Tagebuch Nr. 2 (Mai 1917-23.12.1917) von Ernst Schwalm (1854-1924), item 37

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 linke Seite 

 Zlota-Leyn tal  über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen

Sie gestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen

bei  Wewren  am  Zbrucz  zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten

Truppen in Richtung auf Czernowiz missing  Wererczanka  u.  Suriatyn 

Front des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die

russ. Nachhutstellungen bs.  Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der

Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,

am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u.  Sucynwa 

gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben

die Russen im missing Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am Bereczka

Gebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages

am Mgr.  Casinuton  an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde

eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene

Höhenstellung zurückgedrückt. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm.

von Mackensen: w. an der Mazed. Front ist die Lage unverändert. Oestr. ung.

Ber. Beiderseits des Casinitales griff der Feind zu wiederholten Male mit starken

Kräften an. Nördlich des Tales wurde er restlos abgeschlagen. Auf den südlichen

Höhen bemächtigte er sich unser vordern Gräben. In der Bukowina leisteten

die Russen auch gestern mehrfach erheblichen Widerstand. Die verbündeten

Truppen dringen kämpfend östlich der Linie  Jacobeny  -  Fundel  -  Moldawi -

Schiyath  vor. Die über Kulz hinausrückenden Divisionen gewannen den missing

Sereth. Zwischen dem Pruth u. dem Dnjester wurde der Feind in heftigen Kämpfen

aus seinen Stellungen östl. v.  Seintyn  u südöstl. v.  Zaleszczyks  geworfen. Bei

Krzywcze nörl. des Dnjester stürmten rumänische Regimenter in bewährter

Tapferkeit die feindlichen Linien. Am Zbrucz erzwangen sich östr. ung. Truppen

auf 50 Kilometer Frontbreite an zahlreichen Punkten den Uebergang auf das

Ostufer. In Wrlymin erfolgreiche Stoßtruppsunternehmen. Ital. u Südöstl Kriegssch.

Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes. 1.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe

Kronprinz Rupprecht. Die große Schlacht in Flandern hat begonnen; eine der

gewaltigsten des heute Erfolg verheißend zu Ende gehenden dritten Kriegsjahres.

Mit Massen, wie sie bisher an keiner Stelle dieses Krieges auch nicht im

Osten von missing eingesetzt wurden, griff der Engländer u. in seinem

Gefolge der Franzose gestern auf 25 Kilometer breiter Front zwischen  Nordschrete 

u.  Marmeton  an. Ihr Ziel war ein hohes: Es galt einen vernichtenden

Schlag zu führen gegen die U-"Boot- Post" , die vor der flandrischen Küste aus Englands

Seeherrschaft untergräbt. Eng geballte Angriffswellen dichtaufgeschlossener

Divisionen folgten einander. Zahlreiche Panzerkraftwagen u. Kavallerieverbände


 rechte Seite 

griffen ein. Mit ungeheurer Macht drang der Feind nach 14tägigem Artilleriefeuer,

das sich am fünfzehnten Morgen des 31. Juli zum Trommelfeuer gesteigert hatte, in

unsere Abwehrzonen ein. Er überrannte in einigen Abschnitten unsere in Trichter-

Stellungen liegenden Linien u. gewann an einzelnen Stellen vorübergehend beträchtlich

an Boden. In ungestümen Gegenangriff warfen sich unsere Reserven dem Feinde

entgegen u. drängten ihn in tagsüber erbitterten Nahkämpfen aus unserer Kampfzone

wieder hinaus oder in das vorderste Trichterfeld zurück. Nördlich u. nordöstl. von

Ypern liegt das vom Gegner behauptete Trichterfeld tiefer. Hier konnte missing

nicht dauernd gehalten werden. Abends auf breiter Front von neuem vorbrechende

Angriffe brachten keine Wendung zu des Feindes Gunsten. Sie scheiterten vor unserer

neugegliederten Kampflinie. Unsere Truppen meldeten hohe blutige Verluste der kein

Opfer scheuenden Gegner. Die glänzende Tapferkeit u. Stoßkraft unserer Infantrie und

Pioniere, das todesmutige Ausharren u. die vortreffliche Wirkung der Artillerie,

Maschinengewehre, die Kühnheit der Flieger u. treuste Pflichterfüllung der Nachrichtentruppen

u. anderer Hilfswaffen, in sonderheit auch die zielbewußte Führung

boten für den uns günstigen Abschluß des Schlachttages sichere Gewähr. Voll Stolz auf die

eigne Leistung u den großen Erfolg, an dem jeder  St..  u. Stamm des Deutschen

Reiches Anteil hat, sehen Führer u. Truppen den zu erwartenden weitern Kämpfen

zuversichtlich entgegen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Am Chemin des Dames

erschöpften die Franzosen erneut ihre Kräfte in viermaligem vergebkucgen Ansturm

gegen unsre voll behaupteten Stellungen südlich v.  Filein .  Weiter östlich brachte

die Kampfbewährte westfälische 13. Inf. Divis. dem Feinde wieder eine erhebliche

Schlappe bei. In frischem Draufgehen entrissen die Regimenter nach kurzer verheerender

Feuervorbereitung den Franzosen das Grabengewirr auf der Hochfläche südl.

des Gehöftes v. La  Borelle . Ueber 1500 Gefangene, vor denen eine große Zahl

Sturmtrupps aus der Schlucht nordöstl. v. Troyva geholt wurden, fielen in unsere

Hand. Erst abends setzten feindliche Gegenangriffe ein, die in den errichteten Linien

abgewiesen wurden. Auf dem westlichen Maasufer stürmten tapfere badische Bataillone

die kürzlich an den Feind verlorene Stellung beiderseits der Straße Malancourt-

Esens wieder. In mehr als zwei Kilometer Breite u. 700 Met. Tiefe

wurden die Franzosen dort zurückgeworfen. 500 Gef. Oestl. Kriegssch. Heeresfront

des Gen. Feld. Pr. L. v. Bay - Heeresgruppe des Generalob. v. Boehm-Ermolli. Unsere nördli

des Dnjepr nach Südosten vordringenden Truppen drängten den Feind, der sich

hinter dem  Billi  Bach zum Kampf gestellt hatte, in den Flußwinkel von

Chotin zurück. Zwischen Dnjepr u. Pruth durchbrach eine Stoßgruppe russ. Stellungen an der

Bahn Heredaske - Czernowiz, während ihr Südflügel starke Entlastungsangriffe bs

 Tarnokwitz   abwehrte. Front des Generalob. Erzh. Josef: An den nordöstl. Vorbergen

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 linke Seite 

 Zlota-Leyn tal  über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen

Sie gestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen

bei  Wewren  am  Zbrucz  zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten

Truppen in Richtung auf Czernowiz missing  Wererczanka  u.  Suriatyn 

Front des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die

russ. Nachhutstellungen bs.  Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der

Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,

am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u.  Sucynwa 

gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben

die Russen im missing Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am Bereczka

Gebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages

am Mgr.  Casinuton  an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde

eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene

Höhenstellung zurückgedrückt. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm.

von Mackensen: w. an der Mazed. Front ist die Lage unverändert. Oestr. ung.

Ber. Beiderseits des Casinitales griff der Feind zu wiederholten Male mit starken

Kräften an. Nördlich des Tales wurde er restlos abgeschlagen. Auf den südlichen

Höhen bemächtigte er sich unser vordern Gräben. In der Bukowina leisteten

die Russen auch gestern mehrfach erheblichen Widerstand. Die verbündeten

Truppen dringen kämpfend östlich der Linie  Jacobeny  -  Fundel  -  Moldawi -

Schiyath  vor. Die über Kulz hinausrückenden Divisionen gewannen den missing

Sereth. Zwischen dem Pruth u. dem Dnjester wurde der Feind in heftigen Kämpfen

aus seinen Stellungen östl. v.  Seintyn  u südöstl. v.  Zaleszczyks  geworfen. Bei

Krzywcze nörl. des Dnjester stürmten rumänische Regimenter in bewährter

Tapferkeit die feindlichen Linien. Am Zbrucz erzwangen sich östr. ung. Truppen

auf 50 Kilometer Frontbreite an zahlreichen Punkten den Uebergang auf das

Ostufer. In Wrlymin erfolgreiche Stoßtruppsunternehmen. Ital. u Südöstl Kriegssch.

Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes. 1.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe

Kronprinz Rupprecht. Die große Schlacht in Flandern hat begonnen; eine der

gewaltigsten des heute Erfolg verheißend zu Ende gehenden dritten Kriegsjahres.

