Tagebuch Nr. 2 (Mai 1917-23.12.1917) von Ernst Schwalm (1854-1924), item 41
Transcription
Transcription history
-
linke Seite
verhältnismäßig ruhig. Ital. u. Balk.Kriegssch. Nichts zu melden. Der Chef des Generalst.
9.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht Ungünstige Sicht hinderte bis
zum Nachmittag die Entfaltung lebhafter Feuertätigkeit. Erst am Abend nahm der
Artilleriekampf in Flandern wieder zu. Er blieb nachts stark u. erreichte in einigen
Abschnitten, besonders an der Küste u. von Bixschock bis Gollbeke äußerste
Heftigkeit. Infantrie griff nicht an; eine bei Groge vorstoßende englische Erkundungsabteilung
wurde zurückgeschlagen. Im Artois war das Feuer beiderseits
von Lens gesteigert, auch hier blieben gewaltsame Erkundungen
des Feindes ergebnislos. Bei den andern Armeen blieb die Gefechtstätigkeit,
die abends an vielen Stellen anschwoll, in den üblichen Grenzen. Oest. Kriegssch.
Heeresfront der Generalfeldm. P.L.v.Bay. Keine bes. Ereignisse. Front des Generaloberst
Erzh. Josef: In den Waldkarpathen u. den Grenzgebieten der westlichen
Moldau kam es zu erfolgreichen Gefechtshandlungen. Wir schoben in einigen
Abschnitten unsere Linie vor u. wiesen starke feindliche Gegenangriffe ab.
Heeresgruppe des Generalfeldm. v. Mackensen: Die Lage hat sich günstig entwickelt
bs. Russen u. Rumänen führten in Massenangriffen starke Kräfte ins
Feuer, um unseren Truppen den nördl. v. Fercsani erkämpften u. auch gestern
wesentlich vergrößerten Geländegewinn zu entreißen. Alle Angriffe wurden
zurückgeworfen; die Gegner erlitten schwerste blutige Verluste. Die Gefangenenzahl
hat sich auf 50 Offiz. 3300 Mann, die Beute auf 17 Geschütze u. über 50
Maschinengewehre u. Minenwerfer erhöht. Mazed. Front. Nichts v. Bedeutung.
D.E.G.Q.Ludendorff. 10/8. West. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht:
In Flandern schwankte gestern die Kriegstätigkeit der Artillerien bei wechselhafter
Sicht in ihrer Stärke; sie nahm abends allgemein zu, hielt während der Nacht
und steigerte sich heute in den frühesten Morgenstunden zwischen der Yser u. Lys
zu stärkerem Trommelfeuer. In breitem Abschnitt öst. u. südöstl. v. Ypern haben
darauf starke feindliche Infantrieangriffe eingesetzt. Im Artois war der
Artilleriekampf beiderseits v. Lens u. südlich der Senrya sehr lebhaft. Abends
griffen die Engländer vom Wege Mossefz - Pelwar bis zur Straße Arras -
Cambrai in dichten Massen an. Unser Vernichtungsfeuer schlug verheerend
in ihre Bereitstellungsräume. Die vorbrechenden Sturmwellen erlitten im
Abwehrfeuer u. Nahkampf mit unsern kampfbewährten Regimentern schwerste
Verluste u. wurden überall zurückgeworfen. Nördlich v. A. St. Quentin entrissen
brandenburgische Bataillone den Franzosen einige Grabenlinien in 1200 M.
Breite. Gegenangriffe des Feindes scheiterten, über 150 Gefangene blieben in
unserer Hand. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Zwischen Soissons u. Reims, in den
Wes... u. auf beiden Maasufern erreichte das Feuer zeitweilig erhebliche
Stärke.
rechte Seite
Oestl. Kriegssch. Heeresfront des Generalfldm. P.L.v.Bay. Auflodernde Gefechtstätigkeit
bs. Dünzenburg, südl. v. Smregen u. bs Brody . Hier brachten ein Unternehmen deutscher u.
östr.ung. Truppen über 200 Gef. ein. Front des Erzh. Josef: Südl. v. Czernowitz wurde
hartnäckig gekämpft, unsere Truppen drangen an mehreren Positionen in die Grenzstellung
der Russen ein. Auch in den Sereth Niederungen u. an
der Solka wurden nach Abwehr feindl. Gegenstöße Vorteile erzielt. Zwischen Tulons-
u. Putna-Tal nahmen sie verbündeten Truppen trotz zähen Widerstandes der Rumänen
mehrere Höhenstellungen im Sturm. In den beiden letzten Tagen wurden im Vitay Abschnitt
über 1400 Gefangene gemacht u. 30 masch. Gew. erbeutet Heeresgruppe Mackensen: Zu den
beiden Seiten der Bahn Fucsani - Adgudrl Rou haben rd sechs Divisionen in breiter Front
den Uebergang über die Susile erzwungen. In erbittertem Gegenstoß suchten die
Gegner unter Einsatz starker Massen unser Vordringen zu hemmen; alle ihr gegen
Front u. Flanken geführten Angriffe scheiterten unter den schwersten Verlusten. Mazed.
Front: Nichts Neues. D.E.G.Q.Ludendorff. ost. ung. Ber. Heeresgruppe Mackensen; Nördl.
von Focsessis gewannen die verbündeten Truppen nach erbittertem Ringen unter neuerlicher
Abwehr schwerer russischer-rumänischer Gegenkräfte das Nordufer der Sufite.
Heeresfr. Erzh. Josef: Beiderseits der Djtaz-Straße stießen vorgestern die östr.ung. u,
deutschen Regimenter des Generalob. v. Rohr gegen die stark verschanzten Stellungen
von Heereprau vor. In zähem Angriff warfen wir gestern den Feind von den
Höhen südl. des genannten Ortes. Nebst schweren blutigen Verlusten erlitt der Gegner eine
Einbuße von mehr als 1400 Gefangenen u. 30 Masch. Gew. Auch nordöstl. v. Holda
an der rumänischen Böpritza mußten die Russen unseren ankommenden Heeren die
zäh verteidigten Stellungen überlassen. In der Bukowina bs. Solpa u. südöstl. von
Czernowiz wurden Fortschritte erzielt. Gegenangriffe der durch Kosaken vorgetriebenen
russischen Infantrie vermochten keine Aenderung herbei zu führen. - Ital.
Kriegssch. Bei Mori in Südtirol brachen unsere Abteilungen in die feindl. Linien ein
nahmen einen Graben in Besitz u. führten einen Offiz u. 53 Mann als Gef. ab. Balk.
Kriegssch. Unverändert. Der Chef des Generalstabes Ereignisse zur See In der Nacht
vom 8. auf den 9.8. haben ungefähr 25 feindliche Flugzeuge auf Polngsgen
90 Bomben abgeworfen. Es wurden gar keine militärischen u. in der Stadt nur
geringfügige Schäden verursacht, zwei Personen leicht verletzt. Flottenkommando
11./8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: Die englischen Angriffe
am gestrigen Morgen wurden von mehreren Divisionen geführt. In mehr als 8
Kilometer Breite zwischen Franzenberg u. Gollobcka brach der Feind vor; trotz des
starken Einsatzes hatte er leinen Erfolg. Zwar gelang es anfänglich dem he..
vorstürmenden Gegner, an mehreren Stellen in unsere Kampflinien einzubrechen, doch wurde er in schnellen Gegenstoß der Bereitschaften wieder geworfen,
bei West... erst nach längerem erbittertem Ringen. Der Feuerkampf steigerte
sich im Küstenabschnitt u. von Merker bis Warneton am Abend wieder zu großer
Heftigkeit, auch heute morgen war er vielfach äußerst stark Nächtliche Erkundungsstöße
der Engländer bs. Stinugort scheiterten ebenso wie starke Teilangriffe, die
der Feind beiderseits der Bahn Bonsingte - Langemark frühmorgens ansetzte,
-
linke Seite
verhältnismäßig ruhig. Ital. u. Balk.Kriegssch. Nichts zu melden. Der Chef des Generalst.
9.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht Ungünstige Sicht hinderte bis
zum Nachmittag die Entfaltung lebhafter Feuertätigkeit. Erst am Abend nahm der
Artilleriekampf in Flandern wieder zu. Er blieb nachts stark u. erreichte in einigen
Abschnitten, besonders an der Küste u. von Bixschock bis Gollbeke äußerste
Heftigkeit. Infantrie griff nicht an; eine bei Groge vorstoßende englische Erkundungsabteilung
wurde zurückgeschlagen. Im Artois war das Feuer beiderseits
von Lens gesteigert, auch hier blieben gewaltsame Erkundungen
des Feindes ergebnislos. Bei den andern Armeen blieb die Gefechtstätigkeit,
die abends an vielen Stellen anschwoll, in den üblichen Grenzen. Oest. Kriegssch.
Heeresfront der Generalfeldm. P.L.v.Bay. Keine bes. Ereignisse. Front des Generaloberst
Erzh. Josef: In den Waldkarpathen u. den Grenzgebieten der westlichen
Moldau kam es zu erfolgreichen Gefechtshandlungen. Wir schoben in einigen
Abschnitten unsere Linie vor u. wiesen starke feindliche Gegenangriffe ab.
