Kriegstagebuch von Hans-Joachim Röhr aus Görlitz - Band 2, item 97
Transcription
Transcription history
-
S. 150
Spitzen der Behörden, der Geistlichkeit, des Roten Kreuzes, der
Hilfsvereine etc. vertreten.
Die Feier wurde durch Ansprachen des Bürgermeisters und
des Kommandoführers Lt. Spangenberg (Rgt Elisabeth) begonnen.
Alsdann hob sich der Vorhang: Ein Zelt an einem Wald
angelegt wurde sichtbar, davor ein Posten, welcher Stille
Nacht, heilige Nacht sang, aus dem Zelte klang leise eine
Mundharmonika, beim 2ten Vers verstärkte sich der Gesang, Kameraden
erschienen, und immer mehr bis der letzte Vers durch
Chorgesang begleitet wurde. Dann folgte die Gabenverteilung, Kuchen,
Äpfel und Rauchwaren von der Stadt, kleine praktische
Geschenke von der Kompagnie.
Nach Ablauf der Feiertage, und auch meines Urlaubs
begann der Dienst in alter Frische. Der Rest des Jahres
schwand zusehends. Sylvester wurde nicht gefeiert, es
gab keinen Urlaub, so schlief ich ins Neue Jahr hinein.
Vor einem Jahre hatte ich auf Posten an der Rue Nationale 1.I.18
unweit Walencourt, gestanden. Was wird das neue
Jahr bringen? Draussen grollten die Geschütze, das 5. Jahr
anzeigend in welches der Krieg nun schon hineinreicht.
Ich versah meinen Dienst im Scheibenraum weiter, hin
und wieder zog ich mit dem Kommando nach einer nahen
Lehmgrube zum Scharfschiessen. Hei wie das knallte, das so
vertraute tack tack tack tack der M.G., in kurzen Zwischenräumen
wurden die Streifen zerschossen und die Treffer notiert.
Dorten hatte ich dann Sorge zu tragen, das die Scheiben
neu beklebt wurden, was bei der Kälte nicht immer eine
S. 151
erfreuliche Arbeit war.
Am 12. Januar kam die sogenannte "Mordkomission" 12.I.1918
oder die "k.v. Maschine". Sie bestand aus Ärzten und hatte
den Zweck die g.v. Mannschaften, grösstenteils Verwundete zu
untersuchen ob dieselben wieder kriegsverwendungsfähig
seien. Von den meisten wurde sie gefürchtet, denn es war
ein Unterschied ob man sich den Krieg von innen oder von
draussen betrachtete. Meine Wunden waren schon lange
geheilt, sogar das Humpeln hatte aufgehört, wenn auch hin
und wieder der Fuss noch Beschwerden zeigte. Ich wurde
wieder k.v. und hatte, wie so mancher Andere die beste
Aussicht bald hinaus zukommen.
Zwischendurch gab es wieder Urlaub, und um einen
Kameraden auf Schreibstube zu vertreten, wurde ich
Ordonnanz. Als solcher hatte ich täglich zwei Hauptaufgaben.
Die Eine war: Jeden morgen nach Berlin-Moabit zu fahren
um beim M.G. Offizier vom Stabe Befehle abzuholen. Ich
erhielt zu diesem Zweck einen Fahrtausweis, welcher mich
berechtigte jede Strassen, Pferde, Hoch- und Vorortsbahn zu
benutzen. Dies tat ich dann auch gründlich. Die zweite
Aufgabe war jeden Mittag nach Borsigwalde Meldungen zu
bringen oder welche zu holen. Auch hier hätte ich die
Vorortbahn über Berlin, und von da nach Tegel raus benutzen können,
doch kam ich schneller wenn ich quer feldein lief. Bald hatte
ich durch Feld und Wald, über Bäche und Hecken die
kürzeste Verbindung ausfindig gemacht, welche in 90 Minuten nach
hin und zurück führte.
-
S. 150
Spitzen der Behörden, der Geistlichkeit, des Roten Kreuzes, der
Hilfsvereine etc. vertreten.
Die Feier wurde durch Ansprachen des Bürgermeisters und
des Kommandoführers Lt. Spangenberg (Rgt Elisabeth) begonnen.
