Kriegstagebuch mit handgefertigten Zeichnungen von Rudolf Kämmerer, SM Hilfskreuzer "Berlin", item 34
Transcription
Transcription history
-
Freitag: 28. 8. 14 bis 10. 9. 14.
Infanteriedienst und Turnen. Zweimal
wöchentlich zum Baden. Abends bis
9.00 Urlaub.Freitag: 11. 9. 14.
11. Uhr Appell erhielt die "Berlin
Besatzung die Order abends nicht auf Urlaub
zu gehen. Nachmittags 4 Uhr kam der Befehl
das die Besatzung klar zum ausrücken, mit
gepacktem Kleidersack, machen soll. Die
Neugier war groß, aber die Freude noch
viel größer, jetzt unserm heißgeliebten Vaterland
zu helfen. Der Abend kam, nichts für
uns. Die Nachts 11.00 erhielten wir die
Erlaubnis die Stiefel anzuziehen. Jeder
sein Gewehr neben sich auf dem Sack,
so konnten wir schlafen.Sonnabend: 12. 9. 14.
Kein Mensch frägt nach uns, bis
auf nachmittag 5 1/2 Uhr. Durch "Sperlingsluft"
klingt das Signal: Die "Berlin Besatzung"
sich klar zum abrücken, sonst kein Wort.
Es wird Nacht, die Erlaubnis zum Ausziehen
wird nicht gegeben.Sonntag: 13. 9. 14.
Kein Sonntags Apell. Man spricht
von Flandern von neue Kriegsschiffe die
in Dienst gestellt werden. Nachmittag
mache ich den Versuch um durch die
Kasernenwache zu durchschlüpfen und es
gelingt mir. Ich ging zu Bekannte, wo
meine Postsache hinsenden ließ. Da lag ein
Brief von meiner Schwester aus Geestem.
Sie schrieb mir das der Dampfer "Berlin"
zu ganz etwas besonderes verwandelt sei.
Jetzt gingen mir meine Augen auf,
warum behalten wir den Namen "Berlin
Besatzung". Ich behielt die Neuigkeit für
mich, den wär etwas unwahres auf
brachte würde schwerbestraft. 5.00 abends war
Musterung und Löhnung. Schon etwas
weiter. -
Freitag: 28. 8. 14 bis 10. 9. 14.
Infanteriedienst und Turnen. Zwei"
mal wöchentlich zum Laden. Abends bis
9.00 Urlaub.Freitag: 11. 9. 14
11. Uhr Appell erhielt die "Berlin
Besatzung die Order abends nicht auf Urlaub
zu gehen. Nachmittags 4 Uhr kam der Befehl
das die Besatzung klar zum ausrücken, mit
gepacktem Kleidersack, machen soll. Die
Neugier war groß, aber die Freude noch
viel größer, jetzt unserm heißgeliebten Vater"
land zu helfen. Der Abend kam, nichts für
uns. Die Nachts 11.00 erhielten wir die
Erlaubnis die Stiefel anzuziehen. Jeder
sein Gewehr neben sich auf dem Sack,
so konnten wir schlafen.Sonnabend: 12. 9. 14.
Kein Mensch frägt nach uns, bis
auf nachmittag 5 1/2 Uhr. Durch "Sperlingsluft"
klingt das Signal: Die "Berlin Besatzung"
sich klar zum abrücken, sonst kein Wort.
Es wird Nacht, die Erlaubnis zum Ausziehen
wird nicht gegeben.Sonntag: 13. 9. 14.
Kein Sonntags"Apell. Man spricht
von Flandern von neue Kriegsschiffe die
in Dienst gestellt werden. Nachmittag
mache ich den Versuch um durch die Ka"
sernenwache zu durchschlüpfen und es
gelingt mir. Ich ging zu Bekannte, wo
meine Postsache hinsenden ließ. Da lag ein
Brief von meiner Schwester aus Geestem.
Sie schrieb mir das der Dampfer "Berlin"
zu ganz etwas besonderes verwandelt sei.
Jetzt gingen mir meine Augen auf,
warum behalten wir den Namen "Berlin
Besatzung". Ich behielt die Neuigkeit für
mich, den wär etwas unwahres auf
brachte würde schwerbestraft. 5.00 abends war
Musterung und Löhnung. Schon etwas
weiter.
Description
Save description- 63.434334308715385||10.386757850646973||||1
Trondheim/Norwegen
Location(s)
Story location Trondheim/Norwegen
- ID
- 1495 / 20095
- Contributor
- Bernd Rossberg
Login to edit the languages
Login to edit the fronts
- Western Front
Login to add keywords
























































































Login to leave a note