Kriegstagebuch 3 von Infanterie-Leutnant Hans Altrogge aus Arnsberg, item 22
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Von 2 - 4 Uhr nachts hatte ich wieder Patrouillierdienst.
Anschließend arbeitete ich bis zum Morgengrauen
wieder mit an den eingeschossenen Stellen. Dann
legte ich mich schlafen.
12. August.
Um 10 Uhr wurde ich schon wieder geweckt, da ich bis 12 Uhr
wieder Patrouilleurdienst hatte. Im Laufe des Nachtmittags las
und schrieb ich. Bei Eintritt der Dunkelheit fing wieder
die Arbeit an und dauerte bis Tagesanbruch. Je 2
Stunden mußten die Mannschaften Posten stehen und
dann 2 Stunden arbeiten. Der Dienst war auf die
Dauer sehr anstrengend, weil auch tagsüber das
Postenstehen alle 2 Stunden für jeden des Zuges wechselte.
Man war allmählich wütend auf den Zugführer,
denn bei den andern Zügen war der Dienst
viel günstiger eingeteilt. Am Tage dürfte keiner
in der Nähe seines Unterstandes laut werden.
Er wollte nicht im Schlafe gestört werden. Nachts
war er im Graben und war mit nichts zufrieden.
Ich sagte ihm, daß die Leute nur wenig Zeit zum
Schlafen hätten und infolgedessen übermüdet seien.
Ich bekam einen argen Anschnauzer und damit
war für-s erste die Sache erledigt. Aber kurz darauf
kam eine andere Lösung. Koch stand neben einem
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Von 2 - 4 Uhr nachts hatte ich wieder Patrouilleurdienst.
Anschließend arbeitete ich bis zum Morgengrauen
wieder mit an den eingeschossenen Stellen. Dann
legte ich mich schlafen.
12. August.
Um 10 Uhr wurde ich schon wieder geweckt, da ich bis 12 Uhr wie=
der Patrouilleurdienst hatte. Im Laufe des Nachtmittags las
und schrieb ich. Bei Eintritrt der Dunkelheit sing wieder
die Arbeit an und dauerte bis Tagesanbruch. Je 2
Stunden mußten die Mannschaften Posten stehen und
dann 2 Stunden arbeiten. Der Dienst war auf die
Dauer sehr anstrengend, weil auch tagsüber das
Postenstehen alle 2 Stunden für jeden des Zuges wech=
selte. Man war allmählich wütend auf den Zug=
führer, denn bei den andern Zügen war der Dienst
viel günstiger eingeteilt. Am Tage dürfte keiner
in der Nähe seines Unterstandes laut werden.
Er wollte nicht im Schlafe gestört werden. Nachts
war er im Graben und war mit nichts zufrieden.
Ich sagte ihm, daß die Leute nur wenig Zeit zum
Schlafen hätten und infolgedessen übermüdet seien.
Ich bekam einen argen Anschnauzer und damit
war für-s erste die Sache erledigt. Aber kurz darauf
kam eine andere Lösung. Koch stand neben einem
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Arnsberg
Location(s)
Story location Arnsberg
- ID
- 17626 / 200643
- Contributor
- Alexandra Bloch Pfister
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- Balkans
- Eastern Front
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- Trench Life


















































































































































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