Feldpostkorrespondenz des Grenadiers Albert Hein mit seiner Frau 1916/1917, item 148

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 item 148 


 Beginn der linken Seite 

Westen den 21. September 1917.


Meine Lieben! 

Erhielt soeben die liebe Karte

von Klein Albert und danke 

auch recht vielmals dafür.

Liebe Schwester! Daß Dein Finger

aber so böse ist, hätte ich 

nicht gedacht. Da werde ich wohl 

vor meinem Urlaub keine Zeilen

mehr von Dir erhalten, was 

ich lebhaft bedauere. Hoffendlich [sic!]

schreiben die Kinder nun recht 

oft. Habe diesen Wunsch ja schon 

auf der Karte von gestern ge-

äußert. Doch nun will ich schließen,

mit dem Wunsche, recht baldi-

ger Besserung.

Die herzlichsten Grüße

sendet Euch allen, Euer 

Joseph. 

 Ende der linken Seite  

 Beginn der rechten Seite  

Westen d.[en] 21.9.1917.


Lieber Bruder u.[nd] Schwägerin!

Lacht nicht über diesen Brief, er

sollte nur für Euch sein, aber wie Ihr 

auf der vorhergehenden Seite seht, habe 

ich mich vertan. Eure liebe Karte vom 

19. d.[es] M.[onats] habe ich auch erhalten und 

freut es mich sehr, daß die Paketchen

doch angekommen sind. Meine Lieben! 

Habe nun eine Frage an Euch. Wenn 

ich in Urlaub komme und hier in 

der Kantine sind Ölsardinen, Käse

in Dosen und sonstige Sachen zu haben,

soll ich dann etwas mitbringen? 

Oder sind derartige Sachen dort zu haben? 

Seife und wenn möglich auch Tabak 

bringe  Einschub: ich  ohne weiteres mit. Also gebt

mir bitte bald Antwort. Geld aber 

nicht mehr schicken; denn damit 

bin ich jetzt gut versehen. Nun

will ich für heute schließen in 

der Hoffnung, daß Euch meine Zeilen

alle gesund antreffen. 

Die herzlichsten Grüße sen-

det Euch und den lieben 

Kleinen, Euer Bruder 

und Schwager, Joseph. 


"Auf Wiedersehn!" 

 Ende der rechten Seite 

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 item 148 


 Beginn der linken Seite 

Westen den 21. September 1917.


Meine Lieben! 

Erhielt soeben die liebe Karte

von Klein Albert und danke 

auch recht vielmals dafür.

Liebe Schwester! Daß Dein Finger

aber so böse ist, hätte ich 

nicht gedacht. Da werde ich wohl 

vor meinem Urlaub keine Zeilen

mehr von Dir erhalten, was 

ich lebhaft bedauere. Hoffendlich [sic!]

schreiben die Kinder nun recht 

oft. Habe diesen Wunsch ja schon 

auf der Karte von gestern ge-

äußert. Doch nun will ich schließen,

mit dem Wunsche, recht baldi-

ger Besserung.

Die herzlichsten Grüße

sendet Euch allen, Euer 

Joseph. 

 Ende der linken Seite  

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Westen d.[en] 21.9.1917.


Lieber Bruder u.[nd] Schwägerin!

Lacht nicht über diesen Brief, er

sollte nur für Euch sein, aber wie Ihr 

auf der vorhergehenden Seite seht, habe 

ich mich vertan. Eure liebe Karte vom 

19. d.[es] M.[onats] habe ich auch erhalten und 

freut es mich sehr, daß die Paketchen

doch angekommen sind. Meine Lieben! 

Habe nun eine Frage an Euch. Wenn 

ich in Urlaub komme und hier in 

der Kantine sind Ölsardinen, Käse

in Dosen und sonstige Sachen zu haben,

soll ich dann etwas mitbringen? 

Oder sind derartige Sachen dort zu haben? 

Seife und wenn möglich auch Tabak 

bringe  Einschub: ich  ohne weiteres mit. Also gebt

mir bitte bald Antwort. Geld aber 

nicht mehr schicken; denn damit 

bin ich jetzt gut versehen. Nun

will ich für heute schließen in 

der Hoffnung, daß Euch meine Zeilen

alle gesund antreffen. 

Die herzlichsten Grüße sen-

det Euch und den lieben 

Kleinen, Euer Bruder 

und Schwager, Joseph. 


"Auf Wiedersehn!" 

 Ende der rechten Seite 


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  • May 6, 2018 16:41:36 Beate Jochem

     item 148 


     Beginn der linken Seite 

    Westen den 21. September 1917.


    Meine Lieben! 