Heeresgruppe des Generalfeldm. v. Mackensen: Die Lage hat sich günstig entwickelt
bs. Russen u. Rumänen führten in Massenangriffen starke Kräfte ins
Feuer, um unseren Truppen den nördl. v. Fercsani erkämpften u. auch gestern
wesentlich vergrößerten Geländegewinn zu entreißen. Alle Angriffe wurden
zurückgeworfen; die Gegner erlitten schwerste blutige Verluste. Die Gefangenenzahl
hat sich auf 50 Offiz. 3300 Mann, die Beute auf 17 Geschütze u. über 50
Maschinengewehre u. Minenwerfer erhöht. Mazed. Front. Nichts v. Bedeutung.
D.E.G.Q.Ludendorff. 10/8. West. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht:
In Flandern schwankte gestern die Kriegstätigkeit der Artillerien bei wechselhafter
Sicht in ihrer Stärke; sie nahm abends allgemein zu, hielt während der Nacht
und steigerte sich heute in den frühesten Morgenstunden zwischen der Yser u. Lys
zu stärkerem Trommelfeuer. In breitem Abschnitt öst. u. südöstl. v. Ypern haben
darauf starke feindliche Infantrieangriffe eingesetzt. Im Artois war der
Artilleriekampf beiderseits v. Lens u. südlich der Senrya sehr lebhaft. Abends
griffen die Engländer vom Wege Mossefz - Pelwar bis zur Straße Arras -
Cambrai in dichten Massen an. Unser Vernichtungsfeuer schlug verheerend
in ihre Bereitstellungsräume. Die vorbrechenden Sturmwellen erlitten im
Abwehrfeuer u. Nahkampf mit unsern kampfbewährten Regimentern schwerste
Verluste u. wurden überall zurückgeworfen. Nördlich v. A. St. Quentin entrissen
brandenburgische Bataillone den Franzosen einige Grabenlinien in 1200 M.
Breite. Gegenangriffe des Feindes scheiterten, über 150 Gefangene blieben in
unserer Hand. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Zwischen Soissons u. Reims, in den
Wes... u. auf beiden Maasufern erreichte das Feuer zeitweilig erhebliche
Stärke.
rechte Seite
Oestl. Kriegssch. Heeresfront des Generalfldm. P.L.v.Bay. Auflodernde Gefechtstätigkeit
bs. Dünzenburg, südl. v. Smregen u. bs Brody . Hier brachten ein Unternehmen deutscher u.
östr.ung. Truppen über 200 Gef. ein. Front des Erzh. Josef: Südl. v. Czernowitz wurde
hartnäckig gekämpft, unsere Truppen drangen an mehreren Positionen in die Grenzstellung
der Russen ein. Auch in den Sereth Niederungen u. an
der Solka wurden nach Abwehr feindl. Gegenstöße Vorteile erzielt. Zwischen Tulons-
u. Putna-Tal nahmen sie verbündeten Truppen trotz zähen Widerstandes der Rumänen
mehrere Höhenstellungen im Sturm. In den beiden letzten Tagen wurden im Vitay Abschnitt
über 1400 Gefangene gemacht u. 30 masch. Gew. erbeutet Heeresgruppe Mackensen: Zu den
beiden Seiten der Bahn Fucsani - Adgudrl Rou haben rd sechs Divisionen in breiter Front
den Uebergang über die Susile erzwungen. In erbittertem Gegenstoß suchten die
Gegner unter Einsatz starker Massen unser Vordringen zu hemmen; alle ihr gegen
Front u. Flanken geführten Angriffe scheiterten unter den schwersten Verlusten. Mazed.
Front: Nichts Neues. D.E.G.Q.Ludendorff. ost. ung. Ber. Heeresgruppe Mackensen; Nördl.
von Focsessis gewannen die verbündeten Truppen nach erbittertem Ringen unter neuerlicher
Abwehr schwerer russischer-rumänischer Gegenkräfte das Nordufer der Sufite.
Heeresfr. Erzh. Josef: Beiderseits der Djtaz-Straße stießen vorgestern die östr.ung. u,
deutschen Regimenter des Generalob. v. Rohr gegen die stark verschanzten Stellungen
von Heereprau vor. In zähem Angriff warfen wir gestern den Feind von den
Höhen südl. des genannten Ortes. Nebst schweren blutigen Verlusten erlitt der Gegner eine
Einbuße von mehr als 1400 Gefangenen u. 30 Masch. Gew. Auch nordöstl. v. Holda
an der rumänischen Böpritza mußten die Russen unseren ankommenden Heeren die
zäh verteidigten Stellungen überlassen. In der Bukowina bs. Solpa u. südöstl. von
Czernowiz wurden Fortschritte erzielt. Gegenangriffe der durch Kosaken vorgetriebenen
russischen Infantrie vermochten keine Aenderung herbei zu führen. - Ital.
Kriegssch. Bei Mori in Südtirol brachen unsere Abteilungen in die feindl. Linien ein
nahmen einen Graben in Besitz u. führten einen Offiz u. 53 Mann als Gef. ab. Balk.
Kriegssch. Unverändert. Der Chef des Generalstabes Ereignisse zur See In der Nacht
vom 8. auf den 9.8. haben ungefähr 25 feindliche Flugzeuge auf Polngsgen
90 Bomben abgeworfen. Es wurden gar keine militärischen u. in der Stadt nur
geringfügige Schäden verursacht, zwei Personen leicht verletzt. Flottenkommando
11./8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: Die englischen Angriffe
am gestrigen Morgen wurden von mehreren Divisionen geführt. In mehr als 8
Kilometer Breite zwischen Franzenberg u. Gollobcka brach der Feind vor; trotz des
starken Einsatzes hatte er leinen Erfolg. Zwar gelang es anfänglich dem he..
vorstürmenden Gegner, an mehreren Stellen in unsere Kampflinien einzubrechen, doch wurde er in schnellen Gegenstoß der Bereitschaften wieder geworfen,
bei West... erst nach längerem erbittertem Ringen. Der Feuerkampf steigerte
sich im Küstenabschnitt u. von Merker bis Warneton am Abend wieder zu großer
Heftigkeit, auch heute morgen war er vielfach äußerst stark Nächtliche Erkundungsstöße
der Engländer bs. Stinugort scheiterten ebenso wie starke Teilangriffe, die
der Feind beiderseits der Bahn Bonsingte - Langemark fühmorgens ansetzte,
-
linke Seite
verhältnismäßig ruhig. Ital. u. Balk.Kriegssch. Nichts zu melden. Der Chef des Generalst.
9.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht Ungünstige Sicht hinderte bis
zum Nachmittag die Entfaltung lebhafter Feuertätigkeit. Erst am Abend nahm der
Artilleriekampf in Flandern wieder zu. Er blieb nachts stark u. erreichte in einigen
Abschnitten, besonders an der Küste u. von Bixschock bis Gollbeke äußerste
Heftigkeit. Infantrie griff nicht an; eine bei Groge vorstoßende englische Erkundungsabteilung
wurde zurückgeschlagen. Im Artois war das Feuer beiderseits
von Lens gesteigert, auch hier blieben gewaltsame Erkundungen
des Feindes ergebnislos. Bei den andern Armeen blieb die Gefechtstätigkeit,
die abends an vielen Stellen anschwoll, in den üblichen Grenzen. Oest. Kriegssch.
Heeresfront der Generalfeldm. P.L.v.Bay. Keine bes. Ereignisse. Front des Generaloberst
Erzh. Josef: In den Waldkarpathen u. den Grenzgebieten der westlichen
Moldau kam es zu erfolgreichen Gefechtshandlungen. Wir schoben in einigen
Abschnitten unsere Linie vor u. wiesen starke feindliche Gegenangriffe ab.
Heeresgruppe des Generalfeldm. v. Mackensen: Die Lage hat sich günstig entwickelt
bs. Russen u. Rumänen führten in Massenangriffen starke Kräfte ins
Feuer, um unseren Truppen den nördl. v. Fercsani erkämpften u. auch gestern
wesentlich vergrößerten Geländegewinn zu entreißen. Alle Angriffe wurden
zurückgeworfen; die Gegner erlitten schwerste blutige Verluste. Die Gefangenenzahl
hat sich auf 50 Offiz. 3300 Mann, die Beute auf 17 Geschütze u. über 50
Maschinengewehre u. Minenwerfer erhöht. Mazed. Front. Nichts v. Bedeutung.
D.E.G.Q.Ludendorff. 10/8. West. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht:
In Flandern schwankte gestern die Kriegstätigkeit der Artillerien bei wechselhafter
Sicht in ihrer Stärke; sie nahm abends allgemein zu, hielt während der Nacht
und steigerte sich heute in den frühesten Morgenstunden zwischen der Yser u. Lys
zu stärkerem Trommelfeuer. In breitem Abschnitt öst. u. südöstl. v. Ypern haben
darauf starke feindliche Infantrieangriffe eingesetzt. Im Artois war der
Artilleriekampf beiderseits v. Lens u. südlich der Senrya sehr lebhaft. Abends
griffen die Engländer vom Wege Mossefz - Pelwar bis zur Straße Arras -
Cambrai in dichten Massen an. Unser Vernichtungsfeuer schlug verheerend
in ihre Bereitstellungsräume. Die vorbrechenden Sturmwellen erlitten im
Abwehrfeuer u. Nahkampf mit unsern kampfbewährten Regimentern schwerste
Verluste u. wurden überall zurückgeworfen. Nördlich v. A. St. Quentin entrissen
brandenburgische Bataillone den Franzosen einige Grabenlinien in 1200 M.
