Tagebuch Nr. 2 (Mai 1917-23.12.1917) von Ernst Schwalm (1854-1924), item 34
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Nachhuten des Feindes wurden überall geworfen. Front des Generaloberst
Erzh. Josef Die Truppen des Nordflügels halten mir den im Karpathen

vorwärts drängenden Kräften gleichen Schritt. Im Südteil der Karpathen drang der
Feind am Susita-Tal in unsere Linie; sein schnell ge... Stoß wurde
in einer dicht westl. gelegenen Riegelstellung zum Stehen gebracht. Heeresgruppe
des Gneralfeldm. v. Mackensen: Am untern Sereth lebhafter Feuerkampf,
bisher keine großen Angriffe. Mazed. Front: Nichts Wesentliches.
D.E.G.Q.Ludendorff 26./7. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht:
In unverminderter Heftigkeit, vielfach zu Trommelfeuer anschmellend, tobte
zwischen der Küste u der Lys die Artillerischlacht weiter. Nachts ließ der
Feuerkampf nur wenig nach; beim Hellwerden steigerte er sich erneut zu
größter Stärke, die englischen Erkundungsvorstöße dauerten an; Erfolg
hatten sie nicht. Im Artois lag wieder heftige Artillerieeinwirkung auf den
Stellungen bei Lens. Bei Monfy erkämpften Lübecksche Sturmabteilungen
zusammen mit Flammenwerfern ein wichtiges Grabenstück, das der
Feind dreimal vergeblich zurück zu erobern versuchte. Heeresgruppe Deutscher
Kronprinz: Nach ausgezeichneter Feuervorbereitung stürmten abends Teile
westfälischer Regimenter die französ. Stellung südl. v. Ailles in 1800 Metr.
Breite u 400 Meter Tiefe. Heute morgen brachen zu überraschendem Angriff
niederrheinische Bataillone nordwestl des Gehöftes Hurtebise vor und
entrissen dem Feinde beherrschende Teile des Höhenkammes. In den Chum -Bogen
führten schleswig-holsteinische u. märkische Sturmtruppen einen
schneidigen Vorstoß erfolgreich durch. Sie nahmen am Hochberg die Reste
der am 14.7. in der Hand der Franzosen zurückgebliebenen Geländes wieder .
Der Gegner führte auf den drei Gefechtsfeldern fruchtlose Gegenangriffe, die
seine blutigen Verluste erhöhten; im ganzen sind über 1150 Gefangene,

