b. H. Cöln 8 f, Herwarthstr. 17. Vers. d. unsere Versandapotheken.

    __________________________________________________________________________________________________________

    *Schulterkragen, porös - wasser-

    dicht, *Waschbecken u. *Wickel-

    gamaschen aus wasserdichtem Stoff

    à M. 3.50. *Porös wasserdichte Kriegs-

    westen mit Aermel M. 6.50, ohne

    Aermel M. 5.-. *Brustbeutel M. -.75,

    Feldbadewannen M. 19.-. Ueber-

    ziehosen M. 12.-. Wäschesäcke

    mit Schloß, groß, M. 12.-, kleiner M. 8-.

    Alles feldgrau und wasserdicht.

    Mit * bezeichnet zum Versand als Brief

    ggeignet und feldpostmäßig verpackt.

          J. E. Ausbüttel,

    Dortmund-A, Johannesstr. 16.

    ____________________________________________________________________________________________________________________


    Erfrischend

    und bei Hitze besonders

    wohltuend wirkt unsere

    Respira-Stirn-Kühlbinde.

    Unentbehrlich f. unsere Feldgrauen!

    Preis M. 1.75 das Stück, 3 Stück M.4.50.

    "Respira" Sanitäts-Compagnie m.b.H., Cassel 10.

    __________________________________________________________________________________________________________


    Marke "Flußperle"

    viel begehrte Feldkonserven.

    ________________________________________________________________________________________________________



  • November 3, 2017 23:43:55 Dagmar Veigel

     "Deutsche Kriegszeitung", Nummer 30, Seite 8


     1. Spalte: 

    verbündete österreichisch=ungarische Regierung an die Vereinigten Staaten am 29. Juni über die Munitionsausfuhr über See richtete, ein außerordentlich dankenswerter Schritt, der mit ausgezeichneter Klarheit darlegt, wie die Munitionslieferung in der Art, wie sie jetzt geschieht, nicht nur dem Geist der Neutralität zuwiderläuft, sondern auch der klar nachweisbaren Entwicklung aller völkerrechtlichen Bestimmungen, die sich damit befassen. V o m  U n t e r s e e b o o t s k r i e g  ist besonderes nicht zu berichten, er geht seinen Gang weiter. Ein englischer Minister äußerte sich kürzlich: "- - die Tatsache ist nicht aus der Welt zu schaffen, daß die deutschen Unterseeboote ihren ständigen Zoll von unserer Schiffahrt fordern. Je länger der Krieg dauert, desto größer wird auch die Zahl der Unterseeboote werden, die mit dieser Zerstörungsarbeit beschäftigt sind. Es ist wahrscheinlich, daß die Deutschen ihre sämtlichen Schiffswerften


     2. Spalte: 

    zum Bau von Unterseebooten heranziehen. Deshalb müssen wie mit einer Vergrößerung der Unterseebootgefahr rechnen. Es wird keinesfalls die Schuld der Deutschen sein, wenn es den Unterseebooten nicht gelingt, unserm Handelsverkehr den Todesstreich zu versetzen, namentlich dem Teil desselben, der die Nahrungsmittelzufuhr besorgt."

    I n  d e r  O s t s e e  sind keine neuen Kriegsereignisse bekannt geworden. Im Anschluß an den Kampf bei Gotland hatte der russische Generalstabsbericht die schon erörterten Lügen gebracht. Sie wurden von der englischen Presse bereitwillig aufgegriffen, die sich in Nachrufen und Würdigung des Verlustes des Schiffes der Deutschland=Klasse ergeht, von denen bekanntlich gar keins beteiligt war.

    I m  M i t t e l m e e r  hat die italienische Flotte eine Aktion gegen die Küstenbahn bei Ragusa unternommen, nachdem man


     3. Spalte: 

    sich vorher über die gleiche Aktion der österreichisch=ungarischen Flotte gegen die italienische Küste weidlich entrüstet hatte. Die Aktion ist ihr aber schlecht bekommen, denn am 18. früh wurde dabei der italienische Panzerkreuzer "Giuseppe Garibaldi" von einem gegnerischen Unterseeboot torpediert und sank in 15 Minuten, worauf das Unternehmen abgebrochen wurde. Das Schiff war nicht ganz so wertvoll und groß und neu wie der elf Tage früher versenkte "Amalfi", immerhin aber 7500 Tonnen groß, mit neuem 25.4=Zentimeter=, zwei 20.3=Zentimeter=, vierzehn 15=Zentimeter= und zehn 7.6=Zentimeter=Geschützen bewaffnet und lief 20 Seemeilen pro Stunde. Zudem hatte die italienische Flotte nur 7 Schiffe der Art mit wirklich schwerer Bewaffnung. Davon hat sie nun in 11 Tagen zwei eingebüßt.

    In Griechenland scheint es, nach den


     4. Spalte: 

    Zeitungsnachrichten, noch unentschieden, ob das Land seine Flotte wieder selbst in die Hand nimmt oder weiter an englische Hände ausliefert. Französische Zeitungen melden allerdings auch die Übernahme des Oberbefehls durch einen griechischen Admiral, von anderer Seite wird verkündet, die englische Marinemission werde auf ihrem Posten bleiben.

    Bulgariens Hafen Dedeagatsch scheint tatsächlich jetzt von England ganz regelrecht blockiert zu werden, das nur Schiffe in diesen neutralen Hafen läßt, die ihm passen.

    V o r  d e n  D a r d a n e l l e n  steht immer noch alles unverändert. Das Gerücht, daß türkische Kriegsschiffe im Marmara=Meer zwei deutsche Unterseeboote vernichtet hätten, entbehrt natürlich jeder Begründung und soll nur der Vollständigkeit halber erwähnt werden.

    v. K.


     

     Werbeanzeigen 

     

    Steckenpferd-Seife

    gehört in den Tornister

    eines jeden Soldaten, da dieselbe nach grossen Strapazen

    äusserst anregend und erfrischend wirkt.

    Stck. 50 Pfg.                                                                                                                                               überall zu haben.