Breite. Gegenangriffe des Feindes scheiterten, über 150 Gefangene blieben in
unserer Hand. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Zwischen Soissons u. Reims, in den
Wes... u. auf beiden Maasufern erreichte das Feuer zeitweilig erhebliche
Stärke.
rechte Seite
Oestl. Kriegssch. Heeresfront des Generalfldm. P.L.v.Bay. Auflodernde Gefechtstätigkeit
bs. Dünzenburg, südl. v. Smregen u. bs Brody . Hier brachten ein Unternehmen deutscher u.
östr.ung. Truppen über 200 Gef. ein. Front des Erzh. Josef: Südl. v. Czernowitz wurde
hartnäckig gekämpft, unsere Truppen drangen an mehreren Positionen in die Grenzstellung
der Russen ein. Auch in den Sereth Niederungen u. an
der Solka wurden nach Abwehr feindl. Gegenstöße Vorteile erzielt. Zwischen Tulons-
u. Putna-Tal nahmen sie verbündeten Truppen trotz zähen Widerstandes der Rumänen
mehrere Höhenstellungen im Sturm. In den beiden letzten Tagen wurden im Vitay Abschnitt
über 1400 Gefangene gemacht u. 30 masch. Gew. erbeutet Heeresgruppe Mackensen: Zu den
beiden Seiten der Bahn Fucsani - Adgudrl Rou haben rd sechs Divisionen in breiter Front
den Uebergang über die Susile erzwungen. In erbittertem Gegenstoß suchten die
Gegner unter Einsatz starker Massen unser Vordringen zu hemmen; alle ihr gegen
Front u. Flanken geführten Angriffe scheiterten unter den schwersten Verlusten. Mazed.
Front: Nichts Neues. D.E.G.Q.Ludendorff. ost. ung. Ber. Heeresgruppe Mackensen; Nördl.
von Focsessis gewannen die verbündeten Truppen nach erbittertem Ringen unter neuerlicher
Abwehr schwerer russischer-rumänischer Gegenkräfte das Nordufer der Sufite.
Heeresfr. Erzh. Josef: Beiderseits der Djtaz-Straße stießen vorgestern die östr.ung. u,
deutschen Regimenter des Generalob. v. Rohr gegen die stark verschanzten Stellungen
von Heereprau vor. In zähem Angriff warfen wir gestern den Feind von den
Höhen südl. des genannten Ortes. Nebst schweren blutigen Verlusten erlitt der Gegner eine
Einbuße von mehr als 1400 Gefangenen u. 30 Masch. Gew. Auch nordöstl. v. Holda
an der rumänischen Böpritza mußten die Russen unseren ankommenden Heeren die
zäh verteidigten Stellungen überlassen. In der Bukowina bs. Solpa u. südöstl. von
Czernowiz wurden Fortschritte erzielt. Gegenangriffe der durch Kosaken vorgetriebenen
russischen Infantrie vermochten keine Aenderung herbei zu führen. - Ital.
Kriegssch. Bei Mori in Südtirol brachen unsere Abteilungen in die feindl. Linien ein
nahmen einen Graben in Besitz u. führten einen Offiz u. 53 Mann als Gef. ab. Balk.
Kriegssch. Unverändert. Der Chef des Generalstabes Ereignisse zur See In der Nacht
vom 8. auf den 9.8. haben ungefähr 25 feindliche Flugzeuge auf Polngsgen
90 Bomben abgeworfen. Es wurden gar keine militärischen u. in der Stadt nur
geringfügige Schäden verursacht, zwei Personen leicht verletzt. Flottenkommando
11./8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: Die englischen Angriffe
am gestrigen Morgen wurden von mehreren Divisionen geführt. In mehr als 8
Kilometer Breite zwischen Franzenberg u. Gollobcka brach der Feind vor; trotz des
starken Einsatzes hatte er leinen Erfolg. Zwar gelang es anfänglich dem he..
vorstürmenden Gegner, an mehreren Stellen in unsere Kampflinien einzubrechen, doch wurde er in schnellen Gegenstoß der Bereitschaften wieder geworfen,
bei West... erst nach längerem erbittertem Ringen. Der Feuerkampf steigerte
sich im Küstenabschnitt u. von Merker bis Warneton am Abend wieder zu großer
Heftigkeit, auch heute morgen war er vielfach äußerst stark Nächtliche Erkundungsstäße
der Engländer bs. Stinugort scheiterten ebenso wie starke Teilangriffe, die
der Feind beiderseits der Bahn Bonsingte - Langemark fühmorgens ansetzte,
-
linke Seite
verhältnismäßig ruhig. Ital. u. Balk.Kriegssch. Nichts zu melden. Der Chef des Generalst.
9.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht Ungünstige Sicht hinderte bis
zum Nachmittag die Entfaltung lebhafter Feuertätigkeit. Erst am Abend nahm der
Artilleriekampf in Flandern wieder zu. Er blieb nachts stark u. erreichte in einigen
Abschnitten, besonders an der Küste u. von Bixschock bis Gollbeke äußerste
Heftigkeit. Infantrie griff nicht an; eine bei Groge vorstoßende englische Erkundungsabteilung
wurde zurückgeschlagen. Im Artois war das Feuer beiderseits
von Lens gesteigert, auch hier blieben gewaltsame Erkundungen
des Feindes ergebnislos. Bei den andern Armeen blieb die Gefechtstätigkeit,
die abends an vielen Stellen anschwoll, in den üblichen Grenzen. Oest. Kriegssch.
Heeresfront der Generalfeldm. P.L.v.Bay. Keine bes. Ereignisse. Front des Generaloberst
Erzh. Josef: In den Waldkarpathen u. den Grenzgebieten der westlichen
Moldau kam es zu erfolgreichen Gefechtshandlungen. Wir schoben in einigen
Abschnitten unsere Linie vor u. wiesen starke feindliche Gegenangriffe ab.
Heeresgruppe des Generalfeldm. v. Mackensen: Die Lage hat sich günstig entwickelt
bs. Russen u. Rumänen führten in Massenangriffen starke Kräfte ins
Feuer, um unseren Truppen den nördl. v. Fercsani erkämpften u. auch gestern
wesentlich vergrößerten Geländegewinn zu entreißen. Alle Angriffe wurden
zurückgeworfen; die Gegner erlitten schwerste blutige Verluste. Die Gefangenenzahl
hat sich auf 50 Offiz. 3300 Mann, die Beute auf 17 Geschütze u. über 50
Maschinengewehre u. Minenwerfer erhöht. Mazed. Front. Nichts v. Bedeutung.
D.E.G.Q.Ludendorff. 10/8. West. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht:
In Flandern schwankte gestern die Kriegstätigkeit der Artillerien bei wechselhafter
Sicht in ihrer Stärke; sie nahm abends allgemein zu, hielt während der Nacht
und steigerte sich heute in den frühesten Morgenstunden zwischen der Yser u. Lys
zu stärkerem Trommelfeuer. In breitem Abschnitt öst. u. südöstl. v. Ypern haben
darauf starke feindliche Infantrieangriffe eingesetzt. Im Artois war der
Artilleriekampf beiderseits v. Lens u. südlich der Senrya sehr lebhaft. Abends
griffen die Engländer vom Wege Mossefz - Pelwar bis zur Straße Arras -
Cambrai in dichten Massen an. Unser Vernichtungsfeuer schlug verheerend
in ihre Bereitstellungsräume. Die vorbrechenden Sturmwellen erlitten im
Abwehrfeuer u. Nahkampf mit unsern kampfbewährten Regimentern schwerste
Verluste u. wurden überall zurückgeworfen. Nördlich v. A. St. Quentin entrissen
brandenburgische Bataillone den Franzosen einige Grabenlinien in 1200 M.
Breite. Gegenangriffe des Feindes scheiterten, über 150 Gefangene blieben in
unserer Hand. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Zwischen Soissons u. Reims, in den
Wes... u. auf beiden Maasufern erreichte das Feuer zeitweilig erhebliche
Stärke.
rechte Seite
Oestl. Kriegssch. Heeresfront des Generalfldm. P.L.v.Bay. Auflodernde Gefechtstätigkeit
bs. Dünzenburg, südl. v. Smregen u. bs Brody . Hier brachten ein Unternehmen deutscher u.