46 Offiz u. zahlreiche Grabenwaffen eingebracht worden. Oestl. Kriegssch. Heeresfr.
des Generalfeldm. P.L.v.Bay.: Heeresgruppe des Generaloberst v. Eichhorn. Südl.
v. Smorgen verkleinerte unsere zusammengesetzte Artillerieeinwirkung die
Einbruchstelle der
. Der Feind mußte dort weichen, fast die ganzefrühere Stellung ist wieder in unserem Besitz. Heeresgruppe des Generalobeerst
v. Brehm-Ermolle: In heftigen Kämpfen gewannen unsere Divisionen die
Höhe nordwestl. v. Tarnopol u. den
-Abschnitt bis zur StraßeTrambrite - Husintyn .
rechte Seite
Weiter südöstl sind Juczny , Thumny , Ottywin u Deletyn genommen. Front
des Generalob. Erhz. Josef. Die russ. Karpathenfront ist durch den Druck nördl. des
Dnjepr nun auch südl. des Tartannpasses ins Wanken gekommen. Der Feind geht
dort in Richtung auf Czernowiz zurück. Im August wurden die Russen gestern
von den Babe-Ludowa -Höhen geworfen. Heeresgruppe der Generalfeldm. v.
Mackensen: Von Mittag bis zur Dunkelheit lebhafter Feuerkampf am Unterlauf
des Sereth. Mazed. Front: Nichts Neues. D.E.G.Q. Ludendorff. Oestr.ung. Ber.
Bei der Armee des Generalobersten v. Koeweß wurden den Russen die Bahn Budowa
entrissen. Der Gegner hat dort nordwestl dieser Höhe seine Karpathenstellung
preisgegeben u. weicht gegen Osten. Bei der Bezwingung des russ. Widerstandes
im Tartarenpaß hat sich das erprobte Budapester Inf.Reg. Kaiserin und
Königin Maria Theresia N 32 besonders hervorgetan - die Heeresgruppe des Generalobersten
Brehm Ermolle hat Delatyn, Thumuez u. Brczacz gewonnen.
Deutsche Truppen stehen am Westrand v. Trembocole. Der Erfolg von Tarnopol wurde
durch die Eroberung mehrere Höhen erweitert. Ital. Kriegssch. Außer dem gewöhnlichen
Gefechtsfeuer keine besonderen Ereignisse. Balkan unverändert. Der Chef
des Generalstabs 27./7. Westl Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Die Artillerieschlacht
in Flandern ließ unter dem Einfluß ungünstiger Sicht gestern vorübergehend
nach Abends steigerte sich wieder zu äußerster Heftigkeit. Erneute gewaltsame
Erkundungen der Engländer scheiterten überall in unserer Abwehrzone. Im
Artois lebte nachmittags die Feuertätigkeit durchweg beträchtlich auf. Nachts wurden
an der ganzen Front Vorstöße feindlicher Aufklärungstruppen abgewiesen.
Bei Hennecourt , nördl. v. St. Quentin, brachten württembergische Stoßtrupps eine
große Zahl von Engländern von einem Einbruch in die feindliche Stellung zurück.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Am Chemin Des Dames, südlich v. Ailles
u. beim Gehöft Hurlebis, ebenso am Hochberg in der Westchampagne führten die
Franzosen verlustreiche, erfolglose Angriffe. Gefangenenzahl u. Beute haben sich sehr
vermehrt, im Abschnitt von Ailles stieg sie auf über 1450 Mann, 16 Masch. Gew.
u. 70 Schnelladegewehre. Oestl der
fielen bei einem Ueberfall gegen feindlicheGrabenstücke zahlreiche Franzosen gefangen in unsere Hand. Oestl. Kriegssch. Heeresfront
des Generlafeldm. P.L.v. Bay.: Heeresgruppe des Generalobserst v. Brehm-Ermolle:
In erbittertem Ringen, dem S.M. der Kaiser auf dem Schlachtfelde beiwohnte,
erweiterten unsere Divisionen bs. Tarnopol durch kraftvollen Angriff den schon
kürzlich erstrittenen Brückenkopf auf dem Ostufer des Sereth Weiter südlich
wurde trotz hartnäckigen Widerstandes der Russen, die ohne jede Rücksicht
Tausende um Tausende in dichten Haufen in unser vernichtendes Feuer trieben,
der Genizen - u. Sereth-Uebergang von
bis Stomoroczyn erkämpft.
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linke Seite
Nachhuten des Feindes wurden überall geworfen. Front des Generaloberst
Erzh. Josef Die Truppen des Nordflügels halten mir den im Karpathen

