Tagebuch von Margarethe Wirringa, item 13
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die der ersten beiden war eine feierliche. Die
Militärkapelle spielte. Eils war im Kriegerverein.
Ein Leutnant, der bei Eils
wohnte, und die Krankheit (Lungenentzündung
wird gesagt) zuerst bekam, wurde
hier vorgestern - 4.4. - beerdigt. Er war ein
Fremder. - Der Flieger, von Westen, wurde
damals in seine Heimat überführt. Es war,
als ob in dem Klang der Musik der
ganze Schmerz der alten Eltern lag, die begleitet
von den Kameraden ihres Sohnes, die Mutter
von dem einen gestützt, hinter dem Sarg
hergingen. Die Flugzeuge surrten ihren
Trauergesang in der Luft. Am Hafen seien
Ehrensalven gegeben. Es kam schon wieder
parmal vor, daß ein Flieger stürzte,
doch Todesfälle sind glücklicherweise nicht
zu beklagen. Neulich wurde ein Soldat überführt
in seine Heimat, der an einer Krankheit
starb. Erschossen hat sich kürzlich ein
Oberstabsarzt in der Moltkestraße. Seine
Überführung war ebenso feierlich, wie
wenn er eines ehrenvollen Todes
gestorben wäre. Vater hat wieder einige
Reisen für die Firma gemacht: nach Bremen,
Leer u. Oldenburg, dann nach Schwerin,
danach wieder nach Oldenburg und heute ist
er wieder nach Norden. Mutter war vorhin
für 2 Tage nach Westermarsch um Lebensmittel
einzukaufen. Sie war nachts bei Frl. Jenssen.
Diese Woche ist Hanne auch auf einen Tag hin
gewesen. Nach dem Frostwetter, was wir Anfang
März hatten, wurde es bald schön. Jetzt
haben wir schönes Frühlingswetter. Der erste
Ostertag war es regnerisch, am 2ten O.-tage
aber herrlich. Die Kinder konnten den
ganzen Tag mit ihren Eiern in den
Dünen sein. Wir alle hofften, daß nächste
rechte Seite
Ostern Friede ist. Man sollte sagen, daß unser
Wunsch in Erfüllung gehen wird, denn
im Westen hat die große Offensive ihren
ersten Abschnitt beendet. Der Sieg war
unser. Jetzt hat der zweite Kampfabschnitt
begonnen. Und jeden Tag liest man in der
Zeitung von den gewaltigen Siegen, heute:
Bisher insgesamt mehr als 90000 Gefangene
und über 1300 Geschütze. - deutsche
Truppen am Jordan. - - Es wird dort
hauptsächlich mit Engländern gekämpft.
Zu beklagen sind aber die Opfer, die die Siege
kosten. Von hier sollen auch wieder 2
Mann gefallen u. viele verwundet sein.
Am 16.9. vermieteten wir Zimmer No. 4 an
einen Sergeanten und Gefreiten. Ersterer
ist Waffenmeister, der andere sein Gehilfe. Ihre
Schmiedewerkstadt [sic!] haben sie in der Schulzenstraße
in dem kleinen Häuschen, Langestraß
-Werkstatt gegenüber. - Zimmer
No. 5 vermieteten wir vom 25.3. bis ? an
einen Offizier-Stellvertreter. Dann wurde
er nach der Meierei zu einer anderen Komp.
verlegt. Und von dort ging er diese Woche
mit einigen anderen Offiziere ins Feld.
Ihm sowie uns tut es leid, daß sein Aufenthalt
bei uns nur so kurz war. Sein Bursche
machte seine sämtlichen Arbeiten. Derselbe
wohnte in dem Seehospiz - Kaserne. -
Jetzt wohnt auf diesem Zimmer ein Drahtflechter,
namens Dunkel, aus Altona.
Der arbeitet hier bei der Berliner Firma.
Wir hatten in der letzten Zeit sehr viel
Wohnungnachfragen von den fremden Arbeitern.
Es sind hier sehr viele fremde Arbeiter
u. Arbeiterinnen. Die nicht im Massenquartier
wohnen wollen, wohnen Privatwohnung.