    __________________________________________________________________________________________________________


    Das bewährte Heilverfahren gegen Arterien-Verkalkung

    (S ch l a g a n f a l l)

    von dem Hunderte von vorzüglichen Anerkennungsschreibn u. Referenzen vor=

    liegen, bezweckt die Auflösung des Kalkes u. die Regenerierung der geschädigten

    Organe. Kriegsgerichtsrat Dr. R. (Arterien=Verkalkung) schreibt uns: "Die Wir=

    kung ist eine ganz ausgezeichnete, die mich zu aufrichtigem Danke veranlaßt."

    Frau Oberstleutn. S. (Arterien=Verkalkung) schreibt: "Es ist nur wünschens=

    wert, daß das herrliche Mittel Oxallo bekannt wird, denn es ist ein Segen für

    die Menschheit." Generalleutn. v. E. (Arterien=Verkalkung) schreibt: "...hat

    mir die Kur gute Dienste geleistet." Prosp. gratis durch Allgemeine Chemische

    Gesellschaft m. b. H. Cöln 8 f, Herwarthstr. 17. Vers. d. unsere Versandapotheken.

    ________________________________________________________________________________________________________________

    *Schulterkragen, porös - wasser-

    dicht, *Waschbecken u. *Wickel-

    gamaschen aus wasserdichtem Stoff

    à M. 3.50. *Porös wasserdichte Kriegs-

    westen mit Aermel M. 6.50, ohne

    Aermel M. 5.-. *Brustbeutel M. -.75,

    Feldbadewannen M. 19.-. Ueber-

    ziehosen M. 12.-. Wäschesäcke

    mit Schloß, groß, M. 12.-, kleiner M. 8-.

    Alles feldgrau und wasserdicht.

    Mit * bezeichnet zum Versand als Brief

    ggeignet und feldpostmäßig verpackt.

          J. E. Ausbüttel,

    Dortmund-A, Johannesstr. 16.

    ____________________________________________________________________________________________________________________________




    Transcription history




  • November 3, 2017 23:42:57 Dagmar Veigel

     "Deutsche Kriegszeitung", Nummer 30, Seite 8


     1. Spalte: 

    verbündete österreichisch=ungarische Regierung an die Vereinigten Staaten am 29. Juni über die Munitionsausfuhr über See richtete, ein außerordentlich dankenswerter Schritt, der mit ausgezeichneter Klarheit darlegt, wie die Munitionslieferung in der Art, wie sie jetzt geschieht, nicht nur dem Geist der Neutralität zuwiderläuft, sondern auch der klar nachweisbaren Entwicklung aller völkerrechtlichen Bestimmungen, die sich damit befassen. V o m  U n t e r s e e b o o t s k r i e g  ist besonderes nicht zu berichten, er geht seinen Gang weiter. Ein englischer Minister äußerte sich kürzlich: "- - die Tatsache ist nicht aus der Welt zu schaffen, daß die deutschen Unterseeboote ihren ständigen Zoll von unserer Schiffahrt fordern. Je länger der Krieg dauert, desto größer wird auch die Zahl der Unterseeboote werden, die mit dieser Zerstörungsarbeit beschäftigt sind. Es ist wahrscheinlich, daß die Deutschen ihre sämtlichen Schiffswerften


     2. Spalte: 

    zum Bau von Unterseebooten heranziehen. Deshalb müssen wie mit einer Vergrößerung der Unterseebootgefahr rechnen. Es wird keinesfalls die Schuld der Deutschen sein, wenn es den Unterseebooten nicht gelingt, unserm Handelsverkehr den Todesstreich zu versetzen, namentlich dem Teil desselben, der die Nahrungsmittelzufuhr besorgt."

    I n  d e r  O s t s e e  sind keine neuen Kriegsereignisse bekannt geworden. Im Anschluß an den Kampf bei Gotland hatte der russische Generalstabsbericht die schon erörterten Lügen gebracht. Sie wurden von der englischen Presse bereitwillig aufgegriffen, die sich in Nachrufen und Würdigung des Verlustes des Schiffes der Deutschland=Klasse ergeht, von denen bekanntlich gar keins beteiligt war.

    I m  M i t t e l m e e r  hat die italienische Flotte eine Aktion gegen die Küstenbahn bei Ragusa unternommen, nachdem man


     3. Spalte: 

    sich vorher über die gleiche Aktion der österreichisch=ungarischen Flotte gegen die italienische Küste weidlich entrüstet hatte. Die Aktion ist ihr aber schlecht bekommen, denn am 18. früh wurde dabei der italienische Panzerkreuzer "Giuseppe Garibaldi" von einem gegnerischen Unterseeboot torpediert und sank in 15 Minuten, worauf das Unternehmen abgebrochen wurde. Das Schiff war nicht ganz so wertvoll und groß und neu wie der elf Tage früher versenkte "Amalfi", immerhin aber 7500 Tonnen groß, mit neuem 25.4=Zentimeter=, zwei 20.3=Zentimeter=, vierzehn 15=Zentimeter= und zehn 7.6=Zentimeter=Geschützen bewaffnet und lief 20 Seemeilen pro Stunde. Zudem hatte die italienische Flotte nur 7 Schiffe der Art mit wirklich schwerer Bewaffnung. Davon hat sie nun in 11 Tagen zwei eingebüßt.

    In Griechenland scheint es, nach den


     4. Spalte: 

    Zeitungsnachrichten, noch unentschieden, ob das Land seine Flotte wieder selbst in die Hand nimmt oder weiter an englische Hände ausliefert. Französische Zeitungen melden allerdings auch die Übernahme des Oberbefehls durch einen griechischen Admiral, von anderer Seite wird verkündet, die englische Marinemission werde auf ihrem Posten bleiben.

    Bulgariens Hafen Dedeagatsch scheint tatsächlich jetzt von England ganz regelrecht blockiert zu werden, das nur Schiffe in diesen neutralen Hafen läßt, die ihm passen.

    V o r  d e n  D a r d a n e l l e n  steht immer noch alles unverändert. Das Gerücht, daß türkische Kriegsschiffe im Marmara=Meer zwei deutsche Unterseeboote vernichtet hätten, entbehrt natürlich jeder Begründung und soll nur der Vollständigkeit halber erwähnt werden.

    v. K.


     

     Werbeanzeigen 

     

    Steckenpferd-Seife

    gehört in den Tornister

    eines jeden Soldaten, da dieselbe nach grossen Strapazen

    äusserst anregend und erfrischend wirkt.

