Gedichtband "Der Landsturm", item 79

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 linke Seite 

Hat er dabei sich nicht geschämt

Als wär allein er weit & breit

Oder im schönsten Modenkleid.

Natürlich stand das Publikum

Im Kreise bald um Fr. herum

Und so erfuhr vom Sonnenbad

Schnell der gestrenge Kirschenpfaat

Der staunend über solchen Fall

Den Schuster holt ins Wachtlokal

Wo ihm die Nase ward gedreht

Nicht allzuklein, was sich versteht.


Dazu kam noch am andern Tage

Vom Hauptmann die und jene Frage

Und auch der Arzt hat ungeniert

Sich näher für Franz intressiert.

Stellt an ihn so neugierige Fragen:

Was früher er konnt Bier vertragen

Und was er so im Durchschnitt trank

(Da ward der Arzt beinahe krank.)

Die Antwort war: "Zehn Liter wohl

Je nachdem halt mein Geldsack voll

Und manchmal zwanzig und darüber


 rechte Seite 

Denn mehr, wie weniger, war mir lieber."

Seit dem ist Franz zu seinem - Leid  

Vom Wach= und Postendienst befreit

Und man schickt ihn, (er findets nett,)

Nach Lüttich in das Lazareth

Wo Ärzte sich und Professoren

In Untersuchungen verloren

Besonders über seinen Geist

Der sich als ganz gesund erweist?

Doch haben sie den Franzl jetzt

Nach Deutschland irgendwo versetzt,

Vielleicht sogar nach einer Stelle, -

Wo ist versiegt des Bieres Quelle. -


No 48.         Cherry Brandy's  Tod.


Morgenrot, Scherry tot! Hartmann ist in Hundenot,

An dem letzten Sonntag - Morgen

Waren dies die ersten Sorgen.

Kameraden fanden ihn, auf den Schien'n


Ach wie bald! War er kalt! War doch erst 6 Monat alt

Warum ging er aufs Geleise

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 linke Seite 

Hat er dabei sich nicht geschämt

Als wär allein er weit & breit

Oder im schönsten Modenkleid.

Natürlich stand das Publikum

Im Kreise bald um Fr. herum

Und so erfuhr vom Sonnenbad

Schnell der gestrenge Kirschenpfaat

Der staunend über solchen Fall

Den Schuster holt ins Wachtlokal

Wo ihm die Nase ward gedreht

Nicht allzuklein, was sich versteht.


Dazu kam noch am andern Tage

Vom Hauptmann die und jene Frage

Und auch der Arzt hat ungeniert

Sich näher für Franz intressiert.

Stellt an ihn so neugierige Fragen:

Was früher er konnt Bier vertragen

Und was er so im Durchschnitt trank

(Da ward der Arzt beinahe krank.)

Die Antwort war: "Zehn Liter wohl

Je nachdem halt mein Geldsack voll

Und manchmal zwanzig und darüber


 rechte Seite 

Denn mehr, wie weniger, war mir lieber."

Seit dem ist Franz zu seinem - Leid  

Vom Wach= und Postendienst befreit

Und man schickt ihn, (er findets nett,)

Nach Lüttich in das Lazareth

Wo Ärzte sich und Professoren

In Untersuchungen verloren

Besonders über seinen Geist

Der sich als ganz gesund erweist?

Doch haben sie den Franzl jetzt

Nach Deutschland irgendwo versetzt,

Vielleicht sogar nach einer Stelle, -

Wo ist versiegt des Bieres Quelle. -


No 48.         Cherry Brandy's  Tod.


Morgenrot, Scherry tot! Hartmann ist in Hundenot,

An dem letzten Sonntag - Morgen

Waren dies die ersten Sorgen.

Kameraden fanden ihn, auf den Schien'n


Ach wie bald! War er kalt! War doch erst 6 Monat alt

Warum ging er aufs Geleise


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  • November 9, 2017 13:45:59 Daniela Z

     linke Seite 

    Hat er dabei sich nicht geschämt

    Als wär allein er weit & breit

    Oder im schönsten Modenkleid.

    Natürlich stand das Publikum

    Im Kreise bald um Fr. herum

    Und so erfuhr vom Sonnenbad

    Schnell der gestrenge Kirschenpfaat

    Der staunend über solchen Fall

    Den Schuster holt ins Wachtlokal

    Wo ihm die Nase ward gedreht

    Nicht allzuklein, was sich versteht.


    Dazu kam noch am andern Tage

    Vom Hauptmann die und jene Frage

    Und auch der Arzt hat ungeniert

    Sich näher für Franz intressiert.