Alsdann hob sich der Vorhang: Ein Zelt an einem Wald
angelegt wurde sichtbar, davor ein Posten, welcher Stille
Nacht heilige Nacht sang, aus dem Zelte klang leise eine
Mundharmonika, beim 2ten Vers verstärkte sich der Gesang, Kameraden
erschienen, und immer mehr bis der letzte Vers durch
Chorgesang begleitet wurde. Dann folgte die Gabenverteilung, Kuchen,
Äpfel und Rauchwaren von der Stadt, kleine praktische
Geschenke von der Kompagnie.
Nach Ablauf der Feiertage, und auch meines Urlaubs
begann der Dienst in alter Frische. Der Rest des Jahres
schwand zusehends. Sylvester wurde nicht gefeiert, es
gab keinen Urlaub, so schlief ich ins Neue Jahr hinein.
[1.I.1918] Vor einem Jahre hatte ich auf Posten an der Rue Nationale
unweit Walencourt, gestanden. Was wird das neue
Jahr bringen? Draussen grollten die Geschütze, das 5. Jahr
anzeigend in welches der Krieg nun schon hineinreicht.
Ich versah meinen Dienst im Scheibenraum weiter, hin
und wieder zog ich mit dem Kommando nach einer nahen
Lehmgrube zum Scharfschiessen. Hei wie das knallte, das so
vertraute tack tack tack tack der M.G., in kurzen Zwischenräumen
wurden die Streifen zerschossen und die Treffer notiert.
Dorten hatte ich dann Sorge zu tragen, das die Scheiben
neu beklebt wurden, was bei der Kälte nicht immer eine
S. 151
erfreuliche Arbeit war.
Am 12. Januar kam die sogenannte "Mordkomission"
oder die "k.v. Maschine". Sie bestand aus Ärzten und hatte
den Zweck die g.v. Mannschaften, grosstenteils Verwundete zu
untersuchen ob dieselben wieder kriegsverwendungsfähig
seien. Von den meisten wurde sie gefürchtet, denn es war
ein Unterschied ob man sich den Krieg von innen oder von
draussen betrachtete. Meine Wunden waren schon lange
geheilt, sogar das Humpeln hatte aufgehört, wenn auch hin
und wieder der Fuss noch Beschwerden zeigte. Ich wurde
wieder k.v. und hatte, wie so mancher Andere die beste
Aussicht bald hinaus zukommen.
Zwischendurch gab es wieder Urlaub, und um einen
Kameraden auf Schreibstube zu vertreten, wurde ich
Ordonnanz. Als solcher hatte ich täglich zwei Hauptaufgaben.
Die Eine war: Jeden morgen nach Berlin-Moabit zu fahren
um beim M.G. Offizier vom Stabe Befehle abzuholen. Ich
erhielt zu diesem Zweck einen Fahrtausweis, welcher mich
berechtigte jede Strassen, Pferde, Hoch- und Vorortsbahn zu
benutzen. Dies tat ich dann auch gründlich. Die zweite
Aufgabe war jeden Mittag nach Borsigwalde Meldungen zu
bringen oder welche zu holen. Auch hier hätte ich die
Vorortbahn über Berlin, und von da nach Tegel raus benutzen können,
doch kam ich schneller wenn ich quer feldein lief. Bald hatte
ich durch Feld und Wald, über Bäche und Hecken die
kürzeste Verbindung ausfindig gemacht, welche in 90 Minuten nach
hin und zurück führte.
-
S. 150
Spitzen der Behörden, der Geistlichkeit, des Roten Kreuzes, der
Hilfsvereine etc. vertreten.
Die Feier wurde durch Ansprachen des Bürgermeisters und
des Kommandoführers Lt. Spangenberg (Rgt Elisabeth) begonnen.
Alsdann hob sich der Vorhang: Ein Zelt an einem Wald
angelegt wurde sichtbar, davor ein Posten, welcher Stille
Nacht heilige Nacht sang, aus dem Zelte klang leise eine
Mundharmonika, beim 2ten Vers verstärkte sich der Gesang, Kameraden
erschienen, und immer mehr bis der letzte Vers durch
Chorgesang begleitet wurde. Dann folgte die Gabenverteilung, Kuchen,
Äpfel und Rauchwaren von der Stadt, kleine praktische
Geschenke von der Kompagnie.
