Gedichtband "Der Landsturm", item 39

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 linke Seite 

Ich ausziehen mußt mit der Kriegerschar

Wie stand sie da vor mir mit tränendem Blick

Voll Schmerzen denk ich an den Tag zurück

Vom Abschied ergriffen und schwach ich dich fand

Als ich dir zum letzenmal reichte die Hand

Doch half hier kein Zagen, der Abschied mußt sein

"Adje lebe wohl, liebes Mütterlein."

Daß ich kehr zurück, der Herr laß geschehn

Dann werden wir uns ja wohl wiedersehn

Die zitternde Hand und den Händedruck spür

Ich heute noch, als ich schied schweigend von ihr

Und Wochen vergingen in Freude und Leid

Ich dachte mit Sehnsucht an sie allezeit.

Im feindlichen Lande hab ich oft vermißt

Die Liebe der Mutter die einzig nur ist.

Die Grüße von ihr taten wohl und doch   weh 

Denn leider die Mutter war nicht mehr gesehn

Und wieder erhielt ich von Lieb angehaucht

Ein Briefchen - sechs Tage hat es gebraucht

Ich lese und wer fühlt den Kummer und Schmerz

Die Mutter ist tot -, nicht schlägt mehr ihr Herz

Der (sic) Datum des Briefchens sagt mir dazu

Daß sie bereits fand in der Erde die Ruh.


 rechte Seite 

Und mir in der Ferne gegönnt war nicht

Zu erfüllen die letzte Kindespflicht.

Ich steh in Gedanken am teuren Grab

Und sende die heißesten Wünsche hinab:

Ruh sanft, liebe Mutter in kühlender Erd

Viel Mühe und Arbeit war dir stets beschert."

Hab tausend Dank, Mutter, was du mir getan

Der Herr in Vergeltung es rechne dir an.

Wenn einstens sein Ruf in die Gräber ertön

Dann wirst auch du wieder auferstehn

Mit allen den Frommen stehn vor Gottes Tron (sic)

Das wünscht dir recht innig: Dein dankbarer Sohn!


No. 19.    Ostern daheim = und=

Am östlichen Himmel steigt purpurn empor

                        Die Sonne

Die Vöglein singen so lieblich im Chor

                        Voll Wonne

Im nahen Gebüsch die Nachtigall singt

                        So fröhlich

In luftiger Höhe die Lerche sich schwingt

                        Glückselig

Die Elster hüpft schäckernd von Baum zu Baum


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 linke Seite 

Ich ausziehen mußt mit der Kriegerschar

Wie stand sie da vor mir mit tränendem Blick

Voll Schmerzen denk ich an den Tag zurück

Vom Abschied ergriffen und schwach ich dich fand

Als ich dir zum letzenmal reichte die Hand

Doch half hier kein Zagen, der Abschied mußt sein

"Adje lebe wohl, liebes Mütterlein."

Daß ich kehr zurück, der Herr laß geschehn

Dann werden wir uns ja wohl wiedersehn

Die zitternde Hand und den Händedruck spür

Ich heute noch, als ich schied schweigend von ihr

Und Wochen vergingen in Freude und Leid

Ich dachte mit Sehnsucht an sie allezeit.

Im feindlichen Lande hab ich oft vermißt

Die Liebe der Mutter die einzig nur ist.

Die Grüße von ihr taten wohl und doch   weh 

Denn leider die Mutter war nicht mehr gesehn

Und wieder erhielt ich von Lieb angehaucht

Ein Briefchen - sechs Tage hat es gebraucht

Ich lese und wer fühlt den Kummer und Schmerz

Die Mutter ist tot -, nicht schlägt mehr ihr Herz

Der (sic) Datum des Briefchens sagt mir dazu

Daß sie bereits fand in der Erde die Ruh.


 rechte Seite 

Und mir in der Ferne gegönnt war nicht

Zu erfüllen die letzte Kindespflicht.

Ich steh in Gedanken am teuren Grab

Und sende die heißesten Wünsche hinab:

Ruh sanft, liebe Mutter in kühlender Erd

Viel Mühe und Arbeit war dir stets beschert."

Hab tausend Dank, Mutter, was du mir getan

Der Herr in Vergeltung es rechne dir an.

