Deutsche Kriegszeitung - Illustrierte Wochenausgabe, herausgegeben vom Berliner Lokal-Anzeiger, item 14
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4. Seite:
ist, um Schabatz (Sabac) heiß gekämpft und in diesem Kampfe die ganze serbische Drinadivision geschlagen. Auf österreichischer Seite hatten ungarische und tschechische Regimenter in neubesiegelter Kameradschaft in dichtem Kugelregen die Save überschritten und die serbischen Gegner schließlich mit dem Bajonett aus ihren Stellungen geworfen und diese gegen Gegenangriffe der Serben gehalten. An demselben Tage wurden auf der Westgrenze Serbiens ebenfalls zwei blutige Gefechte ausgefochten, durch die sich die Österreicher der auf steilem Höhengrat am östlichen Drinaufer gelegenen befestigten Stellungen bei Loznica und Ljesnica bemächtigten. Daß die österreichisch=ungarischen Truppen, deren Anmarsch gegen diese starken Stellungen das Tal der Drina zu durchqueren hatte, den Angriff mit Erfolg durchzuführen vermochten, zeugt von großer Bravour. Daß die Serben, die Truppen mit Kriegserfahrung zur Verfügung hatten, sich tapfer verteidigten, erhöht nur unsere Achtung vor der österreichischen Leistung. Mit der Einnahme von Loznica und Ljesnica haben die Österreicher zwei Höhenstellungen in ihren Besitz gebracht, die sozusagen zwei Forts des gewaltigen Gebirgsterrains bildeten, in dem die Serben den Angriff der östereichisch=ungarischen Armee erwarten durften. Es war von vornherein klar, daß Truppen, die derartige Stellungen zu nehmen vermochten, durch die verzweifelten Gegenangriffe des Feindes nicht wieder daraus verdrängt werden konnten. Diese mit Tapferkeit und unter schweren Verlusten geführten Gegenangriffe zeigen uns aber, welchen Wert die Serben auf die ihnen entrissenen Stellungen legten. Es ist bemerkenswert, daß die österreichische Armee trotz diesen serbischen Gegenangriffen ihr Vorwärtsbewegung fortsetzte. Wir können wohl glauben, daß die Verluste der Österreicher ebenfalls beträchtlich waren, da sich Höhenstellungen im Besitz eines tapferen Gegeners nicht ohne solche nehmen lassen.
Freilich, die großen Erfolge der Österreicher waren mit schweren Opfern errungen, wenn auch die Verluste der Serben noch größer gewesen sein sollen. Aber die Erfolge waren eines großen Opfers wert, nicht nur, um den Beweis dafür zu liefern, daß die österreichisch=ungarische Armee der serbischen in jeder Beziehung überlegen ist, sondern auch, um selbst den Versuch eines Vorstoßes der Serben für den Fall, daß Österreich Rußland seine Hauptaufmerksamkeit zuwenden sollte, von vornherein durch gute Stellungen aussichtslos zu gestalten. - Über die Erstürmung des Stadt Schabatz möchsten wir einen Feldbrief eines südungarischen Soldaten beifügen, weil dieser ein anschauliches Bild von Ortskämpfen bietet.
Ein Mitkämpfer über die Erstürmung von Schabatz.
"Bis Freitag nacht hatten wir anderthalb Tage lang am Saveufer im Freien gelagert. Gegen 2 Uhr morgens wurde plötzlich Alarm geblasen. Wir wußten, daß es galt, über den Fluß zu setzen, und eilten sofort zu den am Ufer vertauten Pontons, die bereits mit Pionieren bemannt waren. Ich befand mich mit etwa fünfzig Kameraden in einem der ersten dieser Fahrezuge. Wir wunderten uns alle, daß wir während der Überfahrt vom feindlichen Ufer keine Schüsse hörten. Kaum wollten wir jedoch am serbischen Ufer anlegen, so begann es aus den Schützengräbden der Serben zu krachen, und gleich bei der ersten Salve stürzten
1. Bild, oben, links: Karte zu den Kavalleriegefechten bei Perwez und zur Besetzung von Brüssel.
2. Bild, oben, rechts: Karte zu den Ereignissen auf elsässischem Boden.
3. Bild, Mitte, links: General Joffre, Generalissimus der französischen Armee.
4. Bild, Mitte, rechts: General French, Oberbefehlshaber des engl. Landheers.
General French hat sich ins französische Hauptquartier begeben, um mit dem französischen Oberbefehlshaber den "Landungsplan" des englischen Heeres zu erörtern.
