Felddivisionspfarrer Walter Borrmann in Abancourt und Tarnopil, item 1
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S. 1
1916. Krieg
Zur gleichen Zeit, in der die vorher geschilderte
Idylle ihren Anfang nahm, geschah etwas Ähnliches
in den Wäldern nahe der Front bei Tarnopol zwischen
dem Divisionspfarrer Lic. Walther Borrman und
der Johanniterschwester Gräfin Elisabth von Schwerin.
Ich finde, das sollte jetzt gleich geschildert werden,
weil es zeitlich zusammenfällt. Auch weil es
nicht bei einer "Romanze" blieb, sondern im
Jahre 1917 zur Heirat führte. Wie bedauere ich
jetzt das Fehlen der Fotos von dieser Zeit, bes[onders] die von
der Schwester die in ihrer Tracht reizend aussah, den
Bildern nach. Vor allem aber hatte sie auf dem heimatlichen
gut Ziethen b[ei] Anklam sich sehr um soziale Probleme
gekümmert. Sie ging in de Häuser der schlecht bezahten Landarbeiter
und half, wo es sehr nötig war, was in ihren Kräften stand, etc.
Bei Kriefsbeginn ließ sie sich
sofort an die Front schicken, war sie
doch längst zur Schwester
ausgebildet. Die Heirat mit dem
bürgerlichen Pfarrer war den 4 Brüdern
nicht recht, später heiraten sie
sie alle bürgerlich. Geboren war sie
in Swinemünde, wo ihr Vater
Polizeipräsident war. Er starb früh u[nd]
die Familie lebte dann in Zieten.
Die Mutter, eine geborene
Puttkammer, wurde sehr alt. Also war
die erste Frau Borrmann aus
uraltem Adel, die sich in der
bürgerlichen Welt gut zurecht fand.
Foto: Der Herr Divisionspfarrer hoch zu Roß
S. 2
Foto: Der Verlobte
Mit dem dem Eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet.
Es freut mich, das hier im Bild festhalten zu können.
Auf Orden und Ehrenzeichen gab er
nicht viel, aber diese hohe Auszeichnung, als Pfarrer
erworben, freute ihn immer wieder. Dicht hinter
der Front hatte er eine Truppe Soldaten vor dem
sicheren Gastod gerettet. Das war natürlich
nicht in Extra-Uniform möglich, auf der
folgenden Seite sieht man ihn anders. Er
unterschreibt das Bild: Drei Konfessionen.
Unverkennbar ist einer von den dreien ein Jude,
ein Beweis, daß auch Juden an der Front waren,
was oft bestritten wird. Sie galten schon damals wenig.
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S. 1
1916. Krieg
Zur gleichen Zeit, in der die vorher geschilderte
Idylle ihren Anfang nahm, geschah etwas Ähnliches
in den Wäldern nahe der Front bei Tarnopol zwischen
dem Divisionspfarrer Liu. Walther Borrman und
der Johanniterschwester Gräfin Elisabth von Schwerin.
Ich finde, das sollte jetzt gleich geschildert werden,
weil es zeitlich zusammenfällt. Auch weil es
nicht bei einer "Romanze" blieb, sondern im
Jahre 1917 zur Heirat führte. Wie bedauere ich
jetzt das Fehlen der Fotos von dieser Zeit, bes[onders] die von
der Schwester die in ihrer Tracht reizend aussah, den
Bildern nach. Vor allem aber hatte sie auf dem heimatlichen
gut Zielhen b[ei] Anklam sich sehr um soziale Probleme
gekümmert. Sie ging in de Häuser der schlecht begahbten Landarbeiter
und half, wo es sehr nötig war, was in ihren Kräften stand, etc.
