Kriegsgefangenenlager in Bödefeld (Sauerland), item 1
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Kriegsgefangene in Bödefeld
1914 - bald nach den ersten Kämpfen rückten von der Westfront
die ersten Gefangenen in Mesche ein. Sie wurden unter star=
ker Bewachung über die jetzige Lagerstraße - sie erhielt davon
ihren Namen - zum Gefangengenlager geführt.
Im Laufe des Kriegs waren Soldaten aus allen Feindländer
dort vertreten: Franzosen, Belgier, Schotten, Italiener,
Russen, Tataren, Rumänen, Araber, Sibiriaken und Senegal=
neger. Insgeamt gehörten zum Lager 25.000 Gefangene, in jeder
Baracke waren 250 Mann untergebract. Die meisten Gefangenen
meldeten sich freiwillig zu einem Arbeitskommando bei Bauern
oder auchin Fabriken; sie waren dann im Lager nur registriert
und erhielten von hier die Post nachgesandt. Auch die im Lager
verbliebenden Gefangenen mußten arbeiten, aber nur für ihre
Kameraden. Jeden Sonntag wurde in der Lagerkapelle von Rektor
Wagener eine hl. Messe gelesen. Er hielt dabei eine Predigt in
französischer Sprache.
Aus diesem Lager kamen auch französische Gefangene nach Böde=
feld. Sie wurden überwiegend zu Erntearbeiten eingesetzt.
Während sie zu Anfang in der alten Schule (ehem. "Kittchen")
untergebracht wurden, wohnte sie später in "Sellmanns Schnei=
derhaus", welches dort stand, wo heute die große Trauerweide
und die neue Anschlagtafel steht und das 1917 abgerissen wurde;
das Holz und die Steine wurden zum Bau der Gemeindehäuser oben
an der Hunaustraße verwand.
Nach Beendigung des Kriegs wurden alle Gefangenen sofort
wieder in ihre Heimat zurücktransportiert.
Für die im Lager verstorbenen Gefangenen wurde im Schweins=
bruch eine Friedhof angelegt (noch heute vorhanden). Insgesamt
wurden auf dem Friedhof 935 Gefangene beerdigt.
Bödefelder Landsturmmänner waren als Gefangenenaufseher einge=
setzt z.B. Franz Gierse (Schröders), August Löffler (Brauk) u. a.
Als Lagerfortograf fungierte Josef Knipschild (Buchbinders), der
jeden neu-angekommenen Gefangenen fotografisch registrieren
mußte.
.Bild unten mit folgendem Bildtext.
Das Kriegsgefangenenlager auf dem
Galiläer Feld in Meschede.
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Kriegsgefangene in Bödefeld
1914 - bald nach den ersten Kämpfen rückten von der Westfront
die ersten Gefangenen in Mesche ein. Sie wurden unter star=
ker Bewachung über die jetzige Lagerstraße - sie erhielt davon
ihren Namen - zum Gefangengenlager geführt.
Im Laufe des Kriegs waren Soldaten aus allen Feindländer
dort vertreten: Franzosen, Belgier, Schotten, Italiener,
Russen, Tataren, Rumänen, Araber, Sibiriaken und Senegal=
neger. Insgeamt gehörten zum Lager 25.000 Gefangene, in jeder
Baracke waren 250 Mann untergebract. Die meisten Gefangenen
meldeten sich freiwillig zu einem Arbeitskommando bei Bauern
oder auchin Fabriken; sie waren dann im Lager nur registriert
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Kriegsgefangene in Bödefeld
1914 - bald nach den ersten Kämpfen rückten von der Westfront
die ersten Gefangenen in Mesche ein. Sie wurden unter star=
ker Bewachung über die jetzige Lagerstraße - sie erhielt davon
ihren Namen - zum Gefangengenlager geführt.
Im Laufe des Kriegs waren Soldaten aus allen Feindländer
dort vertreten: Franzosen, Belgier, Schotten, Italiener,
Russen, Tataren, Rumänen, Araber, Sibiriaken und Senegal=
neger. Insgeamt gehörten zum Lager 25.000 Gefangene, in jeder
Baracke waren 250 Mann untergebract. Die meisten Gefangenen
meldeten sich freiwillig zu einem Arbeitskommando bei Bauern
oder auchin Fabriken; sie waren dann im Lager nur registriert
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Kriegsgefangene in Bödefeld
1914 - bald nach den ersten Kämpfen rückten von der Westfront
die ersten Gefangenen in Mesche ein. Sie wurden unter star=
ker Bewachung über die jetzige Lagerstraße - sie erhielt davon
ihren Namen - zum Gefangengenlager geführt.
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Kriegsgefangene in Bödefeld
1914 - bald nach den ersten Kämpfen rückten von der Westfront
die ersten Gefangenen in Mesche ein.
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Bödefeld bei Meschede, Deutschland
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Story location Bödefeld bei Meschede, Deutschland
- ID
- 14726 / 194492
- Contributor
- Dr. Hildegard Gierse
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