vorwärts drängenden Kräften gleichen Schritt. Im Südteil der Karpathen drang der
Feind am Susita-Tal in unsere Linie; sein schnell ge... Stoß wurde
in einer dicht westl. gelegenen Riegelstellung zum Stehen gebracht. Heeresgruppe
des Gneralfeldm. v. Mackensen: Am untern Sereth lebhafter Feuerkampf,
bisher keine großen Angriffe. Mazed. Front: Nichts Wesentliches.
D.E.G.Q.Ludendorff 26./7. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht:
In unverminderter Heftigkeit, vielfach zu Trommelfeuer anschmellend, tobte
zwischen der Küste u der Lys die Artillerischlacht weiter. Nachts ließ der
Feuerkampf nur wenig nach; beim Hellwerden steigerte er sich erneut zu
größter Stärke, die englischen Erkundungsvorstöße dauerten an; Erfolg
hatten sie nicht. Im Artois lag wieder heftige Artillerieeinwirkung auf den
Stellungen bei Lens. Bei Monfy erkämpften Lübecksche Sturmabteilungen
zusammen mit Flammenwerfern ein wichtiges Grabenstück, das der
Feind dreimal vergeblich zurück zu erobern versuchte. Heeresgruppe Deutscher
Kronprinz: Nach ausgezeichneter Feuervorbereitung stürmten abends Teile
westfälischer Regimenter die französ. Stellung südl. v. Ailles in 1800 Metr.
Breite u 400 Meter Tiefe. Heute morgen brachen zu überraschendem Angriff
niederrheinische Bataillone nordwestl des Gehöftes Hurtebise vor und
entrissen dem Feinde beherrschende Teile des Höhenkammes. In den Chum -Bogen
führten schleswig-holsteinische u. märkische Sturmtruppen einen
schneidigen Vorstoß erfolgreich durch. Sie nahmen am Hochberg die Reste
der am 14.7. in der Hand der Franzosen zurückgebliebenen Geländes wieder .
Der Gegner führte auf den drei Gefechtsfeldern fruchtlose Gegenangriffe, die
seine blutigen Verluste erhöhten; im ganzen sind über 1150 Gefangene,

46 Offiz u. zahlreiche Grabenwaffen eingebracht worden. Oestl. Kriegssch. Heeresfr.
des Generalfeldm. P.L.v.Bay.: Heeresgruppe des Generaloberst v. Eichhorn. Südl.
v. Smorgen verkleinerte unsere zusammengesetzte Artillerieeinwirkung die
Einbruchstelle der
. Der Feind mußte dort weichen, fast die ganzefrühere Stellung ist wieder in unserem Besitz. Heeresgruppe des Generalobeerst
v. Brehm-Ermolle: In heftigen Kämpfen gewannen unsere Divisionen die
Höhe nordwestl. v. Tarnopol u. den
-Abschnitt bis zur StraßeTrambrite - Husintyn .
rechte Seite
Weiter südöstl sind Juczny , Thumny , Ottywin u Deletyn genommen. Front
des Generalob. Erhz. Josef. Die russ. Karpathenfront ist durch den Druck nördl. des
Dnjepr nun auch südl. des Tartannpasses ins Wanken gekommen. Der Feind geht
dort in Richtung auf Czernowiz zurück. Im August wurden die Russen gestern
von den Babe-Ludowa -Höhen geworfen. Heeresgruppe der Generalfeldm. v.
Mackensen: Von Mittag bis zur Dunkelheit lebhafter Feuerkampf am Unterlauf
des Sereth. Mazed. Front: Nichts Neues. D.E.G.Q. Ludendorff. Oestr.ung. Ber.
Bei der Armee des Generalobersten v. Koeweß wurden den Russen die Bahn Budowa
entrissen. Der Gegner hat dort nordwestl dieser Höhe seine Karpathenstellung
preisgegeben u. weicht gegen Osten. Bei der Bezwingung des russ. Widerstandes
im Tartarenpaß hat sich das erprobte Budapester Inf.Reg. Kaiserin und
Königin Maria Theresia N 32 besonders hervorgetan - die Heeresgruppe des Generalobersten
Brehm Ermolle hat Delatyn, Thumuez u. Brczacz gewonnen.
Deutsche Truppen stehen am Westrand v. Trembocole. Der Erfolg von Tarnopol wurde
durch die Eroberung mehrere Höhen erweitert. Ital. Kriegssch. Außer dem gewöhnlichen
Gefechtsfeuer keine besonderen Ereignisse. Balkan unverändert. Der Chef
des Generalstabs 27./7. Westl Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Die Artillerieschlacht
in Flandern ließ unter dem Einfluß ungünstiger Sicht gestern vorübergehend
nach Abends steigerte sich wieder zu äußerster Heftigkeit.
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linke Seite
Nachhuten des Feindes wurden überall geworfen. Front des Generaloberst
Erzh. Josef Die Truppen des Nordflügels halten mir den im Karpathen