Auch wollen noch öfter Militärpersonen
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die der ersten beiden war eine feierliche. Die
Militärkapelle spielte. Eils war im Krie-
gerverein. Ein Leutnant der bei Eils
wohnte, und die Krankheit (Lungenentzün-
dung wird gesagt) zuerst bekam, wurde
hier vorgestern - 4.4. - beerdigt. Er war ein
Fremder. - Der Flieger, von Westen, wurde
damals in seine Heimat überführt. Es war,
as ob in dem Klang der Musik der
ganze Schmerz der alten Eltern lag, die begleitet
von den Kameraden ihres Sohnes, die Mutter
von dem einen gestützt, hinter dem Sarg
hergingen. Die Flugzeuge surrten ihren
Trauergesang in der Luft. Am Hafen seine
Ehrensalven gegeben. Es kam schon wieder
parmal vor, daß ein Flieger stürzte,
doch Todesfälle sind glücklicherweise nicht
zu beklagen. Neulich wurde ein Soldat über-
führt in seine Heimat, der an einer Krank-
heit starb. Erschossen hat sich kürzlich ein
Oberstabsarzt in der Moltkestraße. Seine
Überführung war ebenso feierlich, wie
dieeines wenn er eines ehrenvollen Todes
gestorben wäre. Vater hat wieder einige
Reisen für die Firma gemacht: nach Bremen,
Leer u. Oldenburg, dann nach Schwerin,
danach wieder nach Oldenburg und heute ist
er wieder nach Norden. Mutter war vorhin
für 2 Tage nach Westermarsch um Lebensmittel
einzukaufen. Sie war nachts bei Frl. ...
Diese Woche ist Hanne auch auf einen Tag hin-
gewesen. Nach dem Frostwetter, was wir An-
fang März hatten, wurde es bald schön. Jetzt
haben wir schönes Frühlingswetter. Der erste
Ostertag war es regnerisch, am 2ten O.-tage
aber herrlich. Die Kinder konnten den
ganzen Tag mit ihren Eiern in den
Dünen sein. Wir alle hofften, daß nächste
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Ostern Friede ist. Man sollte sagen, daß un-
ser Wunsch in Erfüllung gehen wird, denn
im Westen hat die große Offensive ihren
ersten Abschnitt beendet. Der Sieg war
unser. Jetzt hat der zweite Kampfabschnitt
begonnen. Und jeden Tag liest man in der
Zeitung von den gewaltigen Siegen, heute.
Bisher insgesamt mehr als 90000 Gefange-
ne und über 1300 Geschütze. - deutsche
Truppen am Jordan. - - Es wird dort
hauptsächlich mit Engländern gekämpft.
Zu beklagen sind aber die Opfer, die die Siege
kosten. Von hier sollen auch wieder 2
Mann gefallen u. viele verwundet sein.
Am 16.9. vermieteten wir Zimmer No. 4 an
einen Sergenten und Gefreiten. Ersterer
ist Waffenmeister, der andere sein Gehilfe. Ihre
Schmiedewerkstadt [sic!] haben sie in der Schulzen-
straße in dem kleinen Häuschen, Langer-
straß-Werkstatt gegenüber. - Zimmer
No. 5 vermieteten wir vom 25.3. bis ? an
einen Offizier-Stellvertreter. Dann wurde
er nach der ... zu einer anderen Komp.
verlegt. Und von dort ging er diese Woche
mit einigen anderen Offiziere ins Feld.
Ihm sowie uns tut es leid, daß sein Aufent-
halt bei uns nur so kurz war. Sein Bursche
machte seine sämtlichen Arbeiten. Deshalb
wohnte in dem Seehospiz - Kaserne. -
Jetzt wohnt auf diesem Zimmer ein Draht-
flechter, namens Dunkel, aus Altona.
Der arbeitet hier bei der Berliner Firma.