Mit Massen, wie sie bisher an keiner Stelle dieses Krieges auch nicht im

Osten von missing eingesetzt wurden, griff der Engländer u. in seinem

Gefolge der Franzose gestern auf 25 Kilometer breiter Front zwischen  Nordschrete 

u.  Marmeton  an. Ihr Ziel war ein hohes: Es galt einen vernichtenden

Schlag zu führen gegen die U-"Boot- Post" , die vor der flandrischen Küste aus Englands

Seeherrschaft untergräbt. Eng geballte Angriffswellen dichtaufgeschlossener

Divisionen folgten einander. Zahlreiche Panzerkraftwagen u. Kavallerieverbände


 rechte Seite 

griffen ein. Mit ungeheurer Macht drang der Feind nach 14tägigem Artilleriefeuer,

das sich am fünfzehnten Morgen des 31. Juli zum Trommelfeuer gesteigert hatte, in

unsere Abwehrzonen ein. Er überrannte in einigen Abschnitten unsere in Trichter-

Stellungen liegenden Linien u. gewann an einzelnen Stellen vorübergehend beträchtlich

an Boden. In ungestümen Gegenangriff warfen sich unsere Reserven dem Feinde

entgegen u. drängten ihn in tagsüber erbitterten Nahkämpfen aus unserer Kampfzone

wieder hinaus oder in das vorderste Trichterfeld zurück. Nördlich u. nordöstl. von

Ypern liegt das vom Gegner behauptete Trichterfeld tiefer. Hier konnte missing

nicht dauernd gehalten werden. Abends auf breiter Front von neuem vorbrechende

Angriffe brachten keine Wendung zu des Feindes Gunsten. Sie scheiterten vor unserer

neugegliederten Kampflinie. Unsere Truppen meldeten hohe blutige Verluste der kein

Opfer scheuenden Gegner. Die glänzende Tapferkeit u. Stoßkraft unserer Infantrie und

Pioniere, das todesmutige Ausharren u. die vortreffliche Wirkung der Artillerie,

Maschinengewehre, die Kühnheit der Flieger u. treuste Pflichterfüllung der Nachrichtentruppen

u. anderer Hilfswaffen, in sonderheit auch die zielbewußte Führung

boten für den uns günstigen Abschluß des Schlachttages sichere Gewähr. Voll Stolz auf die

eigne Leistung u den großen Erfolg, an dem jeder  St..  u. Stamm des Deutschen

Reiches Anteil hat, sehen Führer u. Truppen den zu erwartenden weitern Kämpfen

zuversichtlich entgegen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Am Chemin des Dames

erschöpften die Franzosen erneut ihre Kräfte in viermaligem vergebkucgen Ansturm

gegen unsre voll behaupteten Stellungen südlich v.  Filein .  Weiter östlich brachte

die Kampfbewährte westfälische 13. Inf. Divis. dem Feinde wieder eine erhebliche

Schlappe bei. In frischem Draufgehen entrissen die Regimenter nach kurzer verheerender

Feuervorbereitung den Franzosen das Grabengewirr auf der Hochfläche südl.

des Gehöftes v. La  Borelle . Ueber 1500 Gefangene, vor denen eine große Zahl

Sturmtrupps aus der Schlucht nordöstl. v. Troyva geholt wurden, fielen in unsere

Hand. Erst abends setzten feindliche Gegenangriffe ein, die in den errichteten Linien

abgewiesen wurden. Auf dem westlichen Maasufer stürmten tapfere badische Bataillone

die kürzlich an den Feind verlorene Stellung beiderseits der Straße Malancourt-

Esens wieder. In mehr als zwei Kilometer Breite u. 700 Met. Tiefe

wurden die Franzosen dort zurückgeworfen. 500 Gef. Oestl. Kriegssch. Heeresfront

des Gen. Feld. Pr. L. v. Bay - Heeresgruppe des Generalob. v. Boehm-Ermolli. Unsere nördli

des Dnjepr nach Südosten vordringenden Truppen drängten den Feind, der sich

hinter dem  Billi  Bach zum Kampf gestellt hatte, in den Flußwinkel von

Chotin zurück. Zwischen Dnjepr u. Pruth durchbrach eine Stoßgruppe russ. Stellungen an der

Bahn Heredaske - Czernowiz, während ihr Südflügel starke Entlastungsangriffe bs

 Tarnokwitz   abwehrte. Front des Generalob. Erzh. Josef: An den nordöstl. Vorbergen


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  • August 5, 2018 19:34:51 Gabriele Kister-Schuler

     linke Seite 

     Zlota-Leyn tal  über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen

    Sie gestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen

    bei  Wewren  am  Zbrucz  zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten

    Truppen in Richtung auf Czernowiz missing  Wererczanka  u.  Suriatyn 

    Front des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die

    russ. Nachhutstellungen bs.  Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der

    Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,

    am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u.  Sucynwa 

    gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben

    die Russen im missing Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am Bereczka

    Gebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages

    am Mgr.  Casinuton  an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde

    eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene

    Höhenstellung zurückgedrückt. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm.

    von Mackensen: w. an der Mazed. Front ist die Lage unverändert. Oestr. ung.

    Ber. Beiderseits des Casinitales griff der Feind zu wiederholten Male mit starken

    Kräften an. Nördlich des Tales wurde er restlos abgeschlagen. Auf den südlichen

    Höhen bemächtigte er sich unser vordern Gräben. In der Bukowina leisteten

    die Russen auch gestern mehrfach erheblichen Widerstand. Die verbündeten

    Truppen dringen kämpfend östlich der Linie  Jacobeny  -  Fundel  -  Moldawi -

    Schiyath  vor. Die über Kulz hinausrückenden Divisionen gewannen den missing

    Sereth. Zwischen dem Pruth u. dem Dnjester wurde der Feind in heftigen Kämpfen

    aus seinen Stellungen östl. v.  Seintyn  u südöstl. v.  Zaleszczyks  geworfen. Bei

    Krzywcze nörl. des Dnjester stürmten rumänische Regimenter in bewährter

    Tapferkeit die feindlichen Linien. Am Zbrucz erzwangen sich östr. ung. Truppen

    auf 50 Kilometer Frontbreite an zahlreichen Punkten den Uebergang auf das

    Ostufer. In Wrlymin erfolgreiche Stoßtruppsunternehmen. Ital. u Südöstl Kriegssch.

    Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes. 1.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe

    Kronprinz Rupprecht. Die große Schlacht in Flandern hat begonnen; eine der

    gewaltigsten des heute Erfolg verheißend zu Ende gehenden dritten Kriegsjahres.

    Mit Massen, wie sie bisher an keiner Stelle dieses Krieges auch nicht im

    Osten von missing eingesetzt wurden, griff der Engländer u. in seinem

    Gefolge der Franzose gestern auf 25 Kilometer breiter Front zwischen  Nordschrete 

    u.  Marmeton  an. Ihr Ziel war ein hohes: Es galt einen vernichtenden

    Schlag zu führen gegen die U-"Boot- Post" , die vor der flandrischen Küste aus Englands

    Seeherrschaft untergräbt. Eng geballte Angriffswellen dichtaufgeschlossener

    Divisionen folgten einander. Zahlreiche Panzerkraftwagen u. Kavallerieverbände


     rechte Seite 

    griffen ein. Mit ungeheurer Macht drang der Feind nach 14tägigem Artilleriefeuer,

    das sich am fünfzehnten Morgen des 31. Juli zum Trommelfeuer gesteigert hatte, in

    unsere Abwehrzonen ein. Er überrannte in einigen Abschnitten unsere in Trichter-

    Stellungen liegenden Linien u. gewann an einzelnen Stellen vorübergehend beträchtlich

    an Boden. In ungestümen Gegenangriff warfen sich unsere Reserven dem Feinde

    entgegen u. drängten ihn in tagsüber erbitterten Nahkämpfen aus unserer Kampfzone

    wieder hinaus oder in das vorderste Trichterfeld zurück. Nördlich u. nordöstl. von

    Ypern liegt das vom Gegner behauptete Trichterfeld tiefer. Hier konnte missing

    nicht dauernd gehalten werden. Abends auf breiter Front von neuem vorbrechende

    Angriffe brachten keine Wendung zu des Feindes Gunsten. Sie scheiterten vor unserer

    neugegliederten Kampflinie. Unsere Truppen meldeten hohe blutige Verluste der kein

    Opfer scheuenden Gegner. Die glänzende Tapferkeit u. Stoßkraft unserer Infantrie und

    Pioniere, das todesmutige Ausharren u. die vortreffliche Wirkung der Artillerie,

    Maschinengewehre, die Kühnheit der Flieger u. treuste Pflichterfüllung der Nachrichtentruppen

    u. anderer Hilfswaffen, in sonderheit auch die zielbewußte Führung

    boten für den uns günstigen Abschluß des Schlachttages sichere Gewähr. Voll Stolz auf die

    eigne Leistung u den großen Erfolg, an dem jeder  St..  u. Stamm des Deutschen

    Reiches Anteil hat, sehen Führer u. Truppen den zu erwartenden weitern Kämpfen

    zuversichtlich entgegen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Am Chemin des Dames

    erschöpften die Franzosen erneut ihre Kräfte in viermaligem vergebkucgen Ansturm

    gegen unsre voll behaupteten Stellungen südlich v.  Filein .  Weiter östlich brachte

    die Kampfbewährte westfälische 13. Inf. Divis. dem Feinde wieder eine erhebliche

    Schlappe bei. In frischem Draufgehen entrissen die Regimenter nach kurzer verheerender

