Kriegstagebuch 3 von Infanterie-Leutnant Hans Altrogge aus Arnsberg, item 29
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Fragen bezüglich des Ausbildungskursus beantwortet
haben. Auch W. Bahnschulte mußte dieselben Angaben
machen. Das wäre ja herrlich, wenn wir beide
zusammen fort kämen. Als ich zurück kam, begann
ich mit einer Armauflage, die gegen 11 Uhr schon fertig
wurde. Dann arbeitete ich an einem neuen Auftritt,
wobei mir die Leute meiner Gruppe, die nicht
auf Posten standen, fleißig halfen. Um 1/2 2 Uhr gab
es Essen. Dann arbeiteten wir noch ein Halbstündchen
und legten uns gegen 3 Uhr schlafen.
19. August.
Es war schon 10 Uhr, als ich wach wurde. Heute Morgen
hatte es schon wieder geregnet. Im Graben stand wieder
Wasser. Nach dem Essen schrieb ich. Gegen 7 Uhr legte
ich mich noch mal schlafen. Es war gegen 11 Uhr, als ich
durch Granatenkrachen wach wurde. Ich ging sofort
nach oben in den Graben. Dort angekommen, meldete
mir ein Sappenposten, daß Daukwarth verwundet
sei. Mit Rudi Deinert begab ich mich in die
Sappe. Ein Granatsplitter hatte Daukwarth, einen blutjungen
Hamburger, der erst seit einigen Wochen im
Felde war, schwer getroffen. Er hatte eine klaffende
Wunde im Kopf. Wir verbanden ihn, so gut es
ging, legten ihn in eine Zeltbahn und trugen
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Fragen bezüglich des Ausbildungskursus beantwortet
haben. Auch W. Bälmschulte mußte dieselben Anga=
ben machen. Das wäre ja herrlich, wenn wir beide zu=
sammen fort kämen. Als ich zurück kam, begann
ich mit einer Armauflage, die gegen 11 Uhr schon fertig
wurde. Dann arbeitete ich an einem neuen Auf=
tritt, wobei mir die Leute meiner Truppe, die nicht
auf Posten standen, fleißig halfen. Um 1/2 2 Uhr gab
es Essen. Dann arbeiteten wir noch ein Halbstünd=
chen und legten uns gegen 3 Uhr schlafen.
19. August.
Es war schon 10 Uhr, als ich wach wurde. Heute Morgen
hatte es schon wieder geregnet. Im Graben stand wie=
der Wasser. Nach dem Essen schrieb ich. Gegen 7 Uhr legte
ich mich noch mal schlafen. Es war gegen 11 Uhr, als ich
durch Granatenkrachen wach wurde. Ich ging sofort
nach oben in den Graben. Dort angekommen, mel=
dete mir ein Sappenposten, daß Daukwarth ver=
wundet sei. Mit Rudi Deinert begab ich mich in die
Sappe. Ein Granatsplitter hatte Daukwarth, einen blutjun=
gen Hamburger, der erst seit einigen Wochen im
Felde war, schwer getroffen. Er hatte eine klaffende
Wunde im Kopf. Wir verbanden ihn, so gut es
ging, legten ihn in eine Zeltbahn und trugen
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Arnsberg
Location(s)
Story location Arnsberg
- ID
- 17626 / 200650
- Contributor
- Alexandra Bloch Pfister
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- Balkans
- Eastern Front
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