Bei Kriefsbeginn ließ sie sich
sofort an die Front schcken, war sie
doch längst zur Schwester
ausgebildet. Die Heirat mit dem
bürgerlichen Pfarrer war den 4 Brüdern
nicht recht, später heiraten sie
sie alle bürgerlich. Geboren war sie
in Swinermude, wo ihr Vater
Polizeipräsident war. Er starb früh u[nd]
die Familie lebte dann in Zieten
die Mutter, eine geborene
Putbkammer, wurde sehr alt. Also war
die erste Frau Borrmann aus
uraltem Adel, die sich in der
bürgerlichen Welt gut zurecht fand.
Foto: Der Herr Divisionspfarrer hoch zu Roß
S. 2
Foto: Der Verlobte
Mit dem dem eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet. Es freut mich, das hier im Bild festhakten zu können. Auf Orden und Ehrenzeichen gab er
nicht viel, aber diese hohe Auszeichnung, als Pfarrer
erworben, freute ihn mmer swieder. Dicht hinter
der Front hatte er eine Truppe Soldaten vor dem
sicheren Gastot gerettet, Das war natürlich
nicht in Esetra-Uniform möglich, auf der
folgenden Seite sieht man ihn anders. Er
unterschreibt das Bild: Drei Konfessionen.
Unverkennbar ist einer von den dreien ein Jude,
ein Beweis daß auch Juden an der Front waren,
was oft bestritten wird. Sie galten schon damals wenig.
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S. 1
1916. Krieg
Zur gleichen Zeit, in der die vorher geschilderte
Idylle ihren Anfang nahm, geschah etwas Ähnliches
in den Wäldern nahe der Front bei Tarnopol zwischen
dem divisionspfarrer Liu. Walther Borrman und
der Johanniterschwester Gräfin Elisabth von Schwerin.
Ich finde, das sollte jetzt gleich geschildert werden,
weil es zeitlich zusammenfällt. Auch weil es
nicht bei einer "Romanze" blieb, sondern im
Jahre 1917 zur Heirat führte. Wie bedauere ich
jetzt das Fehlen der Fotos von dieser Zeit, bes[onders] die von
der Schwester die in ihrer Tracht reizend aussah, den
Bildern nach. Vor allem aber hatte sie auf dem heimatlichen
gut Zielhen b[ei] Anklam sich sehr um soziale Probleme
gekümmert. Sie ging in de Häuser der schlecht begahbten Landarbeiter
und half, wo es sehr nötig war, was in ihren Kräften stand, etc.
Bei Kriefsbeginn ließ sie sich
sofort an die Front schcken, war sie
doch längst zur Schwester
ausgebildet. Die Heirat mit dem
bürgerlichen Pfarrer war den 4 Brüdern
nicht recht, später heiraten sie
sie alle bürgerlich. Geboren war sie
in Swinermude, wo ihr Vater
Polizeipräsident war. Er starb früh u[nd]
die Familie lebte dann in Zieten
die Mutter, eine geborene
Putbkammer, wurde sehr alt. Also war
die erste Frau Borrmann aus
uraltem Adel, die sich in der
bürgerlichen Welt gut zurecht fand.
Foto: Der Herr Divisionspfarrer hoch zu Roß
S. 2
Foto: Der Verlobte
Mit dem dem eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet. Es freut mich, das hier im Bild festhakten zu können. Auf Orden und Ehrenzeichen gab er
nicht viel, aber diese hohe Auszeichnung, als Pfarrer
erworben, freute ihn mmer swieder. Dicht hinter
der Front hatte er eine Truppe Soldaten vor dem
sicheren Gastot gerettet, Das war natürlich
nicht in Esetra-Uniform möglich, auf der
folgenden Seite sieht man ihn anders. Er
unterschreibt das Bild: drei KOnfessionen.
Unverkennbar ist einer von den dreien ein Jude,
ein Beweis daß auch Juden an der Front waren,
was oft bestritten wird. Sie galten schon damals wenig.
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S. 1
1916. Krieg
Zur gleichen Zeit, in der die vorher geschilderte
Idylle ihren Anfang nahm, geschah etwas Ähnliches
in den Wäldern nahe der Front bei Tarnopol zwischen
dem divisionspfarrer Liu. Walther Borrman und
der Johanniterschwester Gräfin Elisabth von Schwerin.