Wir hatten in der letzten Zeit sehr viel
Wohnungnachfragen von den fremden Arbei-
tern. Es sind hier sehr viele fremde Arbeiter
u. Arbeiterinnen. Die nicht im Wasserquar-
tier wohnen wollen, wohnen Privatwoh-
nung. Auch wollen noch öfter Militärper-
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die der ersten beiden war eine feierliche. Die
Militärkapelle spielte. Eils war im Krie-
gerverein. Ein Leutnant der bei Eils
wohnte, und die Krankheit (Lungenentzün-
dung wird gesagt) zuerst bekam, wurde
hier vorgestern - 4.4. - beerdigt. Er war ein
Fremder. - Der Flieger, von Westen, wurde
damals in seine Heimat überführt. Es war,
as ob in dem Klang der Musik der
ganze Schmerz der alten Eltern lag, die begleitet
von den Kameraden ihres Sohnes, die Mutter
von dem einen gestützt, hinter dem Sarg
hergingen. Die Flugzeuge surrten ihren
Trauergesang in der Luft. Am Hafen seine
Ehrensalven gegeben. Es kam schon wieder
parmal vor, daß ein Flieger stürzte,
doch Todesfälle sind glücklicherweise nicht
zu beklagen. Neulich wurde ein Soldat über-
führt in seine Heimat, der an einer Krank-
heit starb. Erschossen hat sich kürzlich ein
Oberstabsarzt in der Moltkestraße. Seine
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Leer u. Oldenburg, dann nach Schwerin,
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Diese Woche ist Hanne auch auf einen Tag hin-
gewesen. Nach dem Frostwetter, was wir An-
fang März hatten, wurde es bald schön. Jetzt
haben wir schönes Frühlingswetter. Der erste
Ostertag war es regnerisch, am 2ten O.-tage
aber herrlich. Die Kinder konnten den
ganzen Tag mit ihren Eiern in den
Dünen sein. Wir alle hofften, daß nächste
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Ostern Friede ist. Man sollte sagen, daß un-
ser Wunsch in Erfüllung gehen wird, denn
im Westen hat die große Offensive ihren
ersten Abschnitt beendet. Der Sieg war
unser. Jetzt hat der zweite Kampfabschnitt
begonnen. Und jeden Tag liest man in der
Zeitung von den gewaltigen Siegen, heute.
Bisher insgesamt mehr als 90000 Gefange-
ne und über 1300 Geschütze. - deutsche
Truppen am Jordan. - - Es wird dort
hauptsächlich mit Engländern gekämpft.
Zu beklagen sind aber die Opfer, die die Siege
kosten. Von hier sollen auch wieder 2
Mann gefallen u. viele verwundet sein.
Am 16.9. vermieteten wir Zimmer No. 4 an
einen Sergenten und Gefreiten. Ersterer
ist Waffenmeister, der andere sein Gehilfe. Ihre
Schmiedewerkstadt [sic!] haben sie in der Schulzen-
straße in dem kleinen Häuschen, Langer-
straß-Werkstatt gegenüber. - Zimmer
No. 5 vermieteten wir vom 25.3. bis ? an
einen Offizier-Stellvertreter. Dann wurde
er nach der ... zu einer anderen Komp.
verlegt. Und von dort ging er diese Woche
mit einigen anderen Offiziere ins Feld.
Ihm sowie uns tut es leid, daß sein Aufent-
halt bei uns nur so kurz war. Sein Bursche
machte seine sämtlichen Arbeiten. Deshalb
wohnte in dem Seehospiz - Kaserne. -
Jetzt wohnt auf diesem Zimmer ein Draht-
flechter, namens Dunkel, aus Altona.
Der arbeitet hier bei der Berliner Firma.
Wir hatten in der letzten Zeit sehr viel
Wohnungnachfragen von den fremden Arbei-
tern. Es sind hier sehr viele fremde Arbeiter
u. Arbeiterinnen. Die nicht im Wasserquar-
tier wohnen wollen, wohnen Privatwoh-
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die der ersten beiden war eine feierliche. Die
Militärkapelle spielte. Eils war im Krie-
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wohnte, und die Krankheit (Lungenentzün-
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hier vorgestern - 4.4. - beerdigt. Er war ein
Fremder. - Der Flieger, von Westen, wurde
damals in seine Heimat überführt. Es war,
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ganze Schmerz der alten Eltern lag, die begleitet
von den Kameraden ihres Sohnes, die Mutter
von dem einen gestützt, hinter dem Sarg
hergingen. Die Flugzeuge surrten ihren
Trauergesang in der Luft. Am Hafen seine
Ehrensalven gegeben. Es kam schon wieder
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doch Todesfälle sind glücklicherweise nicht
zu beklagen. Neulich wurde ein Soldat über-
führt in seine Heimat, der an einer Krank-
heit starb. Erschossen hat sich kürzlich ein
Oberstabsarzt in der Moltkestraße. Seine
Überführung war ebenso feierlich, wie
dieeines wenn er eines ehrenvollen Todes
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Leer u. Oldenburg, dann nach Schwerin,
danach wieder nach Oldenburg und heute ist
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Diese Woche ist Hanne auch auf einen Tag hin-
gewesen. Nach dem Frostwetter, was wir An-
fang März hatten, wurde es bald schön. Jetzt
haben wir schönes Frühlingswetter. Der erste
Ostertag war es regnerisch, am 2ten O.-tage
aber herrlich. Die Kinder konnten den
ganzen Tag mit ihren Eiern in den
Dünen sein. Wir alle hofften, daß nächste
right page
Ostern Friede ist. Man sollte sagen, daß un-
ser Wunsch in Erfüllung gehen wird, denn
im Westen hat die große Offensive ihren
ersten Abschnitt beendet. Der Sieg war
unser. Jetzt hat der zweite Kampfabschnitt
begonnen. Und jeden Tag liest man in der
Zeitung von den gewaltigen Siegen, heute.