Wenn einstens sein Ruf in die Gräber ertön

Dann wirst auch du wieder auferstehn

Mit allen den Frommen stehn vor Gottes Tron (sic)

Das wünscht dir recht innig: Dein dankbarer Sohn!


No. 19.    Ostern daheim = und=

Am östlichen Himmel steigt purpurn empor

                        Die Sonne

Die Vöglein singen so lieblich im Chor

                        Voll Wonne

Im nahen Gebüsch die Nachtigall singt

                        So fröhlich

In luftiger Höhe die Lerche sich schwingt

                        Glückselig

Die Elster hüpft schäckernd von Baum zu Baum



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  • October 17, 2017 15:07:52 Daniela Z

     linke Seite 

    Ich ausziehen mußt mit der Kriegerschar

    Wie stand sie da vor mir mit tränendem Blick

    Voll Schmerzen denk ich an den Tag zurück

    Vom Abschied ergriffen und schwach ich dich fand

    Als ich dir zum letzenmal reichte die Hand

    Doch half hier kein Zagen, der Abschied mußt sein

    "Adje lebe wohl, liebes Mütterlein."

    Daß ich kehr zurück, der Herr laß geschehn

    Dann werden wir uns ja wohl wiedersehn

    Die zitternde Hand und den Händedruck spür

    Ich heute noch, als ich schied schweigend von ihr

    Und Wochen vergingen in Freude und Leid

    Ich dachte mit Sehnsucht an sie allezeit.

    Im feindlichen Lande hab ich oft vermißt

    Die Liebe der Mutter die einzig nur ist.

    Die Grüße von ihr taten wohl und doch   weh 

    Denn leider die Mutter war nicht mehr gesehn

    Und wieder erhielt ich von Lieb angehaucht

    Ein Briefchen - sechs Tage hat es gebraucht

    Ich lese und wer fühlt den Kummer und Schmerz

    Die Mutter ist tot -, nicht schlägt mehr ihr Herz

    Der (sic) Datum des Briefchens sagt mir dazu

    Daß sie bereits fand in der Erde die Ruh.


     rechte Seite 

    Und mir in der Ferne gegönnt war nicht

    Zu erfüllen die letzte Kindespflicht.

    Ich steh in Gedanken am teuren Grab

    Und sende die heißesten Wünsche hinab:

    Ruh sanft, liebe Mutter in kühlender Erd

    Viel Mühe und Arbeit war dir stets beschert."

    Hab tausend Dank, Mutter, was du mir getan

    Der Herr in Vergeltung es rechne dir an.

    Wenn einstens sein Ruf in die Gräber ertön

    Dann wirst auch du wieder auferstehn

    Mit allen den Frommen stehn vor Gottes Tron (sic)

    Das wünscht dir recht innig: Dein dankbarer Sohn!


    No. 19.    Ostern daheim = und=

    Am östlichen Himmel steigt purpurn empor

                            Die Sonne

    Die Vöglein singen so lieblich im Chor

                            Voll Wonne

    Im nahen Gebüsch die Nachtigall singt

                            So fröhlich

    In luftiger Höhe die Lerche sich schwingt

                            Glückselig

    Die Elster hüpft schäckernd von Baum zu Baum



  • August 11, 2017 18:44:47 Eva Anna Welles (AUT)

     linke Seite 

    Ich ausziehen mußt mit der Kriegerschar

    Wie stand sie da vor mir mit tränendem Blick

    Voll Schmerzen denk ich an den Tag zurück

    Vom Abschied ergriffen und schwach ich dich fand

    Als ich dir zum letzenmal reichte die Hand

    Doch half hier kein Zagen, der Abschied mußt sein

    "Adje lebe wohl, liebes Mütterlein."

    Daß ich kehr zurück, der Herr laß geschehn

    Dann werden wir uns ja wohl wiedersehn

    Die zitternde Hand und den Händedruck spür

    Ich heute noch, als ich schied schweigend von ihr

    Und Wochen vergingen in Freude und Leid

    Ich dachte mit Sehnsucht an sie allezeit.

    Im feindlichen Lande hab ich oft vermißt

    Die Liebe der Mutter die einzig nur ist.