östr.ung. Truppen über 200 Gef. ein. Front des Erzh. Josef: Südl. v. Czernowitz wurde
hartnäckig gekämpft, unsere Truppen drangen an mehreren Positionen in die Grenzstellung
der Russen ein. Auch in den Sereth Niederungen u. an
der Solka wurden nach Abwehr feindl. Gegenstöße Vorteile erzielt. Zwischen Tulons-
u. Putna-Tal nahmen sie verbündeten Truppen trotz zähen Widerstandes der Rumänen
mehrere Höhenstellungen im Sturm. In den beiden letzten Tagen wurden im Vitay Abschnitt
über 1400 Gefangene gemacht u. 30 masch. Gew. erbeutet Heeresgruppe Mackensen: Zu den
beiden Seiten der Bahn Fucsani - Adgudrl Rou haben rd sechs Divisionen in breiter Front
den Uebergang über die Susile erzwungen. In erbittertem Gegenstoß suchten die
Gegner unter Einsatz starker Massen unser Vordringen zu hemmen; alle ihr gegen
Front u. Flanken geführten Angriffe scheiterten unter den schwersten Verlusten. Mazed.
Front: Nichts Neues. D.E.G.Q.Ludendorff. ost. ung. Ber. Heeresgruppe Mackensen; Nördl.
von Focsessis gewannen die verbündeten Truppen nach erbittertem Ringen unter neuerlicher
Abwehr schwerer russischer-rumänischer Gegenkräfte das Nordufer der Sufite.
Heeresfr. Erzh. Josef: Beiderseits der Djtaz-Straße stießen vorgestern die östr.ung. u,
deutschen Regimenter des Generalob. v. Rohr gegen die stark verschanzten Stellungen
von Heereprau vor. In zähem Angriff warfen wir gestern den Feind von den
Höhen südl. des genannten Ortes. Nebst schweren blutigen Verlusten erlitt der Gegner eine
Einbuße von mehr als 1400 Gefangenen u. 30 Masch. Gew. Auch nordöstl. v. Holda
an der rumänischen Böpritza mußten die Russen unseren ankommenden Heeren die
zäh verteidigten Stellungen überlassen. In der Bukowina bs. Solpa u. südöstl. von
Czernowiz wurden Fortschritte erzielt. Gegenangriffe der durch Kosaken vorgetriebenen
russischen Infantrie vermochten keine Aenderung herbei zu führen. - Ital.
Kriegssch. Bei Mori in Südtirol brachen unsere Abteilungen in die feindl. Linien ein
nahmen einen Graben in Besitz u. führten einen Offiz u. 53 Mann als Gef. ab. Balk.
Kriegssch. Unverändert. Der Chef des Generalstabes Ereignisse zur See In der Nacht
vom 8. auf den 9.8. haben ungefähr 25 feindliche Flugzeuge auf Polngsgen
90 Bomben abgeworfen. Es wurden gar keine militärischen u. in der Stadt nur
geringfügige Schäden verursacht, zwei Personen leicht verletzt. Flottenkommando
11./8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: Die englischen Angriffe
am gestrigen Morgen wurden von mehreren Divisionen geführt. In mehr als 8
Kilometer Breite zwischen Franzenberg u. Gollobcka brach der Feind vor; trotz des
starken Einsatzes hatte er leinen Erfolg. Zwar gelang es anfänglich dem he..
vorstürmenden Gegner, an mehreren Stellen in unsere Kampflinien einzubrechen, doch wurde er in schnellen Gegenstoß der Bereitschaften wieder geworfen,
bei West... erst nach längeren erbittertem Ringen. Der Feuerkampf steigerte
sich im Küstenabschnitt u. von Merker bis Warneton am Abend wieder zu großer
Heftigkeit, auch heute morgen war er vielfach äußerst stark Nächtliche Erkundungsstäße
der Engländer bs. Stinugort scheiterten ebenso wie starke Teilangriffe, die
der Feind beiderseits der Bahn Bonsingte - Langemark fühmorgens ansetzte,
-
linke Seite
verhältnismäßig ruhig. Ital. u. Balk.Kriegssch. Nichts zu melden. Der Chef des Generalst.
9.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht Ungünstige Sicht hinderte bis
zum Nachmittag die Entfaltung lebhafter Feuertätigkeit. Erst am Abend nahm der
Artilleriekampf in Flandern wieder zu. Er blieb nachts stark u. erreichte in einigen
Abschnitten, besonders an der Küste u. von Bixschock bis Gollbeke äußerste
Heftigkeit. Infantrie griff nicht an; eine bei Groge vorstoßende englische Erkundungsabteilung
wurde zurückgeschlagen. Im Artois war das Feuer beiderseits
von Lens gesteigert, auch hier blieben gewaltsame Erkundungen
des Feindes ergebnislos. Bei den andern Armeen blieb die Gefechtstätigkeit,
die abends an vielen Stellen anschwoll, in den üblichen Grenzen. Oest. Kriegssch.
Heeresfront der Generalfeldm. P.L.v.Bay. Keine bes. Ereignisse. Front des Generaloberst
Erzh. Josef: In den Waldkarpathen u. den Grenzgebieten der westlichen
Moldau kam es zu erfolgreichen Gefechtshandlungen. Wir schoben in einigen
Abschnitten unsere Linie vor u. wiesen starke feindliche Gegenangriffe ab.
Heeresgruppe des Generalfeldm. v. Mackensen: Die Lage hat sich günstig entwickelt
bs. Russen u. Rumänen führten in Massenangriffen starke Kräfte ins
Feuer, um unseren Truppen den nördl. v. Fercsani erkämpften u. auch gestern
wesentlich vergrößerten Geländegewinn zu entreißen. Alle Angriffe wurden
zurückgeworfen; die Gegner erlitten schwerste blutige Verluste. Die Gefangenenzahl
hat sich auf 50 Offiz. 3300 Mann, die Beute auf 17 Geschütze u. über 50
Maschinengewehre u. Minenwerfer erhöht. Mazed. Front. Nichts v. Bedeutung.
D.E.G.Q.Ludendorff. 10/8. West. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht:
In Flandern schwankte gestern die Kriegstätigkeit der Artillerien bei wechselhafter
Sicht in ihrer Stärke; sie nahm abends allgemein zu, hielt während der Nacht
und steigerte sich heute in den frühesten Morgenstunden zwischen der Yser u. Lys
zu stärkerem Trommelfeuer. In breitem Abschnitt öst. u. südöstl. v. Ypern haben
darauf starke feindliche Infantrieangriffe eingesetzt. Im Artois war der
Artilleriekampf beiderseits v. Lens u. südlich der Senrya sehr lebhaft. Abends
griffen die Engländer vom Wege Mossefz - Pelwar bis zur Straße Arras -
Cambrai in dichten Massen an. Unser Vernichtungsfeuer schlug verheerend
in ihre Bereitstellungsräume. Die vorbrechenden Sturmwellen erlitten im
Abwehrfeuer u. Nahkampf mit unsern kampfbewährten Regimentern schwerste
Verluste u. wurden überall zurückgeworfen. Nördlich v. A. St. Quentin entrissen
brandenburgische Bataillone den Franzosen einige Grabenlinien in 1200 M.
Breite. Gegenangriffe des Feindes scheiterten, über 150 Gefangene blieben in
unserer Hand. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Zwischen Soissons u. Reims, in den
Wes... u. auf beiden Maasufern erreichte das Feuer zeitweilig erhebliche
Stärke.
rechte Seite
Oestl. Kriegssch. Heeresfront des Generalfldm. P.L.v.Bay. Auflodernde Gefechtstätigkeit
bs. Dünzenburg, südl. v. Smregen u. bs Brody . Hier brachten ein Unternehmen deutscher u.
östr.ung. Truppen über 200 Gef. ein. Front des Erzh. Josef: Südl. v. Czernowitz wurde
hartnäckig gekämpft, unsere Truppen drangen an mehreren Positionen in die Grenzstellung
der Russen ein. Auch in den Sereth Niederungen U. an
der Solka wurden nach Abwehr feindl. Gegenstöße Vorteile erzielt. Zwischen Tulons-
u. Putna-Tal nahmen sie verbündeten Truppen trotz zähen Widerstandes der Rumänen
mehrere Höhenstellungen im Sturm. In den beiden letzten Tagen wurden im Vitay Abschnitt
über 1400 Gefangene gemacht u. 30 masch. Gew. erbeutet Heeresgruppe Mackensen: Zu den
beiden Seiten der Bahn Fucsani - Adgudrl Rou haben rd sechs Divisionen in breiter Front
den Uebergang über die Susile erzwungen. In erbittertem Gegenstoß suchten die
Gegner unter Einsatz starker Massen unser Vordringen zu hemmen; alle ihr gegen
Front u. Flanken geführten Angriffe scheiterten unter den schwersten Verlusten. Mazed.
Front: Nichts Neues. D.E.G.Q.Ludendorff. ost. ung. Ber. Heeresgruppe Mackensen; Nördl.
von Focsessis gewannen die verbündeten Truppen nach erbittertem Ringen unter neuerlicher
Abwehr schwerer russischer-rumänischer Gegenkräfte das Nordufer der Sufite.