vorwärts drängenden Kräften gleichen Schritt. Im Südteil der Karpathen drang der
Feind am Susita-Tal in unsere Linie; sein schnell ge... Stoß wurde
in einer dicht westl. gelegenen Riegelstellung zum Stehen gebracht. Heeresgruppe
des Gneralfeldm. v. Mackensen: Am untern Sereth lebhafter Feuerkampf,
bisher keine großen Angriffe. Mazed. Front: Nichts Wesentliches.
D.E.G.Q.Ludendorff 26./7. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht:
In unverminderter Heftigkeit, vielfach zu Trommelfeuer anschmellend, tobte
zwischen der Küste u der Lys die Artillerischlacht weiter. Nachts ließ der
Feuerkampf nur wenig nach; beim Hellwerden steigerte er sich erneut zu
größter Stärke, die englischen Erkundungsvorstöße dauerten an; Erfolg
hatten sie nicht. Im Artois lag wieder heftige Artillerieeinwirkung auf den
Stellungen bei Lens. Bei Monfy erkämpften Lübecksche Sturmabteilungen
zusammen mit Flammenwerfern ein wichtiges Grabenstück, das der
Feind dreimal vergeblich zurück zu erobern versuchte. Heeresgruppe Deutscher
Kronprinz: Nach ausgezeichneter Feuervorbereitung stürmten abends Teile
westfälischer Regimenter die französ. Stellung südl. v. Ailles in 1800 Metr.
Breite u 400 Meter Tiefe. Heute morgen brachen zu überraschendem Angriff
niederrheinische Bataillone nordwestl des Gehöftes Hurtebise vor und
entrissen dem Feinde beherrschende Teile des Höhenkammes. In den Chum -Bogen
führten schleswig-holsteinische u. märkische Sturmtruppen einen
schneidigen Vorstoß erfolgreich durch. Sie nahmen am Hochberg die Reste
der am 14.7. in der Hand der Franzosen zurückgebliebenen Geländes wieder .
Der Gegner führte auf den drei Gefechtsfeldern fruchtlose Gegenangriffe, die
seine blutigen Verluste erhöhten; im ganzen sind über 1150 Gefangene,

46 Offiz u. zahlreiche Grabenwaffen eingebracht worden. Oestl. Kriegssch. Heeresfr.
des Generalfeldm. P.L.v.Bay.: Heeresgruppe des Generaloberst v. Eichhorn. Südl.
v. Smorgen verkleinerte unsere zusammengesetzte Artillerieeinwirkung die
Einbruchstelle der
. Der Feind mußte dort weichen, fast die ganzefrühere Stellung ist wieder in unserem Besitz. Heeresgruppe des Generalobeerst
v. Brehm-Ermolle: In heftigen Kämpfen gewannen unsere Divisionen die
Höhe nordwestl. v. Tarnopol u. den
-Abschnitt bis zur StraßeTrambrite - Husintyn .
rechte Seite
Weiter südöstl sind Juczny , Thumny , Ottywin u Deletyn genommen. Front
des Generalob. Erhz. Josef. Die russ. Karpathenfront ist durch den Druck nördl. des
Dnjepr nun auch südl. des Tartannpasses ins Wanken gekommen. Der Feind geht
dort in Richtung auf Czernowiz zurück. Im August wurden die Russen gestern
von den Babe-Ludowa -Höhen geworfen. Heeresgruppe der Generalfeldm. v.
Mackensen: Von Mittag bis zur Dunkelheit lebhafter Feuerkampf am Unterlauf
des Sereth. Mazed. Front: Nichts Neues. D.E.G.Q. Ludendorff. Oestr.ung. Ber.
Bei der Armee des Generalobersten v. Koeweß wurden den Russen die Bahn Budowa
entrissen. Der Gegner hat dort nordwestl dieser Höhe seine Karpathenstellung
preisgegeben u. weicht gegen Osten. Bei der Bezwingung des russ. Widerstandes
im Tartarenpaß hat sich das erprobte Budapester Inf.Reg. Kaiserin und
Königin Maria
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Nachhuten des Feindes wurden überall geworfen. Front des Generaloberst
Erzh. Josef Die Truppen des Nordflügels halten mir den im Karpathen

