Tagebuch Nr. 2 (Mai 1917-23.12.1917) von Ernst Schwalm (1854-1924), item 37
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Zlota-Leyn tal über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen
Sie gestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen
bei Wewren am Zbrucz zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten
Truppen in Richtung auf Czernowiz
Wererczanka u. Suriatyn Front des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die
russ. Nachhutstellungen bs. Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der
Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,
am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u. Sucynwa
gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben
die Russen im
Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am BereczkaGebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages
am Mgr. Casinuton an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde
eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene
Höhenstellung zurückgedrückt. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm.
von Mackensen: w. an der Mazed. Front ist die Lage unverändert. Oestr. ung.
Ber. Beiderseits des Casinitales griff der Feind zu wiederholten Male mit starken
Kräften an. Nördlich des Tales wurde er restlos abgeschlagen. Auf den südlichen
Höhen bemächtigte er sich unser vordern Gräben. In der Bukowina leisteten
die Russen auch gestern mehrfach erheblichen Widerstand. Die verbündeten
Truppen dringen kämpfend östlich der Linie Jacobeny - Fundel - Moldawi -
Schiyath vor. Die über Kulz hinausrückenden Divisionen gewannen den

Sereth. Zwischen dem Pruth u. dem Dnjester wurde der Feind in heftigen Kämpfen
aus seinen Stellungen östl. v. Seintyn u südöstl. v. Zaleszczyks geworfen. Bei
Krzywcze nörl. des Dnjester stürmten rumänische Regimenter in bewährter
Tapferkeit die feindlichen Linien. Am Zbrucz erzwangen sich östr. ung. Truppen
auf 50 Kilometer Frontbreite an zahlreichen Punkten den Uebergang auf das
Ostufer. In Wrlymin erfolgreiche Stoßtruppsunternehmen. Ital. u Südöstl Kriegssch.
Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes. 1.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe
Kronprinz Rupprecht. Die große Schlacht in Flandern hat begonnen; eine der
gewaltigsten des heute Erfolg verheißend zu Ende gehenden dritten Kriegsjahres.
Mit Massen, wie sie bisher an keiner Stelle dieses Krieges auch nicht im
Osten von
eingesetzt wurden, griff der Engländer u. in seinemGefolge der Franzose gestern auf 25 Kilometer breiter Front zwischen Nordschrete
u. Marmeton an. Ihr Ziel war ein hohes: Es galt einen vernichtenden
Schlag zu führen gegen die U-"Boot- Post" , die vor der flandrischen Küste aus Englands
Seeherrschaft untergräbt. Eng geballte Angriffswellen dichtaufgeschlossener
Divisionen folgten einander. Zahlreiche Panzerkraftwagen u. Kavallerieverbände
rechte Seite
griffen ein. Mit ungeheurer Macht drang der Feind nach 14tägigem Artilleriefeuer,
das sich am fünfzehnten Morgen des 31. Juli zum Trommelfeuer gesteigert hatte, in
unsere Abwehrzonen ein. Er überrannte in einigen Abschnitten unsere in Trichter-
Stellungen liegenden Linien u. gewann an einzelnen Stellen vorübergehend beträchtlich
an Boden. In ungestümen Gegenangriff warfen sich unsere Reserven dem Feinde
entgegen u. drängten ihn in tagsüber erbitterten Nahkämpfen aus unserer Kampfzone
wieder hinaus oder in das vorderste Trichterfeld zurück. Nördlich u. nordöstl. von
Ypern liegt das vom Gegner behauptete Trichterfeld tiefer. Hier konnte

nicht dauernd gehalten werden. Abends auf breiter Front von neuem vorbrechende
Angriffe brachten keine Wendung zu des Feindes Gunsten. Sie scheiterten vor unserer
neugegliederten Kampflinie. Unsere Truppen meldeten hohe blutige Verluste der kein
Opfer scheuenden Gegner. Die glänzende Tapferkeit u. Stoßkraft unserer Infantrie und
Pioniere, das todesmutige Ausharren u. die vortreffliche Wirkung der Artillerie,
Maschinengewehre, die Kühnheit der Flieger u. treuste Pflichterfüllung der Nachrichtentruppen
u. anderer Hilfswaffen, in sonderheit auch die zielbewußte Führung
boten für den uns günstigen Abschluß des Schlachttages sichere Gewähr. Voll Stolz auf die
eigne Leistung u den großen Erfolg, an dem jeder St.. u. Stamm des Deutschen
Reiches Anteil hat, sehen Führer u. Truppen den zu erwartenden weitern Kämpfen
zuversichtlich entgegen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Am Chemin des Dames
erschöpften die Franzosen erneut ihre Kräfte in viermaligem vergebkucgen Ansturm
gegen unsre voll behaupteten Stellungen südlich v. Filein . Weiter östlich brachte
die Kampfbewährte westfälische 13. Inf. Divis. dem Feinde wieder eine erhebliche
Schlappe bei. In frischem Draufgehen entrissen die Regimenter nach kurzer verheerender
Feuervorbereitung den Franzosen das Grabengewirr auf der Hochfläche südl.
des Gehöftes v. La Borelle . Ueber 1500 Gefangene, vor denen eine große Zahl
Sturmtrupps aus der Schlucht nordöstl. v. Troyva geholt wurden, fielen in unsere
Hand. Erst abends setzten feindliche Gegenangriffe ein, die in den errichteten Linien
abgewiesen wurden. Auf dem westlichen Maasufer stürmten tapfere badische Bataillone
die kürzlich an den Feind verlorene Stellung beiderseits der Straße Malancourt-
Esens wieder. In mehr als zwei Kilometer Breite u. 700 Met. Tiefe
wurden die Franzosen dort zurückgeworfen. 500 Gef. Oestl. Kriegssch. Heeresfront
des Gen. Feld. Pr. L. v. Bay - Heeresgruppe des Generalob. v. Boehm-Ermolli. Unsere nördli
des Dnjepr nach Südosten vordringenden Truppen drängten den Feind, der sich
hinter dem Billi Bach zum Kampf gestellt hatte, in den Flußwinkel von
Chotin zurück. Zwischen Dnjepr u. Pruth durchbrach eine Stoßgruppe russ. Stellungen an der
Bahn Heredaske - Czernowiz, während ihr Südflügel starke Entlastungsangriffe bs
Tarnokwitz abwehrte. Front des Generalob. Erzh. Josef: An den nordöstl. Vorbergen
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Zlota-Leyn tal über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen
Sie gestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen
bei Wewren am Zbrucz zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten
Truppen in Richtung auf Czernowiz
Wererczanka u. Suriatyn Front des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die
russ. Nachhutstellungen bs. Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der
Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,
am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u. Sucynwa
gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben
die Russen im
Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am BereczkaGebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages
am Mgr. Casinuton an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde
eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene
Höhenstellung zurückgedrückt. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm.
von Mackensen: w. an der Mazed. Front ist die Lage unverändert. Oestr. ung.
Ber. Beiderseits des Casinitales griff der Feind zu wiederholten Male mit starken
Kräften an. Nördlich des Tales wurde er restlos abgeschlagen. Auf den südlichen
Höhen bemächtigte er sich unser vordern Gräben. In der Bukowina leisteten
die Russen auch gestern mehrfach erheblichen Widerstand. Die verbündeten
Truppen dringen kämpfend östlich der Linie Jacobeny - Fundel - Moldawi -
Schiyath vor. Die über Kulz hinausrückenden Divisionen gewannen den