Heeresfr. Erzh. Josef: Beiderseits der Djtaz-Straße stießen vorgestern die östr.ung. u,
deutschen Regimenter des Generalob. v. Rohr gegen die stark verschanzten Stellungen
von Heereprau vor. In zähem Angriff warfen wir gestern den Feind von den
Höhen südl. des genannten Ortes. Nebst schweren blutigen Verlusten erlitt der Gegner eine
Einbuße von mehr als 1400 Gefangenen u. 30 Masch. Gew. Auch nordöstl. v. Holda
an der rumänischen Böpritza mußten die Russen unseren ankommenden Heeren das
zähe verteidigte Stellungen überlassen. In der Bukowina bs. Solpa u. südöstl. von
Czernowiz wurden Fortschritte erzielt. Gegenangriffe der durch Kosaken vorgetriebenen
russischen Infantrie vermochten keine Aenderung herbei zu führen. - Ital.
Kriegssch. Bei Mori in Südtirol brachen unsere Abteilungen in die feindl. Linien ein
nahmen einen Graben in Besitz u. führten einen Offiz u. 53 Mann als Gef. ab. Balk.
Kriegssch. Unverändert. Der Chef des Generalstabes Ereignisse zur See In der nacht
vom 8. auf den 9.8. haben ungefähr 25 feindliche Flugzeuge auf Polngsgen
90 Bomben abgeworfen. Es wurdengar keine militärischen u. in der Stadt nur
geringfügige Schäden verursacht, zwei Personen leicht verletzt. Flottenkommando
11./8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: Die englischen Angriffe
am gestrigen Morgen wurden von mehreren Divisionen geführt. In mehr als 8
Kilometer Breite zwischen Franzenberg u. Gollobcka brach der Feind vor; trotz des
starken Einsatzes hatte er leinen Erfolg. Zwar gelang es anfänglich dem he..
vorstürmenden Gegner, an mehreren Stellen in unsere Kampflinien einzubrechen, doch wurde er in schnellen Gegenstoß der Bereitschaften wieder geworfen,
bei West... erst nach längeren erbittertem Ringen. Der Feuerkampf steigerte
sich im Küstenabschnitt u. von Merker bis Warneton am Abend wieder zu großer
Heftigkeit, auch heute morgen war er vielfach äußerst stark Nächtliche Erkundungsstäße
der Engländer bs. Stinugort scheiterten ebenso wie starke Teilangriffe, die
der Feind beiderseits der Bahn Bonsingte - Langemark fühmorgens ansetzte,
-
linke Seite
verhältnismäßig ruhig. Ital. u. Balk.Kriegssch. Nichts zu melden. Der Chef des Generalst.
9.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht Ungünstige Sicht hinderte bis
zum Nachmittag die Entfaltung lebhafter Feuertätigkeit. Erst am Abend nahm der
Artilleriekampf in Flandern wieder zu. Er blieb nachts stark u. erreichte in einigen
Abschnitten, besonders an der Küste u. von Bixschock bis Gollbeke äußerste
Heftigkeit. Infantrie griff nicht an; eine bei Groge vorstoßende englische Erkundungsabteilung
wurde zurückgeschlagen. Im Artois war das Feuer beiderseits
von Lens gesteigert, auch hier blieben gewaltsame Erkundungen
des Feindes ergebnislos. Bei den andern Armeen blieb die Gefechtstätigkeit,
die abends an vielen Stellen anschwoll, in den üblichen Grenzen. Oest. Kriegssch.
Heeresfront der Generalfeldm. P.L.v.Bay. Keine bes. Ereignisse. Front des Generaloberst
Erzh. Josef: In den Waldkarpathen u. den Grenzgebieten der westlichen
Moldau kam es zu erfolgreichen Gefechtshandlungen. Wir schoben in einigen
Abschnitten unsere Linie vor u. wiesen starke feindliche Gegenangriffe ab.
Heeresgruppe des Generalfeldm. v. Mackensen: Die Lage hat sich günstig entwickelt
bs. Russen u. Rumänen führten in Massenangriffen starke Kräfte ins
Feuer, um unseren Truppen den nördl. v. Fercsani erkämpften u. auch gestern
wesentlich vergrößerten Geländegewinn zu entreißen. Alle Angriffe wurden
zurückgeworfen; die Gegner erlitten schwerste blutige Verluste. Die Gefangenenzahl
hat sich auf 50 Offiz. 3300 Mann, die Beute auf 17 Geschütze u. über 50
Maschinengewehre u. Minenwerfer erhöht. Mazed. Front. Nichts v. Bedeutung.
D.E.G.Q.Ludendorff. 10/8. West. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht:
In Flandern schwankte gestern die Kriegstätigkeit der Artillerien bei wechselhafter
Sicht in ihrer Stärke; sie nahm abends allgemein zu, hielt während der Nacht
und steigerte sich heute in den frühesten Morgenstunden zwischen der Yser u. Lys
zu stärkerem Trommelfeuer. In breitem Abschnitt öst. u. südöstl. v. Ypern haben
darauf starke feindliche Infantrieangriffe eingesetzt. Im Artois war der
Artilleriekampf beiderseits v. Lens u. südlich der Senrya sehr lebhaft. Abends
griffen die Engländer vom Wege Mossefz - Pelwar bis zur Straße Arras -
Cambrai in dichten Massen an. Unser Vernichtungsfeuer schlug verheerend
in ihre Bereitstellungsräume. Die vorbrechenden Sturmwellen erlitten im
Abwehrfeuer u. Nahkampf mit unsern kampfbewährten Regimentern schwerste
Verluste u. wurden überall zurückgeworfen. Nördlich v. A. St. Quentin entrissen
brandenburgische Bataillone den Franzosen einige Grabenlinien in 1200 M.
Breite. Gegenangriffe des Feindes scheiterten, über 150 Gefangene blieben in
unserer Hand. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Zwischen Soissons u. Reims, in den
Wes... u. auf beiden Maasufern erreichte das Feuer zeitweilig erhebliche
Stärke.
rechte Seite
Oestl. Kriegssch. Heeresfront des Generalfldm. P.L.v.Bay. Auflodernde Gefechtstätigkeit
bs. Dünzenburg, südl. v. Smregen u. bs Brody . Hier brachten ein Unternehmen deutscher u.
östr.ung. Truppen über 200 Gef. ein. Front des Erzh. Josef: Südl. v. Czernowitz wurde
hartnäckig gekämpft, unsere Truppen drangen an mehreren Positionen in die Grenzstellung
der Russen ein. Auch in den Sereth Niederungen U. an
der Solka wurden nach Abwehr feindl. Gegenstöße Vorteile erzielt. Zwischen Tulons-
u. Putna-Tal nahmen sie verbündeten Truppen trotz zähen Widerstandes der Rumänen
mehrere Höhenstellungen im Sturm. In den beiden letzten Tagen wurden im Vitay Abschnitt
über 1400 Gefangene gemacht u. 30 masch. Gew. erbeutet Heeresgruppe Mackensen: Zu den
beiden Seiten der Bahn Fucsani - Adgudrl Rou haben rd sechs Divisionen in breiter Front
den Uebergang über die Susile erzwungen. In erbittertem Gegenstoß suchten die
Gegner unter Einsatz starker Massen unser Vordringen zu hemmen; alle ihr gegen
Front u. Flanken geführten Angriffe scheiterten unter den schwersten Verlusten. Mazed.
Front: Nichts Neues. D.E.G.Q.Ludendorff. ost. ung. Ber. Heeresgruppe Mackensen; Nördl.
von Focsessis gewannen die verbündeten Truppen nach erbittertem Ringen unter neuerlicher
Abwehr schwerer russischer-rumänischer Gegenkräfte das Nordufer der Sufite.
Heeresfr. Erzh. Josef: Beiderseits der Djtaz-Straße stießen vorgestern die östr.ung. u,
deutschen Regimenter des Generalob. v. Rohr gegen die stark verschanzten Stellungen
von Heereprau vor. In zähem Angriff warfen wir gestern den Feind von den
Höhen südl. des genannten Ortes. Nebst schweren blutigen Verlusten erlitt der Gegner eine
Einbuße von mehr als 1400 Gefangenen u. 30 Masch. Gew. Auch nordöstl. v. Holda
an der rumänischen Böpritza mußten die Russen unseren ankommenden Heeren das
zähe verteidigte Stellungen überlassen. In der Bukowina bs. Solpa u. südöstl. von
Czernowiz wurden Fortschritte erzielt. Gegenangriffe der durch Kosaken vorgetriebenen
russischen Infantrie vermochten keine Aenderung herbei zu führen. - Ital.
Kriegssch. Bei
-
linke Seite
verhältnismäßig ruhig. Ital. u. Balk.Kriegssch. Nichts zu melden. Der Chef des Generalst.
9.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht Ungünstige Sicht hinderte bis
zum Nachmittag die Entfaltung lebhafter Feuertätigkeit. Erst am Abend nahm der
Artilleriekampf in Flandern wieder zu. Er blieb nachts stark u. erreichte in einigen
Abschnitten, besonders an der Küste u. von Bixschock bis Gollbeke äußerste
Heftigkeit. Infantrie griff nicht an; eine bei Groge vorstoßende englische Erkundungsabteilung
wurde zurückgeschlagen. Im Artois war das Feuer beiderseits
von Lens gesteigert, auch hier blieben gewaltsame Erkundungen
des Feindes ergebnislos. Bei den andern Armeen blieb die Gefechtstätigkeit,
die abends an vielen Stellen anschwoll, in den üblichen Grenzen. Oest. Kriegssch.