vorwärts drängenden Kräften gleichen Schritt. Im Südteil der Karpathen drang der
Feind am Susita-Tal in unsere Linie; sein schnell ge... Stoß wurde
in einer dicht westl. gelegenen Riegelstellung zum Stehen gebracht. Heeresgruppe
des Gneralfeldm. v. Mackensen: Am untern Sereth lebhafter Feuerkampf,
bisher keine großen Angriffe. Mazed. Front: Nichts Wesentliches.
D.E.G.Q.Ludendorff 26./7. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht:
In unverminderter Heftigkeit, vielfach zu Trommelfeuer anschmellend, tobte
zwischen der Küste u der Lys die Artillerischlacht weiter. Nachts ließ der
Feuerkampf nur wenig nach; beim Hellwerden steigerte er sich erneut zu
größter Stärke, die englischen Erkundungsvorstöße dauerten an; Erfolg
hatten sie nicht. Im Artois lag wieder heftige Artillerieeinwirkung auf den
Stellungen bei Lens. Bei Monfy erkämpften Lübecksche Sturmabteilungen
zusammen mit Flammenwerfern ein wichtiges Grabenstück, das der
Feind dreimal vergeblich zurück zu erobern versuchte. Heeresgruppe Deutscher
Kronprinz: Nach ausgezeichneter Feuervorbereitung stürmten abends Teile
westfälischer Regimenter die französ. Stellung südl. v. Ailles in 1800 Metr.
Breite u 400 Meter Tiefe. Heute morgen brachen zu überraschendem Angriff
niederrheinische Bataillone nordwestl des Gehöftes Hurtebise vor und
entrissen dem Feinde beherrschende Teile des Höhenkammes. In den Chum -Bogen
führten schleswig-holsteinische u. märkische Sturmtruppen einen
schneidigen Vorstoß erfolgreich durch. Sie nahmen am Hochberg die Reste
der am 14.7. in der Hand der Franzosen zurückgebliebenen Geländes wieder .
Der Gegner führte auf den drei Gefechtsfeldern fruchtlose Gegenangriffe, die
seine blutigen Verluste erhöhten; im ganzen sind über 1150 Gefangene,

46 Offiz u. zahlreiche Grabenwaffen eingebracht worden. Oestl. Kriegssch. Heeresfr.
des Generalfeldm. P.L.v.Bay.: Heeresgruppe des Generaloberst v. Eichhorn. Südl.
v. Smorgen verkleinerte unsere zusammengesetzte Artillerieeinwirkung die
Einbruchstelle der
. Der Feind mußte dort weichen, fast die ganzefrühere Stellung ist wieder in unserem Besitz. Heeresgruppe des Generalobeerst
v. Brehm-Ermolle: In heftigen Kämpfen gewannen unsere Divisionen die
Höhe nordwestl. v. Tarnopol u. den
-Abschnitt bis zur StraßeTrambrite - Husintyn .
rechte Seite
Weiter südöstl sind Juczny , Thumny , Ottywin u Deletyn genommen. Front
des Generalob. Erhz. Josef. Die russ. Karpathenfront ist durch den Druck nördl. des
Dnjepr nun auch südl. des Tartannpasses ins Wanken gekommen. Der Feind geht
dort in Richtung auf Czernowiz zurück. Im August wurden die Russen gestern
von den Babe-Ludowa -Höhen geworfen. Heeresgruppe der Generalfeldm. v.
Mackensen: Von Mittag bis zur Dunkelheit lebhafter Feuerkampf am Unterlauf
des Sereth. Mazed. Front: Nichts Neues. D.E.G.Q. Ludendorff. Oestr.ung. Ber.
Bei der Armee des Generalobersten .
-
linke Seite
Nachhuten des Feindes wurden überall geworfen. Front des Generaloberst
Erzh. Josef Die Truppen des Nordflügels halten mir den im Karpathen