Nach Ablauf der Feiertage, und auch meines Urlaubs
begann der Dienst in alter Frische. Der Rest des Jahres
schwand zusehends. Sylvester wurde nicht gefeiert, es
gab keinen Urlaub, so schlief ich ins Neue Jahr hinein.
[1.I.1918] Vor einem Jahre hatte ich auf Posten an der Rue Nationale
unweit Walencourt, gestanden. Was wird das neue
Jahr bringen? Draussen grollten die Geschütze, das 5. Jahr
anzeigend in welches der Krieg nun schon hineinreicht.
Ich versah meinen Dienst im Scheibenraum weiter, hin
und wieder zog ich mit dem Kommando nach einer nahen
Lehmgrube zum Scharfschiessen. Hei wie das knallte, das so
vertraute tack tack tack tack der M.G., in kurzen Zwischenräumen
wurden die Streifen zerschossen und die Treffer notiert.
Dorten hatte ich dann Sorge zu tragen, das die Scheiben
neu beklebt wurden, was bei der Kälte nicht immer eine
S. 151
erfreuliche Arbeit war.
Am 12. Januar kam die sogenannte "Mordkomission"
oder die "k.v. Maschine". Sie bestand aus Ärzten und hatte
den Zweck die g.v. Mannschaften, grosstenteils Verwundete zu
untersuchen ob dieselben wieder kriegsverwendungsfähig
seien. Von den meisten wurde sie gefürchtet, denn es war
ein Unterschied ob man sich den Krieg von innen oder von
draussen betrachtete. Meine Wunden waren schon lange
geheilt, sogar das Humpeln hatte aufgehört, wenn auch hin
und wieder der Fuss noch Beschwerden zeigte. Ich wurde
wieder k.v. und hatte, wie so mancher Andere die beste
Aussicht bald hinaus zukommen.
Zwischendurch gab es wieder Urlaub, und um einen
Kameraden auf Schreibstube zu vertreten, wurde ich
Ordonnanz. Als solcher hatte ich täglich zwei Hauptaufgaben.
Die Eine war: Jeden morgen nach Berlin-Moabit zu fahren
um beim M.G. Offizier vom Stabe Befehle abzuholen. Ich
erhielt zu diesem Zweck einen Fahrtausweis, welcher mich
berechtigte jede Strassen, Pferde, Hoch- und Vorortsbahn zu
benutzen. Dies tat ich dann auch gründlich. Die zweite
Aufgabe war jeden Mittag nach Borsigwalde Meldungen zu
bringen oder welche zu holen. Auch hier hätte ich die
Vorortbahn über Berlin, und von da nach Tegel raus benutzen können,
doch kam ich schneller wenn ich quer feldein lief. Bald hatte
ich durch Feld und Wald, über Bäche und Hecken die
kürzeste Verbindung ausfindig gemacht, welche in 90 Minuten nach
hin und zurück führte.
-
S. 150
Spitzen der Behörden, der Geistlichkeit, des Roten Kreuzes, der
Hilfsvereine etc. vertreten.
Die Feier wurde durch Ansprachen des Bürgermeisters und
des Kommandoführers Lt. Spangenberg (Rgt Elisabelk) begonnen.
Alsdann hob sich der Vorhang: Ein Zelt an einem Wald
angelegt wurde sichtbar, davor ein Posten, welcher Stille
Nacht heilige Nacht sang, aus dem Zelte klang leise eine
Mundharmonika, beim 2ten Vers verstärkte sich der Gesang, Kammeraden
erschienen, und immer mehr bis der letzte Vers durch
Chorgesang begleitet wurde. Dann folgte die Gabenverteilung, Küchen,
Äpfel und Bauchwaren von der Stadt, kleine praktische
Geschenke von der Kompagnie.
Nach Ablauf der Feiertage, und auch meines Urlaubs
begann der Dienst in alter Frische. Der Rest des Jahres
schwand zusehends. Sylvester wurde nicht gefeiert, es
gab keinen Urlaub, so schlief ich ins Neue Jahr hinein.
[1.I.1918] Vor einem Jahre hatte ich auf Posten an der Rue Nationale
unweit Walencourt, gestanden. Was würd das neue
Jahr bringen? Draussen ggrollten die Geschütze, das 5 Jahr
anzeigend in welches der Krieg nun schon hineinreicht.