    Stellt an ihn so neugierige Fragen:

    Was früher er konnt Bier vertragen

    Und was er so im Durchschnitt trank

    (Da ward der Arzt beinahe krank.)

    Die Antwort war: "Zehn Liter wohl

    Je nachdem halt mein Geldsack voll

    Und manchmal zwanzig und darüber


     rechte Seite 

    Denn mehr, wie weniger, war mir lieber."

    Seit dem ist Franz zu seinem - Leid  

    Vom Wach= und Postendienst befreit

    Und man schickt ihn, (er findets nett,)

    Nach Lüttich in das Lazareth

    Wo Ärzte sich und Professoren

    In Untersuchungen verloren

    Besonders über seinen Geist

    Der sich als ganz gesund erweist?

    Doch haben sie den Franzl jetzt

    Nach Deutschland irgendwo versetzt,

    Vielleicht sogar nach einer Stelle, -

    Wo ist versiegt des Bieres Quelle. -


    No 48.         Cherry Brandy's  Tod.


    Morgenrot, Scherry tot! Hartmann ist in Hundenot,

    An dem letzten Sonntag - Morgen

    Waren dies die ersten Sorgen.

    Kameraden fanden ihn, auf den Schien'n


    Ach wie bald! War er kalt! War doch erst 6 Monat alt

    Warum ging er aufs Geleise

  • June 11, 2017 22:59:08 Beate Jochem

     linke Seite 

    Hat er dabei sich nicht geschämt

    Als wär allein er weit und breit

    Oder im schönsten Modenkleid.

    Natürlich stand das Publikum

    Im Kreise bald um Fr. herum

    Und so erfuhr vom Sonnenbad

    Schnell der gestrenge Kirschenpfaat

    Der staunend über solchen  Fall

    Den Schuster holt ins Wachtlokal

    Wo ihm die Nase ward gedreht

    Nicht allzuklein, was sich versteht.


    Dazu kam noch am andern Tage

    Vom Hauptmann die und jene Frage

    Und auch der Arzt hat ungeniert

    Sich näher für Franz intressiert.

    Stellt an ihn so neugierige Fragen:

    Was früher er konnt Bier vertragen

    Und was er so im Durchschnitt trank

    (Da wurd der Arzt beinahe krank.)

    Die Antwort war: "Zehn Liter wohl

    Je nachdem halt mein Geldsack voll

    Und manchmal zwanzig und darüber


     rechte Seite 

    Denn mehr, wie weniger, war mir lieber."

    Seit dem ist Franz zu seinem - Leid  

    Vom Wach und Postendienst befreit

    Und man schickt ihn, (er findets nett,)

    Nach Lüttich in das Lazarett

    Wo Ärzte sich und Professoren

    In Untersuchungen verloren

    Besonders über seinen Geist

    Der sich als ganz gesund erweist?

    Doch haben sie den Franzl jetzt

    Nach Deutschland irgendwo versetzt,

    Vielleicht sogar auf einer Stelle, -

    Wo ist versiegt des Bieres Quelle.


    No 48.         Cherry Brandy´s  Tod.


    Morgenrot, Scherry tot! Hartmann  ist in Hundenot,

    An dem letzten Sonntag  - Morgen

    Waren dies die ersten Sorgen.

    Kameraden fanden ihn, auf den Schien´n


    Ach wie bald! War er kalt! War doch erst 6 Monat alt

    Warum ging er aufs Geleise


  • June 11, 2017 22:57:31 Beate Jochem

     linke Seite 

    Hat er dabei sich nicht geschämt

    Als wär allein er weit und breit

    Oder im schönsten Modenkleid.

    Natürlich stand das Publikum

    Im Kreise bald um Fr. herum

    Und so erfuhr vom Sonnenbad

    Schnell der gestrenge Kirschenpfaat

    Der staunend über solchen  Fall

    Den Schuster holt ins Wachtlokal

    Wo ihm die Nase ward gedreht

    Nicht allzuklein, was sich versteht.


    Dazu kam noch am andern Tage

    Vom Hauptmann die und jene Frage

    Und auch der Arzt hat ungeniert

    Sich näher für Franz intressiert.

    Stellt an ihn so neugierige Fragen:

    Was früher er konnt Bier vertragen

    Und was er so im Durchschnitt trank

    (Da wurd der Arzt beinahe krank.)

    Die Antwort war: "Zehn Liter wohl

    Je nachdem halt mein Geldsack voll

    Und manchmal zwanzig und darüber


     rechte Seite 

    Denn mehr, wie weniger, war mir lieber."