5. Bild, unten: Zur Besetzung von Brüssel: Der Palast des Königs.
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ist, um Schabatz (Sabac) heiß gekämpft und in diesem Kampfe die ganze serbische Drinadivision geschlagen. Auf österreichischer Seite hatten ungarische und tschechische Regimenter in neubesiegelter Kameradschaft in dichtem Kugelregen die Save überschritten und die serbischen Gegner schließlich mit dem Bajonett aus ihren Stellungen geworfen und diese gegen Gegenangriffe der Serben gehalten. An demselben Tage wurden auf der Westgrenze Serbiens ebenfalls zwei blutige Gefechte ausgefochten, durch die sich die Österreicher der auf steilem Höhengrat am östlichen Drinaufer gelegenen befestigten Stellungen bei Loznica und Ljesnica bemächtigten. Daß die österreichisch=ungarischen Truppen, deren Anmarsch gegen diese starken Stellungen das Tal der Drina zu durchqueren hatte, den Angriff mit Erfolg durchzuführen vermochten, zeugt von großer Bravour. Daß die Serben, die Truppen mit Kriegserfahrung zur Verfügung hatten, sich tapfer verteidigten, erhöht nur unsere Achtung vor der österreichischen Leistung. Mit der Einnahme von Loznica und Ljesnica haben die Österreicher zwei Höhenstellungen in ihren Besitz gebracht, die sozusagen zwei Forts des gewaltigen Gebirgsterrains bildeten, in dem die Serben den Angriff der östereichisch=ungarischen Armee erwarten durften. Es war von vornherein klar, daß Truppen, die derartige Stellungen zu nehmen vermochten, durch die verzweifelten Gegenangriffe des Feindes nicht wieder daraus verdrängt werden konnten. Diese mit Tapferkeit und unter schweren Verlusten geführten Gegenangriffe zeigen uns aber, welchen Wert die Serben auf die ihnen entrissenen Stellungen legten. Es ist bemerkenswert, daß die österreichische Armee trotz diesen serbischen Gegenangriffen ihr Vorwärtsbewegung fortsetzte. Wir können wohl glauben, daß die Verluste der Österreicher ebenfalls beträchtlich waren, da sich Höhenstellungen im Besitz eines tapferen Gegeners nicht ohne solche nehmen lassen.
Freilich, die großen Erfolge der Österreicher waren mit schweren Opfern errungen, wenn auch die Verluste der Serben noch größer gewesen sein sollen. Aber die Erfolge waren eines großen Opfers wert, nicht nur, um den Beweis dafür zu liefern, daß die österreichisch=ungarische Armee der serbischen in jeder Beziehung überlegen ist, sondern auch, um selbst den Versuch eines Vorstoßes der Serben für den Fall, daß Österreich Rußland seine Hauptaufmerksamkeit zuwenden sollte, von vornherein durch gute Stellungen aussichtslos zu gestalten. - Über die Erstürmung des Stadt Schabatz möchsten wir einen Feldbrief eines südungarischen Soldaten beifügen, weil dieser ein anschauliches Bild von Ortskämpfen bietet.
Ein Mitkämpfer über die Erstürmung von Schabatz.
