Kriegstagebuch 3 von Infanterie-Leutnant Hans Altrogge aus Arnsberg, item 6
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Franzose, der sich den deutschen Bestimmungen nicht
fügen wollte, in der anderen eine junge Französin,
die sich vergebens bemühte, durch viel-
versprechende Blicke und Gesten sich Erleichterungen
zu verschaffen. Es fiel keiner von uns
darauf rein. Ich verbrachte den Nachmittag mit
Lesen und Briefeschreiben.18. Juli.
Nach einem sechsstündigen Schlaf von 11-5 Uhr
stand ich wieder auf. Einer von den Mannschaften,
der um 5 Uhr Posten stehen mußte, war nicht wach-
zukriegen. Alles Rütteln und Rufen half nichts.
Wir zogen ihn schließlich von der Pritsche und
stellten ihn auf die Beine. Da erst kehrten die
Lebensgeister langsam zurück. Ich beantwortete
dann weiterhin meine Post. Um 1 Uhr war die
Wache zu Ende. Um 5 Uhr meldete ich mich beim
Revierdienst krank. Schon seit einiger Zeit
merkte ich, daß es mit meinen Augen nicht
stimmte. Der Arzt stellte Augenbindehautentzündung
fest. Ich bekam sofort Zinktropfen, die
feurig brannten.19. Juli.
Dienst machte ich nicht mit, vormittags und nachmittags
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Franzose, der sich den deutschen Bestimmungen nicht
fügen wollte, in der anderen eine junge Franz-
ösin, die sich vergebens bemühte, durch viel-
versprechende Blicke und Gesten sich Erleichterun-
gen zu verschaffen. Es fiel keiner von uns
darauf rein. Ich verbrachte den Nachmittag mit
Lesen und Briefeschreiben.18. Juli.
Nach einem fünfstündigen Schlaf von 11-5 Uhr
stand ich wieder auf. Einer von den Mannschaften
der um 5 Uhr Posten stehen müßte, war nicht wach-
zu kriegen. Alles Rütteln und Rufen half nichts.
Wir zogen ihn schließlich von der Pritsche und
stellten ihn auf die Beine. Da erst kehrten die
Lebensgeister langsam zurück. Ich
dann
meiner Post. Um 1 Uhr war die
zu Ende. Um 5 Uhr meldete ich mich beim
dienst krank. Schon seit einiger Zeit
merkte ich, daß es mit meinen Augen nicht
stimmte. Der Arzt stellte Augenbindehautentzün-
dung fest. Ich bekam sofort Zinktropfen, die
feurig brannten.19. Juli.
Dienst machte ich nicht mit, vormittags und nach-
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Franzose, der sich den deutschen Bestimmungen nicht
fügen wollte, in der anderen eine junge Franz-
ösin, die sich vergebens bemühte, durch viel-
versprechende Blicke und Gesten sich Erleichterun-
gen zu verschaffen. Es fiel keiner von uns
darauf rein. Ich verbrachte den Nachmittag mit
Lesen und Briefeschreiben.18. Juli.
Nach einem fünfstündigen Schlaf von 11-5 Uhr
stand ich wieder auf. Einer von den Mannschaften
der um 5 Uhr Posten stehen müßte, war nicht wach-
zu kriegen. Alles Rütteln und Rufen half nichts.
Wir zogen ihn schließlich von der Pritsche und
stellten ihn auf die Beine. Da erst kehrte die
Lebensgeister langsam zurück. Ich
dann
meiner Post. Um 1 Uhr war die
zu Ende. Um 5 Uhr meldete ich mich beim
dienst krank. Schon seit einiger Zeit
merkte ich, daß es mit meinen Augen nicht
stimmte. Der Arzt stellte Augenbindehautentzün-
dung fest. Ich bekam sofort Zinktropfen, die
feurig brannten.19. Juli.
Dienst machte ich nicht mit, vormittags und nach-
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Arnsberg
Location(s)
Story location Arnsberg
- ID
- 17626 / 200627
- Contributor
- Alexandra Bloch Pfister
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- Eastern Front
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