    Seit dem ist Franz zu seinem - Leid  

    Vom Wach und Postendienst befreit

    Und man schickt ihn, (er findets nett,)

    Nach Lüttich in das Lazarett

    Wo Ärzte sich und Professoren

    In Untersuchungen verloren

    Besonders über seinen Geist

    Der sich als ganz gesund erweist?

    Doch haben sie den Franzl jetzt

    Nach Deutschland irgendwo versetzt,

    Vielleicht sogar auf einer Stelle, -

    Wo ist versiegt des Bieres Quelle.


    No 48.         Cherry Brandy´s  Tod.


    Morgenrot, Scherry tot! Hartmann  ist in Hundenot,

    An dem letzten Sonntag  - Morgen

    Waren dies die ersten Sorgen.

    Kameraden fanden ihn, auf den Schien´n


  • June 11, 2017 22:53:17 Beate Jochem

     linke Seite 

    Hat er dabei sich nicht geschämt

    Als wär allein er weit und breit

    Oder im schönsten Modenkleid.

    Natürlich stand das Publikum

    Im Kreise bald um Fr. herum

    Und so erfuhr vom Sonnenbad

    Schnell der gestrenge Kirschenpfaat

    Der staunend über solchen  Fall

    Den Schuster holt ins Wachtlokal

    Wo ihm die Nase ward gedreht

    Nicht allzuklein, was sich versteht.


    Dazu kam noch am andern Tage

    Vom Hauptmann die und jene Frage

    Und auch der Arzt hat ungeniert

    Sich näher für Franz intressiert.

    Stellt an ihn so neugierige Fragen:

    Was früher er konnt Bier vertragen

    Und was er so im Durchschnitt trank

    (Da wurd der Arzt beinahe krank.)

    Die Antwort war: "Zehn Liter wohl

    Je nachdem halt mein Geldsack voll

    Und manchmal zwanzig und darüber


     rechte Seite 

    Denn mehr, wie weniger, war mir lieber."

    Seit dem ist Franz zu seinem - Leid  

    Vom Wach und Postendienst befreit

    Und man schickt ihn, (er findets nett,)

    Nach Lüttich in das Lazarett

    Wo Ärzte sich und Professoren

    In Untersuchungen verloren

    Besonders über seinen Geist

    Der sich als ganz gesund erweist?

    Doch haben sie den Franzl jetzt

    Nach Deutschland irgendwo versetzt,

    Vielleicht sogar auf einer Stelle, -

    Wo ist versiegt des Bieres Quelle.


  • June 11, 2017 22:46:57 Beate Jochem

     linke Seite 

    Hat er dabei sich nicht geschämt

    Als wär allein er weit und breit

    Oder im schönsten Modenkleid.

    Natürlich stand das Publikum

    Im Kreise bald um Fr. herum

    Und so erfuhr vom Sonnenbad

    Schnell der gestrenge Kirschenpfaat

    Der staunend über solchen  Fall

    Den Schuster holt ins Wachtlokal

    Wo ihm die Nase ward gedreht

    Nicht allzuklein, was sich versteht.


    Dazu kam noch am andern Tage

    Vom Hauptmann die und jene Frage

    Und auch der Arzt hat ungeniert

    Sich näher für Franz intressiert.

    Stellt an ihn so neugierige Fragen:

    Was früher er konnt Bier vertragen

    Und was er so im Durchschnitt trank

    (Da wurd der Arzt beinahe krank.)

    Die Antwort war: "Zehn Liter wohl

    Je nachdem halt mein Geldsack voll

    Und manchmal zwanzig und darüber



  • June 11, 2017 22:46:22 Beate Jochem

     linke Seite 

    Hat er dabei sich nicht geschämt

    Als wär allein er weit und breit

    Oder im schönsten Modenkleid.

    Natürlich stand das Publikum

    Im Kreise bald um Fr. herum

    Und so erfuhr vom Sonnenbad

    Schnell der gestrenge Kirschenpfaat

    Der staunend über solchen  Fall

    Den Schuster holt ins Wachtlokal

    Wo ihm die Nase ward gedreht

    Nicht allzuklein, was sich versteht.


    Dazu kam noch am andern Tage

    Vom Hauptmann die und jene Frage

    Und auch der Arzt hat ungeniert

    Sich näher für Franz intressiert.

    Stellt an ihn so neugierige Fragen:

    Was früher er konnt Bier vertragen

    Und was er so im Durchschnitt trank

    (Da wurd der Arzt beinahe krank.)

    Die Antwort war: "Zehn Liter wohl

    Je nachdem halt mein Geldsack voll

    Und manchml zwanzig und darüber



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1709 / 19431
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Ritter,Helmut
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


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