    Stck. 50 Pfg.                                                                                                                                               überall zu haben.


    __________________________________________________________________________________________________________


    Das bewährte Heilverfahren gegen Arterien-Verkalkung

    (S ch l a g a n f a l l)

    von dem Hunderte von vorzüglichen Anerkennungsschreibn u. Referenzen vor=

    liegen, bezweckt die Auflösung des Kalkes u. die Regenerierung der geschädigten

    Organe. Kriegsgerichtsrat Dr. R. (Arterien=Verkalkung) schreibt uns: "Die Wir=

    kung ist eine ganz ausgezeichnete, die mich zu aufrichtigem Danke veranlaßt."

    Frau Oberstleutn. S. (Arterien=Verkalkung) schreibt: "Es ist nur wünschens=

    wert, daß das herrliche Mittel Oxallo bekannt wird, denn es ist ein Segen für

    die Menschheit." Generalleutn. v. E. (Arterien=Verkalkung) schreibt: "...hat

    mir die Kur gute Dienste geleistet." Prosp. gratis durch Allgemeine Chemische

    Gesellschaft m. b. H. Cöln 8 f, Herwarthstr. 17. Vers. d. unsere Versandapotheken.

    ________________________________________________________________________________________________________________

    *Schulterkragen, porös - wasser-

    dicht, *Waschbecken u. *Wickel-

    gamaschen aus wasserdichtem Stoff

    à M. 3.50. *Porös wasserdichte Kriegs-

    westen mit Aermel M. 6.50, ohne

    Aermel M. 5.-. *Brustbeutel M. -.75,

    Feldbadewannen M. 19.-. Ueber-

    ziehosen M. 12.-. Wäschesäcke

    mit Schloß, groß, M. 12.-, kleiner M. 8-.

    Alles feldgrau und wasserdicht.

    Mit * bezeichnet zum Versand als Brief

    ggeignet und feldpostmäßig verpackt.

          J. E. Ausbüttel,

    Dortmund-A, Johannesstr. 16.







  • November 3, 2017 23:35:16 Dagmar Veigel

     "Deutsche Kriegszeitung", Nummer 30, Seite 8


     1. Spalte: 

    verbündete österreichisch=ungarische Regierung an die Vereinigten Staaten am 29. Juni über die Munitionsausfuhr über See richtete, ein außerordentlich dankenswerter Schritt, der mit ausgezeichneter Klarheit darlegt, wie die Munitionslieferung in der Art, wie sie jetzt geschieht, nicht nur dem Geist der Neutralität zuwiderläuft, sondern auch der klar nachweisbaren Entwicklung aller völkerrechtlichen Bestimmungen, die sich damit befassen. V o m  U n t e r s e e b o o t s k r i e g  ist besonderes nicht zu berichten, er geht seinen Gang weiter. Ein englischer Minister äußerte sich kürzlich: "- - die Tatsache ist nicht aus der Welt zu schaffen, daß die deutschen Unterseeboote ihren ständigen Zoll von unserer Schiffahrt fordern. Je länger der Krieg dauert, desto größer wird auch die Zahl der Unterseeboote werden, die mit dieser Zerstörungsarbeit beschäftigt sind. Es ist wahrscheinlich, daß die Deutschen ihre sämtlichen Schiffswerften


     2. Spalte: 

    zum Bau von Unterseebooten heranziehen. Deshalb müssen wie mit einer Vergrößerung der Unterseebootgefahr rechnen. Es wird keinesfalls die Schuld der Deutschen sein, wenn es den Unterseebooten nicht gelingt, unserm Handelsverkehr den Todesstreich zu versetzen, namentlich dem Teil desselben, der die Nahrungsmittelzufuhr besorgt."

    I n  d e r  O s t s e e  sind keine neuen Kriegsereignisse bekannt geworden. Im Anschluß an den Kampf bei Gotland hatte der russische Generalstabsbericht die schon erörterten Lügen gebracht. Sie wurden von der englischen Presse bereitwillig aufgegriffen, die sich in Nachrufen und Würdigung des Verlustes des Schiffes der Deutschland=Klasse ergeht, von denen bekanntlich gar keins beteiligt war.

    I m  M i t t e l m e e r  hat die italienische Flotte eine Aktion gegen die Küstenbahn bei Ragusa unternommen, nachdem man


     3. Spalte: 

    sich vorher über die gleiche Aktion der österreichisch=ungarischen Flotte gegen die italienische Küste weidlich entrüstet hatte. Die Aktion ist ihr aber schlecht bekommen, denn am 18. früh wurde dabei der italienische Panzerkreuzer "Giuseppe Garibaldi" von einem gegnerischen Unterseeboot torpediert und sank in 15 Minuten, worauf das Unternehmen abgebrochen wurde. Das Schiff war nicht ganz so wertvoll und groß und neu wie der elf Tage früher versenkte "Amalfi", immerhin aber 7500 Tonnen groß, mit neuem 25.4=Zentimeter=, zwei 20.3=Zentimeter=, vierzehn 15=Zentimeter= und zehn 7.6=Zentimeter=Geschützen bewaffnet und lief 20 Seemeilen pro Stunde. Zudem hatte die italienische Flotte nur 7 Schiffe der Art mit wirklich schwerer Bewaffnung. Davon hat sie nun in 11 Tagen zwei eingebüßt.

    In Griechenland scheint es, nach den


     4. Spalte: 

    Zeitungsnachrichten, noch unentschieden, ob das Land seine Flotte wieder selbst in die Hand nimmt oder weiter an englische Hände ausliefert. Französische Zeitungen melden allerdings auch die Übernahme des Oberbefehls durch einen griechischen Admiral, von anderer Seite wird verkündet, die englische Marinemission werde auf ihrem Posten bleiben.

    Bulgariens Hafen Dedeagatsch scheint tatsächlich jetzt von England ganz regelrecht blockiert zu werden, das nur Schiffe in diesen neutralen Hafen läßt, die ihm passen.

    V o r  d e n  D a r d a n e l l e n  steht immer noch alles unverändert. Das Gerücht, daß türkische Kriegsschiffe im Marmara=Meer zwei deutsche Unterseeboote vernichtet hätten, entbehrt natürlich jeder Begründung und soll nur der Vollständigkeit halber erwähnt werden.

    v. K.