Sereth. Zwischen dem Pruth u. dem Dnjester wurde der Feind in heftigen Kämpfen
aus seinen Stellungen östl. v. Seintyn u südöstl. v. Zaleszczyks geworfen. Bei
Krzywcze nörl. des Dnjester stürmten rumänische Regimenter in bewährter
Tapferkeit die feindlichen Linien. Am Zbrucz erzwangen sich östr. ung. Truppen
auf 50 Kilometer Frontbreite an zahlreichen Punkten den Uebergang auf das
Ostufer. In Wrlymin erfolgreiche Stoßtruppsunternehmen. Ital. u Südöstl Kriegssch.
Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes. 1.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe
Kronprinz Rupprecht. Die große Schlacht in Flandern hat begonnen; eine der
gewaltigsten des heute Erfolg verheißend zu Ende gehenden dritten Kriegsjahres.
Mit Massen, wie sie bisher an keiner Stelle dieses Krieges auch nicht im
Osten von
eingesetzt wurden, griff der Engländer u. in seinemGefolge der Franzose gestern auf 25 Kilometer breiter Front zwischen Nordschrete
u. Marmeton an. Ihr Ziel war ein hohes: Es galt einen vernichtenden
Schlag zu führen gegen die U-"Boot- Post" , die vor der flandrischen Küste aus Englands
Seeherrschaft untergräbt. Eng geballte Angriffswellen dichtaufgeschlossener
Divisionen folgten einander. Zahlreiche Panzerkraftwagen u. Kavallerieverbände
rechte Seite
griffen ein. Mit ungeheurer Macht drang der Feind nach 14tägigem Artilleriefeuer,
das sich am fünfzehnten Morgen des 31. Juli zum Trommelfeuer gesteigert hatte, in
unsere Abwehrzonen ein. Er überrannte in einigen Abschnitten unsere in Trichter-
Stellungen liegenden Linien u. gewann an einzelnen Stellen vorübergehend beträchtlich
an Boden. In ungestümen Gegenangriff warfen sich unsere Reserven dem Feinde
entgegen u. drängten ihn in tagsüber erbitterten Nahkämpfen aus unserer Kampfzone
wieder hinaus oder in das vorderste Trichterfeld zurück. Nördlich u. nordöstl. von
Ypern liegt das vom Gegner behauptete Trichterfeld tiefer. Hier konnte

nicht dauernd gehalten werden. Abends auf breiter Front von neuem vorbrechende
Angriffe brachten keine Wendung zu des Feindes Gunsten. Sie scheiterten vor unserer
neugegliederten Kampflinie. Unsere Truppen meldeten hohe blutige Verluste der kein
Opfer scheuenden Gegner. Die glänzende Tapferkeit u. Stoßkraft unserer Infantrie und
Pioniere, das todesmutige Ausharren u. die vortreffliche Wirkung der Artillerie,
Maschinengewehre, die Kühnheit der Flieger u. treuste Pflichterfüllung der Nachrichtentruppen
u. anderer Hilfswaffen, in sonderheit auch die zielbewußte Führung
boten für den uns günstigen Abschluß des Schlachttages sichere Gewähr. Voll Stolz auf die
eigne Leistung u den großen Erfolg, an dem jeder St.. u. Stamm des Deutschen
Reiches Anteil hat, sehen Führer u. Truppen den zu erwartenden weitern Kämpfen
zuversichtlich entgegen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Am Chemin des Dames
erschöpften die Franzosen erneut ihre Kräfte in viermaligem vergebkucgen Ansturm
gegen unsre voll behaupteten Stellungen südlich v. Filein . Weiter östlich brachte
die Kampfbewährte westfälische 13. Inf. Divis. dem Feinde wieder eine erhebliche
Schlappe bei. In frischem Draufgehen entrissen die Regimenter nach kurzer verheerender
Feuervorbereitung den Franzosen das Grabengewirr auf der Hochfläche südl.
des Gehöftes v. La Borelle . Ueber 1500 Gefangene, vor denen eine große Zahl
Sturmtrupps aus der Schlucht nordöstl. v. Troyva geholt wurden, fielen in unsere
Hand. Erst abends setzten feindliche Gegenangriffe ein, die in den errichteten Linien
abgewiesen wurden. Auf dem westlichen Maasufer stürmten tapfere badische Bataillone
die kürzlich an den Feind verlorene Stellung beiderseits der Straße Malancourt-
Esens wieder. In mehr als zwei Kilometer Breite u. 700 Met. Tiefe
wurden die Franzosen dort zurückgeworfen. 500 Gef. Oestl. Kriegssch. Heeresfront
des Gen. Feld. Pr. L. v. Bay - Heeresgruppe des Generalob. v. Boehm-Ermolli. Unsere nordl
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Zlota-Leyn tal über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen
Sie gestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen
bei Wewren am Zbrucz zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten
Truppen in Richtung auf Czernowiz
Wererczanka u. Suriatyn Front des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die
russ. Nachhutstellungen bs. Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der
Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,
am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u. Sucynwa
gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben
die Russen im
Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am BereczkaGebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages
am Mgr. Casinuton an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde
eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene
Höhenstellung zurückgedrückt. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm.
von Mackensen: w. an der Mazed. Front ist die Lage unverändert. Oestr. ung.
Ber. Beiderseits des Casinitales griff der Feind zu wiederholten Male mit starken
Kräften an. Nördlich des Tales wurde er restlos abgeschlagen. Auf den südlichen
Höhen bemächtigte er sich unser vordern Gräben. In der Bukowina leisteten
die Russen auch gestern mehrfach erheblichen Widerstand. Die verbündeten
Truppen dringen kämpfend östlich der Linie Jacobeny - Fundel - Moldawi -
Schiyath vor. Die über Kulz hinausrückenden Divisionen gewannen den