Heeresfront der Generalfeldm. P.L.v.Bay. Keine bes. Ereignisse. Front des Generaloberst
Erzh. Josef: In den Waldkarpathen u. den Grenzgebieten der westlichen
Moldau kam es zu erfolgreichen Gefechtshandlungen. Wir schoben in einigen
Abschnitten unsere Linie vor u. wiesen starke feindliche Gegenangriffe ab.
Heeresgruppe des Generalfeldm. v. Mackensen: Die Lage hat sich günstig entwickelt
bs. Russen u. Rumänen führten in Massenangriffen starke Kräfte ins
Feuer, um unseren Truppen den nördl. v. Fercsani erkämpften u. auch gestern
wesentlich vergrößerten Geländegewinn zu entreißen. Alle Angriffe wurden
zurückgeworfen; die Gegner erlitten schwerste blutige Verluste. Die Gefangenenzahl
hat sich auf 50 Offiz. 3300 Mann, die Beute auf 17 Geschütze u. über 50
Maschinengewehre u. Minenwerfer erhöht. Mazed. Front. Nichts v. Bedeutung.
D.E.G.Q.Ludendorff. 10/8. West. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht:
In Flandern schwankte gestern die Kriegstätigkeit der Artillerien bei wechselhafter
Sicht in ihrer Stärke; sie nahm abends allgemein zu, hielt während der Nacht
und steigerte sich heute in den frühesten Morgenstunden zwischen der Yser u. Lys
zu stärkerem Trommelfeuer. In breitem Abschnitt öst. u. südöstl. v. Ypern haben
darauf starke feindliche Infantrieangriffe eingesetzt. Im Artois war der
Artilleriekampf beiderseits v. Lens u. südlich der Senrya sehr lebhaft. Abends
griffen die Engländer vom Wege Mossefz - Pelwar bis zur Straße Arras -
Cambrai in dichten Massen an. Unser Vernichtungsfeuer schlug verheerend
in ihre Bereitstellungsräume. Die vorbrechenden Sturmwellen erlitten im
Abwehrfeuer u. Nahkampf mit unsern kampfbewährten Regimentern schwerste
Verluste u. wurden überall zurückgeworfen. Nördlich v. A. St. Quentin entrissen
brandenburgische Bataillone den Franzosen einige Grabenlinien in 1200 M.
Breite. Gegenangriffe des Feindes scheiterten, über 150 Gefangene blieben in
unserer Hand. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Zwischen Soissons u. Reims, in den
Wes... u. auf beiden Maasufern erreichte das Feuer zeitweilig erhebliche
Stärke.
rechte Seite
Oestl. Kriegssch. Heeresfront des Generalfldm. P.L.v.Bay. Auflodernde Gefechtstätigkeit
bs. Dünzenburg, südl. v. Smregen u. bs Brody . Hier brachten ein Unternehmen deutscher u.
östr.ung. Truppen über 200 Gef. ein. Front des Erzh. Josef: Südl. v. Czernowitz wurde
hartnäckig gekämpft, unsere Truppen drangen an mehreren Positionen in die Grenzstellung
der Russen ein. Auch in den Sereth Niederungen U. an
der Solka wurden nach Abwehr feindl. Gegenstöße Vorteile erzielt. Zwischen Tulons-
u. Putna-Tal nahmen sie verbündeten Truppen trotz zähen Widerstandes der Rumänen
mehrere Höhenstellungen im Sturm. In den beiden letzten Tagen wurden im Vitay Abschnitt
über 1400 Gefangene gemacht u. 30 masch. Gew. erbeutet Heeresgruppe Mackensen: Zu den
beiden Seiten der Bahn Fucsani - Adgudrl Rou haben rd sechs Divisionen in breiter Front
den Uebergang über die Susile erzwungen. In erbittertem Gegenstoß suchten die
Gegner unter Einsatz starker Massen unser Vordringen zu hemmen; alle ihr gegen
Front u. Flanken geführten Angriffe scheiterten unter den schwersten Verlusten. Mazed.
Front: Nichts Neues. D.E.G.Q.Ludendorff. ost. ung. Ber. Heeresgruppe Mackensen; Nördl.
von Focsessis gewannen die verbündeten Truppen nach erbittertem Ringen unter neuerlicher
Abwehr schwerer russischer-rumänischer Gegenkräfte das Nordufer der Sufite.
Heeresfr. Erzh. Josef: Beiderseits der Djtaz-Straße stießen vorgestern die östr.ung. u,
deutschen Regimenter des Generalob. v. Rohr gegen die stark verschanzten Stellungen
von Heereprau vor. In zähem Angriff warfen wir gestern den Feind von den
Höhen südl.
-
linke Seite
verhältnismäßig ruhig. Ital. u. Balk.Kriegssch. Nichts zu melden. Der Chef des Generalst.
9.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht Ungünstige Sicht hinderte bis
zum Nachmittag die Entfaltung lebhafter Feuertätigkeit. Erst am Abend nahm der
Artilleriekampf in Flandern wieder zu. Er blieb nachts stark u. erreichte in einigen
Abschnitten, besonders an der Küste u. von Bixschock bis Gollbeke äußerste
Heftigkeit. Infantrie griff nicht an; eine bei Groge vorstoßende englische Erkundungsabteilung
wurde zurückgeschlagen. Im Artois war das Feuer beiderseits
von Lens gesteigert, auch hier blieben gewaltsame Erkundungen
des Feindes ergebnislos. Bei den andern Armeen blieb die Gefechtstätigkeit,
die abends an vielen Stellen anschwoll, in den üblichen Grenzen. Oest. Kriegssch.
Heeresfront der Generalfeldm. P.L.v.Bay. Keine bes. Ereignisse. Front des Generaloberst
Erzh. Josef: In den Waldkarpathen u. den Grenzgebieten der westlichen
Moldau kam es zu erfolgreichen Gefechtshandlungen. Wir schoben in einigen
Abschnitten unsere Linie vor u. wiesen starke feindliche Gegenangriffe ab.
Heeresgruppe des Generalfeldm. v. Mackensen: Die Lage hat sich günstig entwickelt
bs. Russen u. Rumänen führten in Massenangriffen starke Kräfte ins
Feuer, um unseren Truppen den nördl. v. Fercsani erkämpften u. auch gestern
wesentlich vergrößerten Geländegewinn zu entreißen. Alle Angriffe wurden
zurückgeworfen; die Gegner erlitten schwerste blutige Verluste. Die Gefangenenzahl
hat sich auf 50 Offiz. 3300 Mann, die Beute auf 17 Geschütze u. über 50
Maschinengewehre u. Minenwerfer erhöht. Mazed. Front. Nichts v. Bedeutung.
D.E.G.Q.Ludendorff. 10/8. West. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht:
In Flandern schwankte gestern die Kriegstätigkeit der Artillerien bei wechselhafter
Sicht in ihrer Stärke; sie nahm abends allgemein zu, hielt während der Nacht
und steigerte sich heute in den frühesten Morgenstunden zwischen der Yser u. Lys
zu stärkerem Trommelfeuer. In breitem Abschnitt öst. u. südöstl. v. Ypern haben
darauf starke feindliche Infantrieangriffe eingesetzt. Im Artois war der
Artilleriekampf beiderseits v. Lens u. südlich der Senrya sehr lebhaft. Abends
griffen die Engländer vom Wege Mossefz - Pelwar bis zur Straße Arras -
Cambrai in dichten Massen an. Unser Vernichtungsfeuer schlug verheerend
in ihre Bereitstellungsräume. Die vorbrechenden Sturmwellen erlitten im
Abwehrfeuer u. Nahkampf mit unsern kampfbewährten Regimentern schwerste
Verluste u. wurden überall zurückgeworfen. Nördlich v. A. St. Quentin entrissen
brandenburgische Bataillone den Franzosen einige Grabenlinien in 1200 M.
Breite. Gegenangriffe des Feindes scheiterten, über 150 Gefangene blieben in
unserer Hand. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Zwischen Soissons u. Reims, in den
Wes... u. auf beiden Maasufern erreichte das Feuer zeitweilig erhebliche
Stärke.
rechte Seite
Oestl. Kriegssch. Heeresfront des Generalfldm. P.L.v.Bay. Auflodernde Gefechtstätigkeit
bs. Dünzenburg, südl. v. Smregen u. bs Brody . Hier brachten ein Unternehmen deutscher u.