Ich finde, das sollte jetzt gleich geschildert werden,
weil es zeitlich zusammenfällt. Auch weil es
nicht bei einer "Romanze" blieb, sondern im
Jahre 1917 zur Heirat führte. Wie bedauere ich
jetzt das Fehlen der Fotos von dieser Zeit, bes[onders] die von
der Schwester die in ihrer Tracht reizend aussah, den
Bildern nach. Vor allem aber hatte sie auf dem heimatlichen
gut Zielhen b[ei] Anklaur sich sehr um soziale Probleme
gekümmert. Sie ging in de Häuser der schlecht begahbten Landarbeiter
und half, wo es sehr nötig war, was in ihren Kräften stand, etc.
Bei Kriefsbeginn ließ sie sich
sofort an die Front schcken, war sie
doch längst zur Schwester
ausgebildet. Die Heirat mit dem
bürgerlichen Pfarrer war den 4 Brüdern
nicht recht, später heiraten sie
sie alle bürgerlich. Geboren war sie
in Swinermude, wo ihr Vater
Polizeipräsident war. Er starb früh u[nd]
die Familie lebte dann in Zieten
die Mutter, eine geborene
Putbkammer, wurde sehr alt. Also war
die erste Frau Borrmann aus
uraltem Adel, die sich in der
bürgerlichen Welt gut zurecht fand.
Foto: Der Herr Divisionspfarrer hoch zu Roß
S. 2
Foto: Der Verlobte
Mit dem dem eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet. Es freut mich, das hier im Bild festhakten zu können. Auf Orden und Ehrenzeichen gab er
nicht viel, aber diese hohe Auszeichnung, als Pfarrer
erworben, freute ihn mmer swieder. Dicht hinter
der Front hatte er eine Truppe Soldaten vor dem
sicheren Gastot gerettet, Das war natürlich
nicht in Esetra-Uniform möglich, auf der
folgenden Seite sieht man ihn anders. Er
unterschreibt das Bild: drei KOnfessionen.
Unverkennbar ist einer von den dreien ein Jude,
ein Beweis daß auch Juden an der Front waren,
was oft bestritten wird. Sie galten schon damals wenig.
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S. 1
1916. Krieg
Zur gleichen Zeit, in der die vorher geschilderte
Idylle ihren Anfang nahm, geschah etwas Ähnliches
in den Wäldern nahe der Front bei Tarnopol zwischen
dem divisionspfarrer Liu. Walther Borrman und
der Johanniterschwester Gräfin Elisabth von Sihwerin.
Ich finde, das sollte jetzt gleich geschildert werden,
weil es zeitlich zusammenfällt. Auch weil es
nicht bei einer "Romanze" blieb, sondern im
Jahre 1917 zur Heirat führte. Wie bedauere ich
jetzt das Fehlen der Fotos von dieser Zeit, bes[onders] die von
der Schwester die in ihrer Tracht reizend aussah, den
Bildern nach. Vor allem aber hatte sie auf dem heimatlichen
gut Zielhen b[ei] Anklaur sich sehr um soziale Probleme
gekümmert. Sie ging in de Häuser der schlecht begahbten Landarbeiter
und half, wo es sehr nötig war, was in ihren Kräften stand, etc.
Bei Kriefsbeginn ließ sie sich
sofort an die Front schcken, war sie
doch längst zur Schwester
ausgebildet. Die Heirat mit dem
bürgerlichen Pfarrer war den 4 Brüdern
nicht recht, später heiraten sie
sie alle bürgerlich. Geboren war sie
in Swinermude, wo ihr Vater
Polizeipräsident war. Er starb früh u[nd]
die Familie lebte dann in Zieten
die Mutter, eine geborene
Putbkammer, wurde sehr alt. Also war
die erste Frau Borrmann aus
uraltem Adel, die sich in der
bürgerlichen Welt gut zurecht fand.