    Feuervorbereitung den Franzosen das Grabengewirr auf der Hochfläche südl.

    des Gehöftes v. La  Borelle . Ueber 1500 Gefangene, vor denen eine große Zahl

    Sturmtrupps aus der Schlucht nordöstl. v. Troyva geholt wurden, fielen in unsere

    Hand. Erst abends setzten feindliche Gegenangriffe ein, die in den errichteten Linien

    abgewiesen wurden. Auf dem westlichen Maasufer stürmten tapfere badische Bataillone

    die kürzlich an den Feind verlorene Stellung beiderseits der Straße Malancourt-

    Esens wieder. In mehr als zwei Kilometer Breite u. 700 Met. Tiefe

    wurden die Franzosen dort zurückgeworfen. 500 Gef. Oestl. Kriegssch. Heeresfront

    des Gen. Feld. Pr. L. v. Bay - Heeresgruppe des Generalob. v. Boehm-Ermolli. Unsere nördli

    des Dnjepr nach Südosten vordringenden Truppen drängten den Feind, der sich

    hinter dem  Billi  Bach zum Kampf gestellt hatte, in den Flußwinkel von

    Chotin zurück. Zwischen Dnjepr u. Pruth durchbrach eine Stoßgruppe russ. Stellungen an der

    Bahn Heredaske - Czernowiz, während ihr Südflügel starke Entlastungsangriffe bs

     Tarnokwitz   abwehrte. Front des Generalob. Erzh. Josef: An den nordöstl. Vorbergen


  • August 5, 2018 17:20:13 Gabriele Kister-Schuler

     linke Seite 

     Zlota-Leyn tal  über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen

    Sie gestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen

    bei  Wewren  am  Zbrucz  zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten

    Truppen in Richtung auf Czernowiz missing  Wererczanka  u.  Suriatyn 

    Front des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die

    russ. Nachhutstellungen bs.  Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der

    Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,

    am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u.  Sucynwa 

    gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben

    die Russen im missing Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am Bereczka

    Gebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages

    am Mgr.  Casinuton  an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde

    eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene

    Höhenstellung zurückgedrückt. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm.

    von Mackensen: w. an der Mazed. Front ist die Lage unverändert. Oestr. ung.

    Ber. Beiderseits des Casinitales griff der Feind zu wiederholten Male mit starken

    Kräften an. Nördlich des Tales wurde er restlos abgeschlagen. Auf den südlichen

    Höhen bemächtigte er sich unser vordern Gräben. In der Bukowina leisteten

    die Russen auch gestern mehrfach erheblichen Widerstand. Die verbündeten

    Truppen dringen kämpfend östlich der Linie  Jacobeny  -  Fundel  -  Moldawi -

    Schiyath  vor. Die über Kulz hinausrückenden Divisionen gewannen den missing

    Sereth. Zwischen dem Pruth u. dem Dnjester wurde der Feind in heftigen Kämpfen

    aus seinen Stellungen östl. v.  Seintyn  u südöstl. v.  Zaleszczyks  geworfen. Bei

    Krzywcze nörl. des Dnjester stürmten rumänische Regimenter in bewährter

    Tapferkeit die feindlichen Linien. Am Zbrucz erzwangen sich östr. ung. Truppen

    auf 50 Kilometer Frontbreite an zahlreichen Punkten den Uebergang auf das

    Ostufer. In Wrlymin erfolgreiche Stoßtruppsunternehmen. Ital. u Südöstl Kriegssch.

    Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes. 1.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe

    Kronprinz Rupprecht. Die große Schlacht in Flandern hat begonnen; eine der

    gewaltigsten des heute Erfolg verheißend zu Ende gehenden dritten Kriegsjahres.

    Mit Massen, wie sie bisher an keiner Stelle dieses Krieges auch nicht im

    Osten von missing eingesetzt wurden, griff der Engländer u. in seinem

    Gefolge der Franzose gestern auf 25 Kilometer breiter Front zwischen  Nordschrete 

    u.  Marmeton  an. Ihr Ziel war ein hohes: Es galt einen vernichtenden

    Schlag zu führen gegen die U-"Boot- Post" , die vor der flandrischen Küste aus Englands

    Seeherrschaft untergräbt. Eng geballte Angriffswellen dichtaufgeschlossener

    Divisionen folgten einander. Zahlreiche Panzerkraftwagen u. Kavallerieverbände


     rechte Seite 

    griffen ein. Mit ungeheurer Macht drang der Feind nach 14tägigem Artilleriefeuer,

    das sich am fünfzehnten Morgen des 31. Juli zum Trommelfeuer gesteigert hatte, in

    unsere Abwehrzonen ein. Er überrannte in einigen Abschnitten unsere in Trichter-

    Stellungen liegenden Linien u. gewann an einzelnen Stellen vorübergehend beträchtlich

    an Boden. In ungestümen Gegenangriff warfen sich unsere Reserven dem Feinde

    entgegen u. drängten ihn in tagsüber erbitterten Nahkämpfen aus unserer Kampfzone

    wieder hinaus oder in das vorderste Trichterfeld zurück. Nördlich u. nordöstl. von

    Ypern liegt das vom Gegner behauptete Trichterfeld tiefer. Hier konnte missing

    nicht dauernd gehalten werden. Abends auf breiter Front von neuem vorbrechende

    Angriffe brachten keine Wendung zu des Feindes Gunsten. Sie scheiterten vor unserer

    neugegliederten Kampflinie. Unsere Truppen meldeten hohe blutige Verluste der kein

    Opfer scheuenden Gegner. Die glänzende Tapferkeit u. Stoßkraft unserer Infantrie und

    Pioniere, das todesmutige Ausharren u. die vortreffliche Wirkung der Artillerie,

    Maschinengewehre, die Kühnheit der Flieger u. treuste Pflichterfüllung der Nachrichtentruppen

    u. anderer Hilfswaffen, in sonderheit auch die zielbewußte Führung

    boten für den uns günstigen Abschluß des Schlachttages sichere Gewähr. Voll Stolz auf die

    eigne Leistung u den großen Erfolg, an dem jeder  St..  u. Stamm des Deutschen

    Reiches Anteil hat, sehen Führer u. Truppen den zu erwartenden weitern Kämpfen

    zuversichtlich entgegen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Am Chemin des Dames

    erschöpften die Franzosen erneut ihre Kräfte in viermaligem vergebkucgen Ansturm

    gegen unsre voll behaupteten Stellungen südlich v.  Filein .  Weiter östlich brachte

    die Kampfbewährte westfälische 13. Inf. Divis. dem Feinde wieder eine erhebliche

    Schlappe bei. In frischem Draufgehen entrissen die Regimenter nach kurzer verheerender

    Feuervorbereitung den Franzosen das Grabengewirr auf der Hochfläche südl.

    des Gehöftes v. La  Borelle . Ueber 1500 Gefangene, vor denen eine große Zahl

    Sturmtrupps aus der Schlucht nordöstl. v. Troyva geholt wurden, fielen in unsere

    Hand. Erst abends setzten feindliche Gegenangriffe ein, die in den errichteten Linien

    abgewiesen wurden. Auf dem westlichen Maasufer stürmten tapfere badische Bataillone

    die kürzlich an den Feind verlorene Stellung beiderseits der Straße Malancourt-

    Esens wieder. In mehr als zwei Kilometer Breite u. 700 Met. Tiefe

    wurden die Franzosen dort zurückgeworfen. 500 Gef. Oestl. Kriegssch. Heeresfront

    des Gen. Feld. Pr. L. v. Bay - Heeresgruppe des Generalob. v. Boehm-Ermolli. Unsere nordl














  • August 5, 2018 17:16:37 Gabriele Kister-Schuler

     linke Seite 

     Zlota-Leyn tal  über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen

    Sie gestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen

    bei  Wewren  am  Zbrucz  zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten

    Truppen in Richtung auf Czernowiz missing  Wererczanka  u.  Suriatyn 

    Front des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die

    russ. Nachhutstellungen bs.  Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der

    Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,

    am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u.  Sucynwa 

    gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben

    die Russen im missing Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am Bereczka

    Gebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages

    am Mgr.  Casinuton  an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde

    eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene

    Höhenstellung zurückgedrückt. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm.

    von Mackensen: w. an der Mazed. Front ist die Lage unverändert. Oestr. ung.