Ich versah meinen Dienst im Scheibenraum weiter, hin
und wieder zog ich mit dem Kommando nach einen nahen
Lehmgerube zum Scharfschiessen. Hei wie das knallte, das so
vertraute tack tack tack tack der M.G., in kurzen Zwischenräumen
wurden die Streifen zerschossen und die Treffer notiert.
Dorten hatte ich dann Sorge zu tragen, das die Scheiben
neu beklebt wurden, was bei der Kälte nicht immer eine
S. 151
erfreuliche Arbeit war.
Am 12. Januar kam die sogenannte "Mordkomission"
oder die "k.v. Maschine". Sie bestand aus Ärzten und hatte
den Zweck die g.v. Mannschaften, grosstenteils Verwundete zu
untersuchen ob dieselben wieder kriegsverwundungsfähig
seien. Von den meisten wurde sie gefürchtet, denn es war
ein Unterschied ob man sich den Krieg von innen oder von
draussen betrachtete. Meine Wunden waren schon lange
geheilt, sogar das Humpeln hatte aufgehört, wenn auch in
und wieder der Fuss noch Beschwerden zeigte. Ich wurde
wieder k.v. und hatte, wie so mancher Andere die beste
Aussicht bald hinaus zukommen.
Zwischendurch gab es wieder Urlaub, und um einen
Kameraden auf Schreibstube zu vertreten, wurde ich
Ordonnanz. Als solcher hatte ich täglich zwei Hauptaufgaben.
Die Eine war: Jeden morgen nach Berlin-Moabit zu fahren
um beim M.G. Offizier vom Stabe Befehle abzuholen. Ich
erhielt zu diesem Zweck einen Fahrtausweis, welcher mich
berechtigte jede Strassen, Pferde Hoch und Vorortsbahn zu
benutzen. Dies tat ich dann auch gründlich. Die zweite
Aufgabe war jeden Mittag nach Rossigwalde Meldungen zu
bringen oder welche zu holen. Auch hier hatte ich die
Vorortbahn über Berlin, und von da nach Tegel raus benutzen können,
doch kam ich schneller wenn ich quer feldein lief. Bald hatte
ich durch Feld und Wald, über Bäche und Hecken die
kürzeste Verbindung ausfindig gemacht, welche in 90 Minuten nach
hin und zurück führte.
-
S. 150
Spitzen der Behörden, der Geistlichkeit, des Roten Kreuzes, der
Hilfsvereine etc. vertreten.
Die Feier wurde durch Ansprachen des Bürgermeisters und
des Kommandoführers Lt. Spangenberg (Rgt Elisabelk) begonnen.
Alsdann hob sich der Vorhang: Ein Zelt an einem Wald
angelegt wurde sichtbar, davor ein Posten, welcher Stille
Nacht heilige Nacht sang, aus dem Zelte klang leise eine
Mundharmonika, beim 2ten Vers verstärkte sich der Gesang, Kammeraden
erschienen, und immer mehr bis der letzte Vers durch
Chorgesang begleitet wurde. Dann folgte die Gabenverteilung, Küchen,
Äpfel und Bauchwaren von der Stadt, kleine praktische
Geschenke von der Kompagnie.
Nach Ablauf der Feiertage, und auch meines Urlaubs
begann der Dienst in alter Frische. Der Rest des Jahres
schwand zusehends. Sylvester wurde nicht gefeiert, es
gab keinen Urlaub, so schlief ich ins Neue Jahr hinein.
[1.I.1918] Vor einem Jahre hatte ich auf Posten an der Rue Nationale
unweit Walencourt, gestanden. Was würd das neue
Jahr bringen? Draussen ggrollten die Geschütze, das 5 Jahr
anzeigend in welches der Krieg nun schon hineinreicht.
Ich versah meinen Dienst im Scheibenraum weiter, hin
und wieder zog ich mit dem Kommando nach einen nahen
Lehmgerube zum Scharfschiessen. Hei wie das knallte, das so
vertraute tack tack tack tack der M.G., in kurzen Zwischenräumen
wurden die Streifen zerschossen und die Treffer notiert.
Dorten hatte ich dann Sorge zu tragen, das die Scheiben
neu beklebt wurden, was bei der Kälte nicht immer eine
S. 151
erfreuliche Arbeit war.
