Kriegstagebuch 3 von Infanterie-Leutnant Hans Altrogge aus Arnsberg, item 17
Transcription
Transcription history
-
mich noch etwas zum Schlafen hin, bis wir in der
Nacht abrückten. Ohne von feindlichen Granaten,
die wohl jede Nacht diese Gegend mit ihren stählernen
Grüßen bedachten, behelligt zu werden, kamen
wir glücklich in unserm Ruhequartier in Amy
gegen 3 Uhr an. Wir wurden in der "Kaserne"
einquartiert. Ich bezog mit 3 andern Unteroffizieren
einen kleinen hübschen Raum. Nachdem wir Kaffee
getrunken hatten, legten wir uns schlafen.
6. August.
Am Morgen kam einige Briefpost an. Mit einigen
Kameraden ging ich zur Kantine, aber Vernünftiges
war nichts vorhanden. Ich wurde aber mittags
durch ein Paket von Hause entschädigt. Um 6 1/2 Uhr
war Appell mit Gewehr, Seitengewehr und Eis.[erner] Portion.
Um 9 Uhr gab es zum drittenmal Post. Seit ich im Felde
war, war die kommende Nacht die erste, in der
ich völlig entkleidet, wie im tiefsten Frieden, die
Nacht verbrachte.
7. August.
Von 8 - 10 Uhr exerzierten wir. Um 3/4 12 Uhr bekam ich
Bescheid, daß ich um 1 Uhr auf Ortswache ziehen müßte.
Um 1/2 1 Uhr meldete ich mich auf der Schreibstube bei
Feldwebel Gielmann und marschierte dann ab zum
-
mich noch etwas zum Schlafen hin, bis wir in der
Nacht abrückten. Ohne von feindlichen Granaten,
die wohl jede Nacht diese Gegend mit ihren stählernen
Grüßen bedachten, behelligt zu werden, kamen
wir glücklich in unseren Ruhequartier in

gegen 3 Uhr an. Wir wurden in der "Kaserne" um-
quartiert. Ich bezog mit 3 andern[sic!] Unteroffizieren
einen kleinen hübschen Raum. Nachdem wir Kaffee
getrunken hatten, legten wir und schlafen.
6. August
Am Morgen kam einige Briefpost an. Mit einigen
Kameraden ging ich zur Kantine, aber Vernünfti-
ges war nicht vorhanden. Ich wurde aber mittags
durch ein Paket von Hause entschädigt. Um 6 1/2 Uhr
war Appell mit Gewehr, Seitengewehr und
.
.Um 9 Uhr gab es zum drittenmal Post. Seit ich im

war, war die kommende Woche die erste, in der
ich völlig entkleidet, wie im tiefsten Frieden, die
Nacht verbrachte.
7. August
Von 8-10 Uhr exerzierten wir. Um 3/4 12 Uhr bekam ich
Bescheid, daß ich um 1 Uhr auf Ortswache ziehen mußte.
Um 1/1 1 Uhr meldete ich mich auf der Schreibstube bei
Feldwebel Gielemann und marschierte dann ab zum
-
mich noch etwas zum Schlafen hin, bis wir in der
Nacht abrückten. Ohne von feindlichen Granaten,
die wohl jede Nacht diese Gegend mit ihren stählernen
Grüßen bedachten, behelligten zu werden, kamen
wir glücklich in unserm Ruhequartier in Amy
gegen 3 Uhr an. Wir wurden in der "Kaserne" ein=
quartiert. Ich bezog mit 3 andern Unteroffizieren
einen kleinen hübschen Raum. Nachdem wir Kaffee
getrunken hatten, legten wir uns schlafen.
6. August.
Am Morgen kam einige Briefpost an. Mit einigen
Kameraden ging ich zur Kantine, aber Vernünfti=
ges war nichts vorhanden. Ich wurde aber mittags
durch ein Paket von Hause entschädigt. Um 6 1/2 Uhr
war Appell mit Ganzer, Seitengewehr und Eis. Portion..
Um 9 Uhr gab es zum drittenmal Post. Seit ich im Felde
war, war die kommende Nacht die erste, in der
ich völlig entkleidet, wie im tiefsten Frieden, die
Nacht verbrachte.
7. August.
Von 8 - 10 Uhr spazierten wir. Um 3/4 12 Uhr bekam ich
Bescheid, daß ich um 1 Uhr auf Ortswache ziehen müßte.
Um 1/2 1 Uhr meldete ich mich auf der Schreibstube bei
Feldwebel Gielmann und marschierte dann ab zum
Description
Save description- 51.406047|| 8.066486||||1
Arnsberg
Location(s)
Story location Arnsberg
- ID
- 17626 / 200638
- Contributor
- Alexandra Bloch Pfister
Login to edit the languages
Login to edit the fronts
- Balkans
- Eastern Front
Login to add keywords
- Trench Life


















































































































































Login to leave a note