    Ber. Beiderseits des Casinitales griff der Feind zu wiederholten Male mit starken

    Kräften an. Nördlich des Tales wurde er restlos abgeschlagen. Auf den südlichen

    Höhen bemächtigte er sich unser vordern Gräben. In der Bukowina leisteten

    die Russen auch gestern mehrfach erheblichen Widerstand. Die verbündeten

    Truppen dringen kämpfend östlich der Linie  Jacobeny  -  Fundel  -  Moldawi -

    Schiyath  vor. Die über Kulz hinausrückenden Divisionen gewannen den missing

    Sereth. Zwischen dem Pruth u. dem Dnjester wurde der Feind in heftigen Kämpfen

    aus seinen Stellungen östl. v.  Seintyn  u südöstl. v.  Zaleszczyks  geworfen. Bei

    Krzywcze nörl. des Dnjester stürmten rumänische Regimenter in bewährter

    Tapferkeit die feindlichen Linien. Am Zbrucz erzwangen sich östr. ung. Truppen

    auf 50 Kilometer Frontbreite an zahlreichen Punkten den Uebergang auf das

    Ostufer. In Wrlymin erfolgreiche Stoßtruppsunternehmen. Ital. u Südöstl Kriegssch.

    Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes. 1.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe

    Kronprinz Rupprecht. Die große Schlacht in Flandern hat begonnen; eine der

    gewaltigsten des heute Erfolg verheißend zu Ende gehenden dritten Kriegsjahres.

    Mit Massen, wie sie bisher an keiner Stelle dieses Krieges auch nicht im

    Osten von missing eingesetzt wurden, griff der Engländer u. in seinem

    Gefolge der Franzose gestern auf 25 Kilometer breiter Front zwischen  Nordschrete 

    u.  Marmeton  an. Ihr Ziel war ein hohes: Es galt einen vernichtenden

    Schlag zu führen gegen die U-"Boot- Post" , die vor der flandrischen Küste aus Englands

    Seeherrschaft untergräbt. Eng geballte Angriffswellen dichtaufgeschlossener

    Divisionen folgten einander. Zahlreiche Panzerkraftwagen u. Kavallerieverbände


     rechte Seite 

    griffen ein. Mit ungeheurer Macht drang der Feind nach 14tägigem Artilleriefeuer,

    das sich am fünfzehnten Morgen des 31. Juli zum Trommelfeuer gesteigert hatte, in

    unsere Abwehrzonen ein. Er überrannte in einigen Abschnitten unsere in Trichter-

    Stellungen liegenden Linien u. gewann an einzelnen Stellen vorübergehend beträchtlich

    an Boden. In ungestümen Gegenangriff warfen sich unsere Reserven dem Feinde

    entgegen u. drängten ihn in tagsüber erbitterten Nahkämpfen aus unserer Kampfzone

    wieder hinaus oder in das vorderste Trichterfeld zurück. Nördlich u. nordöstl. von

    Ypern liegt das vom Gegner behauptete Trichterfeld tiefer. Hier konnte missing

    nicht dauernd gehalten werden. Abends auf breiter Front von neuem vorbrechende

    Angriffe brachten keine Wendung zu des Feindes Gunsten. Sie scheiterten vor unserer

    neugegliederten Kampflinie. Unsere Truppen meldeten hohe blutige Verluste der kein

    Opfer scheuenden Gegner. Die glänzende Tapferkeit u. Stoßkraft unserer Infantrie und

    Pioniere, das todesmutige Ausharren u. die vortreffliche Wirkung der Artillerie,

    Maschinengewehre, die Kühnheit der Flieger u. treuste Pflichterfüllung der Nachrichtentruppen

    u. anderer Hilfswaffen, in sonderheit auch die zielbewußte Führung

    boten für den uns günstigen Abschluß des Schlachttages sichere Gewähr. Voll Stolz auf die

    eigne Leistung u den großen Erfolg, an dem jeder  St..  u. Stamm des Deutschen

    Reiches Anteil hat, sehen Führer u. Truppen den zu erwartenden weitern Kämpfen

    zuversichtlich entgegen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Am Chemin des Dames

    erschöpften die Franzosen erneut ihre Kräfte in viermaligem vergebkucgen Ansturm

    gegen unsre voll behaupteten Stellungen südlich v.  Filein .  Weiter östlich brachte

    die Kampfbewährte westfälische 13. Inf. Divis. dem Feinde wieder eine erhebliche

    Schlappe bei. In frischem Draufgehen entrissen die Regimenter nach kurzer verheerender

    Feuervorbereitung den Franzosen das Grabengewirr auf der Hochfläche südl.

    des Gehöftes v. La  Borelle . Ueber 1500 Gefangene, vor denen eine große Zahl

    Sturmtrupps aus der Schlucht nordöstl. v. Troyva geholt wurden, fielen in unsere

    Hand. Erst abends setzten feindliche Gegenangriffe ein, die in den errichteten Linien

    abgewiesen wurden. Auf dem westlichen Maasufer strömten tapfere badische Bataillone

    die kürzlich an den













  • August 5, 2018 14:46:23 Gabriele Kister-Schuler

     linke Seite 

     Zlota-Leyn tal  über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen

    Sie gestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen

    bei  Wewren  am  Zbrucz  zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten

    Truppen in Richtung auf Czernowiz missing  Wererczanka  u.  Suriatyn 

    Front des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die

    russ. Nachhutstellungen bs.  Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der

    Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,

    am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u.  Sucynwa 

    gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben

    die Russen im missing Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am Bereczka

    Gebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages

    am Mgr.  Casinuton  an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde

    eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene

    Höhenstellung zurückgedrückt. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm.

    von Mackensen: w. an der Mazed. Front ist die Lage unverändert. Oestr. ung.

    Ber. Beiderseits des Casinitales griff der Feind zu wiederholten Male mit starken

    Kräften an. Nördlich des Tales wurde er restlos abgeschlagen. Auf den südlichen

    Höhen bemächtigte er sich unser vordern Gräben. In der Bukowina leisteten

    die Russen auch gestern mehrfach erheblichen Widerstand. Die verbündeten

    Truppen dringen kämpfend östlich der Linie  Jacobeny  -  Fundel  -  Moldawi -

    Schiyath  vor. Die über Kulz hinausrückenden Divisionen gewannen den missing

    Sereth. Zwischen dem Pruth u. dem Dnjester wurde der Feind in heftigen Kämpfen

    aus seinen Stellungen östl. v.  Seintyn  u südöstl. v.  Zaleszczyks  geworfen. Bei

    Krzywcze nörl. des Dnjester stürmten rumänische Regimenter in bewährter

    Tapferkeit die feindlichen Linien. Am Zbrucz erzwangen sich östr. ung. Truppen

    auf 50 Kilometer Frontbreite an zahlreichen Punkten den Uebergang auf das

    Ostufer. In Wrlymin erfolgreiche Stoßtruppsunternehmen. Ital. u Südöstl Kriegssch.

    Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes. 1.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe

    Kronprinz Rupprecht. Die große Schlacht in Flandern hat begonnen; eine der

    gewaltigsten des heute Erfolg verheißend zu Ende gehenden dritten Kriegsjahres.

    Mit Massen, wie sie bisher an keiner Stelle dieses Krieges auch nicht im

    Osten von missing eingesetzt wurden, griff der Engländer u. in seinem

    Gefolge der Franzose gestern auf 25 Kilometer breiter Front zwischen  Nordschrete 

    u.  Marmeton  an. Ihr Ziel war ein hohes: Es galt einen vernichtenden

    Schlag zu führen gegen die U-"Boot- Post" , die vor der flandrischen Küste aus Englands

    Seeherrschaft untergräbt. Eng geballte Angriffswellen dichtaufgeschlossener

    Divisionen folgten einander. Zahlreiche Panzerkraftwagen u. Kavallerieverbände


     rechte Seite 

    griffen ein. Mit ungeheurer Macht drang der Feind nach 14tägigem Artilleriefeuer,

    das sich am fünfzehnten Morgen des 31. Juli zum Trommelfeuer gesteigert hatte, in

    unsere Abwehrzonen ein. Er überrannte in einigen Abschnitten unsere in Trichter-

    Stellungen liegenden Linien u. gewann an einzelnen Stellen vorübergehend beträchtlich

    an Boden. In ungestümen Gegenangriff warfen sich unsere Reserven dem Feinde

    entgegen u. drängten ihn in tagsüber erbitterten Nahkämpfen aus unserer Kampfzone

    wieder hinaus oder in das vorderste Trichterfeld zurück. Nördlich u. nordöstl. von

    Ypern liegt das vom Gegner behauptete Trichterfeld tiefer. Hier konnte missing

    nicht dauernd gehalten werden. Abends auf breiter Front von neuem vorbrechende

    Angriffe brachten keine Wendung zu des Feindes Gunsten. Sie scheiterten vor unserer

    neugegliederten Kampflinie. Unsere Truppen meldeten hohe blutige Verluste der kein

    Opfer scheuenden Gegner. Die glänzende Tapferkeit u. Stoßkraft unserer Infantrie und

    Pioniere, das todesmutige Ausharren u. die vortreffliche Wirkung der Artillerie,

    Maschinengewehre, die Kühnheit der Flieger u. treuste Pflichterfüllung der Nachrichtentruppen

    u. anderer Hilfswaffen, in sonderheit auch die zielbewußte Führung

    boten für den uns günstigen Abschluß des Schlachttages sichere Gewähr. Voll Stolz auf die

    eigne Leistung u den großen Erfolg, an dem jeder  St..  u. Stamm des Deutschen

    Reiches Anteil hat, sehen Führer u. Truppen den zu erwartenden weitern Kämpfen

    zuversichtlich entgegen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Am Chemin des Dames

    erschöpften die Franzosen erneut ihre Kräfte in viermaligem vergebkucgen Ansturm

    gegen unsre voll behaupteten Stellungen südlich v.  Filein .  Weiter östlich brachte

    die Kampfbewährte westfälische 13. Inf. Divis. dem Feinde wieder eine erhebliche

    Schlappe bei.