"Bis Freitag nacht hatten wir anderthalb Tage lang am Saveufer im Freien gelagert. Gegen 2 Uhr morgens wurde plötzlich Alarm geblasen. Wir wußten, daß es galt, über den Fluß zu setzen, und eilten sofort zu den am Ufer vertauten Pontons, die bereits mit Pionieren bemannt waren. Ich befand mich mit etwa fünfzig Kameraden in einem der ersten dieser Fahrezuge. Wir wunderten uns alle, daß wir während der Überfahrt vom feindlichen Ufer keine Schüsse hörten. Kaum wollten wir jedoch am serbischen Ufer anlegen, so begann es aus den Schützengräbden der Serben zu krachen, und gleich bei der ersten Salve stürzten
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ist, um Schabatz (Sabac) heiß gekämpft und in diesem Kampfe die ganze serbische Drinadivision geschlagen. Auf österreichischer Seite hatten ungarische und tschechische Regimenter in neubesiegelter Kameradschaft in dichtem Kugelregen die Save überschritten und die serbischen Gegner schließlich mit dem Bajonett aus ihren Stellungen geworfen und diese gegen Gegenangriffe der Serben gehalten. An demselben Tage wurden auf der Westgrenze Serbiens ebenfalls zwei blutige Gefechte ausgefochten, durch die sich die Österreicher der auf steilem Höhengrat am östlichen Drinaufer gelegenen befestigten Stellungen bei Loznica und Ljesnica bemächtigten. Daß die österreichisch=ungarischen Truppen, deren Anmarsch gegen diese starken Stellungen das Tal der Drina zu durchqueren hatte, den Angriff mit Erfolg durchzuführen vermochten, zeugt von großer Bravour. Daß die Serben, die Truppen mit Kriegserfahrung zur Verfügung hatten, sich tapfer verteidigten, erhöht nur unsere Achtung vor der österreichischen Leistung. Mit der Einnahme von Loznica und Ljesnica haben die Österreicher zwei Höhenstellungen in ihren Besitz gebracht, die sozusagen zwei Forts des gewaltigen Gebirgsterrains bildeten, in dem die Serben den Angriff der östereichisch=ungarischen Armee erwarten durften. Es war von vornherein klar, daß Truppen, die derartige Stellungen zu nehmen vermochten, durch die verzweifelten Gegenangriffe des Feindes nicht wieder daraus verdrängt werden konnten. Diese mit Tapferkeit und unter schweren Verlusten geführten Gegenangriffe zeigen uns aber, welchen Wert die Serben auf die ihnen entrissenen Stellungen legten. Es ist bemerkenswert, daß die österreichische Armee trotz diesen serbischen Gegenangriffen ihr Vorwärtsbewegung fortsetzte. Wir können wohl glauben, daß die Verluste der Österreicher ebenfalls beträchtlich waren, da sich Höhenstellungen im Besitz eines tapferen Gegeners nicht ohne solche nehmen lassen.
Freilich, die großen Erfolge der Österreicher waren mit schweren Opfern errungen, wenn auch die Verluste der Serben noch größer gewesen sein sollen. Aber die Erfolge waren eines großen Opfers wert, nicht nur, um den Beweis dafür zu liefern, daß die österreichisch=ungarische Armee der serbischen in jeder Beziehung überlegen ist, sondern auch, um selbst den Versuch eines Vorstoßes der Serben für den Fall, daß Österreich Rußland seine Hauptaufmerksamkeit zuwenden sollte, von vornherein durch gute Stellungen aussichtslos zu gestalten. - Über die Erstürmung des Stadt Schabatz möchsten wir einen Feldbrief eines südungarischen Soldaten beifügen, weil dieser ein anschauliches Bild von Ortskämpfen bietet.
Ein Mitkämpfer über die Erstürmung von Schabatz.