Bisher insgesamt mehr als 90000 Gefange-
ne und über 1300 Geschütze. - deutsche
Truppen am Jordan. - - Es wird dort
hauptsächlich mit Engländern gekämpft.
Zu beklagen sind aber die Opfer, die die Siege
kosten. Von hier sollen auch wieder 2
Mann gefallen u. viele verwundet sein.
Am 16.9. vermieteten wir Zimmer No. 4 an
einen Sergenten und Gefreiten. Ersterer
ist Waffenmeister, der andere sein Gehilfe. Ihre
Schmiedewerkstadt [sic!] haben sie in der Schulzen-
straße in dem kleinen Häuschen, Langer-
straß-Werkstatt gegenüber. - Zimmer
No. 5 vermieteten wir vom 25.3. bis ? an
einen Offizier-Stellvertreter. Dann wurde
er nach der ... zu einer anderen Komp.
verlegt. Und von dort ging er diese Woche
mit einigen anderen Offiziere ins Feld.
Ihm sowie uns tut es leid, daß sein Aufent-
halt bei uns nur so kurz war. Sein Bursche
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wohnte in dem Seehospiz - Kaserne. -
Jetzt wohnt auf diesem Zimmer ein Draht-
flechter, namens Dunkel, aus Altona.
Der arbeitet hier bei der Berliner Firma.
Wir hatten in der letzten Zeit sehr viel
Wohnungnachfragen von den fremden Arbei-
tern. Es sind hier sehr viele fremde Arbeiter
u. Arbeiterinnen. Die nicht im Wasserquar-
tier wohnen wollen, wohnen Privatwoh-
nung. Auch wollen noch öfter Militärper-
-
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die der ersten beiden war eine feierliche. Die
Militärkapelle spielte. Eils war im Krie-
gerverein. Ein Leutnant der bei Eils
wohnte, und die Krankheit (Lungenentzün-
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hier vorgestern - 4.4. - beerdigt. Er war ein
Fremder. - Der Flieger, von Westen, wurde
damals in seine Heimat überführt. Es war,
as ob in dem Klang der Musik der
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von den Kameraden ihres Sohnes, die Mutter
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Trauergesang in der Luft. Am Hafen seine
Ehrensalven gegeben. Es kam schon wieder
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doch Todesfälle sind glücklicherweise nicht
zu beklagen. Neulich wurde ein Soldat über-
führt in seine Heimat, der an einer Krank-
heit starb. Erschossen hat sich kürzlich ein
Oberstabsarzt in der Moltkestraße. Seine
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dieeines wenn er eines ehrenvollen Todes
gestorben wäre. Vater hat wieder einige
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Leer u. Oldenburg, dann nach Schwerin,
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Diese Woche ist Hanne auch auf einen Tag hin-
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fang März hatten, wurde es bald schön. Jetzt
haben wir schönes Frühlingswetter. Der erste
Ostertag war es regnerisch, am 2ten O.-tage
aber herrlich. Die Kinder konnten den
ganzen Tag mit ihren Eiern in den
Dünen sein. Wir alle hofften, daß nächste
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die der ersten beiden war eine feierliche. Die
Militärkapelle spielte. Eils war im Krie-
gerverein. Ein Leutnant der bei Eils
wohnte, und die Krankheit (Lungenentzün-
dung wird gesagt) zuerst bekam, wurde
hier vorgestern - 4.4. - beerdigt. Er war ein
Fremder. - Der Flieger, von Westen, wurde
damals in seine Heimat überführt. Es war,
as ob in dem Klang der Musik der
ganze Schmerz der alten Eltern lag, die begleitet
von den Kameraden ihres Sohnes, die Mutter
von dem einen gestützt, hinter dem Sarg
hergingen. Die Flugzeuge surrten ihren
Trauergesang in der Luft. Am Hafen seine
Ehrensalven gegeben. Es kam schon wieder
parmal vor, daß ein Flieger stürzte,
doch Todesfälle sind glücklicherweise nicht
zu beklagen. Neulich wurde ein Soldat über-
führt in seine Heimat, der an einer Krank-
heit starb. Erschossen hat sich kürzlich ein
Oberstabsarzt in der Moltkestraße. Seine
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Diese Woche ist Hanne auch auf einen Tag hin-