     

     Werbeanzeigen 

     

    Steckenpferd-Seife

    gehört in den Tornister

    eines jeden Soldaten, da dieselbe nach grossen Strapazen

    äusserst anregend und erfrischend wirkt.

    Stck. 50 Pfg.                                                                                                                                               überall zu haben.


    __________________________________________________________________________________________________________


    Das bewährte Heilverfahren gegen Arterien-Verkalkung

    (S ch l a g a n f a l l)

    von dem Hunderte von vorzüglichen Anerkennungsschreibn u. Referenzen vor=

    liegen, bezweckt die Auflösung des Kalkes u. die Regenerierung der geschädigten

    Organe. Kriegsgerichtsrat Dr. R. (Arterien=Verkalkung) schreibt uns: "Die Wir=

    kung ist eine ganz ausgezeichnete, die mich zu aufrichtigem Danke veranlaßt."

    Frau Oberstleutn. S. (Arterien=Verkalkung) schreibt: "Es ist nur wünschens=

    wert, daß das herrliche Mittel Oxallo bekannt wird, denn es ist ein Segen für

    die Menschheit." Generalleutn. v. E. (Arterien=Verkalkung) schreibt: "...hat

    mir die Kur gute Dienste geleistet." Prosp. gratis durch Allgemeine Chemische

    Gesellschaft m. b. H. Cöln 8 f, Herwarthstr. 17. Vers. d. unsere Versandapotheken.







  • November 3, 2017 23:31:43 Dagmar Veigel

     "Deutsche Kriegszeitung", Nummer 30, Seite 8


     1. Spalte: 

    verbündete österreichisch=ungarische Regierung an die Vereinigten Staaten am 29. Juni über die Munitionsausfuhr über See richtete, ein außerordentlich dankenswerter Schritt, der mit ausgezeichneter Klarheit darlegt, wie die Munitionslieferung in der Art, wie sie jetzt geschieht, nicht nur dem Geist der Neutralität zuwiderläuft, sondern auch der klar nachweisbaren Entwicklung aller völkerrechtlichen Bestimmungen, die sich damit befassen. V o m  U n t e r s e e b o o t s k r i e g  ist besonderes nicht zu berichten, er geht seinen Gang weiter. Ein englischer Minister äußerte sich kürzlich: "- - die Tatsache ist nicht aus der Welt zu schaffen, daß die deutschen Unterseeboote ihren ständigen Zoll von unserer Schiffahrt fordern. Je länger der Krieg dauert, desto größer wird auch die Zahl der Unterseeboote werden, die mit dieser Zerstörungsarbeit beschäftigt sind. Es ist wahrscheinlich, daß die Deutschen ihre sämtlichen Schiffswerften


     2. Spalte: 

    zum Bau von Unterseebooten heranziehen. Deshalb müssen wie mit einer Vergrößerung der Unterseebootgefahr rechnen. Es wird keinesfalls die Schuld der Deutschen sein, wenn es den Unterseebooten nicht gelingt, unserm Handelsverkehr den Todesstreich zu versetzen, namentlich dem Teil desselben, der die Nahrungsmittelzufuhr besorgt."

    I n  d e r  O s t s e e  sind keine neuen Kriegsereignisse bekannt geworden. Im Anschluß an den Kampf bei Gotland hatte der russische Generalstabsbericht die schon erörterten Lügen gebracht. Sie wurden von der englischen Presse bereitwillig aufgegriffen, die sich in Nachrufen und Würdigung des Verlustes des Schiffes der Deutschland=Klasse ergeht, von denen bekanntlich gar keins beteiligt war.

    I m  M i t t e l m e e r  hat die italienische Flotte eine Aktion gegen die Küstenbahn bei Ragusa unternommen, nachdem man


     3. Spalte: 

    sich vorher über die gleiche Aktion der österreichisch=ungarischen Flotte gegen die italienische Küste weidlich entrüstet hatte. Die Aktion ist ihr aber schlecht bekommen, denn am 18. früh wurde dabei der italienische Panzerkreuzer "Giuseppe Garibaldi" von einem gegnerischen Unterseeboot torpediert und sank in 15 Minuten, worauf das Unternehmen abgebrochen wurde. Das Schiff war nicht ganz so wertvoll und groß und neu wie der elf Tage früher versenkte "Amalfi", immerhin aber 7500 Tonnen groß, mit neuem 25.4=Zentimeter=, zwei 20.3=Zentimeter=, vierzehn 15=Zentimeter= und zehn 7.6=Zentimeter=Geschützen bewaffnet und lief 20 Seemeilen pro Stunde. Zudem hatte die italienische Flotte nur 7 Schiffe der Art mit wirklich schwerer Bewaffnung. Davon hat sie nun in 11 Tagen zwei eingebüßt.

    In Griechenland scheint es, nach den


     4. Spalte: 

    Zeitungsnachrichten, noch unentschieden, ob das Land seine Flotte wieder selbst in die Hand nimmt oder weiter an englische Hände ausliefert. Französische Zeitungen melden allerdings auch die Übernahme des Oberbefehls durch einen griechischen Admiral, von anderer Seite wird verkündet, die englische Marinemission werde auf ihrem Posten bleiben.

    Bulgariens Hafen Dedeagatsch scheint tatsächlich jetzt von England ganz regelrecht blockiert zu werden, das nur Schiffe in diesen neutralen Hafen läßt, die ihm passen.

    V o r  d e n  D a r d a n e l l e n  steht immer noch alles unverändert. Das Gerücht, daß türkische Kriegsschiffe im Marmara=Meer zwei deutsche Unterseeboote vernichtet hätten, entbehrt natürlich jeder Begründung und soll nur der Vollständigkeit halber erwähnt werden.

    v. K.


     

     Werbeanzeigen 

     

    Steckenpferd-Seife

    gehört in den Tornister

    eines jeden Soldaten, da dieselbe nach grossen Strapazen

    äusserst anregend und erfrischend wirkt.

    Stck. 50 Pfg.                                                                                                                                               überall zu haben.


