Kriegstagebuch 3 von Infanterie-Leutnant Hans Altrogge aus Arnsberg, item 11
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Um 2 Uhr mußte jeder seinen Tornister und Helm
abgeben. Um 10 Uhr traten wir an zum Abmarsch nach
Rue de l'Abbaye. Während wir zuerst noch Wege
benutzen konnten, ging er zuletzt nur durch Lauf=
gräben. In Unterständen wurden wir einquartiert.
27. Juli.
Trotzdem es in diesem Unterstande massenhaft Flöhe
gab, schlief ich dort bis morgens 8 Uhr. Nachher gingen
wir Truppenführer mit unserm Zugführer zu der
eingeschossenen Unterführung nahe vor dem Ort.
Ich bekam den Auftrag, eine neue Unterführung
bauen zu lassen. Das war natürlich leichter
gesagt, als getan, denn Fachkenntnisse für Tief=
bauangelegenheiten besaß keiner von uns.
Doch der Wille, die Sache in Ordnung zu bringen,
war da und das genügte. Mittags wurde unser
Zugführer, Ltn. W. zu einer andern Kompagnie
versetzt. Den 2. Zug bekam ich nun. Als Zugführer
hatte ich verschiedene Gänge und Meldungen zu machen.
An der Stelle, wo sich die Dorfstraße rechtwinklig
mit dem Laufgraben kreuzte, wo wir eine neue
Unterführung bauen sollten, stand ein einzelner,
ziemlich großer, weithin sichtbarer Baum. Ich meldete
dem Kompagnieführer schriftlich, daß dieser Baum
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Um 2 Uhr mußte jeder seinen Tornister und Helm ab=
geben. Um 10 Uhr traten wir an zum Abmarsch nach
Rue de l'Abbayc. Während wir zuerst noch Wege
benutzen konnten, ging er zuletzt nur durch Hau
f=gräben. In Unterständen wurden wir einquartiert.
27. Juli.
Trotzdem er in diesem Unterstande massenhaft Flöhe
gab, schlief ich dort bis morgens 8 Uhr. Nachher gingen
wir Truppenführer mit unserm Zugführer zu der
eingeschossenen Unterführung nahe vor dem Ort.
Ich bekam den Auftrag, eine neue Unterführung
bauen zu lassen. Das war natürlich leichter ge=
sagt, als getan, denn Fachkenntnisse für Tief=
bauangelegenheiten besaß keiner von uns.
Doch der Wille, die Sache in Ordnung zu bringen,
war da und das genügte. Mittags wurde unser
Zugführer, Ltn. W. zu einer andern Kompagnie
versetzt. Den 2. Zug bekam ich nun. Als Zugführer
hatte ich verschiedene Gänge und Meldungen zu machen.
An der Stelle, wo sich die Dorfstraße rechtwinklig
mit dem Laufgraben kreuzte, wo wir eine neue
Unterführung bauen sollten, stand ein einzelner,
ziemlich großer, weithin sichtbarer Baum. Ich meldete
dem Kompagnieführer schriftlich, daß dieser Baum
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Arnsberg
Location(s)
Story location Arnsberg
- ID
- 17626 / 200632
- Contributor
- Alexandra Bloch Pfister
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- Balkans
- Eastern Front
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- Trench Life


















































































































































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