Sereth. Zwischen dem Pruth u. dem Dnjester wurde der Feind in heftigen Kämpfen
aus seinen Stellungen östl. v. Seintyn u südöstl. v. Zaleszczyks geworfen. Bei
Krzywcze nörl. des Dnjester stürmten rumänische Regimenter in bewährter
Tapferkeit die feindlichen Linien. Am Zbrucz erzwangen sich östr. ung. Truppen
auf 50 Kilometer Frontbreite an zahlreichen Punkten den Uebergang auf das
Ostufer. In Wrlymin erfolgreiche Stoßtruppsunternehmen. Ital. u Südöstl Kriegssch.
Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes. 1.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe
Kronprinz Rupprecht. Die große Schlacht in Flandern hat begonnen; eine der
gewaltigsten des heute Erfolg verheißend zu Ende gehenden dritten Kriegsjahres.
Mit Massen, wie sie bisher an keiner Stelle dieses Krieges auch nicht im
Osten von
eingesetzt wurden, griff der Engländer u. in seinemGefolge der Franzose gestern auf 25 Kilometer breiter Front zwischen Nordschrete
u. Marmeton an. Ihr Ziel war ein hohes: Es galt einen vernichtenden
Schlag zu führen gegen die U-"Boot- Post" , die vor der flandrischen Küste aus Englands
Seeherrschaft untergräbt. Eng geballte Angriffswellen dichtaufgeschlossener
Divisionen folgten einander. Zahlreiche Panzerkraftwagen u. Kavallerieverbände
rechte Seite
griffen ein. Mit ungeheurer Macht drang der Feind nach 14tägigem Artilleriefeuer,
das sich am fünfzehnten Morgen des 31. Juli zum Trommelfeuer gesteigert hatte, in
unsere Abwehrzonen ein. Er überrannte in einigen Abschnitten unsere in Trichter-
Stellungen liegenden Linien u. gewann an einzelnen Stellen vorübergehend beträchtlich
an Boden. In ungestümen Gegenangriff warfen sich unsere Reserven dem Feinde
entgegen u. drängten ihn in tagsüber erbitterten Nahkämpfen aus unserer Kampfzone
wieder hinaus oder in das vorderste Trichterfeld zurück. Nördlich u. nordöstl. von
Ypern liegt das vom Gegner behauptete Trichterfeld tiefer. Hier konnte

nicht dauernd gehalten werden. Abends auf breiter Front von neuem vorbrechende
Angriffe brachten keine Wendung zu des Feindes Gunsten. Sie scheiterten vor unserer
neugegliederten Kampflinie. Unsere Truppen meldeten hohe blutige Verluste der kein
Opfer scheuenden Gegner. Die glänzende Tapferkeit u. Stoßkraft unserer Infantrie und
Pioniere, das todesmutige Ausharren u. die vortreffliche Wirkung der Artillerie,
Maschinengewehre, die Kühnheit der Flieger u. treuste Pflichterfüllung der Nachrichtentruppen
u. anderer Hilfswaffen, in sonderheit auch die zielbewußte Führung
boten für den uns günstigen Abschluß des Schlachttages sichere Gewähr. Voll Stolz auf die
eigne Leistung u den großen Erfolg, an dem jeder St.. u. Stamm des Deutschen
Reiches Anteil hat, sehen Führer u. Truppen den zu erwartenden weitern Kämpfen
zuversichtlich entgegen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Am Chemin des Dames
erschöpften die Franzosen erneut ihre Kräfte in viermaligem vergebkucgen Ansturm
gegen unsre voll behaupteten Stellungen südlich v. Filein . Weiter östlich brachte
die Kampfbewährte westfälische 13. Inf. Divis. dem Feinde wieder eine erhebliche
Schlappe bei. In frischem Draufgehen entrissen die Regimenter nach kurzer verheerender
Feuervorbereitung den Franzosen das Grabengewirr auf der Hochfläche südl.
des Gehöftes v. La Borelle . Ueber 1500 Gefangene, vor denen eine große Zahl
Sturmtrupps aus der Schlucht nordöstl. v. Troyva geholt wurden, fielen in unsere
Hand. Erst abends setzten feindliche Gegenangriffe ein, die in den errichteten Linien
abgewiesen wurden. Auf dem westlichen Maasufer strömten tapfere badische Bataillone
die kürzlich an den
-
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Zlota-Leyn tal über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen
Sie gestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen
bei Wewren am Zbrucz zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten
Truppen in Richtung auf Czernowiz
Wererczanka u. Suriatyn Front des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die
russ. Nachhutstellungen bs. Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der
Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,
am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u. Sucynwa
gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben
die Russen im
Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am BereczkaGebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages
am Mgr. Casinuton an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde
eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene
Höhenstellung zurückgedrückt. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm.
von Mackensen: w. an der Mazed. Front ist die Lage unverändert. Oestr. ung.
Ber. Beiderseits des Casinitales griff der Feind zu wiederholten Male mit starken
Kräften an. Nördlich des Tales wurde er restlos abgeschlagen. Auf den südlichen
Höhen bemächtigte er sich unser vordern Gräben. In der Bukowina leisteten
die Russen auch gestern mehrfach erheblichen Widerstand. Die verbündeten
Truppen dringen kämpfend östlich der Linie Jacobeny - Fundel - Moldawi -
Schiyath vor. Die über Kulz hinausrückenden Divisionen gewannen den

Sereth. Zwischen dem Pruth u. dem Dnjester wurde der Feind in heftigen Kämpfen
aus seinen Stellungen östl. v. Seintyn u südöstl. v. Zaleszczyks geworfen. Bei
Krzywcze nörl. des Dnjester stürmten rumänische Regimenter in bewährter
Tapferkeit die feindlichen Linien. Am Zbrucz erzwangen sich östr. ung. Truppen
auf 50 Kilometer Frontbreite an zahlreichen Punkten den Uebergang auf das
Ostufer. In Wrlymin erfolgreiche Stoßtruppsunternehmen. Ital. u Südöstl Kriegssch.
Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes. 1.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe
Kronprinz Rupprecht. Die große Schlacht in Flandern hat begonnen; eine der
gewaltigsten des heute Erfolg verheißend zu Ende gehenden dritten Kriegsjahres.
Mit Massen, wie sie bisher an keiner Stelle dieses Krieges auch nicht im
Osten von
eingesetzt wurden, griff der Engländer u. in seinemGefolge der Franzose gestern auf 25 Kilometer breiter Front zwischen Nordschrete
u. Marmeton an. Ihr Ziel war ein hohes: Es galt einen vernichtenden
Schlag zu führen gegen die U-"Boot- Post" , die vor der flandrischen Küste aus Englands
Seeherrschaft untergräbt. Eng geballte Angriffswellen dichtaufgeschlossener
Divisionen folgten einander. Zahlreiche Panzerkraftwagen u. Kavallerieverbände
rechte Seite
griffen ein. Mit ungeheurer Macht drang der Feind nach 14tägigem Artilleriefeuer,
das sich am fünfzehnten Morgen des 31. Juli zum Trommelfeuer gesteigert hatte, in
unsere Abwehrzonen ein. Er überrannte in einigen Abschnitten unsere in Trichter-
Stellungen liegenden Linien u. gewann an einzelnen Stellen vorübergehend beträchtlich
an Boden. In ungestümen Gegenangriff warfen sich unsere Reserven dem Feinde
entgegen u. drängten ihn in tagsüber erbitterten Nahkämpfen aus unserer Kampfzone
wieder hinaus oder in das vorderste Trichterfeld zurück. Nördlich u. nordöstl. von
Ypern liegt das vom Gegner behauptete Trichterfeld tiefer. Hier konnte