gewesen. Nach dem Frostwetter, was wir An-
fang März hatten, wurde es bald schön. Jetzt
haben wir schönes Frühlingswetter. Der erste
Ostertag war es regnerisch, am 2ten O.-tage
aber herrlich. Die Kinder konnten den
ganzen Tag mit ihren Eiern in den
Dünen sein. Wir alle hofften, daß nächste
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die der ersten beiden war eine feierliche. Die
Militärkapelle spielte. Eils war im Krie-
gerverein. Ein Leutnant der bei Eils
wohnte, und die Krankheit (Lungenentzün-
dung wird gesagt) zuerst bekam, wurde
hier vorgestern - 4.4. - beerdigt. Er war ein
Fremder. - Der Flieger, von Westen, wurde
damals in seine Heimat überführt. Es war,
as ob in dem Klang der Musik der
ganze Schmerz der alten Eltern lag, die begleitet
von den Kameraden ihres Sohnes, die Mutter
von dem einen gestützt, hinter dem Sarg
hergingen. Die Flugzeuge surrten ihren
Trauergesang in der Luft. Am Hafen seine
Ehrensalven gegeben. Es kam schon wieder
parmal vor, daß ein Flieger stürzte,
doch Todesfälle sind glücklicherweise nicht
zu beklagen. Neulich wurde ein Soldat über-
führt in seine Heimat, der an einer Krank-
heit starb. Erschossen hat sich kürzlich ein
Oberstabsarzt in der Moltkestraße. Seine
Überführung war ebenso feierlich, wie
dieeines wenn er eines ehrenvollen Todes
gestorben wäre. Vater hat wieder einige
Reisen für die Firma gemacht: nach Bremen,
Leer u. Oldenburg, dann nach Schwerin,
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Diese Woche ist Hanne auch auf einen Tag hin-
gewesen. Nach dem Frostwetter, was wir An-
fang März hatten, wurde es bald schön. Jetzt
haben wir schönes Frühlingswetter. Der erste
Ostertag war es regnerisch, am 2ten O.-tage
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Dünen sein. Wir alle hofften, daß nächste
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Militärkapelle spielte. Eils war im Krie-
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as ob in dem Klang der Musik der
ganze Schmerz der alten Eltern lag, die begleitet
von den Kameraden ihres Sohnes, die Mutter
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doch Todesfälle sind glücklicherweise nicht
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heit starb. Erschossen hat sich kürzlich ein
Oberstabsarzt in der Moltkestraße. Seine
Überführung war ebenso feierlich, wie
dieeineswenn er eines ehrenvollen Todesgestorben wäre. Vater hat wieder einige
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Leer u. Oldenburg, dann nach Schwerin,
danach wieder nach Oldenburg und heute ist
er wieder nach Norden. Mutter war vorhin
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Oberstabsarzt in der Moltkestraße. Seine
Überführung war ebenso feierlich, wie
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Leer u. Oldenburg, dann nach Schwerin,
danach wieder nach Oldenburg und heute ist
er wieder nach Norden. Mutter war vorhin
für 2 Tage nach Westermarsch um Lebensmittel
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hier vorgestern - 4.4. - beerdigt. Er war ein
Fremder. - Der Flieger, von Westen, wurde
damals in seine Heimat überführt. Es war,
as ob in dem Klang der Musik der
ganze Schmerz der alten Eltern lag, die begleitet
von den Kameraden ihres Sohnes, die Mutter
von dem einen gestützt, hinter dem Sarg
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Trauergesang in der Luft. Am Hafen seine
Ehrensalven gegeben. Es kam schon wieder
parmal vor, daß ein Flieger stürzte,
doch Todesfälle sind glücklicherweise nicht
zu beklagen. Neulich wurde ein Soldat über-
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heit starb. Erschossen hat sich kürzlich ein
Oberstabsarzt in der Moltkestraße. Seine
Überführung war ebenso feierlich, wie
dieeineswenn er eines ehrenvollen Todesgestorben wäre.