  • August 4, 2018 23:01:57 Gabriele Kister-Schuler

     linke Seite 

     Zlota-Leyn tal  über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen

    Sie gestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen

    bei  Wewren  am  Zbrucz  zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten

    Truppen in Richtung auf Czernowiz missing  Wererczanka  u.  Suriatyn 

    Front des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die

    russ. Nachhutstellungen bs.  Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der

    Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,

    am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u.  Sucynwa 

    gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben

    die Russen im missing Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am Bereczka

    Gebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages

    am Mgr.  Casinuton  an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde

    eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene

    Höhenstellung zurückgedrückt. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm.

    von Mackensen: w. an der Mazed. Front ist die Lage unverändert. Oestr. ung.

    Ber. Beiderseits des Casinitales griff der Feind zu wiederholten Male mit starken

    Kräften an. Nördlich des Tales wurde er restlos abgeschlagen. Auf den südlichen

    Höhen bemächtigte er sich unser vordern Gräben. In der Bukowina leisteten

    die Russen auch gestern mehrfach erheblichen Widerstand. Die verbündeten

    Truppen dringen kämpfend östlich der Linie  Jacobeny  -  Fundel  -  Moldawi -

    Schiyath  vor. Die über Kulz hinausrückenden Divisionen gewannen den missing

    Sereth. Zwischen dem Pruth u. dem Dnjester wurde der Feind in heftigen Kämpfen

    aus seinen Stellungen östl. v.  Seintyn  u südöstl. v.  Zaleszczyks  geworfen. Bei

    Krzywcze nörl. des Dnjester stürmten rumänische Regimenter in bewährter

    Tapferkeit die feindlichen Linien. Am Zbrucz erzwangen sich östr. ung. Truppen

    auf 50 Kilometer Frontbreite an zahlreichen Punkten den Uebergang auf das

    Ostufer. In Wrlymin erfolgreiche Stoßtruppsunternehmen. Ital. u Südöstl Kriegssch.

    Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes. 1.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe

    Kronprinz Rupprecht. Die große Schlacht in Flandern hat begonnen; eine der

    gewaltigsten des heute Erfolg verheißend zu Ende gehenden dritten Kriegsjahres.

    Mit Massen, wie sie bisher an keiner Stelle dieses Krieges auch nicht im

    Osten von missing eingesetzt wurden, griff der Engländer u. in seinem

    Gefolge der Franzose gestern auf 25 Kilometer breiter Front zwischen  Nordschrete 

    u.  Marmeton  an. Ihr Ziel war ein hohes: Es galt einen vernichtenden

    Schlag zu führen gegen die U-"Boot- Post" , die vor der flandrischen Küste aus Englands

    Seeherrschaft untergräbt. Eng geballte Angriffswellen dichtaufgeschlossener

    Divisionen folgten einander. Zahlreiche Panzerkraftwagen u. Kavallerieverbände


     rechte Seite 

    griffen ein. Mit ungeheurer Macht drang der Feind nach 14tägigem Artilleriefeuer,

    das sich am fünfzehnten Morgen des 31. Juli zum Trommelfeuer gesteigert hatte, in

    unsere Abwehrzonen ein. Er überrannte in einigen Abschnitten unsere in Trichter-

    Stellungen liegenden Linien u. gewann an einzelnen Stellen vorübergehend beträchtlich

    an Boden. In ungestümen Gegenangriff warfen sich unsere Reserven dem Feinde

    entgegen u. drängten ihn in tagsüber erbitterten Nahkämpfen aus unserer Kampfzone

    wieder hinaus oder in das vorderste Trichterfeld zurück. Nördlich u. nordöstl. von

    Ypern liegt das vom Gegner behauptete Trichterfeld tiefer. Hier konnte missing

    nicht dauernd gehalten werden. Abends auf breiter Front von neuem vorbrechende

    Angriffe brachten keine Wendung zu des Feindes Gunsten. Sie scheiterten vor unserer

    neugegliederten Kampflinie. Unsere Truppen meldeten hohe blutige Verluste der kein

    Opfer scheuenden Gegner. Die glänzende Tapferkeit u. Stoßkraft unserer Infantrie und

    Pioniere, das todesmutige Ausharren u. die vortreffliche Wirkung der Artillerie,

    Maschinengewehre, die Kühnheit der Flieger u. treuste Pflichterfüllung der Nachrichtentruppen

    u. anderer Hilfswaffen, in sonderheit auch die zielbewußte Führung

    boten für den uns günstigen Abschluß des Schlachttages sichere Gewähr.













  • August 4, 2018 16:15:26 Gabriele Kister-Schuler

     linke Seite 

     Zlota-Leyn tal  über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen

    Siegestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen

    bei  Wewren  am  Zbrucz  zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten

    Truppen in Richtung auf Czernowiz missing  Wererczanka  u.  Suriatyn 

    Front des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die

    russ. Nachhutstellungen bs.  Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der

    Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,

    am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u.  Sucynwa 

    gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben

    die Russen im missing Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am Bereczka

    Gebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages

    am Mgr.  Casinuton  an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde

    eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene

    Höhenstellung zurückgedrückt. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm.

    von Mackensen: w. an der Mazed. Front ist die Lage unverändert. Oestr. ung.

    Ber. Beiderseits des Casinitales griff der Feind zu wiederholten Male mit starken

    Kräften an. Nördlich des Tales wurde er restlos abgeschlagen. Auf den südlichen

    Höhen bemächtigte er sich unser vordern Gräben. In der Bukowina leisteten

    die Russen auch gestern mehrfach erheblichen Widerstand. Die verbündeten

    Truppen dringen kämpfend östlich der Linie  Jacobeny  -  Fundel  -  Moldawi -

    Schiyath  vor. Die über Kulz hinausrückenden Divisionen gewannen den missing

    Sereth. Zwischen dem Pruth u. dem Dnjester wurde der Feind in heftigen Kämpfen

    aus seinen Stellungen östl. v.  Seintyn  u südöstl. v.  Zaleszczyks  geworfen. Bei

    Krzywcze nörl. des Dnjester stürmten rumänische Regimenter in bewährter

    Tapferkeit die feindlichen Linien. Am Zbrucz erzwangen sich östr. ung. Truppen

    auf 50 Kilometer Frontbreite an zahlreichen Punkten den Uebergang auf das

    Ostufer. In Wrlymin erfolgreiche Stoßtruppsunternehmen. Ital. u Südöstl Kriegssch.

    Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes. 1.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe

    Kronprinz Rupprecht. Die große Schlacht in Flandern hat begonnen; eine der

    gewaltigsten des heute Erfolg verheißend zu Ende gehenden dritten Kriegsjahres.

    Mit Massen, wie sie bisher an keiner Stelle dieses Krieges auch nicht im

    Osten von missing eingesetzt wurden, griff der Engländer u. in seinem

    Gefolge der Franzose gestern auf 25 Kilometer breiter Front zwischen  Nordschrete 

    u.  Marmeton  an. Ihr Ziel war ein hohes: Es galt einen vernichtenden

    Schlag zu führen gegen die U-"Boot- Post" , die vor der flandrischen Küste aus Englands

    Seeherrschaft untergräbt. Eng geballte Angriffswellen dichtaufgeschlossener

    Divisionen folgten einander. Zahlreiche Panzerkraftwagen u. Kavallerieverbände


     rechte Seite 

    griffen ein. Mit ungeheurer Macht drang der Feind nach 14tägigem Artilleriefeuer,

    das sich am fünfzehnten Morgen des 31. Juli zum Trommelfeuer gesteigert hatte, in

    unsere Abwehrzonen ein. Er überrannte in einigen Abschnitten unsere in Trichter-

    Stellungen liegenden Linien u. gewann an einzelnen Stellen vorübergehend beträchtlich

    an Boden. In ungestümen Gegenangriff warfen sich unsere Reserven dem Feinde

    entgegen u. drängten ihn in tagsüber erbitterten Nahkämpfen aus unserer Kampfzone

    wieder hinaus oder in das vorderste Trichterfeld zurück. Nördlich u. nordöstl. von

    Ypern liegt das vom Gegner behauptete Trichterfeld tiefer. Hier konnte missing

    nicht dauernd gehalten werden. Abends auf breiter Front von neuem vorbrechende

    Angriffe brachten keine Wendung zu des Feindes Gunsten. Sie scheiterten vor unserer

    neugegliederten Kampflinie. Unsere Truppen meldeten hohe blutige Verluste der kein

    Opfer scheuenden Gegner. Die glänzende Tapferkeit u. Stoßkraft unserer Infantrie und

    Pioniere, das todesmutige Ausharren u. die vortreffliche Wirkung der Artillerie,

    Maschinengewehre, die Kühnheit der Flieger u. treuste Pflichterfüllung der Nachrichtentruppen

    u. anderer Hilfswaffen, in sonderheit auch die zielbewußte Führung

    boten für den uns günstigen Abschluß des Schlachttages sichere Gewähr.