nicht dauernd gehalten werden. Abends auf breiter Front von neuem vorbrechende
Angriffe brachten keine Wendung zu des Feindes Gunsten. Sie scheiterten vor unserer
neugegliederten Kampflinie. Unsere Truppen meldeten hohe blutige Verluste der kein
Opfer scheuenden Gegner. Die glänzende Tapferkeit u. Stoßkraft unserer Infantrie und
Pioniere, das todesmutige Ausharren u. die vortreffliche Wirkung der Artillerie,
Maschinengewehre, die Kühnheit der Flieger u. treuste Pflichterfüllung der Nachrichtentruppen
u. anderer Hilfswaffen, in sonderheit auch die zielbewußte Führung
boten für den uns günstigen Abschluß des Schlachttages sichere Gewähr. Voll Stolz auf die
eigne Leistung u den großen Erfolg, an dem jeder St.. u. Stamm des Deutschen
Reiches Anteil hat, sehen Führer u. Truppen den zu erwartenden weitern Kämpfen
zuversichtlich entgegen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Am Chemin des Dames
erschöpften die Franzosen erneut ihre Kräfte in viermaligem vergebkucgen Ansturm
gegen unsre voll behaupteten Stellungen südlich v. Filein . Weiter östlich brachte
die Kampfbewährte westfälische 13. Inf. Divis. dem Feinde wieder eine erhebliche
Schlappe bei.
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Zlota-Leyn tal über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen
Sie gestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen
bei Wewren am Zbrucz zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten
Truppen in Richtung auf Czernowiz
Wererczanka u. Suriatyn Front des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die
russ. Nachhutstellungen bs. Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der
Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,
am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u. Sucynwa
gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben
die Russen im
Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am BereczkaGebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages
am Mgr. Casinuton an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde
eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene
Höhenstellung zurückgedrückt. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm.
von Mackensen: w. an der Mazed. Front ist die Lage unverändert. Oestr. ung.
Ber. Beiderseits des Casinitales griff der Feind zu wiederholten Male mit starken
Kräften an. Nördlich des Tales wurde er restlos abgeschlagen. Auf den südlichen
Höhen bemächtigte er sich unser vordern Gräben. In der Bukowina leisteten
die Russen auch gestern mehrfach erheblichen Widerstand. Die verbündeten
Truppen dringen kämpfend östlich der Linie Jacobeny - Fundel - Moldawi -
Schiyath vor. Die über Kulz hinausrückenden Divisionen gewannen den

Sereth. Zwischen dem Pruth u. dem Dnjester wurde der Feind in heftigen Kämpfen
aus seinen Stellungen östl. v. Seintyn u südöstl. v. Zaleszczyks geworfen. Bei
Krzywcze nörl. des Dnjester stürmten rumänische Regimenter in bewährter
Tapferkeit die feindlichen Linien. Am Zbrucz erzwangen sich östr. ung. Truppen
auf 50 Kilometer Frontbreite an zahlreichen Punkten den Uebergang auf das
Ostufer. In Wrlymin erfolgreiche Stoßtruppsunternehmen. Ital. u Südöstl Kriegssch.
Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes. 1.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe
Kronprinz Rupprecht. Die große Schlacht in Flandern hat begonnen; eine der
gewaltigsten des heute Erfolg verheißend zu Ende gehenden dritten Kriegsjahres.
Mit Massen, wie sie bisher an keiner Stelle dieses Krieges auch nicht im
Osten von
eingesetzt wurden, griff der Engländer u. in seinemGefolge der Franzose gestern auf 25 Kilometer breiter Front zwischen Nordschrete
u. Marmeton an. Ihr Ziel war ein hohes: Es galt einen vernichtenden
Schlag zu führen gegen die U-"Boot- Post" , die vor der flandrischen Küste aus Englands
Seeherrschaft untergräbt. Eng geballte Angriffswellen dichtaufgeschlossener
Divisionen folgten einander. Zahlreiche Panzerkraftwagen u. Kavallerieverbände
rechte Seite
griffen ein. Mit ungeheurer Macht drang der Feind nach 14tägigem Artilleriefeuer,
das sich am fünfzehnten Morgen des 31. Juli zum Trommelfeuer gesteigert hatte, in
unsere Abwehrzonen ein. Er überrannte in einigen Abschnitten unsere in Trichter-
Stellungen liegenden Linien u. gewann an einzelnen Stellen vorübergehend beträchtlich
an Boden. In ungestümen Gegenangriff warfen sich unsere Reserven dem Feinde
entgegen u. drängten ihn in tagsüber erbitterten Nahkämpfen aus unserer Kampfzone
wieder hinaus oder in das vorderste Trichterfeld zurück. Nördlich u. nordöstl. von
Ypern liegt das vom Gegner behauptete Trichterfeld tiefer. Hier konnte

nicht dauernd gehalten werden. Abends auf breiter Front von neuem vorbrechende
Angriffe brachten keine Wendung zu des Feindes Gunsten. Sie scheiterten vor unserer
neugegliederten Kampflinie. Unsere Truppen meldeten hohe blutige Verluste der kein
Opfer scheuenden Gegner. Die glänzende Tapferkeit u. Stoßkraft unserer Infantrie und
Pioniere, das todesmutige Ausharren u. die vortreffliche Wirkung der Artillerie,
Maschinengewehre, die Kühnheit der Flieger u. treuste Pflichterfüllung der Nachrichtentruppen
u. anderer Hilfswaffen, in sonderheit auch die zielbewußte Führung
boten für den uns günstigen Abschluß des Schlachttages sichere Gewähr.
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Zlota-Leyn tal über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen
Siegestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen
bei Wewren am Zbrucz zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten
Truppen in Richtung auf Czernowiz
Wererczanka u. Suriatyn Front des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die
russ. Nachhutstellungen bs. Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der
Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,
am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u. Sucynwa
gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben
die Russen im
Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am BereczkaGebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages
am Mgr. Casinuton an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde
eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene
Höhenstellung zurückgedrückt. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm.
von Mackensen: w. an der Mazed. Front ist die Lage unverändert. Oestr. ung.
Ber. Beiderseits des Casinitales griff der Feind zu wiederholten Male mit starken
Kräften an. Nördlich des Tales wurde er restlos abgeschlagen. Auf den südlichen
Höhen bemächtigte er sich unser vordern Gräben. In der Bukowina leisteten
die Russen auch gestern mehrfach erheblichen Widerstand. Die verbündeten
Truppen dringen kämpfend östlich der Linie Jacobeny - Fundel - Moldawi -
Schiyath vor. Die über Kulz hinausrückenden Divisionen gewannen den