    Die Grüße von ihr taten wohl und doch   weh 

    Denn leider die Mutter war nicht mehr missing

    Und wieder erhielt ich von Lieb angehaucht

    Ein Briefchen - sechs Tage hat es gebraucht

    Ich lese und wer fühlt den Kummer und Schmerz

    Die Mutter ist tot -, nicht schlägt mehr ihr Herz

    Der (sic) Datum des Briefchens sagt mir dazu

    Daß sie bereits fand in der Erde die Ruh.


     rechte Seite 

    Und mir in der Ferne gegönnt war nicht

    Zu erfüllen die letzte Kindespflicht.

    Ich steh in Gedanken am teuren Grab

    Und sende die heißesten Wünsche hinab:

    Ruh sanft, liebe Mutter in kühlender Erd

    Viel Mühe und Arbeit war dir stets beschert."

    Hab tausend Dank, Mutter, was du mir getan

    Der Herr in Vergeltung es rechne dir an.

    Wenn einstens sein Ruf in die Gräber ertön

    Dann wirst auch du wieder auferstehn

    Mit allen den Frommen stehn vor Gottes Tron (sic)

    Das wünscht dir recht innig: Dein dankbarer Sohn!


    No. 19.    Ostern daheim = und=

    Am östlichen Himmel steigt purpurn empor

                            Die Sonne

    Die Vöglein singen so lieblich im Chor

                            Voll Wonne

    Im nahen Gebüsch die Nachtigall singt

                            So fröhlich

    In luftiger Höhe die Lerche sich schwingt

                            Glückselig

    Die Elster hüpft schäckernd von Baum zu Baum



  • June 6, 2017 19:17:53 Beate Jochem

     linke Seite 

    Ich ausziehen mußt mit der Kriegerschar

    Wie stand sie da vor mir mit tränendem Blick

    Voll Schmerzen denk ich an den Tag zurück

    Vom Abschied ergriffen und schwach ich dich fand

    Als ich dir zum letzenmal reichte die Hand

    Doch half hier kein Zagen, der Abschied mußt sein

    "Adje lebe wohl, liebes Mütterlein."

    Daß ich kehr zurück, der Herr laß geschehn

    Dann werden wir uns ja wohl wiedersehn

    Die zitternde Hand und den Händedruck spür

    Ich heute noch, als ich schied schweigend von ihr

    Und Wochen vergingen in Freude und Leid

    Ich dachte mit Sehnsucht an sie allezeit.

    Im feindlichen Lande hab ich oft vermißt

    Die Liebe der Mutter die einzig nur ist.

    Die Grüße von ihr taten wohl und doch missing

    Denn leider die Mutter war nicht mehr missing

    Und wieder erhielt ich von Lieb angehaucht

    Ein Briefchen - sechs Tage hat es gebraucht

    Ich lese und wer fühlt den Kummer und Schmerz

    Die Mutter ist tot -, nicht schlägt mehr ihr Herz

    Der (sic) Datum des Briefchens sagt mir dazu

    Daß sie bereits fand in der Erde die Ruh.


     rechte Seite 

    Und mir in der Ferne gegönnt war nicht

    Zu erfüllen die letzte Kindespflicht.

    Ich steh in Gedanken am teuren Grab

    Und sende die heißesten Wünsche hinab:

    Ruh sanft, liebe Mutter in kühlender Erd

    Viel Mühe und Arbeit war dir stets beschert."

    Hab tausend Dank, Mutter, was du mir getan

    Der Herr in Vergeltung es rechne dir an.

    Wenn einstens sein Ruf in die Gräber ertön

    Dann wirst auch du wieder auferstehn

    Mit allen den Frommen stehn vor Gottes Tron (sic)

    Das wünscht dir recht innig: Dein dankbarer Sohn!


    No. 19.    Ostern daheim = und=

    Am östlichen Himmel steigt purpurn empor

                            Die Sonne

    Die Vöglein singen so lieblich im Chor

                            Voll Wonne

    Im nahen Gebüsch die Nachtigall singt

                            So fröhlich

    In luftiger Höhe die Lerche sich schwingt

                            Glückselig

    Die Elster hüpft schäckernd von Baum zu Baum


     



  • June 6, 2017 18:47:33 Beate Jochem

     linke Seite 

    Ich ausziehen mußt mit der Kriegerschar

    Wie stand sie da vor mir mit tränendem Blick

    Voll Schmerzen denk ich an den Tag zurück

    Vom Abschied ergriffen und schwach ich dich fand

    Als ich dir zum letzenmal reichte die Hand

    Doch half hier kein Zagen, der Abschied mußt sein

    "Adje lebe wohl, liebes Mütterlein."