    ___________________________________________________________________________________________________________________

    Das bewährte Heilverfahren gegen Arterien-Verkalkung

    (Schlaganfall)









  • November 3, 2017 23:30:51 Dagmar Veigel

     "Deutsche Kriegszeitung", Nummer 30, Seite 8


     1. Spalte: 

    verbündete österreichisch=ungarische Regierung an die Vereinigten Staaten am 29. Juni über die Munitionsausfuhr über See richtete, ein außerordentlich dankenswerter Schritt, der mit ausgezeichneter Klarheit darlegt, wie die Munitionslieferung in der Art, wie sie jetzt geschieht, nicht nur dem Geist der Neutralität zuwiderläuft, sondern auch der klar nachweisbaren Entwicklung aller völkerrechtlichen Bestimmungen, die sich damit befassen. V o m  U n t e r s e e b o o t s k r i e g  ist besonderes nicht zu berichten, er geht seinen Gang weiter. Ein englischer Minister äußerte sich kürzlich: "- - die Tatsache ist nicht aus der Welt zu schaffen, daß die deutschen Unterseeboote ihren ständigen Zoll von unserer Schiffahrt fordern. Je länger der Krieg dauert, desto größer wird auch die Zahl der Unterseeboote werden, die mit dieser Zerstörungsarbeit beschäftigt sind. Es ist wahrscheinlich, daß die Deutschen ihre sämtlichen Schiffswerften


     2. Spalte: 

    zum Bau von Unterseebooten heranziehen. Deshalb müssen wie mit einer Vergrößerung der Unterseebootgefahr rechnen. Es wird keinesfalls die Schuld der Deutschen sein, wenn es den Unterseebooten nicht gelingt, unserm Handelsverkehr den Todesstreich zu versetzen, namentlich dem Teil desselben, der die Nahrungsmittelzufuhr besorgt."

    I n  d e r  O s t s e e  sind keine neuen Kriegsereignisse bekannt geworden. Im Anschluß an den Kampf bei Gotland hatte der russische Generalstabsbericht die schon erörterten Lügen gebracht. Sie wurden von der englischen Presse bereitwillig aufgegriffen, die sich in Nachrufen und Würdigung des Verlustes des Schiffes der Deutschland=Klasse ergeht, von denen bekanntlich gar keins beteiligt war.

    I m  M i t t e l m e e r  hat die italienische Flotte eine Aktion gegen die Küstenbahn bei Ragusa unternommen, nachdem man


     3. Spalte: 

    sich vorher über die gleiche Aktion der österreichisch=ungarischen Flotte gegen die italienische Küste weidlich entrüstet hatte. Die Aktion ist ihr aber schlecht bekommen, denn am 18. früh wurde dabei der italienische Panzerkreuzer "Giuseppe Garibaldi" von einem gegnerischen Unterseeboot torpediert und sank in 15 Minuten, worauf das Unternehmen abgebrochen wurde. Das Schiff war nicht ganz so wertvoll und groß und neu wie der elf Tage früher versenkte "Amalfi", immerhin aber 7500 Tonnen groß, mit neuem 25.4=Zentimeter=, zwei 20.3=Zentimeter=, vierzehn 15=Zentimeter= und zehn 7.6=Zentimeter=Geschützen bewaffnet und lief 20 Seemeilen pro Stunde. Zudem hatte die italienische Flotte nur 7 Schiffe der Art mit wirklich schwerer Bewaffnung. Davon hat sie nun in 11 Tagen zwei eingebüßt.

    In Griechenland scheint es, nach den


     4. Spalte: 

    Zeitungsnachrichten, noch unentschieden, ob das Land seine Flotte wieder selbst in die Hand nimmt oder weiter an englische Hände ausliefert. Französische Zeitungen melden allerdings auch die Übernahme des Oberbefehls durch einen griechischen Admiral, von anderer Seite wird verkündet, die englische Marinemission werde auf ihrem Posten bleiben.

    Bulgariens Hafen Dedeagatsch scheint tatsächlich jetzt von England ganz regelrecht blockiert zu werden, das nur Schiffe in diesen neutralen Hafen läßt, die ihm passen.

    V o r  d e n  D a r d a n e l l e n  steht immer noch alles unverändert. Das Gerücht, daß türkische Kriegsschiffe im Marmara=Meer zwei deutsche Unterseeboote vernichtet hätten, entbehrt natürlich jeder Begründung und soll nur der Vollständigkeit halber erwähnt werden.

    v. K.


     

     Werbeanzeigen 

     

    Steckenpferd-Seife

    gehört in den Tornister

    eines jeden Soldaten, da dieselbe nach grossen Strapazen

    äusserst anregend und erfrischend wirkt.

    Stck. 50 Pfg.                                                                                                                                               überall zu haben.


    ___________________________________________________________________________________________________________________









  • November 3, 2017 23:09:46 Dagmar Veigel

     "Deutsche Kriegszeitung", Nummer 30, Seite 8


     1. Spalte: 

    verbündete österreichisch=ungarische Regierung an die Vereinigten Staaten am 29. Juni über die Munitionsausfuhr über See richtete, ein außerordentlich dankenswerter Schritt, der mit ausgezeichneter Klarheit darlegt, wie die Munitionslieferung in der Art, wie sie jetzt geschieht, nicht nur dem Geist der Neutralität zuwiderläuft, sondern auch der klar nachweisbaren Entwicklung aller völkerrechtlichen Bestimmungen, die sich damit befassen. V o m  U n t e r s e e b o o t s k r i e g  ist besonderes nicht zu berichten, er geht seinen Gang weiter. Ein englischer Minister äußerte sich kürzlich: "- - die Tatsache ist nicht aus der Welt zu schaffen, daß die deutschen Unterseeboote ihren ständigen Zoll von unserer Schiffahrt fordern. Je länger der Krieg dauert, desto größer wird auch die Zahl der Unterseeboote werden, die mit dieser Zerstörungsarbeit beschäftigt sind. Es ist wahrscheinlich, daß die Deutschen ihre sämtlichen Schiffswerften


     2. Spalte: 

    zum Bau von Unterseebooten heranziehen. Deshalb müssen wie mit einer Vergrößerung der Unterseebootgefahr rechnen. Es wird keinesfalls die Schuld der Deutschen sein, wenn es den Unterseebooten nicht gelingt, unserm Handelsverkehr den Todesstreich zu versetzen, namentlich dem Teil desselben, der die Nahrungsmittelzufuhr besorgt."