Sereth. Zwischen dem Pruth u. dem Dnjester wurde der Feind in heftigen Kämpfen
aus seinen Stellungen östl. v. Seintyn u südöstl. v. Zaleszczyks geworfen. Bei
Krzywcze nörl. des Dnjester stürmten rumänische Regimenter in bewährter
Tapferkeit die feindlichen Linien. Am Zbrucz erzwangen sich östr. ung. Truppen
auf 50 Kilometer Frontbreite an zahlreichen Punkten den Uebergang auf das
Ostufer. In Wrlymin erfolgreiche Stoßtruppsunternehmen. Ital. u Südöstl Kriegssch.
Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes. 1.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe
Kronprinz Rupprecht. Die große Schlacht in Flandern hat begonnen; eine der
gewaltigsten des heute Erfolg verheißend zu Ende gehenden dritten Kriegsjahres.
Mit Massen, wie sie bisher an keiner Stelle dieses Krieges auch nicht im
Osten von
eingesetzt wurden, griff der Engländer u. in seinemGefolge der Franzose gestern auf 25 Kilometer breiter Front zwischen Nordschrete
u. Marmeton an. Ihr Ziel war ein hohes: Es galt einen vernichtenden
Schlag zu führen gegen die U-"Boot- Post" , die vor der flandrischen Küste aus Englands
Seeherrschaft untergräbt. Eng geballte Angriffswellen dichtaufgeschlossener
Divisionen folgten einander. Zahlreiche Panzerkraftwagen u. Kavallerieverbände
rechte Seite
griffen ein. Mit ungeheurer Macht drang der Feind nach 14tägigem Artilleriefeuer,
das sich am fünfzehnten Morgen des 31. Juli zum Trommelfeuer gesteigert hatte, in
unsere Abwehrzonen ein. Er überrannte in einigen Abschnitten unsere in Trichter-
Stellungen liegenden Linien u. gewann an einzelnen Stellen vorübergehend beträchtlich
an Boden. In ungestümen Gegenangriff warfen sich unsere Reserven dem Feinde
entgegen u. drängten ihn in tagsüber erbitterten Nahkämpfen aus unserer Kampfzone
wieder hinaus oder in das vorderste Trichterfeld zurück. Nördlich u. nordöstl. von
Ypern liegt das vom Gegner behauptete Trichterfeld tiefer. Hier konnte

nicht dauernd gehalten werden. Abends auf breiter Front von neuem vorbrechende
Angriffe brachten keine Wendung zu des Feindes Gunsten. Sie scheiterten vor unserer
neugegliederten Kampflinie. Unsere Truppen meldeten hohe blutige Verluste der kein
Opfer scheuenden Gegner. Die glänzende Tapferkeit u. Stoßkraft unserer Infantrie und
Pioniere, das todesmutige Ausharren u. die vortreffliche Wirkung der Artillerie,
Maschinengewehre, die Kühnheit der Flieger u. treuste Pflichterfüllung der Nachrichtentruppen
u. anderer Hilfswaffen, in sonderheit auch die zielbewußte Führung
boten für den uns günstigen Abschluß des Schlachttages sichere Gewähr.
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linke Seite
Zlota-Leyn tal über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen
Siegestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen
bei Wewren am Zbrucz zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten
Truppen in Richtung auf Czernowiz
Wererczanka u. Suriatyn Front des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die
russ. Nachhutstellungen bs. Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der
Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,
am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u. Sucynwa
gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben
die Russen im
Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am BereczkaGebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages
am Mgr. Casinuton an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde
eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene
Höhenstellung zurückgedrückt. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm.
von Mackensen: w. an der Mazed. Front ist die Lage unverändert. Oestr. ung.
Ber. Beiderseits des Casinitales griff der Feind zu wiederholten Male mit starken
Kräften an. Nördlich des Tales wurde er restlos abgeschlagen. Auf den südlichen
Höhen bemächtigte er sich unser vordern Gräben. In der Bukowina leisteten
die Russen auch gestern mehrfach erheblichen Widerstand. Die verbündeten
Truppen dringen kämpfend östlich der Linie Jacobeny - Fundel - Moldawi -
Schiyath vor. Die über Kulz hinausrückenden Divisionen gewannen den

Sereth. Zwischen dem Pruth u. dem Dnjester wurde der Feind in heftigen Kämpfen
aus seinen Stellungen östl. v. Seintyn u südöstl. v. Zaleszczyks geworfen. Bei
Krzywcze nörl. des Dnjester stürmten rumänische Regimenter in bewährter
Tapferkeit die feindlichen Linien. Am Zbrucz erzwangen sich östr. ung. Truppen
auf 50 Kilometer Frontbreite an zahlreichen Punkten den Uebergang auf das
Ostufer. In Wrlymin erfolgreiche Stoßtruppsunternehmen. Ital. u Südöstl Kriegssch.
Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes. 1.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe
Kronprinz Rupprecht. Die große Schlacht in Flandern hat begonnen; eine der
gewaltigsten des heute Erfolg verheißend zu Ende gehenden dritten Kriegsjahres.
Mit Massen, wie sie bisher an keiner Stelle dieses Krieges auch nicht im
Osten von
eingesetzt wurden, griff der Engländer u. in seinemGefolge der Franzose gestern auf 25 Kilometer breiter Front zwischen Nordschrete
u. Marmeton an. Ihr Ziel war ein hohes: Es galt einen vernichtenden
Schlag zu führen gegen die U-"Boot- Post" , die vor der flandrischen Küste aus Englands
Seeherrschaft untergräbt. Eng geballte Angriffswellen dichtaufgeschlossener
Divisionen folgten einander. Zahlreiche Panzerkraftwagen u. Kavallerieverbände
rechte Seite
griffen ein. Mit ungeheurer Macht drang der Feind nach 14tägigem Artilleriefeuer,
das sich am fünfzehnten Morgen des 31. Juli zum Trommelfeuer gesteigert hatte, in
unsere Abwehrzonen ein. Er überrannte in einigen Abschnitten unsere in Trichter-
Stellungen liegenden Linien u. gewann an einzelnen Stellen vorübergehend beträchtlich
an Boden. In ungestümen Gegenangriff warfen sich unsere Reserven dem Feinde
entgegen u. drängten ihn in tagsüber erbitterten Nahkämpfen aus unserer Kampfzone
wieder hinaus oder in das vorderste Trichterfeld zurück. Nördlich u. nordöstl. von
Ypern liegt das vom Gegner behauptete Trichterfeld tiefer. Hier konnte

nicht dauernd gehalten werden. Abends auf breiter Front von neuem vorbrechende
Angriffe brachten keine Wendung zu des Feindes Gunsten. Sie scheiterten vor unserer
neugegliederten Kampflinie. Unsere Truppen meldeten hohe blutige Verluste der
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Zlota-Leyn tal über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen
Siegestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen
bei Wewren am Zbrucz zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten
Truppen in Richtung auf Czernowiz
Wererczanka u. Suriatyn Front des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die
russ. Nachhutstellungen bs. Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der
Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,
am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u. Sucynwa
gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben
die Russen im
Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am BereczkaGebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages
am Mgr. Casinuton an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde
eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene
Höhenstellung zurückgedrückt. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm.
von Mackensen: w. an der Mazed. Front ist die Lage unverändert. Oestr. ung.
Ber. Beiderseits des Casinitales griff der Feind zu wiederholten Male mit starken
Kräften an. Nördlich des Tales wurde er restlos abgeschlagen. Auf den südlichen
Höhen bemächtigte er sich unser vordern Gräben. In der Bukowina leisteten
die Russen auch gestern mehrfach erheblichen Widerstand. Die verbündeten
Truppen dringen kämpfend östlich der Linie Jacobeny - Fundel - Moldawi -
Schiyath vor. Die über Kulz hinausrückenden Divisionen gewannen den