Am 12. Januar kam die sogenannte "Mordkomission"
oder die "k.v. Maschine". Sie bestand aus Ärzten und hatte
den Zweck die g.v. Mannschaften, grosstenteils Verwundete zu
untersuchen ob dieselben wieder kriegsverwundungsfähig
seien. Von den meisten wurde sie gefürchtet, denn es war
ein Unterschied ob man sich den Krieg von innen oder von
draussen betrachtete. Meine Wunden waren schon lange
geheilt, sogar das Humpeln hatte aufgehört, wenn auch in
und wieder der Fuss noch Beschwerden zeigte. Ich
-
S. 150
Spitzen der Behörden, der Geistlichkeit, des Roten Kreuzes, der
Hilfsvereine etc. vertreten.
Die Feier wurde durch Ansprachen des Bürgermeisters und
des Kommandoführers Lt. Spangenberg (Rgt Elisabelk) begonnen.
Alsdann hob sich der Vorhang: Ein Zelt an einem Wald
angelegt wurde sichtbar, davor ein Posten, welcher Stille
Nacht heilige Nacht sang, aus dem Zelte klang leise eine
Mundharmonika, beim 2ten Vers verstärkte sich der Gesang, Kammeraden
erschienen, und immer mehr bis der letzte Vers durch
Chorgesang begleitet wurde. Dann folgte die Gabenverteilung, Küchen,
Äpfel und Bauchwaren von der Stadt, kleine praktische
Geschenke von der Kompagnie.
Nach Ablauf der Feiertage, und auch meines Urlaubs
begann der Dienst in alter Frische. Der Rest des Jahres
schwand zusehends. Sylvester wurde nicht gefeiert, es
gab keinen Urlaub, so schlief ich ins Neue Jahr hinein.
[1.I.1918] Vor einem Jahre hatte ich auf Posten an der Rue Nationale
unweit Walencourt, gestanden. Was würd das neue
Jahr bringen? Draussen ggrollten die Geschütze, das 5 Jahr
anzeigend in welches der Krieg nun schon hineinreicht.
Ich versah meinen Dienst im Scheibenraum weiter, hin
und wieder zog ich mit dem Kommando nach einen nahen
Lehmgerube zum Scharfschiessen. Hei wie das knallte, das so
vertraute tack tack tack tack der M.G., in kurzen Zwischenräumen
wurden die Streifen zerschossen und die Treffer notiert.
Dorten hatte ich dann Sorge zu tragen, das die Scheiben
neu beklebt wurden, was bei der Kälte nicht immer eine
S. 151
-
Spitzen der Behörden, der Geistlichkeit, des Roten Kreuzes, der
Hilfsvereine etc. vertreten.
Die Feier wurde durch Ansprachen des Bürgermeisters und
des Kommandoführers Lt. Spangenberg (Rgt Eisenbelke) begonnen.
Als dann hob sich der Vorhang. Ein Zelt an einem Wald
angelegt wurde sichtbar, davor ein Posten, welcher Stille
Nacht heilige Nacht sang, aus dem Zelte klang leise eine
Mundharmonika, beim 2ten Vers verstärkte sich der Gesang, Kammeraden
erschienen, und immer mehr bis der letzte Vers durch
Chorgesang begleitet wurde. Dann folgte die Gabenverteilung, Küchen,
Äpfel und Bauchwaren von der Stadt, kleine praktische
Geschenke von der Kompagnie.
Description
Save description- 52.5847968||13.3071274||
Berlin, Borsigwalde
- 50.2912494||2.7777485000000297||||1
Schlacht von Arras
Location(s)
Story location Schlacht von Arras
Document location Berlin, Borsigwalde
- ID
- 15872 / 168930
- Contributor
- Heike Knothe
Login to edit the languages
Login to edit the fronts
- Western Front
Login to add keywords
- Artillery
- Prisoners of War
- Propaganda
- Tanks and Armoured Fighting Vehicles
- Trench Life

























































































































Login to leave a note