    I n  d e r  O s t s e e  sind keine neuen Kriegsereignisse bekannt geworden. Im Anschluß an den Kampf bei Gotland hatte der russische Generalstabsbericht die schon erörterten Lügen gebracht. Sie wurden von der englischen Presse bereitwillig aufgegriffen, die sich in Nachrufen und Würdigung des Verlustes des Schiffes der Deutschland=Klasse ergeht, von denen bekanntlich gar keins beteiligt war.

    I m  M i t t e l m e e r  hat die italienische Flotte eine Aktion gegen die Küstenbahn bei Ragusa unternommen, nachdem man


     3. Spalte: 

    sich vorher über die gleiche Aktion der österreichisch=ungarischen Flotte gegen die italienische Küste weidlich entrüstet hatte. Die Aktion ist ihr aber schlecht bekommen, denn am 18. früh wurde dabei der italienische Panzerkreuzer "Giuseppe Garibaldi" von einem gegnerischen Unterseeboot torpediert und sank in 15 Minuten, worauf das Unternehmen abgebrochen wurde. Das Schiff war nicht ganz so wertvoll und groß und neu wie der elf Tage früher versenkte "Amalfi", immerhin aber 7500 Tonnen groß, mit neuem 25.4=Zentimeter=, zwei 20.3=Zentimeter=, vierzehn 15=Zentimeter= und zehn 7.6=Zentimeter=Geschützen bewaffnet und lief 20 Seemeilen pro Stunde. Zudem hatte die italienische Flotte nur 7 Schiffe der Art mit wirklich schwerer Bewaffnung. Davon hat sie nun in 11 Tagen zwei eingebüßt.

    In Griechenland scheint es, nach den


     4. Spalte: 

    Zeitungsnachrichten, noch unentschieden, ob das Land seine Flotte wieder selbst in die Hand nimmt oder weiter an englische Hände ausliefert. Französische Zeitungen melden allerdings auch die Übernahme des Oberbefehls durch einen griechischen Admiral, von anderer Seite wird verkündet, die englische Marinemission werde auf ihrem Posten bleiben.

    Bulgariens Hafen Dedeagatsch scheint tatsächlich jetzt von England ganz regelrecht blockiert zu werden, das nur Schiffe in diesen neutralen Hafen läßt, die ihm passen.

    V o r  d e n  D a r d a n e l l e n  steht immer noch alles unverändert. Das Gerücht, daß türkische Kriegsschiffe im Marmara=Meer zwei deutsche Unterseeboote vernichtet hätten, entbehrt natürlich jeder Begründung und soll nur der Vollständigkeit halber erwähnt werden.

    v. K.







  • November 3, 2017 23:08:29 Dagmar Veigel


     1. Spalte: 

    verbündete österreichisch=ungarische Regierung an die Vereinigten Staaten am 29. Juni über die Munitionsausfuhr über See richtete, ein außerordentlich dankenswerter Schritt, der mit ausgezeichneter Klarheit darlegt, wie die Munitionslieferung in der Art, wie sie jetzt geschieht, nicht nur dem Geist der Neutralität zuwiderläuft, sondern auch der klar nachweisbaren Entwicklung aller völkerrechtlichen Bestimmungen, die sich damit befassen. V o m  U n t e r s e e b o o t s k r i e g  ist besonderes nicht zu berichten, er geht seinen Gang weiter. Ein englischer Minister äußerte sich kürzlich: "- - die Tatsache ist nicht aus der Welt zu schaffen, daß die deutschen Unterseeboote ihren ständigen Zoll von unserer Schiffahrt fordern. Je länger der Krieg dauert, desto größer wird auch die Zahl der Unterseeboote werden, die mit dieser Zerstörungsarbeit beschäftigt sind. Es ist wahrscheinlich, daß die Deutschen ihre sämtlichen Schiffswerften


     2. Spalte: 

    zum Bau von Unterseebooten heranziehen. Deshalb müssen wie mit einer Vergrößerung der Unterseebootgefahr rechnen. Es wird keinesfalls die Schuld der Deutschen sein, wenn es den Unterseebooten nicht gelingt, unserm Handelsverkehr den Todesstreich zu versetzen, namentlich dem Teil desselben, der die Nahrungsmittelzufuhr besorgt."

    I n  d e r  O s t s e e  sind keine neuen Kriegsereignisse bekannt geworden. Im Anschluß an den Kampf bei Gotland hatte der russische Generalstabsbericht die schon erörterten Lügen gebracht. Sie wurden von der englischen Presse bereitwillig aufgegriffen, die sich in Nachrufen und Würdigung des Verlustes des Schiffes der Deutschland=Klasse ergeht, von denen bekanntlich gar keins beteiligt war.

    I m  M i t t e l m e e r  hat die italienische Flotte eine Aktion gegen die Küstenbahn bei Ragusa unternommen, nachdem man


     3. Spalte: 

    sich vorher über die gleiche Aktion der österreichisch=ungarischen Flotte gegen die italienische Küste weidlich entrüstet hatte. Die Aktion ist ihr aber schlecht bekommen, denn am 18. früh wurde dabei der italienische Panzerkreuzer "Giuseppe Garibaldi" von einem gegnerischen Unterseeboot torpediert und sank in 15 Minuten, worauf das Unternehmen abgebrochen wurde. Das Schiff war nicht ganz so wertvoll und groß und neu wie der elf Tage früher versenkte "Amalfi", immerhin aber 7500 Tonnen groß, mit neuem 25.4=Zentimeter=, zwei 20.3=Zentimeter=, vierzehn 15=Zentimeter= und zehn 7.6=Zentimeter=Geschützen bewaffnet und lief 20 Seemeilen pro Stunde. Zudem hatte die italienische Flotte nur 7 Schiffe der Art mit wirklich schwerer Bewaffnung. Davon hat sie nun in 11 Tagen zwei eingebüßt.

    In Griechenland scheint es, nach den


     4. Spalte: 

    Zeitungsnachrichten, noch unentschieden, ob das Land seine Flotte wieder selbst in die Hand nimmt oder weiter an englische Hände ausliefert. Französische Zeitungen melden allerdings auch die Übernahme des Oberbefehls durch einen griechischen Admiral, von anderer Seite wird verkündet, die englische Marinemission werde auf ihrem Posten bleiben.