Sereth. Zwischen dem Pruth u. dem Dnjester wurde der Feind in heftigen Kämpfen
aus seinen Stellungen östl. v. Seintyn u südöstl. v. Zaleszczyks geworfen. Bei
Krzywcze nörl. des Dnjester stürmten rumänische Regimenter in bewährter
Tapferkeit die feindlichen Linien. Am Zbrucz erzwangen sich östr. ung. Truppen
auf 50 Kilometer Frontbreite an zahlreichen Punkten den Uebergang auf das
Ostufer. In Wrlymin erfolgreiche Stoßtruppsunternehmen. Ital. u Südöstl Kriegssch.
Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes. 1.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe
Kronprinz Rupprecht. Die große Schlacht in Flandern hat begonnen; eine der
gewaltigsten des heute Erfolg verheißend zu Ende gehenden dritten Kriegsjahres.
Mit Massen, wie sie bisher an keiner Stelle dieses Krieges auch nicht im
Osten von
eingesetzt wurden, griff der Engländer u. in seinemGefolge der Franzose gestern auf 25 Kilometer breiter Front zwischen Nordschrete
u. Marmeton an. Ihr Ziel war ein hohes: Es galt einen vernichtenden
Schlag zu führen gegen die U-"Boot- Post" , die vor der flandrischen Küste aus Englands
Seeherrschaft untergräbt. Eng geballte Angriffswellen dichtaufgeschlossener
Divisionen folgten einander. Zahlreiche Panzerkraftwagen u. Kavallerieverbände
rechte Seite
griffen ein. Mit ungeheurer Macht drang der Feind nach 14tägigem Artilleriefeuer,
das sich am fünfzehnten Morgen des 31. Juli zum Trommelfeuer gesteigert hatte, in
unsere Abwehrzonen ein. Er überrannte in einigen Abschnitten unsere in Trichter-
Stellungen liegenden Linien u. gewann an einzelnen Stellen vorübergehend beträchtlich
an Boden. In ungestümen Gegenangriff warfen sich unsere Reserven dem Feinde
entgegen u. drängten ihn in tagsüber erbitterten Nahkämpfen aus unserer Kampfzone
wieder hinaus oder in das vorderste Trichterfeld zurück. Nördlich u. nordöstl. von
Ypern liegt das vom Gegner behauptete Trichterfeld tiefer. Hier konnte
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Zlota-Leyn tal über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen
Siegestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen
bei Wewren am Zbrucz zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten
Truppen in Richtung auf Czernowiz
Wererczanka u. Suriatyn Front des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die
russ. Nachhutstellungen bs. Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der
Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,
am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u. Sucynwa
gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben
die Russen im
Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am BereczkaGebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages
am Mgr. Casinuton an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde
eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene
Höhenstellung zurückgedrückt. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm.
von Mackensen: w. an der Mazed. Front ist die Lage unverändert. Oestr. ung.
Ber. Beiderseits des Casinitales griff der Feind zu wiederholten Male mit starken
Kräften an. Nördlich des Tales wurde er restlos abgeschlagen. Auf den südlichen
Höhen bemächtigte er sich unser vordern Gräben. In der Bukowina leisteten
die Russen auch gestern mehrfach erheblichen Widerstand. Die verbündeten
Truppen dringen kämpfend östlich der Linie Jacobeny - Fundel - Moldawi -
Schiyath vor. Die über Kulz hinausrückenden Divisionen gewannen den

Sereth. Zwischen dem Pruth u. dem Dnjester wurde der Feind in heftigen Kämpfen
aus seinen Stellungen östl. v. Seintyn u südöstl. v. Zaleszczyks geworfen. Bei
Krzywcze nörl. des Dnjester stürmten rumänische Regimenter in bewährter
Tapferkeit die feindlichen Linien. Am Zbrucz erzwangen sich östr. ung. Truppen
auf 50 Kilometer Frontbreite an zahlreichen Punkten den Uebergang auf das
Ostufer. In Wrlymin erfolgreiche Stoßtruppsunternehmen. Ital. u Südöstl Kriegssch.
Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes. 1.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe
Kronprinz Rupprecht. Die große Schlacht in Flandern hat begonnen; eine der
gewaltigsten des heute Erfolg verheißend zu Ende gehenden dritten Kriegsjahres.
Mit Massen, wie sie bisher an keiner Stelle dieses Krieges auch nicht im
Osten von
eingesetzt wurden, griff der Engländer u. in seinemGefolge der Franzose gestern auf 25 Kilometer breiter Front zwischen Nordschrete
u. Marmeton an. Ihr Ziel war ein hohes: Es galt einen vernichtenden
Schlag zu führen gegen die U-"Boot- Post" , die vor der flandrischen Küste aus Englands
Seeherrschaft untergräbt. Eng geballte Angriffswellen dichtaufgeschlossener
Divisionen folgten einander. Zahlreiche Panzerkraftwagen u. Kavallerieverbände
rechte Seite
griffen ein. Mit ungeheurer Macht drang der Feind nach 14tägigem Artilleriefeuer,
das sich am fünfzehnten Morgen des 31. Juli zum Trommelfeuer gesteigert hatte, in
unsere Abwehrzonen ein. Er überrannte in einigen Abschnitten unsere in Trichter-
Stellungen liegenden Linien u. gewann an einzelnen Stellen
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Zlota-Leyn tal über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen
Siegestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen
bei Wewren am Zbrucz zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten
Truppen in Richtung auf Czernowiz
Wererczanka u. SuriatynFront des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die
russ. Nachhutstellungen bs. Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der
Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,
am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u. Sucynwa
gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben
die Russen im
Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am BereczkaGebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages
am Mgr. Casinuton an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde
eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene
Höhenstellung zurückgedrückt. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm.
von Mackensen: w. an der Mazed. Front ist die Lage unverändert. Oestr. ung.
Ber. Beiderseits des Casinitales griff der Feind zu wiederholten Male mit starken
Kräften an. Nördlich des Tales wurde er restlos abgeschlagen. Auf den südlichen
Höhen bemächtigte er sich unser vordern Gräben. In der Bukowina leisteten
die Russen auch gestern mehrfach erheblichen Widerstand. Die verbündeten
Truppen dringen kämpfend östlich der Linie Jacobeny - Fundel - Moldawi -
Schiyath vor. Die über Kulz hinausrückenden Divisionen gewannen den