"Bis Freitag nacht hatten wir anderthalb Tage lang am Saveufer im Freien gelagert. Gegen 2 Uhr morgens wurde plötzlich Alarm geblasen. Wir wußten, daß es galt, über den Fluß zu setzen, und eilten sofort zu den am Ufer vertauten Pontons, die bereits mit Pionieren bemannt waren. Ich befand mich mit etwa fünfzig kameraden in einem der ersten dieser Fahrezuge. Wir wunderten uns alle, daß wir während der Überfahrt vom feindlichen Ufer keine Schüsse hörten. Kaum wollten wir jedoch am serbischen Ufer anlegen, so begann es aus den Schützengräbden der Serben zu krachen, und gleich bei der ersten Salve stürzten
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ist, um Schabatz (Sabac) heiß gekämpft und in diesem Kampfe die ganze serbische Drinadivision geschlagen. Auf österreichischer Seite hatten ungarische und tschechische Regimenter in neubesiegelter Kameradschaft in dichtem Kugelregen die Save überschritten und die serbischen Gegner schließlich mit dem Bajonett aus ihren Stellungen geworfen und diese gegen Gegenangriffe der Serben gehalten. An demselben Tage wurden auf der Westgrenze Serbiens ebenfalls zwei blutige Gefechte ausgefochten, durch die sich die Österreicher der auf steilem Höhengrat am östlichen Drinaufer gelegenen befestigten Stellungen bei Loznica und Ljesnica bemächtigten. Daß die österreichisch=ungarischen Truppen, deren Anmarsch gegen diese starken Stellungen das Tal der Drina zu durchqueren hatte, den Angriff mit Erfolg durchzuführen vermochten, zeugt von großer Bravour. Daß die Serben, die Truppen mit Kriegserfahrung zur Verfügung hatten, sich tapfer verteidigten, erhöht nur unsere Achtung vor der österreichischen Leistung. Mit der Einnahme von Loznica und Ljesnica haben die Österreicher zwei Höhenstellungen in ihren Besitz gebracht, die sozusagen zwei Forts des gewaltigen Gebirgsterrains bildeten, in dem die Serben den Angriff der östereichisch=ungarischen Armee erwarten durften. Es war von vornherein klar, daß Truppen, die derartige Stellungen zu nehmen vermochten, durch die verzweifelten Gegenangriffe des Feindes nicht wieder daraus verdrängt werden konnten. Diese mit Tapferkeit und unter schweren Verlusten geführten Gegenangriffe zeigen uns aber, welchen Wert die Serben auf die ihnen entrissenen Stellungen legten. Es ist bemerkenswert, daß die österreichische Armee trotz diesen serbischen Gegenangriffen ihr Vorwärtsbewegung fortsetzte. Wir können wohl glauben, daß die Verluste der Österreicher ebenfalls beträchtlich waren, da sich Höhenstellungen im Besitz eines tapferen Gegeners nicht ohne solche nehmen lassen.
Freilich, die großen Erfolge der Österreicher waren mit schweren Opfern errungen, wenn auch die Verluste der Serben noch größer gewesen sein sollen. Aber die Erfolge waren eines großen Opfers wert, nicht nur, um den Beweis dafür zu liefern, daß die österreichisch=ungarische Armee der serbischen in jeder Beziehung überlegen ist, sondern auch, um selbst den Versuch eines Vorstoßes der Serben für den Fall, daß Österreich Rußland seine Hauptaufmerksamkeit zuwenden sollte, von vornherein durch gute Stellungen aussichtslos zu gestalten. - Über die Erstürmung des Stadt Schabatz möchsten wir einen Feldbrief eines südungarischen Soldaten beifügen, weil dieser ein anschauliches Bild von Ortskämpfen bietet.
Ein Mitkämpfer über die Erstürmung von Schabatz.