    Daß ich kehr zurück, der Herr laß geschehn

    Dann werden wir uns ja wohl wiedersehn

    Die zitternde Hand und den Händedruck spür

    Ich heute noch, als ich schied schweigend von ihr

    Und Wochen vergingen in Freude und Leid

    Ich dachte mit Sehnsucht an sie allezeit.

    Im feindlichen Lande hab ich oft vermißt

    Die Liebe der Mutter die einzig nur ist.

    Die Grüße von ihr taten wohl und doch missing

    Denn leider die Mutter war nicht mehr missing

    Und wieder erhielt ich von Lieb angehaucht

    Ein Briefchen - sechs Tage hat es gebraucht

    Ich lese und wer fühlt den Kummer und Schmerz

    Die Mutter ist tot -, nicht schlägt mehr ihr Herz

    Der (sic) Datum des Briefchens sagt mir dazu

    Daß sie bereits fand in der Erde die Ruh.


     rechte Seite 

    Und mir in der Ferne gegönnt war nicht

    Zu erfüllen die letzte Kindespflicht.

    Ich steh in Gedanken am teuren Grab

    Und sende die heißesten Wünsche hinab:

    Ruh sanft, liebe Mutter in kühlender Erd

    Viel Mühe und Arbeit war dir stets beschert."

    Hab tausend Dank, Mutter, was du mir getan

    Der Herr in Vergeltung es rechne dir an.

    Wenn einstens sein Ruf in die Gräber ertön

    Dann wirst auch du wieder auferstehn

    Mit allen den Frommen stehn vor Gottes Tron (sic)

    Das wünscht dir recht innig: Dein dankbarer Sohn!


     



  • June 6, 2017 18:45:58 Beate Jochem

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    Ich ausziehen mußt mit der Kriegerschar

    Wie stand sie da vor mir mit tränendem Blick

    Voll Schmerzen denk ich an den Tag zurück

    Vom Abschied ergriffen und schwach ich dich fand

    Als ich dir zum letzenmal reichte die Hand

    Doch half hier kein Zagen, der Abschied mußt sein

    "Adje lebe wohl, liebes Mütterlein."

    Daß ich kehr zurück, der Herr laß geschehn

    Dann werden wir uns ja wohl wiedersehn

    Die zitternde Hand und den Händedruck spür

    Ich heute noch, als ich schied schweigend von ihr

    Und Wochen vergingen in Freude und Leid

    Ich dachte mit Sehnsucht an sie allezeit.

    Im feindlichen Lande hab ich oft vermißt

    Die Liebe der Mutter die einzig nur ist.

    Die Grüße von ihr taten wohl und doch missing

    Denn leider die Mutter war nicht mehr missing

    Und wieder erhielt ich von Lieb angehaucht

    Ein Briefchen - sechs Tage hat es gebraucht

    Ich lese und wer fühlt den Kummer und Schmerz

    Die Mutter ist tot -, nicht schlägt mehr ihr Herz

    Der (sic) Datum des Briefchens sagt mir dazu

    Daß sie bereits fand in der Erde die Ruh.


     rechte Seite 

    Und mir in der Ferne gegönnt war nicht

    Zu erfüllen die letzte Kindespflicht.

    Ich steh in Gedanken am teuren Grab

    Und sende die heißesten Wünsche hinab:

    Ruh sanft, liebe Mutter in kühlender Erd

    Viel Mühe und Arbeit war dir stets beschert."

    Hab tausend Dank, Mutter, was du mir getan

    Der Herr in Vergeltung es rechne dir an.

    Wenn einstens sein Ruf in die Gräber ertön

    Dann wirst auch du wieder auferstehn

    Mit allen den Frommen stehn vor Gottes Tron (sic)

    Das wünscht dir recht innig: Dein dankbarer Sohn!