Sereth. Zwischen dem Pruth u. dem Dnjester wurde der Feind in heftigen Kämpfen
aus seinen Stellungen östl. v. Seintyn u südöstl. v. Zaleszczyks geworfen. Bei
Krzywcze nörl. des Dnjester stürmten rumänische Regimenter in bewährter
Tapferkeit die feindlichen Linien. Am Zbrucz erzwangen sich östr. ung. Truppen
auf 50 Kilometer Frontbreite an zahlreichen Punkten den Uebergang auf das
Ostufer. In Wrlymin erfolgreiche Stoßtruppsunternehmen. Ital. u Südöstl Kriegssch.
Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes. 1.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe
Kronprinz Rupprecht. Die große Schlacht in Flandern hat begonnen; eine der
gewaltigsten des heute Erfolg verheißend zu Ende gehenden dritten Kriegsjahres.
Mit Massen, wie sie bisher an keiner Stelle dieses Krieges auch nicht im
Osten von
eingesetzt wurden, griff der Engländer u. in seinemGefolge der Franzose gestern auf 25 Kilometer breiter Front zwischen Nordschrete
u. Marmeton an. Ihr Ziel war ein hohes: Es galt einen vernichtenden
Schlag zu führen gegen die U-"Boot- Post" , die vor der flandrischen Küste aus Englands
Seeherrschaft untergräbt. Eng geballte Angriffswellen dichtaufgeschlossener
Divisionen folgten einander. Zahlreiche Panzerkraftwagen u. Kavallerieverbände
rechte Seite
griffen ein. Mit ungeheurer Macht drang der Feind nach 14tägigem Artilleriefeuer,
das sich am fünfzehnten Morgen des 31. Juli zum Trommelfeuer gesteigert hatte, in
unsere Abwehrzonen ein. Er überrannte in einigen Abschnitten unsere in Trichter-
Stellungen liegenden Linien u. gewann an einzelnen Stellen
-
linke Seite
Zlota-Leyn tal über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen
Siegestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen
bei Wewren am Zbrucz zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten
Truppen in Richtung auf Czernowiz
Wererczanka u. SuriatynFront des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die
russ. Nachhutstellungen bs. Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der
Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,
am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u. Sucynwa
gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben
die Russen im
Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am BereczkaGebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages
am Mgr. Casinuton an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde
eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene
Höhenstellung zurückgedrückt. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm.
von Mackensen: w. an der Mazed. Front ist die Lage unverändert. Oestr. ung.
Ber. Beiderseits des Casinitales griff der Feind zu wiederholten Male mit starken
Kräften an. Nördlich des Tales wurde er restlos abgeschlagen. Auf den südlichen
Höhen bemächtigte er sich unser vordern Gräben. In der Bukowina leisteten
die Russen auch gestern mehrfach erheblichen Widerstand. Die verbündeten
Truppen dringen kämpfend östlich der Linie Jacobeny - Fundel - Moldawi -
Schiyath vor. Die über Kulz hinausrückenden Divisionen gewannen den

Sereth. Zwischen dem Pruth u. dem Dnjester wurde der Feind in heftigen Kämpfen
aus seinen Stellungen östl. v. Seintyn u südöstl. v. Zaleszczyks geworfen. Bei
Krzywcze nörl. des Dnjester stürmten rumänische Regimenter in bewährter
Tapferkeit die feindlichen Linien. Am Zbrucz erzwangen sich östr. ung. Truppen
auf 50 Kilometer Frontbreite an zahlreichen Punkten den Uebergang auf das
Ostufer. In Wrlymin erfolgreiche Stoßtruppsunternehmen. Ital. u Südöstl Kriegssch.
Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes. 1.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe
Kronprinz Rupprecht. Die große Schlacht in Flandern hat begonnen; eine der
gewaltigsten des heute Erfolg verheißend zu Ende gehenden dritten Kriegsjahres.
Mit Massen, wie sie bisher an keiner Stelle dieses Krieges auch nicht im
Osten von
eingesetzt wurden, griff der Engländer u. in seinemGefolge der Franzose gestern auf 25 Kilometer breiter Front zwischen Nordschrete
u. Marmeton an. Ihr Ziel war ein hohes: Es galt einen vernichtenden
Schlag zu führen gegen die U-"Boot- Post" , die vor der flandrischen Küste aus Englands
Seeherrschaft untergräbt. Eng geballte Angriffswellen dichtaufgeschlossener
Divisionen folgten einander. Zahlreiche Panzerkraftwagen u. Kavallerieverbände
rechte Seite
griffen ein. Mit ungeheurer Macht drang der Feind nach 14tägigem Artilleriefeuer,
das sich am fünfzehnten Morgen des 31. Juli zum Trommelfeuer gesteigert hatte, in
unsere Abwehrzonen ein. Er überrannte in einigen Abschnitten unere in Trichter-
Stellungen liegenden Linien u. gewann an einzelnen Stellen
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linke Seite
Zlota-Leyn tal über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen
Siegestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen
bei Wewren am Zbrucz zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten
Truppen in Richtung auf Czernowiz
Wererczanka u. SuriatynFront des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die
russ. Nachhutstellungen bs. Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der
Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,
am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u. Sucynwa
gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben
die Russen im
Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am BereczkaGebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages
am Mgr. Casinuton an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde
eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene
Höhenstellung zurückgedrückt. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm.
von Mackensen: w. an der Mazed. Front ist die Lage unverändert. Oestr. ung.
Ber. Beiderseits des Casinitales griff der Feind zu wiederholten Male mit starken
Kräften an. Nördlich des Tales wurde er restlos abgeschlagen. Auf den südlichen
Höhen bemächtigte er sich unser vordern Gräben. In der Bukowina leisteten
die Russen auch gestern mehrfach erheblichen Widerstand. Die verbündeten
Truppen dringen kämpfend östlich der Linie Jacobeny - Fundel - Moldawi -
Schiyath vor. Die über Kulz hinausrückenden Divisionen gewannen den