"Bis Freitag nacht hatten wir anderthalb Tage lang am Saveufer im Freien gelagert. Gegen 2 Uhr morgens wurde plötzlich Alarm geblasen. Wir wußten, daß es galt, über den Fluß zu setzen, und eilten sofort zu den am Ufer vertauten Pontons, die bereits mit Pionieren bemannt waren. Ich befand mich mit etwa fünfzig kameraden in einem der ersten dieser Fahrezuge. Wir wunderten uns alle, daß wir während der Überfahrt vom feindlichen Ufer keine Schüsse hörten. Kaum wollten wir jedoch am serbischen Ufer anlegen, so begann es aus den Schützengräbden der Serben zu krachen, und gleich bei der ersten Salve stürzten
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ist, um Schabatz (Sabac) heiß gekämpft und in diesem Kampfe die ganze serbische Drinadivision geschlagen. Auf österreichischer Seite hatten ungarische und tschechische Regimenter in neubesiegelter Kameradschaft in dichtem Kugelregen die Save überschritten und die serbischen Gegner schließlich mit dem Bajonett aus ihren Stellungen geworfen und diese gegen Gegenangriffe der Serben gehalten. An demselben Tage wurden auf der Westgrenze Serbiens ebenfalls zwei blutige Gefechte ausgefochten, durch die sich die Österreicher der auf steilem Höhengrat am östlichen Drinaufer gelegenen befestigten Stellungen bei Loznica und Ljesnica bemächtigten. Daß die österreichisch=ungarischen Truppen, deren Anmarsch gegen diese starken Stellungen das Tal der Drina zu durchqueren hatte, den Angriff mit Erfolg durchzuführen vermochten, zeugt von großer Bravour. Daß die Serben, die Truppen mit Kriegserfahrung zur Verfügung hatten, sich tapfer verteidigten, erhöht nur unsere Achtung vor der österreichischen Leistung. Mit der Einnahme von Loznica und Ljesnica haben die Österreicher zwei Höhenstellungen in ihren Besitz gebracht, die sozusagen zwei Forts des gewaltigen Gebirgsterrains bildeten, in dem die Serben den Angriff der östereichisch=ungarischen Armee erwarten durften. Es war von vornherein klar, daß Truppen, die derartige Stellungen zu nehmen vermochten, durch die verzweifelten Gegenangriffe des Feindes nicht wieder daraus verdrängt werden konnten. Diese mit Tapferkeit und unter schweren Verlusten geführten Gegenangriffe zeigen uns aber, welchen Wert die Serben auf die ihnen entrissenen Stellungen legten. Es ist bemerkenswert, daß die österreichische Armee trotz diesen serbischen Gegenangriffen ihr Vorwärtsbewegung fortsetzte. Wir können wohl glauben, daß die Verluste der Österreicher ebenfalls beträchtlich waren, da sich Höhenstellungen im Besitz eines tapferen Gegeners nicht ohne solche nehmen lassen.
Freilich, die großen Erfolge der Österreicher waren mit schweren Opfern errungen, wenn auch die Verluste der Serben noch größer gewesen sein sollen. Aber die Erfolge waren eines großen Opfers wert, nicht nur, um den Beweis dafür zu liefern, daß die österreichisch=ungarische Armee der serbischen in jeder Beziehung überlegen ist, sondern auch, um selbst den Versuch eines Vorstoßes der Serben für den Fall, daß Österreich Rußland seine Hauptaufmerksamkeit zuwenden sollte, von vornherein durch gute Stellungen aussichtslos zu gestalten. - Über die Erstürmung des Stadt Schabatz möchsten wir einen Feldbrief eines südungarischen Soldaten beifügen, weil dieser ein anschauliches Bild von Ortskämpfen bietet.
-
ist, um Schabatz (Sabac) heiß gekämpft und in diesem Kampfe die ganze serbische Drinadivision geschlagen. Auf österreichischer Seite hatten ungarische und tschechische Regimenter in neubesiegelter Kameradschaft in dichtem Kugelregen die Save überschritten und die serbischen Gegner schließlich mit dem Bajonett aus ihren Stellungen geworfen und diese gegen Gegenangriffe der Serben gehalten. An demselben Tage wurden auf der Westgrenze Serbiens ebenfalls zwei blutige Gefechte ausgefochten, durch die sich die Österreicher der auf steilem Höhengrat am östlichen Drinaufer gelegenen befestigten Stellungen bei Loznica und Ljesnica bemächtigten. Daß die österreichisch=ungarischen Truppen, deren Anmarsch gegen diese starken Stellungen das Tal der Drina zu durchqueren hatte, den Angriff mit Erfolg durchzuführen vermochten, zeugt von großer Bravour. Daß die Serben, die Truppen mit Kriegserfahrung zur Verfügung hatten, sich tapfer verteidigten, erhöht nur unsere Achtung vor der österreichischen Leistung. Mit der Einnahme von Loznica und Ljesnica haben die Österreicher zwei Höhenstellungen in ihren Besitz gebracht, die sozusagen zwei Forts des gewaltigen Gebirgsterrains bildeten, in dem die Serben den Angriff der östereichisch=ungarischen Armee erwarten durften. Es war von vornherein klar, daß Truppen, die derartige Stellungen zu nehmen vermochten, durch die verzweifelten Gegenangriffe des Feindes nicht wieder daraus verdrängt werden konnten. Diese mit Tapferkeit und unter schweren Verlusten geführten Gegenangriffe zeigen uns aber, welchen Wert die Serben auf die ihnen entrissenen Stellungen legten. Es ist bemerkenswert, daß die österreichische Armee trotz diesen serbischen Gegenangriffen ihr Vorwärtsbewegung fortsetzte. Wir können wohl glauben, daß die Verluste der Österreicher ebenfalls beträchtlich waren, da sich Höhenstellungen im Besitz eines tapferen Gegeners nicht ohne solche nehmen lassen.
