Kriegstagebuch 3 von Infanterie-Leutnant Hans Altrogge aus Arnsberg, item 43
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6. Ach, wenn das der Petrus wüßte
dass ich soviel lausen müßte,
heißer Regen, Fenchelöl
Quält nicht länger Leib und Seel.
7. Doch wenn der Frühling kommt nach Läuseöden
Werd' ich den letzten Bock mit Freuden töten.
Dann stiehlt keine Laus mehr mein Blut,
Ja, dann wird alles wieder gut.
11. Februar.
Heute am Sonntag wurde genau so gearbeitet
wie an den Werktagen. Mittags war Löhnungs=
appell. Von 3-5 Uhr hatte ich Aufsicht beim Stollenbau.
Am Abend erhielt ich zum erstenmal wieder Post,
solange ich wieder in Frankreich war und zwar
eine Karte von Mieke, worüber ich mich ganz
besonders freute.
12. Februar.
Da mein Zug heute in vorderster Stellung arbeiten
mußte, war ich am Morgen vollständig dienstfrei.
Ich vertrieb mir die Zeit mit Brief- und Kartenschreiben.
Am Nachmittag arbeitete der Zug wieder am Stollen.
Die Post brachte einen Brief von Mieke, in dem sie
mitteilte, daß sie bis zum 26. II. Kohlenferien hätten.
13. Februar.
Arbeitsdienst wie an den Tagen zuvor.
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6. Ach, wenn das der Patrus wüßte
dass ich soviel lausen müßte,
heißer Regen, Fenchelöl
Quält nicht länger Leib und Seel.
7. Doch wenn der Frühling kommt nach Läuseöden
Werd' ich den letzten Bock mit Freuden töten.
Dann stiehlt keine Laus mehr mein Blut,
Ja, dann wird alles wieder gut.
11. Februar.
Heute am Sonntag wurde genau so gearbeitet
wie an den Werktagen. Mittags war Löhnungs=
appell. Von 3-5 Uhr hatte ich Aufsicht beim Stollenbau.
Am Abend erhielt ich zum erstenmal wieder Post,
solange ich wieder in Frankreich war und zwar
eine Karte von Mieke, worüber ich mich ganz
besonders freute.
12. Februar.
Da mein Zug heute in vorderster Stellung arbeiten
mußte, war ich am Morgen vollständig dienstfrei.
Ich vertrieb mir die Zeit mit Brief- und Kartenschreiben.
Am Nachmittag arbeitete der Zug wieder am Stollen.
Die Post brachte einen Brief von Mieke, in dem sie
mitteilte, daß sie bis zum 26. II. Kohlenferien hätten.
13. Februar.
Arbeitsdienst wie an den Tagen zuvor.
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6. Ach, wenn das der Patrus wüßte
dass ich soviel laufen müßte,
heißer Regen, Fenchelöl
Quält nicht länger Leib und Seel.
7. Doch wenn der Frühling kommt nach Läuseöden
Werd' ich en letzten Bock mit Freuden töten.
Dann stichlt keine Laus mehr mein Blut,
Ja, dann wird alles wieder gut.
11. Februar.
Heute am Sonntag würde genau so gearbeitet
wie an den Werktagen. Mittags war Löhmungs=
appell. Von 3-5 Uhr hatte ich Aufsicht beim Stollenbau.
Am Abend erhieltich zum erstenmal wieder Post, so=
lange ich wieder in Frankreich war und zwaar
eine Karte von Mieke, worüber ich mich ganz
besonders freute.
12. Februar.
Da mein Zug heute in vorderster Stellung arbeiten
mußte, war ich am Morgen vollständig dienstrei.
Ich vertrieb mir die Zeit mit Breif= und Kartenschreiben.
Am Nachmittag arbeitete der Zug wieder am Stollen.
Die Post brachte einen Brief von Mieke, in dem sie mit=
teilte, daß sie bis zum 26. II. Kohlenferien hätten.
13. Februar.
Arbeitsdienst wie an den Tagen zuvor.
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Arnsberg
Location(s)
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- ID
- 17626 / 200664
- Contributor
- Alexandra Bloch Pfister
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