vorwärts drängenden Kräften gleichen Schritt. Im Südteil der Karpathen drang der
Feind am Susita-Tal in unsere Linie; sein schnell ge... Stoß wurde
in einer dicht westl. gelegenen Riegelstellung zum Stehen gebracht. Heeresgruppe
des Gneralfeldm. v. Mackensen: Am untern Sereth lebhafter Feuerkampf,
bisher keine großen Angriffe. Mazed. Front: Nichts Wesentliches.
D.E.G.Q.Ludendorff 26./7. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht:
In unverminderter Heftigkeit, vielfach zu Trommelfeuer anschmellend, tobte
zwischen der Küste u der Lys die Artillerischlacht weiter. Nachts ließ der
Feuerkampf nur wenig nach; beim Hellwerden steigerte er sich erneut zu
größter Stärke, die englischen Erkundungsvorstöße dauerten an; Erfolg
hatten sie nicht. Im Artois lag wieder heftige Artillerieeinwirkung auf den
Stellungen bei Lens. Bei Monfy erkämpften Lübecksche Sturmabteilungen
zusammen mit Flammenwerfern ein wichtiges Grabenstück, das der
Feind dreimal vergeblich zurück zu erobern versuchte. Heeresgruppe Deutscher
Kronprinz: Nach ausgezeichneter Feuervorbereitung stürmten abends Teile
westfälischer Regimenter die französ. Stellung südl. v. Ailles in 1800 Metr.
Breite u 400 Meter Tiefe. Heute morgen brachen zu überraschendem Angriff
niederrheinische Bataillone nordwestl des Gehöftes Hurtebise vor und
entrissen dem Feinde beherrschende Teile des Höhenkammes. In den Chum -Bogen
führten schleswig-holsteinische u. märkische Sturmtruppen einen
schneidigen Vorstoß erfolgreich durch. Sie nahmen am Hochberg die Reste
der am 14.7. in der Hand der Franzosen zurückgebliebenen Geländes wieder .
Der Gegner führte auf den drei Gefechtsfeldern fruchtlose Gegenangriffe, die
seine blutigen Verluste erhöhten; im ganzen sind über 1150 Gefangene,

46 Offiz u. zahlreiche Grabenwaffen eingebracht worden. Oestl. Kriegssch. Heeresfr.
des Generalfeldm. P.L.v.Bay.: Heeresgruppe des Generaloberst v. Eichhorn. Südl.
v. Smorgen verkleinerte unsere zusammengesetzte Artillerieeinwirkung die
Einbruchstelle der
. Der Feind mußte dort weichen, fast die ganzefrühere Stellung ist wieder in unserem Besitz. Heeresgruppe des Generalobeerst
v. Brehm-Ermolle: In heftigen Kämpfen gewannen unsere Divisionen die
Höhe nordwestl. v. Tarnopol u. den
-Abschnitt bis zur StraßeTrambrite - Husintyn .
rechte Seite
Weiter südöstl sind Juczny , Thumny , Ottywin u Deletyn genommen. Front
des Generalob. Erhz. Josef. Die russ. Karpathenfront ist durch den Druck nördl. der
-
linke Seite
Nachhuten des Feindes wurden überall geworfen. Front des Generaloberst
Erzh. Josef Die Truppen des Nordflügels halten mir den im Karpathen

