Tagebuchaufzeichnungen Reinhold Sieglerschmidt (5), item 62
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Gegen einen 14tägigen Aufenthalt in
Maramaros habe ich nichts einzuwenden.
Hier herrscht jetzt schon voller
Frühling mit all seiner Jugend und
seinem Duft. Wie habe ich Sehnsucht
nach dir, mein ewiger trauter Frühling du.
Ich esse hier ganz ausgezeichnet
mit Offizieren und Beamten in Offiziersstellung
zusammen. Augenblicklich
sitze ich im Kaffee bei einer sehr guten
Tasse Kaffee.
Gleich muss ich wieder zum Dienst. Morgen
schreibe ich mehr. Hier wird gesprochen
und auch in den Zeitungen geschrieben
von nahe bevorstehenden grossen Ereignissen.
Ob wir doch bald vereinigt sind.
Es wäre unausdenkbar schön.
Ich küsse dich tausend-tausendmal.
Dein Reinhold ich.
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10/X 17
Mein Helening, mein einzig liebes
Trautli, wie seltsam ist es, hier wie
im Frieden zu leben. Ich merke so
recht, dass derjenige, der ohne Familie
den Krieg in der Etappe zubrachte,
eigentlich nicht die geringste Unannehmlichkeit
ausgestanden hat.
Ich habe bis jetzt lebhaft gearbeitet,
um mich in dem neuen
... zurecht zu finden. Man
will mich in den ganzen Betrieb
einführen und das ist tatsächlich
auch das einzige, was ich hier machen
kann. Allmählich fühle ich
mich allerdings schon über der
Sache - und wenn ist nich von
der Armeegruppe Litzmann bald wieder
abberufen werden, kann ich
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bei Ploesti, Rumänien
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Story location bei Ploesti, Rumänien
- ID
- 841 / 4073
- Contributor
- Jörn Sieglerschmidt
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