Tagebuchaufzeichnungen Reinhold Sieglerschmidt (5), item 107
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Der starke Wille, der in meinem
stolzen Lebenskameraden lebt,
ist sich dessen vielleicht doch nicht
ganz bewusst. Tue Alles, um den
richtigen Wechsel zwischen ruhiger,
nicht übertriebener Bewegung
und Ausruhen herzustellen. Stopfendes
würde ich natürlich dann
nicht essen, aber viel Gemüse.
Das Mehl etc. kann ja unmittelbar
nachdem uns unser Kleines
H geschenkt ist, in sein Recht
treten.
Wie danke ich dir für eine
Briefe, die trotz aller Müdigkeit
meinen Lebensgesellen verraten.
Wie danke ich dir für dein unendlich
liebes Gedenken der Kinder
in jedem Briefe. Du weisst es ja
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allein, wie ihr Väterchen sich freut,
wenn die kleinen Häupter zwischen
den Zeilen emportauchen.
Soll in näherer Zeit das Geschrei
eines kleinen Dritten zwischen den
lieben Stimmchen erklingen. Wie
sind wir reich, unendlich reich
wenn diese schwere Zeit überwunden
ist. Das ist unsere Kraft, unsere
ungeheure Stärke.
Ob sich nicht doch allerhand
Ausblicke auf einen baldigeren
Frieden eröffnen. Zwischen Japan
u. Amerika scheint es doch zu
energischen Differenzen wegen
Ostasiens zu kommen. Die ganze
Weltlage und Völkerstimmung
hat eine friedensfördernde Tendenz.
Wir müssen abwarten.
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bei Ploesti, Rumänien
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- ID
- 841 / 4150
- Contributor
- Jörn Sieglerschmidt
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- Balkans
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- Western Front
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