vorwärts drängenden Kräften gleichen Schritt. Im Südteil der Karpathen drang der
Feind am Susita-Tal in unsere Linie; sein schnell ge... Stoß wurde
in einer dicht westl. gelegenen Riegelstellung zum Stehen gebracht. Heeresgruppe
des Gneralfeldm. v. Mackensen: Am untern Sereth lebhafter Feuerkampf,
bisher keine großen Angriffe. Mazed. Front: Nichts Wesentliches.
D.E.G.Q.Ludendorff 26./7. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht:
In unverminderter Heftigkeit, vielfach zu Trommelfeuer anschmellend, tobte
zwischen der Küste u der Lys die Artillerischlacht weiter. Nachts ließ der
Feuerkampf nur wenig nach; beim Hellwerden steigerte er sich erneut zu
größter Stärke, die englischen Erkundungsvorstöße dauerten an; Erfolg
hatten sie nicht. Im Artois lag wieder heftige Artillerieeinwirkung auf den
Stellungen bei Lens. Bei Monfy erkämpften Lübecksche Sturmabteilungen
zusammen mit Flammenwerfern ein wichtiges Grabenstück, das der
Feind dreimal vergeblich zurück zu erobern versuchte. Heeresgruppe Deutscher
Kronprinz: Nach ausgezeichneter Feuervorbereitung stürmten abends Teile
westfälischer Regimenter die französ. Stellung südl. v. Ailles in 1800 Metr.
Breite u 400 Meter Tiefe. Heute morgen brachen zu überraschendem Angriff
niederrheinische Bataillone nordwestl des Gehöftes Hurlebise vor und
entrissen dem Feinde beherrschende Teile des Höhenkammes. In den Chum -Bogen
führten schleswig-holsteinische u. märkische Sturmtruppen einen
schneidigen Vorstoß erfolgreich durch. Sie nahmen am Hochberg die Reste
der am 14.7. in der Hand der Franzosen zurückgebliebenen Geländes wieder .
Der Gegner führte auf den drei Gefechtsfeldern fruchtlose Gegenangriffe, die
seine blutigen Verluste erhöhten; im ganzen sind über 1150 Gefangene,

46 Offiz u. zahlreiche Grabenwaffen eingebracht worden. Oestl. Kriegssch. Heeresfr.
des Generalfeldm. P.L.v.Bay.: Heeresgruppe des Generaloberst v. Eichhorn. Südl.
v. Smorgen verkleinerte unsere
-
linke Seite
Nachhuten des Feindes wurden überall geworfen. Front des Generaloberst
Erzh. Josef Die Truppen des Nordflügels halten mir den im Karpathen

vorwärts drängenden Kräften gleichen Schritt. Im Südteil der Karpathen drang der
Feind am Susita-Tal in unsere Linie; sein schnell ge... Stoß wurde
in einer dicht westl. gelegenen Riegelstellung zum Stehen gebracht. Heeresgruppe
des Gneralfeldm. v. Mackensen: Am untern Sereth lebhafter Feuerkampf,
bisher keine großen Angriffe. Mazed. Front: Nichts Wesentliches.
D.E.G.Q.Ludendorff 26./7. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht:
In unverminderter Heftigkeit, vielfach zu Trommelfeuer anschmellend, tobte
zwischen der Küste u derLys die Artillerischlacht weiter. Nachts ließ der
Feuerkampf nur wenig nach; beim Hellwerden steigerte er sich erneut zu
größter Stärke, die englischen Erkundungsvorstöße dauerten an; Erfolg
hatten sie nicht. Im Artois lag wieder heftige Artillerieeinwirkung auf den
Stellungen bei Lens. Bei Monfy erkämpften Lübecksche Sturmabteilungen
zusammen mit Flammenwerfern ein wichtiges Grabenstück, das der
Feind dreimal vergeblich zurück zu erobern versuchte. Heeresgruppe Deutscher
Kronprinz:
-
linke Seite
Nachhuten des Feindes wurden überall geworfen. Front des Generaloberst
Erzh. Josef Die Truppen des Nordflügels halten mir den im Karpathen

vorwärts drängenden Kräften gleichen Schritt. Im Südteil der Karpathen drang der
Feind am Susita-Tal in unsere Linie; sein schnell ge... Stoß wurde
in einer dicht westl. gelegenen Riegelstellung zum Stehen gebracht. Heeresgruppe
des Gneralfeldm. v. Mackensen: Am untern Sereth lebhafter Feuerkampf,
bisher keine großen Angriffe. Mazed. Front: Nichts Wesentliches.
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Hornsömmern bei Bad Langensalza
Location(s)
Story location Hornsömmern bei Bad Langensalza
- ID
- 1851 / 21804
- Contributor
- Urte Bünning
July 26, 1917 – July 27, 1917
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