-
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die der ersten beiden war eine feierliche. Die
Militärkapelle spielte. Eils war im Krie-
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wohnte, und die Krankheit (Lungenentzün-
dung wird gesagt) zuerst bekam, wurde
hier vorgestern - 4.4. - beerdigt. Er war ein
Fremder. - Der Flieger, von Westen, wurde
damals in seine Heimat überführt. Es war,
as ob in dem Klang der Musik der
ganze Schmerz der alten Eltern lag, die begleitet
von den Kameraden ihres Sohnes, die Mutter
von dem einen gestützt, hinter dem Sarg
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Trauergesang in der Luft. Am Hafen seine
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doch Todesfälle sind glücklicherweise nicht
zu beklagen. Neulich wurde ein Soldat über-
führt in seine Heimat, der an einer Krank-
heit starb. Erschossen hat sich kürzlich ein
Oberstabsarzt in der Moltkestraße. Seine
Überführung war ebenso feierlich, wie
dieeineswenn er eines ehrenvollen Todesgestorben wäre.
-
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die der ersten beiden war eine feierliche. Die
Militärkapelle spielte. Eils war im Krie-
gerverein. Ein Leutnant der bei Eils
wohnte, und die Krankheit (Lungenentzün-
dung wird gesagt) zuerst bekam, wurde
hier vorgestern - 4.4. - beerdigt. Er war ein
Fremder. - Der Flieger, von Westen, wurde
damals in seine Heimat überführt. Es war,
as ob in dem Klang der Musik der
ganze Schmerz der alten Eltern lag, die begleitet
von den Kameraden ihres Sohnes, die Mutter
von dem einen gestützt, hinter dem Sarg
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Trauergesang in der Luft. Am Hafen seine
Ehrensalven gegeben. Es kam schon wieder
parmal vor, daß ein Flieger stürzte,
doch Todesfälle sind glücklicherweise nicht
zu beklagen. Neulich wurde ein Soldat über-
führt in seine Heimat, der an einer Krank-
heit starb. Erschossen hat sich kürzlich ein
Oberstabsarzt in der Moltkestraße. Seine
Überführung war ebenso feierlich, wie
dieeineswenn er eines ehrenvollen Todes
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Militärkapelle spielte. Eils war im Krie-
gerverein. Ein Leutnant der bei Eils
wohnte, und die Krankheit (Lungenentzün-
dung wird gesagt) zuerst bekam, wurde
hier vorgestern - 4.4. - beerdigt. Er war ein
Fremder. - Der Flieger, von Westen, wurde
damals in seine Heimat überführt. Es war,
as ob in dem Klang der Musik der
ganze Schmerz der alten Eltern lag, die begleitet
von den Kameraden ihres Sohnes, die Mutter
von dem einen gestützt, hinter dem Sarg
hergingen. Die Flugzeuge surrten ihren
Trauergesang in der Luft. Am Hafen seine
Ehrensalven gegeben. Es kam schon wieder
parmal vor, daß ein Flieger stürzte,
doch Todesfälle sind glücklicherweise nicht
zu beklagen. Neulich wurde ein Soldat über-
führt in seine Heimat, der an einer Krank-
heit starb. Erschossen hat sich kürzlich ein
Oberstabsarzt in der Moltkestraße. Seine
Überführung war ebenso feierlich, wie
dieeineswenn er eines ehrenvollen Todesgestorben wäre.
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die der ersten beiden war eine feierliche.
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die der ersten beiden war eine feierliche
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Norderney
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Story location Norderney
- ID
- 14705 / 160788
- Contributor
- Johanna Senkowski
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