    Bulgariens Hafen Dedeagatsch scheint tatsächlich jetzt von England ganz regelrecht blockiert zu werden, das nur Schiffe in diesen neutralen Hafen läßt, die ihm passen.

    V o r  d e n  D a r d a n e l l e n  steht immer noch alles unverändert. Das Gerücht, daß türkische Kriegsschiffe im Marmara=Meer zwei deutsche Unterseeboote vernichtet hätten, entbehrt natürlich jeder Begründung und soll nur der Vollständigkeit halber erwähnt werden.

    v. K.







  • November 3, 2017 23:06:22 Dagmar Veigel


     1. Spalte: 

    verbündete österreichisch=ungarische Regierung an die Vereinigten Staaten am 29. Juni über die Munitionsausfuhr über See richtete, ein außerordentlich dankenswerter Schritt, der mit ausgezeichneter Klarheit darlegt, wie die Munitionslieferung in der Art, wie sie jetzt geschieht, nicht nur dem Geist der Neutralität zuwiderläuft, sondern auch der klar nachweisbaren Entwicklung aller völkerrechtlichen Bestimmungen, die sich damit befassen. V o m  U n t e r s e e b o o t s k r i e g  ist besonderes nicht zu berichten, er geht seinen Gang weiter. Ein englischer Minister äußerte sich kürzlich: "- - die Tatsache ist nicht aus der Welt zu schaffen, daß die deutschen Unterseeboote ihren ständigen Zoll von unserer Schiffahrt fordern. Je länger der Krieg dauert, desto größer wird auch die Zahl der Unterseeboote werden, die mit dieser Zerstörungsarbeit beschäftigt sind. Es ist wahrscheinlich, daß die Deutschen ihre sämtlichen Schiffswerften


     2. Spalte: 

    zum Bau von Unterseebooten heranziehen. Deshalb müssen wie mit einer Vergrößerung der Unterseebootgefahr rechnen. Es wird keinesfalls die Schuld der Deutschen sein, wenn es den Unterseebooten nicht gelingt, unserm Handelsverkehr den Todesstreich zu versetzen, namentlich dem Teil desselben, der die Nahrungsmittelzufuhr besorgt."

    I n  d e r  O s t s e e  sind keine neuen Kriegsereignisse bekannt geworden. Im Anschluß an den Kampf bei Gotland hatte der russische Generalstabsbericht die schon erörterten Lügen gebracht. Sie wurden von der englischen Presse bereitwillig aufgegriffen, die sich in Nachrufen und Würdigung des Verlustes des Schiffes der Deutschland=Klasse ergeht, von denen bekanntlich gar keins beteiligt war.

    I m  M i t t e l m e e r  hat die italienische Flotte eine Aktion gegen die Küstenbahn bei Ragusa unternommen, nachdem man


     3. Spalte: 

    sich vorher über die gleiche Aktion der österreichisch=ungarischen Flotte gegen die italienische Küste weidlich entrüstet hatte. Die Aktion ist ihr aber schlecht bekommen, denn am 18. früh wurde dabei der italienische Panzerkreuzer "Giuseppe Garibaldi" von einem gegnerischen Unterseeboot torpediert und sank in 15 Minuten, worauf das Unternehmen abgebrochen wurde. Das Schiff war nicht ganz so wertvoll und groß und neu wie der elf Tage früher versenkte "Amalfi", immerhin aber 7500 Tonnen groß, mit neuem 25.4=Zentimeter=, zwei 20.3=Zentimeter=, vierzehn 15=Zentimeter= und zehn 7.6=Zentimeter=Geschützen bewaffnet und lief 20 Seemeilen pro Stunde. Zudem hatte die italienische Flotte nur 7 Schiffe der Art mit wirklich schwerer Bewaffnung. Davon hat sie nun in 11 Tagen zwei eingebüßt.

    In Griechenland scheint es, nach den


     4. Spalte: 

    Zeitungsnachrichten, noch unentschieden, ob das Land seine Flotte wieder selbst in die Hand nimmt oder weiter an englische Hände ausliefert. Französische Zeitungen melden allerdings auch die Übernahme des Oberbefehls durch einen griechischen Admiral, von anderer Seite wird verkündet, die englische Marinemission werde auf ihrem Posten bleiben.

    Bulgariens Hafen Dedeagatsch scheint tatsächlich jetzt von England ganz regelrecht blockiert zu werden, das nur Schiffe in diesen neutralen Hafen läßt, die ihm passen.








  • November 3, 2017 23:05:13 Dagmar Veigel


     1. Spalte: 

    verbündete österreichisch=ungarische Regierung an die Vereinigten Staaten am 29. Juni über die Munitionsausfuhr über See richtete, ein außerordentlich dankenswerter Schritt, der mit ausgezeichneter Klarheit darlegt, wie die Munitionslieferung in der Art, wie sie jetzt geschieht, nicht nur dem Geist der Neutralität zuwiderläuft, sondern auch der klar nachweisbaren Entwicklung aller völkerrechtlichen Bestimmungen, die sich damit befassen. V o m  U n t e r s e e b o o t s k r i e g  ist besonderes nicht zu berichten, er geht seinen Gang weiter. Ein englischer Minister äußerte sich kürzlich: "- - die Tatsache ist nicht aus der Welt zu schaffen, daß die deutschen Unterseeboote ihren ständigen Zoll von unserer Schiffahrt fordern. Je länger der Krieg dauert, desto größer wird auch die Zahl der Unterseeboote werden, die mit dieser Zerstörungsarbeit beschäftigt sind. Es ist wahrscheinlich, daß die Deutschen ihre sämtlichen Schiffswerften


     2. Spalte: 

    zum Bau von Unterseebooten heranziehen. Deshalb müssen wie mit einer Vergrößerung der Unterseebootgefahr rechnen. Es wird keinesfalls die Schuld der Deutschen sein, wenn es den Unterseebooten nicht gelingt, unserm Handelsverkehr den Todesstreich zu versetzen, namentlich dem Teil desselben, der die Nahrungsmittelzufuhr besorgt."

    I n  d e r  O s t s e e  sind keine neuen Kriegsereignisse bekannt geworden. Im Anschluß an den Kampf bei Gotland hatte der russische Generalstabsbericht die schon erörterten Lügen gebracht. Sie wurden von der englischen Presse bereitwillig aufgegriffen, die sich in Nachrufen und Würdigung des Verlustes des Schiffes der Deutschland=Klasse ergeht, von denen bekanntlich gar keins beteiligt war.