  • August 4, 2018 15:02:21 Gabriele Kister-Schuler

     linke Seite 

     Zlota-Leyn tal  über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen

    Siegestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen

    bei  Wewren  am  Zbrucz  zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten

    Truppen in Richtung auf Czernowiz missing  Wererczanka  u.  Suriatyn 

    Front des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die

    russ. Nachhutstellungen bs.  Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der

    Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,

    am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u.  Sucynwa 

    gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben

    die Russen im missing Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am Bereczka

    Gebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages

    am Mgr.  Casinuton  an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde

    eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene

    Höhenstellung zurückgedrückt. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm.

    von Mackensen: w. an der Mazed. Front ist die Lage unverändert. Oestr. ung.

    Ber. Beiderseits des Casinitales griff der Feind zu wiederholten Male mit starken

    Kräften an. Nördlich des Tales wurde er restlos abgeschlagen. Auf den südlichen

    Höhen bemächtigte er sich unser vordern Gräben. In der Bukowina leisteten

    die Russen auch gestern mehrfach erheblichen Widerstand. Die verbündeten

    Truppen dringen kämpfend östlich der Linie  Jacobeny  -  Fundel  -  Moldawi -

    Schiyath  vor. Die über Kulz hinausrückenden Divisionen gewannen den missing

    Sereth. Zwischen dem Pruth u. dem Dnjester wurde der Feind in heftigen Kämpfen

    aus seinen Stellungen östl. v.  Seintyn  u südöstl. v.  Zaleszczyks  geworfen. Bei

    Krzywcze nörl. des Dnjester stürmten rumänische Regimenter in bewährter

    Tapferkeit die feindlichen Linien. Am Zbrucz erzwangen sich östr. ung. Truppen

    auf 50 Kilometer Frontbreite an zahlreichen Punkten den Uebergang auf das

    Ostufer. In Wrlymin erfolgreiche Stoßtruppsunternehmen. Ital. u Südöstl Kriegssch.

    Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes. 1.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe

    Kronprinz Rupprecht. Die große Schlacht in Flandern hat begonnen; eine der

    gewaltigsten des heute Erfolg verheißend zu Ende gehenden dritten Kriegsjahres.

    Mit Massen, wie sie bisher an keiner Stelle dieses Krieges auch nicht im

    Osten von missing eingesetzt wurden, griff der Engländer u. in seinem

    Gefolge der Franzose gestern auf 25 Kilometer breiter Front zwischen  Nordschrete 

    u.  Marmeton  an. Ihr Ziel war ein hohes: Es galt einen vernichtenden

    Schlag zu führen gegen die U-"Boot- Post" , die vor der flandrischen Küste aus Englands

    Seeherrschaft untergräbt. Eng geballte Angriffswellen dichtaufgeschlossener

    Divisionen folgten einander. Zahlreiche Panzerkraftwagen u. Kavallerieverbände


     rechte Seite 

    griffen ein. Mit ungeheurer Macht drang der Feind nach 14tägigem Artilleriefeuer,

    das sich am fünfzehnten Morgen des 31. Juli zum Trommelfeuer gesteigert hatte, in

    unsere Abwehrzonen ein. Er überrannte in einigen Abschnitten unsere in Trichter-

    Stellungen liegenden Linien u. gewann an einzelnen Stellen vorübergehend beträchtlich

    an Boden. In ungestümen Gegenangriff warfen sich unsere Reserven dem Feinde

    entgegen u. drängten ihn in tagsüber erbitterten Nahkämpfen aus unserer Kampfzone

    wieder hinaus oder in das vorderste Trichterfeld zurück. Nördlich u. nordöstl. von

    Ypern liegt das vom Gegner behauptete Trichterfeld tiefer. Hier konnte missing

    nicht dauernd gehalten werden. Abends auf breiter Front von neuem vorbrechende

    Angriffe brachten keine Wendung zu des Feindes Gunsten. Sie scheiterten vor unserer

    neugegliederten Kampflinie. Unsere Truppen meldeten hohe blutige Verluste der













  • August 4, 2018 14:59:54 Gabriele Kister-Schuler

     linke Seite 

     Zlota-Leyn tal  über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen

    Siegestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen

    bei  Wewren  am  Zbrucz  zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten

    Truppen in Richtung auf Czernowiz missing  Wererczanka  u.  Suriatyn 

    Front des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die

    russ. Nachhutstellungen bs.  Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der

    Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,

    am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u.  Sucynwa 

    gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben

    die Russen im missing Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am Bereczka

    Gebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages

    am Mgr.  Casinuton  an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde

    eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene

    Höhenstellung zurückgedrückt. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm.

    von Mackensen: w. an der Mazed. Front ist die Lage unverändert. Oestr. ung.

    Ber. Beiderseits des Casinitales griff der Feind zu wiederholten Male mit starken

    Kräften an. Nördlich des Tales wurde er restlos abgeschlagen. Auf den südlichen

    Höhen bemächtigte er sich unser vordern Gräben. In der Bukowina leisteten

    die Russen auch gestern mehrfach erheblichen Widerstand. Die verbündeten

    Truppen dringen kämpfend östlich der Linie  Jacobeny  -  Fundel  -  Moldawi -

    Schiyath  vor. Die über Kulz hinausrückenden Divisionen gewannen den missing

    Sereth. Zwischen dem Pruth u. dem Dnjester wurde der Feind in heftigen Kämpfen

    aus seinen Stellungen östl. v.  Seintyn  u südöstl. v.  Zaleszczyks  geworfen. Bei

    Krzywcze nörl. des Dnjester stürmten rumänische Regimenter in bewährter

    Tapferkeit die feindlichen Linien. Am Zbrucz erzwangen sich östr. ung. Truppen

    auf 50 Kilometer Frontbreite an zahlreichen Punkten den Uebergang auf das

    Ostufer. In Wrlymin erfolgreiche Stoßtruppsunternehmen. Ital. u Südöstl Kriegssch.

    Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes. 1.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe

    Kronprinz Rupprecht. Die große Schlacht in Flandern hat begonnen; eine der

    gewaltigsten des heute Erfolg verheißend zu Ende gehenden dritten Kriegsjahres.

    Mit Massen, wie sie bisher an keiner Stelle dieses Krieges auch nicht im

    Osten von missing eingesetzt wurden, griff der Engländer u. in seinem

    Gefolge der Franzose gestern auf 25 Kilometer breiter Front zwischen  Nordschrete 

    u.  Marmeton  an. Ihr Ziel war ein hohes: Es galt einen vernichtenden

    Schlag zu führen gegen die U-"Boot- Post" , die vor der flandrischen Küste aus Englands

    Seeherrschaft untergräbt. Eng geballte Angriffswellen dichtaufgeschlossener

    Divisionen folgten einander. Zahlreiche Panzerkraftwagen u. Kavallerieverbände


     rechte Seite 

    griffen ein. Mit ungeheurer Macht drang der Feind nach 14tägigem Artilleriefeuer,

    das sich am fünfzehnten Morgen des 31. Juli zum Trommelfeuer gesteigert hatte, in

    unsere Abwehrzonen ein. Er überrannte in einigen Abschnitten unsere in Trichter-

    Stellungen liegenden Linien u. gewann an einzelnen Stellen vorübergehend beträchtlich

    an Boden. In ungestümen Gegenangriff warfen sich unsere Reserven dem Feinde

    entgegen u. drängten ihn in tagsüber erbitterten Nahkämpfen aus unserer Kampfzone

    wieder hinaus oder in das vorderste Trichterfeld zurück. Nördlich u. nordöstl. von

    Ypern liegt das vom Gegner behauptete Trichterfeld tiefer. Hier konnte













  • July 27, 2018 22:26:30 Gabriele Kister-Schuler

     linke Seite 

     Zlota-Leyn tal  über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen

    Siegestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen

    bei  Wewren  am  Zbrucz  zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten

    Truppen in Richtung auf Czernowiz missing  Wererczanka  u.  Suriatyn 

    Front des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die

    russ. Nachhutstellungen bs.  Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der

    Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,

    am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u.  Sucynwa 

    gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben

    die Russen im missing Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am Bereczka

    Gebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages

    am Mgr.  Casinuton  an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde

    eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene

    Höhenstellung zurückgedrückt. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm.

    von Mackensen: w. an der Mazed. Front ist die Lage unverändert. Oestr. ung.