    Erhielt soeben die liebe Karte

    von Klein Albert und danke 

    auch recht vielmals dafür.

    Liebe Schwester! Daß Dein Finger

    aber so böse ist, hätte ich 

    nicht gedacht. Da werde ich wohl 

    vor meinem Urlaub keine Zeilen

    mehr von Dir erhalten, was 

    ich lebhaft bedauere. Hoffendlich [sic!]

    schreiben die Kinder nun recht 

    oft. Habe diesen Wunsch ja schon 

    auf der Karte von gestern ge-

    äußert. Doch nun will ich schließen,

    mit dem Wunsche, recht baldi-

    ger Besserung.

    Die herzlichsten Grüße

    sendet Euch allen, Euer 

    Joseph. 

     Ende der linken Seite  

     Beginn der rechten Seite  

    Westen d.[en] 21.9.1917.


    Lieber Bruder u.[nd] Schwägerin!

    Lacht nicht über diesen Brief, er

    sollte nur für Euch sein, aber wie Ihr 

    auf der vorhergehenden Seite seht, habe 

    ich mich vertan. Eure liebe Karte vom 

    19. d.[es] M.[onats] habe ich auch erhalten und 

    freut es mich sehr, daß die Paketchen

    doch angekommen sind. Meine Lieben! 

    Habe nun eine Frage an Euch. Wenn 

    ich in Urlaub komme und hier in 

    der Kantine sind Ölsardinen, Käse

    in Dosen und sonstige Sachen zu haben,

    soll ich dann etwas mitbringen? 

    Oder sind derartige Sachen dort zu haben? 

    Seife und wenn möglich auch Tabak 

    bringe  Einschub: ich  ohne weiteres mit. Also gebt

    mir bitte bald Antwort. Geld aber 

    nicht mehr schicken; denn damit 

    bin ich jetzt gut versehen. Nun

    will ich für heute schließen in 

    der Hoffnung, daß Euch meine Zeilen

    alle gesund antreffen. 

    Die herzlichsten Grüße sen-

    det Euch und den lieben 

    Kleinen, Euer Bruder 

    und Schwager, Joseph. 


    "Auf Wiedersehn!" 

     Ende der rechten Seite 

  • February 15, 2018 07:03:26 Enrico Seelig

     Beginn der linken Seite 

    Westen den 21. September 1917.


    Meine Lieben! 

    Erhielt soeben die liebe Karte

    von Klein Albert und danke 

    auch recht vielmals dafür.

    Liebe Schwester! Daß Dein Fin-

    ger aber so böse ist, hätte ich 

    nicht gedacht. Da werde ich wohl 

    vor meinem Urlaub keine Zeilen

    mehr von Dir erhalten, was 

    ich lebhaft bedauere. Hoffendlich [sic!]

    schreiben die Kinder nun recht 

    oft. Habe diesen Wunsch ja schon 

    auf der Karte von gestern ge-

    äußert. Doch nun will ich schließen,

    mit dem Wunsch, recht baldi-

    ger Besserung.

    Die herzlichsten Grüße

    sendet Euch allen, Euer 

    Joseph. 

     Ende der linken Seite  

     Beginn der rechten Seite  

    Westen d.[en] 21.9.1917.


    Lieber Bruder u.[nd] Schwägerin!

    Lacht nicht über diesen Brief, er

    sollte nur für Euch sein, aber wie Ihr 

    auf der vorhergehenden Seite seht, habe 

    ich mich vertan. Eure liebe Karte vom 

    19. d.[es] M.[onats] habe ich auch erhalten und 

    freut es mich sehr, daß die Paketchen

    doch angekommen sind. Meine Lieben! 

    Habe nun eine Frage an Euch. Wenn 

    ich in Urlaub komme und hier in 

    der Kantine sind Ölsardinen,  Kühe 

    in Dosen und sonstige Sachen zu haben,

    soll ich dann etwas mitbringen? 

    Oder sind derartige Sachen dort zu haben? 

    Seife und wenn möglich auch Tabak 

    bringe  Einschub: ich  ohne weiteres mit. Also gebt

    mir bitte bald Antwort. Geld aber 

    nicht mehr schicken; denn damit 

    bin ich jetzt gut versehen. Nun

    will ich für heute schließen in 

    der Hoffnung, daß Euch meine Zei-

    len alle gesund antreffen. 

    Die herzlichsten Grüße sen-

    det Euch und den lieben 

    Kleinen, Euer Bruder 

    und Schwager, Joseph. 


    "Auf Wiedersehn!" 

     Ende der rechten Seite 


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    Reserve-Lazarett Ludwigsburg, Deutschland

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11055 / 111421
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Annibert Sarazin
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


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