östr.ung. Truppen über 200 Gef. ein. Front des Erzh. Josef: Südl. v. Czernowitz wurde
hartnäckig gekämpft, unsere Truppen drangen an mehreren Positionen in die Grenzstellung
der Russen ein. Auch in den Sereth Niederungen U. an
der Solka wurden nach Abwehr feindl. Gegenstöße Vorteile erzielt. Zwischen Tulons-
u. Putna-Tal nahmen sie verbündeten Truppen trotz zähen Widerstandes der Rumänen
mehrere Höhenstellungen im Sturm. In den beiden letzten Tagen wurden im Vitay Abschnitt
über 1400 Gefangene gemacht u. 30 masch. Gew. erbeutet Heeresgruppe Mackensen: Zu den
beiden Seiten der Bahn Fucsani - Adgudrl Rou haben rd sechs Divisionen in breiter Front
den Uebergang über die Susile erzwungen. In erbittertem Gegenstoß suchten die
Gegner unter Einsatz starker Massen unser Vordringen zu hemmen;
-
linke Seite
verhältnismäßig ruhig. Ital. u. Balk.Kriegssch. Nichts zu melden. Der Chef des Generalst.
9.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht Ungünstige Sicht hinderte bis
zum Nachmittag die Entfaltung lebhafter Feuertätigkeit. Erst am Abend nahm der
Artilleriekampf in Flandern wieder zu. Er blieb nachts stark u. erreichte in einigen
Abschnitten, besonders an der Küste u. von Bixschock bis Gollbeke äußerste
Heftigkeit. Infantrie griff nicht an; eine bei Groge vorstoßende englische Erkundungsabteilung
wurde zurückgeschlagen. Im Artois war das Feuer beiderseits
von Lens gesteigert, auch hier blieben gewaltsame Erkundungen
des Feindes ergebnislos. Bei den andern Armeen blieb die Gefechtstätigkeit,
die abends an vielen Stellen anschwoll, in den üblichen Grenzen. Oest. Kriegssch.
Heeresfront der Generalfeldm. P.L.v.Bay. Keine bes. Ereignisse. Front des Generaloberst
Erzh. Josef: In den Waldkarpathen u. den Grenzgebieten der westlichen
Moldau kam es zu erfolgreichen Gefechtshandlungen. Wir schoben in einigen
Abschnitten unsere Linie vor u. wiesen starke feindliche Gegenangriffe ab.
Heeresgruppe des Generalfeldm. v. Mackensen: Die Lage hat sich günstig entwickelt
bs. Russen u. Rumänen führten in Massenangriffen starke Kräfte ins
Feuer, um unseren Truppen den nördl. v. Fercsani erkämpften u. auch gestern
wesentlich vergrößerten Geländegewinn zu entreißen. Alle Angriffe wurden
zurückgeworfen; die Gegner erlitten schwerste blutige Verluste. Die Gefangenenzahl
hat sich auf 50 Offiz. 3300 Mann, die Beute auf 17 Geschütze u. über 50
Maschinengewehre u. Minenwerfer erhöht. Mazed. Front. Nichts v. Bedeutung.
D.E.G.Q.Ludendorff. 10/8. West. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht:
In Flandern schwankte gestern die Kriegstätigkeit der Artillerien bei wechselhafter
Sicht in ihrer Stärke; sie nahm abends allgemein zu, hielt während der Nacht
und steigerte sich heute in den frühesten Morgenstunden zwischen der Yser u. Lys
zu stärkerem Trommelfeuer. In breitem Abschnitt öst. u. südöstl. v. Ypern haben
darauf starke feindliche Infantrieangriffe eingesetzt. Im Artois war der
Artilleriekampf beiderseits v. Lens u. südlich der Senrya sehr lebhaft. Abends
griffen die Engländer vom Wege Mossefz - Pelwar bis zur Straße Arras -
Cambrai in dichten Massen an. Unser Vernichtungsfeuer schlug verheerend
in ihre Bereitstellungsräume. Die vorbrechenden Sturmwellen erlitten im
Abwehrfeuer u. Nahkampf mit unsern kampfbewährten Regimentern schwerste
Verluste u. wurden überall zurückgeworfen. Nördlich v. A. St. Quentin entrissen
brandenburgische Bataillone den Franzosen einige Grabenlinien in 1200 M.
Breite. Gegenangriffe des Feindes scheiterten, über 150 Gefangene blieben in
unserer Hand. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Zwischen Soissons u. Reims, in den
Wes... u. auf beiden Maasufern erreichte das Feuer zeitweilig erhebliche
Stärke.
rechte Seite
Oestl. Kriegssch. Heeresfront des Generalfldm. P.L.v.Bay. Auflodernde Gefechtstätigkeit
bs. Dünzenburg, südl. v. Smregen u. bs Brody . Hier brachten ein Unternehmen deutscher u.
östr.ung. Truppen über 200 Gef. ein. Front des Erzh. Josef: Südl. v. Czernowitz wurde
hartnäckig gekämpft, unsere Truppen drangen an mehreren Positionen in die Grenzstellung
der Russen ein. Auch in den Sereth Niederungen U. an
der Solka wurden nach Abwehr feindl. Gegenstöße Vorteile erzielt. Zwischen Tulons-
u. Putna-Tal nahmen sie verbündeten Truppen trotz zähen Widerstandes der Rumänen
mehrere Höhenstellungen im Sturm. In den beiden letzten Tagen wurden im Vitay Abschnitt
über 1400 Gefangene gemacht u. 30 masch. Gew. erbeutet Heeresgruppe
-
linke Seite
verhältnismäßig ruhig. Ital. u. Balk.Kriegssch. Nichts zu melden. Der Chef des Generalst.
9.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht Ungünstige Sicht hinderte bis
zum Nachmittag die Entfaltung lebhafter Feuertätigkeit. Erst am Abend nahm der
Artilleriekampf in Flandern wieder zu. Er blieb nachts stark u. erreichte in einigen
Abschnitten, besonders an der Küste u. von Bixschock bis Gollbeke äußerste
Heftigkeit. Infantrie griff nicht an; eine bei Groge vorstoßende englische Erkundungsabteilung
wurde zurückgeschlagen. Im Artois war das Feuer beiderseits
von Lens gesteigert, auch hier blieben gewaltsame Erkundungen
des Feindes ergebnislos. Bei den andern Armeen blieb die Gefechtstätigkeit,
die abends an vielen Stellen anschwoll, in den üblichen Grenzen. Oest. Kriegssch.
Heeresfront der Generalfeldm. P.L.v.Bay. Keine bes. Ereignisse. Front des Generaloberst
Erzh. Josef: In den Waldkarpathen u. den Grenzgebieten der westlichen
Moldau kam es zu erfolgreichen Gefechtshandlungen. Wir schoben in einigen
Abschnitten unsere Linie vor u. wiesen starke feindliche Gegenangriffe ab.
Heeresgruppe des Generalfeldm. v. Mackensen: Die Lage hat sich günstig entwickelt
bs. Russen u. Rumänen führten in Massenangriffen starke Kräfte ins
Feuer, um unseren Truppen den nördl. v. Fercsani erkämpften u. auch gestern
wesentlich vergrößerten Geländegewinn zu entreißen. Alle Angriffe wurden
zurückgeworfen; die Gegner erlitten schwerste blutige Verluste. Die Gefangenenzahl
hat sich auf 50 Offiz. 3300 Mann, die Beute auf 17 Geschütze u. über 50
Maschinengewehre u. Minenwerfer erhöht. Mazed. Front. Nichts v. Bedeutung.
D.E.G.Q.Ludendorff. 10/8. West. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht:
In Flandern schwankte gestern die Kriegstätigkeit der Artillerien bei wechselhafter
Sicht in ihrer Stärke; sie nahm abends allgemein zu, hielt während der Nacht
und steigerte sich heute in den frühesten Morgenstunden zwischen der Yser u. Lys
zu stärkerem Trommelfeuer. In breitem Abschnitt öst. u. südöstl. v. Ypern haben
darauf starke feindliche Infantrieangriffe eingesetzt. Im Artois war der
Artilleriekampf beiderseits v. Lens u. südlich der Senrya sehr lebhaft. Abends
griffen die Engländer vom Wege Mossefz - Pelwar bis zur Straße Arras -
Cambrai in dichten Massen an. Unser Vernichtungsfeuer schlug verheerend
in ihre Bereitstellungsräume. Die vorbrechenden Sturmwellen erlitten im
Abwehrfeuer u. Nahkampf mit unsern kampfbewährten Regimentern schwerste
Verluste u. wurden überall zurückgeworfen. Nördlich v. A. St. Quentin entrissen
brandenburgische Bataillone den Franzosen einige Grabenlinien in 1200 M.
Breite. Gegenangriffe des Feindes scheiterten, über 150 Gefangene blieben in
unserer Hand. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Zwischen Soissons u. Reims, in den
Wes... u. auf beiden Maasufern erreichte das Feuer zeitweilig erhebliche
Stärke.
rechte Seite
Oestl. Kriegssch. Heeresfront des Generalfldm. P.L.v.Bay. Auflodernde Gefechtstätigkeit
bs. Dünzenburg, südl. v. Smregen u. bs Brody . Hier brachten ein Unternehmen deutscher u.
östr.ung. Truppen über 200 Gef. ein. Front des Erzh. Josef: Südl. v. Czernowitz wurde
hartnäckig gekämpft, unsere Truppen drangen an mehreren Positionen in die Grenzstellung
der Russen ein.