    Ber. Beiderseits des Casinitales griff der Feind zu wiederholten Male mit starken

    Kräften an. Nördlich des Tales wurde er restlos abgeschlagen. Auf den südlichen

    Höhen bemächtigte er sich unser vordern Gräben. In der Bukowina leisteten

    die Russen auch gestern mehrfach erheblichen Widerstand. Die verbündeten

    Truppen dringen kämpfend östlich der Linie  Jacobeny  -  Fundel  -  Moldawi -

    Schiyath  vor. Die über Kulz hinausrückenden Divisionen gewannen den missing

    Sereth. Zwischen dem Pruth u. dem Dnjester wurde der Feind in heftigen Kämpfen

    aus seinen Stellungen östl. v.  Seintyn  u südöstl. v.  Zaleszczyks  geworfen. Bei

    Krzywcze nörl. des Dnjester stürmten rumänische Regimenter in bewährter

    Tapferkeit die feindlichen Linien. Am Zbrucz erzwangen sich östr. ung. Truppen

    auf 50 Kilometer Frontbreite an zahlreichen Punkten den Uebergang auf das

    Ostufer. In Wrlymin erfolgreiche Stoßtruppsunternehmen. Ital. u Südöstl Kriegssch.

    Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes. 1.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe

    Kronprinz Rupprecht. Die große Schlacht in Flandern hat begonnen; eine der

    gewaltigsten des heute Erfolg verheißend zu Ende gehenden dritten Kriegsjahres.

    Mit Massen, wie sie bisher an keiner Stelle dieses Krieges auch nicht im

    Osten von missing eingesetzt wurden, griff der Engländer u. in seinem

    Gefolge der Franzose gestern auf 25 Kilometer breiter Front zwischen  Nordschrete 

    u.  Marmeton  an. Ihr Ziel war ein hohes: Es galt einen vernichtenden

    Schlag zu führen gegen die U-"Boot- Post" , die vor der flandrischen Küste aus Englands

    Seeherrschaft untergräbt. Eng geballte Angriffswellen dichtaufgeschlossener

    Divisionen folgten einander. Zahlreiche Panzerkraftwagen u. Kavallerieverbände


     rechte Seite 

    griffen ein. Mit ungeheurer Macht drang der Feind nach 14tägigem Artilleriefeuer,

    das sich am fünfzehnten Morgen des 31. Juli zum Trommelfeuer gesteigert hatte, in

    unsere Abwehrzonen ein. Er überrannte in einigen Abschnitten unsere in Trichter-

    Stellungen liegenden Linien u. gewann an einzelnen Stellen













  • July 27, 2018 22:20:32 Gabriele Kister-Schuler

     linke Seite 

     Zlota-Leyn tal  über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen

    Siegestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen

    bei  Wewren  am  Zbrucz  zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten

    Truppen in Richtung auf Czernowiz missing  Wererczanka  u. Suriatyn

    Front des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die

    russ. Nachhutstellungen bs.  Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der

    Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,

    am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u.  Sucynwa 

    gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben

    die Russen im missing Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am Bereczka

    Gebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages

    am Mgr.  Casinuton  an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde

    eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene

    Höhenstellung zurückgedrückt. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm.

    von Mackensen: w. an der Mazed. Front ist die Lage unverändert. Oestr. ung.

    Ber. Beiderseits des Casinitales griff der Feind zu wiederholten Male mit starken

    Kräften an. Nördlich des Tales wurde er restlos abgeschlagen. Auf den südlichen

    Höhen bemächtigte er sich unser vordern Gräben. In der Bukowina leisteten

    die Russen auch gestern mehrfach erheblichen Widerstand. Die verbündeten

    Truppen dringen kämpfend östlich der Linie  Jacobeny  -  Fundel  -  Moldawi -

    Schiyath  vor. Die über Kulz hinausrückenden Divisionen gewannen den missing

    Sereth. Zwischen dem Pruth u. dem Dnjester wurde der Feind in heftigen Kämpfen

    aus seinen Stellungen östl. v.  Seintyn  u südöstl. v.  Zaleszczyks  geworfen. Bei

    Krzywcze nörl. des Dnjester stürmten rumänische Regimenter in bewährter

    Tapferkeit die feindlichen Linien. Am Zbrucz erzwangen sich östr. ung. Truppen

    auf 50 Kilometer Frontbreite an zahlreichen Punkten den Uebergang auf das

    Ostufer. In Wrlymin erfolgreiche Stoßtruppsunternehmen. Ital. u Südöstl Kriegssch.

    Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes. 1.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe

    Kronprinz Rupprecht. Die große Schlacht in Flandern hat begonnen; eine der

    gewaltigsten des heute Erfolg verheißend zu Ende gehenden dritten Kriegsjahres.

    Mit Massen, wie sie bisher an keiner Stelle dieses Krieges auch nicht im

    Osten von missing eingesetzt wurden, griff der Engländer u. in seinem

    Gefolge der Franzose gestern auf 25 Kilometer breiter Front zwischen  Nordschrete 

    u.  Marmeton  an. Ihr Ziel war ein hohes: Es galt einen vernichtenden

    Schlag zu führen gegen die U-"Boot- Post" , die vor der flandrischen Küste aus Englands

    Seeherrschaft untergräbt. Eng geballte Angriffswellen dichtaufgeschlossener

    Divisionen folgten einander. Zahlreiche Panzerkraftwagen u. Kavallerieverbände


     rechte Seite 

    griffen ein. Mit ungeheurer Macht drang der Feind nach 14tägigem Artilleriefeuer,

    das sich am fünfzehnten Morgen des 31. Juli zum Trommelfeuer gesteigert hatte, in

    unsere Abwehrzonen ein. Er überrannte in einigen Abschnitten unsere in Trichter-

    Stellungen liegenden Linien u. gewann an einzelnen Stellen













  • July 27, 2018 22:20:22 Gabriele Kister-Schuler

     linke Seite 

     Zlota-Leyn tal  über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen

    Siegestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen

    bei  Wewren  am  Zbrucz  zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten

    Truppen in Richtung auf Czernowiz missing  Wererczanka  u. Suriatyn

    Front des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die

    russ. Nachhutstellungen bs.  Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der

    Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,

    am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u.  Sucynwa 

    gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben

    die Russen im missing Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am Bereczka

    Gebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages

    am Mgr.  Casinuton  an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde

    eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene

    Höhenstellung zurückgedrückt. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm.

    von Mackensen: w. an der Mazed. Front ist die Lage unverändert. Oestr. ung.

    Ber. Beiderseits des Casinitales griff der Feind zu wiederholten Male mit starken

    Kräften an. Nördlich des Tales wurde er restlos abgeschlagen. Auf den südlichen

    Höhen bemächtigte er sich unser vordern Gräben. In der Bukowina leisteten

    die Russen auch gestern mehrfach erheblichen Widerstand. Die verbündeten

    Truppen dringen kämpfend östlich der Linie  Jacobeny  -  Fundel  -  Moldawi -

    Schiyath  vor. Die über Kulz hinausrückenden Divisionen gewannen den missing

    Sereth. Zwischen dem Pruth u. dem Dnjester wurde der Feind in heftigen Kämpfen

    aus seinen Stellungen östl. v.  Seintyn  u südöstl. v.  Zaleszczyks  geworfen. Bei

    Krzywcze nörl. des Dnjester stürmten rumänische Regimenter in bewährter

    Tapferkeit die feindlichen Linien. Am Zbrucz erzwangen sich östr. ung. Truppen

    auf 50 Kilometer Frontbreite an zahlreichen Punkten den Uebergang auf das

    Ostufer. In Wrlymin erfolgreiche Stoßtruppsunternehmen. Ital. u Südöstl Kriegssch.

    Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes. 1.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe

    Kronprinz Rupprecht. Die große Schlacht in Flandern hat begonnen; eine der

    gewaltigsten des heute Erfolg verheißend zu Ende gehenden dritten Kriegsjahres.

    Mit Massen, wie sie bisher an keiner Stelle dieses Krieges auch nicht im

    Osten von missing eingesetzt wurden, griff der Engländer u. in seinem

    Gefolge der Franzose gestern auf 25 Kilometer breiter Front zwischen  Nordschrete 

    u.  Marmeton  an. Ihr Ziel war ein hohes: Es galt einen vernichtenden

    Schlag zu führen gegen die U-"Boot- Post" , die vor der flandrischen Küste aus Englands

    Seeherrschaft untergräbt. Eng geballte Angriffswellen dichtaufgeschlossener

    Divisionen folgten einander. Zahlreiche Panzerkraftwagen u. Kavallerieverbände


     rechte Seite 

    griffen ein. Mit ungeheurer Macht drang der Feind nach 14tägigem Artilleriefeuer,

    das sich am fünfzehnten Morgen des 31. Juli zum Trommelfeuer gesteigert hatte, in

    unsere Abwehrzonen ein. Er überrannte in einigen Abschnitten unere in Trichter-

    Stellungen liegenden Linien u. gewann an einzelnen Stellen













  • July 27, 2018 22:06:48 Gabriele Kister-Schuler

     linke Seite 

     Zlota-Leyn tal  über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen

    Siegestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen

    bei  Wewren  am  Zbrucz  zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten

    Truppen in Richtung auf Czernowiz missing  Wererczanka  u. Suriatyn

    Front des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die

    russ. Nachhutstellungen bs.  Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der

    Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,

    am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u.  Sucynwa 

    gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben

    die Russen im missing Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am Bereczka

    Gebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages

    am Mgr.  Casinuton  an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde

    eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene

    Höhenstellung zurückgedrückt. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm.

    von Mackensen: w. an der Mazed. Front ist die Lage unverändert. Oestr. ung.