    I m  M i t t e l m e e r  hat die italienische Flotte eine Aktion gegen die Küstenbahn bei Ragusa unternommen, nachdem man


     3. Spalte: 

    sich vorher über die gleiche Aktion der österreichisch=ungarischen Flotte gegen die italienische Küste weidlich entrüstet hatte. Die Aktion ist ihr aber schlecht bekommen, denn am 18. früh wurde dabei der italienische Panzerkreuzer "Giuseppe Garibaldi" von einem gegnerischen Unterseeboot torpediert und sank in 15 Minuten, worauf das Unternehmen abgebrochen wurde. Das Schiff war nicht ganz so wertvoll und groß und neu wie der elf Tage früher versenkte "Amalfi", immerhin aber 7500 Tonnen groß, mit neuem 25.4=Zentimeter=, zwei 20.3=Zentimeter=, vierzehn 15=Zentimeter= und zehn 7.6=Zentimeter=Geschützen bewaffnet und lief 20 Seemeilen pro Stunde. Zudem hatte die italienische Flotte nur 7 Schiffe der Art mit wirklich schwerer Bewaffnung. Davon hat sie nun in 11 Tagen zwei eingebüßt.

    In Griechenland scheint es, nach den


     4. Spalte: 

    Zeitungsnachrichten, noch unentschieden, ob das Land seine Flotte wieder selbst in die Hand nimmt oder weiter an englische Hände ausliefert. Französische Zeitungen melden allerdings auch die Übernahme des Oberbefehls durch einen griechischen Admiral, von anderer Seite wird verkündet, die englische Marinemission werde auf ihrem Posten bleiben.







  • November 3, 2017 22:53:00 Dagmar Veigel


    1. Spalte:

    verbündete österreichisch=ungarische Regierung an die Vereinigten Staaten am 29. Juni über die Munitionsausfuhr über See richtete, ein außerordentlich dankenswerter Schritt, der mit ausgezeichneter Klarheit darlegt, wie die Munitionslieferung in der Art, wie sie jetzt geschieht, nicht nur dem Geist der Neutralität zuwiderläuft, sondern auch der klar nachweisbaren Entwicklung aller völkerrechtlichen Bestimmungen, die sich damit befassen. V o m  U n t e r s e e b o o t s k r i e g  ist besonderes nicht zu berichten, er geht seinen Gang weiter. Ein englischer Minister äußerte sich kürzlich: "- - die Tatsache ist nicht aus der Welt zu schaffen, daß die deutschen Unterseeboote ihren ständigen Zoll von unserer Schiffahrt fordern. Je länger der Krieg dauert, desto größer wird auch die Zahl der Unterseeboote werden, die mit dieser Zerstörungsarbeit beschäftigt sind. Es ist wahrscheinlich, daß die Deutschen ihre sämtlichen Schiffswerften


    2. Spalte:

    zum Bau von Unterseebooten heranziehen. Deshalb müssen wie mit einer Vergrößerung der Unterseebootgefahr rechnen. Es wird keinesfalls die Schuld der Deutschen sein, wenn es den Unterseebooten nicht gelingt, unserm Handelsverkehr den Todesstreich zu versetzen, namentlich dem Teil desselben, der die Nahrungsmittelzufuhr besorgt."



  • November 3, 2017 22:51:07 Dagmar Veigel


    1. Spalte:

    verbündete österreichisch=ungarische Regierung an die Vereinigten Staaten am 29. Juni über die Munitionsausfuhr über See richtete, ein außerordentlich dankenswerter Schritt, der mit ausgezeichneter Klarheit darlegt, wie die Munitionslieferung in der Art, wie sie jetzt geschieht, nicht nur dem Geist der Neutralität zuwiderläuft, sondern auch der klar nachweisbaren Entwicklung aller völkerrechtlichen Bestimmungen, die sich damit befassen. V o m  U n t e r s e e b o o t s k r i e g  ist besonderes nicht z uberichten, er geht seinen Gang weiter. Ein englischer Minister äußerte sich kürzlich: "- - die Tatsache ist nicht aus der welt zu schaffen, daß die deutschen Unterseeboote ihren stöndigen Zoll von unserer Schiffahrt fordern. Je länger der krieg dauert, desto größer wird auch die Zahl der Unterseeboote werden, die mit dieser Zerstörungsabreit beschäftigt sind. Es ist wahrscheinlich, daß die Deutschen ihre sämtlichen Schiffwerften


    2. Spalte:

    zum Bau von Unterseebooten heraniehen. Deshalb müssen wie mit einer Vergörßerung der Unterseebootgefahr rechnen. Es wird keinesfalls die Schuld der Deutschen sein, wenn es den Unterseebooten nicht gelingt, ujnserm Handelsverkehrs den Todesstreich zu versetzen, namentlich dem Teil desselben, der die Nahrungsmittelzufuhr besorgt."



  • November 3, 2017 22:45:56 Dagmar Veigel


    verbündete österreichisch=ungarische Regierung an die Vereinigten Staaten am 29. Juni über die Munitionsausfuhr über See richtete, ein außerordentlich dankenswerter Schritt, der mit ausgezeichneter Klarheit darlegt, wie die Munitionslieferung in der Art, wie sie jetzt geschieht, nicht nur dem Geist der Neutralität zuwiderläuft, sondern auch der klar nachweisbaren Entwicklung aller völkerrechtlichen Bestimmungen, die sich damit befassen.


Description

Save description
  • 52.5201126||13.404510699999946||

    Berlin

    ||1
Location(s)
  • Story location Berlin
Login and add location


ID
19266 / 217806
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Marie-Luise Polirock
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


Jul, 1915
Login to edit the languages
  • Deutsch

Login to edit the fronts
  • Aerial Warfare
  • African Wars
  • Balkans
  • Eastern Front
  • Gallipoli Front
  • Italian Front
  • Middle East
  • Naval Warfare
  • Western Front

Login to add keywords
  • Gotland
  • Panzerkreuzer "Amalfi"
  • Panzerkreuzer "Giuseppe Garibaldi"
  • Propaganda
  • Unterseeboote

Login and add links

Notes and questions

Login to leave a note