Tagebuch Nr. 1 (01.06.1915-09.10.1915) von Ernst Schwalm (1854-1924), item 27
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Im übrigen wurden die feindlichen Angriffe abgeschlagen. Seit dem
16. Juni nahmen wir auf dem Kampffelde nördl. Arras 17 Offiziere 647
Mann gefangen. Die blutigen Verluste der Gegner entsprechen dem
in der Schlacht in der Chambagne. In den Argonnen wiesen wir
schwache feindliche Vorstöße ab. Bei Vauquois haben sich örtliche
Gefechte entwickelt. Oestl. Krgssch. Vordringende russische Abteilungen
wurden von deutscher Kavallerie über den Szymsza-Abschnitt
zurückgeworfen. Ein von starker feindl. Kräften gegen die
Dawinalinie vorgetragener Angriff scheiterte. Südöstl. Krgssch.
Beiderseits Tarnogrod werfen die verbündeten Truppen in der Nacht
den Feind gegen den Tawne-Abschnitt zurück. Die anderen Armeen
des Generalobersten v. Mackensen haben die geschlagenen Russen bis
in die vorbereitete Grodekstellung (Linie Narol- Miasto-Magierow-
Wereszycabach bis zur Einmündung in den Dnjestr) getrieben.
An der Dnjestrfront, nördl. Stryj, ist die Lage unverändert. O. Hl. W.T.B.)
Der öster. ung. Tagesbericht. Nördl. Sieniawa sind unsre Truppen in
der Verfolgung auf russisches Gebiet vorgedrungen. Sie erreichten
die Höhen nördl. Kreszow, die Niederungen des Tanew u. besetzten
Tarnogrod.
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Auch die zwischen dem untern San u. der Weichsel stehenden russischen
Kräften wichen an mehreren Stellen zurück. Cieszanow u. die Höhe
nördlich des Orts wurden genommen. Im Berglande östl. Niemirow
sowie in der Gegend b. Janow haben sich starke russische Kräfte gestellt.
An der Wereszyca wird gekämpft. Unsre Truppen haben an einigen
Stellen schon östl. des Flusses Fuß gefaßt. Südl. des obern Dnjestr
mußten die Russen nach heftigen Kämpfen aus den Stellungen bei Lytinia
gegen Kolodruby zurückweichen. Eigene Truppen haben in der Verfolgung
die Mündung der Wereszyca erreicht. Die sonstige Lage am Dnjestr
ist unverändert. Die Ostgruppe der Armee Pflanzer wies gestern
zwischen Dnjestr u. Pruth 8 Sturmangriffe der Russen blutig ab. Der
Feind, der verzweifelte Anstrengung machte, um unsere Truppen in
die Bukowina zurückzuwerfen, erlitt im Artilleriefeuer schwere
Verluste u. ging fluchtartig zurück. 8 Offiziere, 1002 Mann wurden
gefangen, 3 Maschinengewehre erbeutet. Ital. Krgssch. Bei neuer-
lichen Vorstößen an der Insonzofront erzielten die Italiener ebenso-
wenig einen Erfolg als bisher. B. Plawa schlugen unsre braven Truppen
vorgestern abends u. nacht den Angriff einer italienischen Brigade ab. Gestern
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Hornsömmern bei Bad Langensalza
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Story location Hornsömmern bei Bad Langensalza
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- 1849 / 21701
- Contributor
- Urte Bünning
June 18, 1915 – June 18, 1915
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- Deutsch
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