    Ber. Beiderseits des Casinitales griff der Feind zu wiederholten Male mit starken

    Kräften an. Nördlich des Tales wurde er restlos abgeschlagen. Auf den südlichen

    Höhen bemächtigte er sich unser vordern Gräben. In der Bukowina leisteten

    die Russen auch gestern mehrfach erheblichen Widerstand. Die verbündeten

    Truppen dringen kämpfend östlich der Linie  Jacobeny  -  Fundel  -  Moldawi -

    Schiyath  vor. Die über Kulz hinausrückenden Divisionen gewannen den missing

    Sereth. Zwischen dem Pruth u. dem Dnjester wurde der Feind in heftigen Kämpfen

    aus seinen Stellungen östl. v.  Seintyn  u südöstl. v.  Zaleszczyks  geworfen. Bei

    Krzywcze nörl. des Dnjester stürmten rumänische Regimenter in bewährter

    Tapferkeit die feindlichen Linien. Am Zbrucz erzwangen sich östr. ung. Truppen

    auf 50 Kilometer Frontbreite an zahlreichen Punkten den Uebergang auf das

    Ostufer. In Wrlymin erfolgreiche Stoßtruppsunternehmen. Ital. u Südöstl Kriegssch.

    Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes. 1.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe

    Kronprinz Rupprecht. Die große Schlacht in Flandern hat begonnen; eine der

    gewaltigsten des heute Erfolg verheißend zu Ende gehenden dritten Kriegsjahres.

    Mit Massen, wie sie bisher an keiner Stelle dieses Krieges auch nicht im

    Osten von missing eingesetzt wurden, griff der Engländer u. in seinem

    Gefolge der Franzose gestern auf 25 Kilometer breiter Front zwischen  Nordschrete 

    u.  Marmeton  an. Ihr Ziel war ein hohes: Es galt einen vernichtenden

    Schlag zu führen gegen die U-"Boot- Post" , die vor der flandrischen Küste aus Englands

    Seeherrschaft untergräbt. Eng geballte Angriffswellen dichtaufgeschlossener

    Divisionen folgten einander. Zahlreiche













  • July 27, 2018 21:08:34 Gabriele Kister-Schuler

     linke Seite 

     Zlota-Leyn tal  über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen

    Siegestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen

    bei  Wewren  am  Zbrucz  zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten

    Truppen in Richtung auf Czernowiz missing  Wererczanka  u. Suriatyn

    Front des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die

    russ. Nachhutstellungen bs.  Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der

    Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,

    am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u.  Sucynwa 

    gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben

    die Russen im missing Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am Bereczka

    Gebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages

    am Mgr.  Casinuton  an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde

    eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene

    Höhenstellung zurückgedrückt. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm.

    von Mackensen: w. an der Mazed. Front ist die Lage unverändert. Oestr. ung.

    Ber. Beiderseits des Casinitales griff der Feind zu wiederholten Male mit starken

    Kräften an. Nördlich des Tales wurde er restlos abgeschlagen. Auf den südlichen

    Höhen bemächtigte er sich unser vordern Gräben. In der Bukowina leisteten

    die Russen auch gestern mehrfach erheblichen Widerstand. Die verbündeten

    Truppen dringen kämpfend östlich der Linie  Jacobeny  -  Fundel  -  Moldawi -

    Schiyath  vor. Die über Kulz hinausrückenden Divisionen gewannen den missing

    Sereth. Zwischen dem Pruth u. dem Dnjester wurde der Feind in heftigen Kämpfen

    aus seinen Stellungen östl. v.  Seintyn  u südöstl. v.  Zaleszczyks  geworfen. Bei

    Krzywcze nörl. des Dnjester stürmten rumänische Regimenter in bewährter

    Tapferkeit die feindlichen Linien. Am Zbrucz erzwangen sich östr. ung. Truppen

    auf 50 Kilometer Frontbreite an zahlreichen Punkten den Uebergang auf das

    Ostufer. In Wrlymin erfolgreiche Stoßtruppsunternehmen. Ital. u Südöstl Kriegssch.

    Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes. 1.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe

    Kronprinz Rupprecht. Die große Schlacht in Flandern hat begonnen; eine der

    gewaltigsten des heute Erfolg verheißend zu Ende gehenden dritten Kriegsjahres.

    Mit Massen, wie sie bisher an keiner Stelle dieses Krieges auch nicht im

    Osten von missing eingesetzt wurden, griff der Engländer u. in seinem

    Gefolge der Franzose gestern auf 25 Kilometer breiter Front zwischen  Nordschrete 

    u.  Marmeton  an. Ihr Ziel war ein hohes: Es galt einen vernichtenden

    Schlag zu führen gegen die U-"Boot- Post" , die vor der flandrischen Küste













  • July 23, 2018 19:49:24 Gabriele Kister-Schuler

     linke Seite 

     Zlota-Leyn tal  über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen

    Siegestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen

    bei  Wewren  am  Zbrucz  zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten

    Truppen in Richtung auf Czernowiz missing  Wererczanka  u. Suriatyn

    Front des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die

    russ. Nachhutstellungen bs.  Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der

    Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,

    am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u.  Sucynwa 

    gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben

    die Russen im missing Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am Bereczka

    Gebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages

    am Mgr.  Casinuton  an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde

    eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene

    Höhenstellung zurückgedrückt. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm.

    von Mackensen: w. an der Mazed. Front ist die Lage unverändert. Oestr. ung.

    Ber. Beiderseits des Casinitales griff der Feind zu wiederholten Male mit starken

    Kräften an. Nördlich des Tales wurde er restlos abgeschlagen. Auf den südlichen

    Höhen bemächtigte er sich unser vordern Gräben. In der Bukowina leisteten

    die Russen auch gestern mehrfach erheblichen Widerstand. Die verbündeten

    Truppen dringen kämpfend östlich der Linie  Jacobeny  -  Fundel  -  Moldawi -

    Schiyath  vor. Die über Kulz hinausrückenden Divisionen gewannen den missing

    Sereth. Zwischen dem Pruth u. dem Dnjester wurde der Feind in heftigen Kämpfen

    aus seinen Stellungen östl. v.  Seintyn  u südöstl. v.  Zaleszczyks  geworfen. Bei

    Krzywcze nörl. des Dnjester stürmten rumänische Regimenter in bewährter

    Tapferkeit die feindlichen Linien. Am Zbrucz erzwangen sich östr. ung. Truppen

    auf 50 Kilometer Frontbreite an zahlreichen Punkten den Uebergang auf das

    Ostufer. In













  • July 22, 2018 21:38:21 Gabriele Kister-Schuler

     linke Seite 

     Zlota-Leyn tal  über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen

    Siegestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen

    bei  Wewren  am  Zbrucz  zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten

    Truppen in Richtung auf Czernowiz missing  Wererczanka  u. Suriatyn

    Front des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die

    russ. Nachhutstellungen bs.  Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der

    Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,

    am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u.  Sucynwa 

    gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben

    die Russen im missing Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am Bereczka

    Gebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages

    am Mgr.  Casinuton  an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde

    eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene

    Höhenstellung zurückgedrückt.
















  • July 22, 2018 17:41:42 Gabriele Kister-Schuler

     linke Seite 

     Zlota-Leyn tal  über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen

    Siegestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen

    bei  Wewren  am  Zbrucz  zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten

    Truppen in Richtung auf Czernowiz missing  Wererczanka  u. Suriatyn

    Front des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die

    russ. Nachhutstellungen bs.  Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der

    Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,

    am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u.  Sucynwa 

    gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben

    die Russen im missing Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am Bereczka

    Gebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages

    am Mgr.  Casinuton  an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde

    eines unserer Regimenter durch starken findlichen Stoß in eine westlich gelegene

    Höhenstellung zurückgedrückt.
















  • July 22, 2018 17:39:03 Gabriele Kister-Schuler

     linke Seite 

     Zlota-Leyn tal  über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen

    Siegestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen

    bei  Wewren  am  Zbrucz  zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten

    Truppen in Richtung auf Czernowiz missing  Wererczanka  u. Suriatyn

    Front des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die

    russ. Nachhutstellungen bs.  Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der

    Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,

    am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u.  Sucynwa 

    gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben

    die Russen im missing Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf.
















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  • 51.21199||10.820339999999987||

    Hornsömmern bei Bad Langensalza

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  • Story location Hornsömmern bei Bad Langensalza
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ID
1851 / 21810
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Urte Bünning
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


August 1, 1917
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