     



  • June 6, 2017 18:38:14 Beate Jochem

     linke Seite 

    Ich ausziehen mußt mit der Kriegerschar

    Wie stand sie da vor mir mit tränendem Blick

    Voll Schmerzen denk ich an den Tag zurück

    Vom Abschied ergriffen und schwach ich dich fand

    Als ich dir zum letzenmal reichte die Hand

    Doch half hier kein Zagen, der Abschied mußt sein

    "Adje lebe wohl, liebes Mütterlein."

    Daß ich kehr zurück, der Herr laß geschehn

    Dann werden wir uns ja wohl wiedersehn

    Die zitternde Hand und den Händedruck spür

    Ich heute noch, als ich schied schweigend von ihr

    Und Wochen vergingen in Freude und Leid

    Ich dachte mit Sehnsucht an sie allezeit.

    Im feindlichen Lande hab ich oft vermißt

    Die Liebe der Mutter die einzig nur ist.

    Die Grüße von ihr taten wohl und doch missing

    Denn leider die Mutter war nicht mehr missing

    Und wieder erhielt ich von Lieb angehaucht

    Ein Briefchen - sechs Tage hat es gebraucht

    Ich lese und wer fühlt den Kummer und Schmerz

    Die Mutter ist tot -, nicht schlägt mehr ihr Herz

    Der (sic) Datum des Briefchens sagt mir dazu

    Daß sie bereits fand in der Erde die Ruh.



  • June 6, 2017 18:36:46 Beate Jochem

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    Ich ausziehen mußt mit der Kriegerschar

    Wie stand sie da vor mir mit tränendem Blick

    Voll Schmerzen denk ich an den Tag zurück

    Vom Abschied ergriffen und schwach ich dich fand

    Als ich dir zum letzenmal reichte die Hand

    Doch half hier kein Zagen, der Abschied mußt sein

    "Adje lebe wohl, liebes Mütterlein."

    Daß ich kehr zurück, der Herr laß geschehn

    Dann werden wir uns ja wohl wiedersehn

    Die zitternde Hand und den Händedruck spür

    Ich heute noch, als ich schied schweigend von ihr

    Und Wochen vergingen in Freude und Leid

    Ich dachte mit Sehnsucht an sie allezeit.

    Im feindlichen Lande hab ich oft vemißt

    Die Liebe der Mutter die einzig nur ist.

    Die Grüße von ihr taten wohl und doch missing

    Denn leider die Mutter war nicht mehr missing

    Und wieder erhielt ich von Lieb angehaucht

    Ein Briefchen - sechs Tage hat es gebraucht

    Ich lese und wer fühlt den Kummer und Schmerz

    Die Mutter ist tot -, nicht schlägt mehr ihr Herz

    Der (sic) Datum des Briefchens sagt mir dazu

    Daß sie bereits fand in der Erde die Ruh.



  • June 6, 2017 18:22:41 Beate Jochem

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    Ich ausziehen mußt mit der Kriegerschar

    Wie stand sie da vor mir mit tränendem Blick

    Voll Schmerzen denk ich an den Tag zurück

    Vom Abschied ergriffen und schwach ich dich fand

    Als ich dir zum letzenmal reichte die Hand

    Doch half hier kein Zagen,  der Abschied mußt sein

    "Adje lebe wohl, liebes Mütterlein."

    Daß ich kehr zurück, der Herr laß geschehn

    Dann werden wir uns ja wohl wiedersehn



  • June 6, 2017 18:22:36 Beate Jochem

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    Ich ausziehen mußt mit der Kriegerschar

    Wie stand sie da vor mir mit tränendem Blick

    Voll Schmerzen denk ich an den Tag zurück

    Vom Abschied ergriffen und schwach ich dich fand

    Als ich dir zum letzenmal reichte die Hand

    Doch half hier kein Zagen,  der Abschied mußt sein

    "Adje lebe wohl, liebes Mütterlein."

    Daß ich kehr zurück, der Herr laß geschehn

    Dann werden wir uns ja wohl wiedesehn



  • June 6, 2017 18:18:01 Beate Jochem

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    Ich ausziehen mußt mit der Krieger.....

    Wie stand sie da vor mir mit tränendem


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1709 / 19391
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Ritter,Helmut
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


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