-
linke Seite
verhältnismäßig ruhig. Ital. u. Balk.Kriegssch. Nichts zu melden. Der Chef des Generalst.
9.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht Ungünstige Sicht hinderte bis
zum Nachmittag die Entfaltung lebhafter Feuertätigkeit. Erst am Abend nahm der
Artilleriekampf in Flandern wieder zu. Er blieb nachts stark u. erreichte in einigen
Abschnitten, besonders an der Küste u. von Bixschock bis Gollbeke äußerste
Heftigkeit. Infantrie griff nicht an; eine bei Groge vorstoßende englische Erkundungsabteilung
wurde zurückgeschlagen. Im Artois war das Feuer beiderseits
von Lens gesteigert, auch hier blieben gewaltsame Erkundungen
des Feindes ergebnislos. Bei den andern Armeen blieb die Gefechtstätigkeit,
die abends an vielen Stellen anschwoll, in den üblichen Grenzen. Oest. Kriegssch.
Heeresfront der Generalfeldm. P.L.v.Bay. Keine bes. Ereignisse. Front des Generaloberst
Erzh. Josef: In den Waldkarpathen u. den Grenzgebieten der westlichen
Moldau kam es zu erfolgreichen Gefechtshandlungen. Wir schoben in einigen
Abschnitten unsere Linie vor u. wiesen starke feindliche Gegenangriffe ab.
Heeresgruppe des Generalfeldm. v. Mackensen: Die Lage hat sich günstig entwickelt
bs. Russen u. Rumänen führten in Massenangriffen starke Kräfte ins
Feuer, um unseren Truppen den nördl. v. Fercsani erkämpften u. auch gestern
wesentlich vergrößerten Geländegewinn zu entreißen. Alle Angriffe wurden
zurückgeworfen; die Gegner erlitten schwerste blutige Verluste. Die Gefangenenzahl
hat sich auf 50 Offiz. 3300 Mann, die Beute auf 17 Geschütze u. über 50
Maschinengewehre u. Minenwerfer erhöht. Mazed. Front. Nichts v. Bedeutung.
D.E.G.Q.Ludendorff. 10/8. West. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht:
In Flandern schwankte gestern die Kriegstätigkeit der Artillerien bei wechselhafter
Sicht in ihrer Stärke; sie nahm abends allgemein zu, hielt während der Nacht
und steigerte sich heute in den frühesten Morgenstunden zwischen der Yser u. Lys
zu stärkerem Trommelfeuer. In breitem Abschnitt öst. u. südöstl. v. Ypern haben
darauf starke feindliche Infantrieangriffe eingesetzt. Im Artois war der
Artilleriekampf beiderseits v. Lens u. südlich der Senrya sehr lebhaft. Abends
griffen die Engländer vom Wege Mossefz - Pelwar bis zur Straße Arras -
Cambrai in dichten Massen an. Unser
schlug verheerend in ihre Bereitstellungsräume. Die vorbrechenden Sturmwellen erlitten im
Abwehrfeuer u. Nahkampf mit unsern kampfbewährten Regimentern scherste
Verluste u. wurden überall zurückgeworfen. Nördlich v. A. St. Quentin entrissen
brandenburgische Bataillone den Franzosen einige Grabenlinien in 1200 M.
Breite. Gegenangriffe des Feindes scheiterten, über 150 Gefangene blieben in
unserer Hand. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Zwischen Soissons u. Reims, in den
Wes... u. auf beiden Maasufern erreichte das Feuer zeitweilig erhebliche
Stärke.
-
linke Seite
verhältnismäßig ruhig. Ital. u. Balk.Kriegssch. Nichts zu melden. Der Chef des Generalst.
9.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht Ungünstige Sicht hinderte bis
zum Nachmittag die Entfaltung lebhafter Feuertätigkeit. Erst am Abend nahm der
Artilleriekampf in Flandern wieder zu. Er blieb nachts stark u. erreichte in einigen
Abschnitten, besonders an der Küste u. von Bixschock bis Gollbeke äußerste
Heftigkeit. Infantrie griff nicht an; eine bei Groge vorstoßende englische Erkundungsabteilung
wurde zurückgeschlagen. Im Artois war das Feuer beiderseits
von Lens gesteigert, auch hier blieben gewaltsame Erkundungen
des Feindes ergebnislos. Bei den andern Armeen blieb die Gefechtstätigkeit,
die abends an vielen Stellen anschwoll, in den üblichen Grenzen. Oest. Kriegssch.
Heeresfront der Generalfeldm. P.L.v.Bay. Keine bes. Ereignisse. Front des Generaloberst
Erzh. Josef: In den Waldkarpathen u. den Grenzgebieten der westlichen
Moldau kam es zu erfolgreichen Gefechtshandlungen. Wir schoben in einigen
Abschnitten unsere Linie vor u. wiesen starke feindliche Gegenangriffe ab.
Heeresgruppe des Generalfeldm. v. Mackensen: Die Lage hat sich günstig entwickelt
bs. Russen u. Rumänen führten in Massenangriffen starke Kräfte ins
Feuer, um unseren Truppen den nördl. v. Fercsani erkämpften u. auch gestern
wesentlich vergrößerten Geländegewinn zu entreißen. Alle Angriffe wurden
zurückgeworfen; die Gegner erlitten schwerste blutige Verluste. Die Gefangenenzahl
hat sich auf 50 Offiz. 3300 Mann, die Beute jauf 17 Geschütze u. über 50
Maschinengewehre u. Minenwerfer erhöht.
-
linke Seite
verhältnismäßig ruhig. Ital. u. Balk.Kriegssch. Nichts zu melden. Der Chef des Generalst.
9.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht Ungünstige Sicht hinderte bis
zum Nachmittag die Entfaltung lebhafter Feuertätigkeit. Erst am Abend nahm der
Artilleriekampf in Flandern wieder zu. Er blieb nachts stark u. erreichte in einigen
Abschnitten, besonders an der Küste u. von Bixschock bis Gollbeke äußerste
Heftigkeit. Infantrie griff nicht an; eine bei Groge vorstoßende englische Erkundungsabteilung
wurde zurückgeschlagen. Im Artois war das Feuer beiderseits
von Lens gesteigert, auch hier blieben gewaltsame Erkundungen
des Feindes ergebnislos. Bei den andern Armeen blieb die Gefechtstätigkeit,
die abends an vielen Stellen anschwoll, in den üblichen Grenzen. Oest. Kriegssch.
Heeresfront der Generalfeldm. P.L.v.Bay. Keine bes. Ereignisse. Front des Generaloberst
Erzh. Josef: In den Waldkarpathen u. den Grenzgebieten der westlichen
Moldau kam es zu erfolgreichen Gefechtshandlungen. Wir schoben in einigen
Abschnitten unsere Linie vor u. wiesen starke feindliche Gegenangriffe ab.
Heeresgruppe des Generalfeldm. v. Mackensen: Die Lage hat sich günstig entwickelt
bs. Russen u. Rumänen führten in
-
linke Seite
verhältnismäßig ruhig. Ital. u. Balk.Kriegssch. Nichts zu melden. Der Chef des Generalst.
9.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht Ungünstige Sicht hinderte bis
zum Nachmittag die Entfaltung lebhafter Feuertätigkeit. Erst am Abend nahm der
Artilleriekampf in Flandern wieder zu. Er blieb nachts stark u. erreichte in einigen
Abschnitten, besonders an der Küste u. von Bixschock bis Gollbeke äußerste
Heftigkeit. Infantrie grif nicht an; eine bei Groge vorstoßende englische Erkundungsabteilung
wurde zurückgeschlagen. Im Artois war das Feuer beiderseits
von Lens gesteigert, auch hier blieben gewaltsame Erkundungen
des Feindes ergebnislos. Bei den andern Armeen blieb die Gefechtstätigkeit,
die abends
-
linke Seite
verhältnismäßig ruhig. Ital. u. Balk.Kriegssch. Nichts zu melden. Der Chef des Generalst.
9.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht Ungünstige Sicht hinderte bis
zum Nachmittag die Entfaltung lebhafter Feuertätigkeit. Erst am Abend nahm der
Artilleriekampf in Flandern wieder zu. Er blieb nachts stark u. erreichte in einigen
Abschnitten, besonders an der Küste u. von Bixschock bis Gollbeke äußerste
Heftigkeit. Infantrie grif nicht an; eine bei Groge vorstoßende englische Erkundungsabteilung
wurde zurückgeschlagen. Im Artois war das Feuer beiderseits
-
linke Seite
Description
Save description- 51.21199||10.820339999999987||||1
Hornsömmern bei Bad Langensalza
Location(s)
Story location Hornsömmern bei Bad Langensalza
- ID
- 1851 / 21818
- Contributor
- Urte Bünning
August 9, 1917 – August 11, 1917
Login to edit the languages
- Deutsch
Login to edit the fronts
- Western Front
Login to add keywords





































































































Login to leave a note