Sereth. Zwischen dem Pruth u. dem Dnjester wurde der Feind in heftigen Kämpfen
aus seinen Stellungen östl. v. Seintyn u südöstl. v. Zaleszczyks geworfen. Bei
Krzywcze nörl. des Dnjester stürmten rumänische Regimenter in bewährter
Tapferkeit die feindlichen Linien. Am Zbrucz erzwangen sich östr. ung. Truppen
auf 50 Kilometer Frontbreite an zahlreichen Punkten den Uebergang auf das
Ostufer. In Wrlymin erfolgreiche Stoßtruppsunternehmen. Ital. u Südöstl Kriegssch.
Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes. 1.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe
Kronprinz Rupprecht. Die große Schlacht in Flandern hat begonnen; eine der
gewaltigsten des heute Erfolg verheißend zu Ende gehenden dritten Kriegsjahres.
Mit Massen, wie sie bisher an keiner Stelle dieses Krieges auch nicht im
Osten von
eingesetzt wurden, griff der Engländer u. in seinemGefolge der Franzose gestern auf 25 Kilometer breiter Front zwischen Nordschrete
u. Marmeton an. Ihr Ziel war ein hohes: Es galt einen vernichtenden
Schlag zu führen gegen die U-"Boot- Post" , die vor der flandrischen Küste aus Englands
Seeherrschaft untergräbt. Eng geballte Angriffswellen dichtaufgeschlossener
Divisionen folgten einander. Zahlreiche
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Zlota-Leyn tal über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen
Siegestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen
bei Wewren am Zbrucz zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten
Truppen in Richtung auf Czernowiz
Wererczanka u. SuriatynFront des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die
russ. Nachhutstellungen bs. Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der
Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,
am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u. Sucynwa
gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben
die Russen im
Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am BereczkaGebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages
am Mgr. Casinuton an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde
eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene
Höhenstellung zurückgedrückt. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm.
von Mackensen: w. an der Mazed. Front ist die Lage unverändert. Oestr. ung.
Ber. Beiderseits des Casinitales griff der Feind zu wiederholten Male mit starken
Kräften an. Nördlich des Tales wurde er restlos abgeschlagen. Auf den südlichen
Höhen bemächtigte er sich unser vordern Gräben. In der Bukowina leisteten
die Russen auch gestern mehrfach erheblichen Widerstand. Die verbündeten
Truppen dringen kämpfend östlich der Linie Jacobeny - Fundel - Moldawi -
Schiyath vor. Die über Kulz hinausrückenden Divisionen gewannen den

Sereth. Zwischen dem Pruth u. dem Dnjester wurde der Feind in heftigen Kämpfen
aus seinen Stellungen östl. v. Seintyn u südöstl. v. Zaleszczyks geworfen. Bei
Krzywcze nörl. des Dnjester stürmten rumänische Regimenter in bewährter
Tapferkeit die feindlichen Linien. Am Zbrucz erzwangen sich östr. ung. Truppen
auf 50 Kilometer Frontbreite an zahlreichen Punkten den Uebergang auf das
Ostufer. In Wrlymin erfolgreiche Stoßtruppsunternehmen. Ital. u Südöstl Kriegssch.
Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes. 1.8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe
Kronprinz Rupprecht. Die große Schlacht in Flandern hat begonnen; eine der
gewaltigsten des heute Erfolg verheißend zu Ende gehenden dritten Kriegsjahres.
Mit Massen, wie sie bisher an keiner Stelle dieses Krieges auch nicht im
Osten von
eingesetzt wurden, griff der Engländer u. in seinemGefolge der Franzose gestern auf 25 Kilometer breiter Front zwischen Nordschrete
u. Marmeton an. Ihr Ziel war ein hohes: Es galt einen vernichtenden
Schlag zu führen gegen die U-"Boot- Post" , die vor der flandrischen Küste
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Zlota-Leyn tal über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen
Siegestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen
bei Wewren am Zbrucz zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten
Truppen in Richtung auf Czernowiz
Wererczanka u. SuriatynFront des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die
russ. Nachhutstellungen bs. Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der
Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,
am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u. Sucynwa
gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben
die Russen im
Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am BereczkaGebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages
am Mgr. Casinuton an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde
eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene
Höhenstellung zurückgedrückt. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm.
von Mackensen: w. an der Mazed. Front ist die Lage unverändert. Oestr. ung.
Ber. Beiderseits des Casinitales griff der Feind zu wiederholten Male mit starken
Kräften an. Nördlich des Tales wurde er restlos abgeschlagen. Auf den südlichen
Höhen bemächtigte er sich unser vordern Gräben. In der Bukowina leisteten
die Russen auch gestern mehrfach erheblichen Widerstand. Die verbündeten
Truppen dringen kämpfend östlich der Linie Jacobeny - Fundel - Moldawi -
Schiyath vor. Die über Kulz hinausrückenden Divisionen gewannen den

Sereth. Zwischen dem Pruth u. dem Dnjester wurde der Feind in heftigen Kämpfen
aus seinen Stellungen östl. v. Seintyn u südöstl. v. Zaleszczyks geworfen. Bei
Krzywcze nörl. des Dnjester stürmten rumänische Regimenter in bewährter
Tapferkeit die feindlichen Linien. Am Zbrucz erzwangen sich östr. ung. Truppen
auf 50 Kilometer Frontbreite an zahlreichen Punkten den Uebergang auf das
Ostufer. In
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Siegestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen
bei Wewren am Zbrucz zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten
Truppen in Richtung auf Czernowiz
Wererczanka u. SuriatynFront des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die
russ. Nachhutstellungen bs. Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der
Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,
am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u. Sucynwa
gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben
die Russen im
Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am BereczkaGebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages
am Mgr. Casinuton an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde
eines unserer Regimenter durch starken feindlichen Stoß in eine westlich gelegene
Höhenstellung zurückgedrückt.
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Zlota-Leyn tal über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen
Siegestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen
bei Wewren am Zbrucz zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten
Truppen in Richtung auf Czernowiz
Wererczanka u. SuriatynFront des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die
russ. Nachhutstellungen bs. Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der
Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,
am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u. Sucynwa
gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben
die Russen im
Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf. Am BereczkaGebirge setzte der Gegner seine Angriffe fort. Fünfmal griff er im Laufe des Tages
am Mgr. Casinuton an, ohne einen Erfolg zu erzielen; weiter südlich wurde
eines unserer Regimenter durch starken findlichen Stoß in eine westlich gelegene
Höhenstellung zurückgedrückt.
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Zlota-Leyn tal über den nördl. Sereth zurückwarfen, so warfen
Siegestern in kampffrohem draufgehen die hartnäckig verteidigten Stellungen
bei Wewren am Zbrucz zwischen Dnjepr u. Pruth erkämpften sich die verbündeten
Truppen in Richtung auf Czernowiz
Wererczanka u. SuriatynFront des G.O.Herzh Josef: In kraftvollem Ansturm durchbrachen deutsche Jäger die
russ. Nachhutstellungen bs. Wiznsty . Der Feind wurde dadurch zum Räumen der
Czerwinsz-Linie gezwungen u. ging nach Osten zurück. Auch in den Waldkarpathen,
am Oberlauf der südlichen Sereth, sowie beiderseits von Moldawe u. Sucynwa
gewannen wir im Angriff ostwärts Gelände. Unter dem Druck dieser Erfolge gaben
die Russen im
Abschnitt ihre vorderen Stellungen auf.
Description
Save description- 51.21199||10.820339999999987||||1
Hornsömmern bei Bad Langensalza
Location(s)
Story location Hornsömmern bei Bad Langensalza
- ID
- 1851 / 21810
- Contributor
- Urte Bünning
August 1, 1917
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