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ist, um Schabatz (Sabac) heiß gekämpft und in diesem Kampfe die ganze serbische Drinadivision geschlagen. Auf österreichischer Seite hatten ungarische und tschechische Regimenter in neubesiegelter Kameradschaft in dichtem Kugelregen die Save überschritten und die serbischen Gegner schließlich mit dem Bajonett aus ihren Stellungen geworfen und diese gegen Gegenangriffe der Serben gehalten. An demselben Tage wurden auf der Westgrenze Serbiens ebenfalls zwei blutige Gefechte ausgefochten, durch die sich die Österreicher der auf steilem Höhengrat am östlichen Drinaufer gelegenen befestigten Stellungen bei Loznica und Ljesnica bemächtigten. Daß die österreichisch=ungarischen Truppen, deren Anmarsch gegen diese starken Stellungen das Tal der Drina zu durchqueren hatte, den Angriff mit Erfolg durchzuführen vermochten, zeugt von großer Bravour. Daß die Serben, die Truppen mit Kriegserfahrung zur Verfügung hatten, sich tapfer verteidigten, erhöht nur unsere Achtung vor der österreichischen Leistung. Mit der Einnahme von Loznica und Ljesnica haben die Österreicher zwei Höhenstellungen in ihren Besitz gebracht, die sozusagen zwei Forts des gewaltigen Gebirgsterrains bildeten, in dem die Serben den Angriff der östereichisch=ungarischen Armee erwarten durften. Es war von vornherein klar, daß Truppen, die derartige Stellungen zu nehmen vermochten, durch die verzweifelten Gegenangriffe des Feindes nicht wieder daraus verdrängt werden konnten. Diese mit Tapferkeit und unter schweren Verlusten geführten Gegenangriffe zeigen uns aber, welchen Wert die Serben auf die ihnen entrissenen Stellungen legten. Es ist bemerkenswert, daß die österreichische Armee trotz diesen serbischen Gegenangriffen ihr Vorwärtsbewegung fortsetzte.
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ist, um Schabatz (Sabac) heiß gekämpft und in diesem Kampfe die ganze serbische Drinadivision geschlagen. Auf österreichischer Seite hatten ungarische und tschechische Regimenter in neubesiegelter Kameradschaft in dichtem Kugelregen die Save überschritten und die serbischen Gegner schließlich mit dem Bajonett aus ihren Stellungen geworfen und diese gegen Gegenangriffe der Serben gehalten. An demselben Tage wurden auf der Westgrenze Serbiens ebenfalls zwei blutige Gefechte ausgefochten, durch die sich die Österreicher der auf steilem Höhengrat am östlichen Drinaufer gelegenen befestigten Stellungen bei Loznica und Ljesnica bemächtigten. Daß die österreichisch=ungarischen Truppen, deren Anmarsch gegen diese starken Stellungen das Tal der Drina zu durchqueren hatte, den Angriff mit Erfolg durchzuführen vermochten, zeugt von großer Bravour. Daß die Serben, die Truppen mit Kriegserfahrung zur Verfügung hatten, sich tapfer verteidigten, erhöht nur unsere Achtung vor der österreichischen Leistung. Mit der Einnahme von Loznica und Ljesnica haben die Österreicher zwei Höhenstellungen in ihren Besitz gebracht, die sozusagen zwei Forts des gewaltigen Gebirgsterrains bildeten, in dem die Serben den Angriff der österrichisch=ungarischen Armee erwarten durften
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Berlin
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- 19266 / 217788
- Contributor
- Marie-Luise Polirock
Aug, 1914
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