Foto: Der Herr Divisionspfarrer hoch zu Roß
S. 2
Foto: Der Verlobte
Mit dem dem eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet. Es freut mich, das hier im Bild festhakten zu können. Auf Orden und Ehrenzeichen gab er
nicht viel, aber diese hohe Auszeichnung, als Pfarrer
erworben, freute ihn mmer swieder. Dicht hinter
der Front hatte er eine Truppe Soldaten vor dem
sicheren Gastot gerettet, Das war natürlich
nicht in Esetra-Uniform möglich, auf der
folgenden Seite sieht man ihn anders. Er
unterschreibt das Bild: drei KOnfessionen.
Unverkennbar ist einer von den dreien ein Jude,
ein Beweis daß auch Juden an der Front waren,
was oft bestritten wird. Sie galten schon damals wenig.
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S. 1
1916. Krieg
Zur gleichen Zeit, in der die vorher geschilderte
Idylle ihren Anfang nahm, geschah etwas Ähnliches
in den Wäldern nahe der Front bei Tarnopol zwischen
dem divisionspfarrer Liu. Walther Borrman und
der Johanniterschwester Gräfin Elisabth von Sihwerin.
Ich finde, das sollte jetzt gleich geschildert werden,
weil es zeitlich zusammenfällt. Auch weil es
nicht bei einer "Romanze" blieb, sondern im
Jahre 1917 zur Heirat führte. Wie bedauere ich
jetzt das Fehlen der Fotos von dieser Zeit, bes[onders] die von
der Schwester die in ihrer Tracht reizend aussah, den
Bildern nach. Vor allem aber hatte sie auf dem heimatlichen
gut Zielhen b[ei] Anklaur sich sehr um soziale Probleme
gekümmert. Sie ging in de Häuser der schlecht begahbten Landarbeiter
und half, wo es sehr nötig war, was in ihren Kräften stand, etc.
Bei Kriefsbeginn ließ sie sich
sofort an die Front schcken, war sie
doch längst zur Schwester
ausgebildet. Die Heirat mit dem
bürgerlichen Pfarrer war den 4 Brüdern
nicht recht, später heiraten sie
sie alle bürgerlich. Geboren war sie
in Swinemonde, wo ihr Vater
Polizeipräsident war. Er starb früh u[nd]
die Familie lebte dann in Zieten
die Mutter, eine geborene
Putbkammer, wurde sehr alt. Also war
die erste Frau Borrmann aus
uraltem Adel, die sich in der
bürgerlichen Welt gut zurecht fand.
Foto: Der Herr Divisionspfarrer hoch zu Roß
S. 2
Foto: Der Verlobte
Mit dem dem eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet. Es freut mich, das hier im Bild festhakten zu können. Auf Orden und Ehrenzeichen gab er
nicht viel, aber diese hohe Auszeichnung, als Pfarrer
erworben, freute ihn mmer swieder. Dicht hinter
der Front hatte er eine Truppe Soldaten vor dem
sicheren Gastot gerettet, Das war natürlich
nicht in Esetra-Uniform möglich, auf der
folgenden Seite sieht man ihn anders. Er
unterschreibt das Bild: drei KOnfessionen.
Unverkennbar ist einer von den dreien ein Jude,
ein Beweis daß auch Juden an der Front waren,
was oft bestritten wird. Sie galten schon damals wenig.
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1916. Krieg
Zur gleichen Zeit, in der die vorher geschilderte
Idylle ihren Anfang nahm, geschah etwas Ähnliches
in den Wäldern nahe der Front bei Tarnopol zwischen
dem divisionspfarrer Liu. Walther Borrman und
der Johanniterschwester Gräfin Elisabth von Sibrerin.
Ich finde, das sollte jetzt gleich geschildert werden,
weil es zeitlich zusammenfällt. Auch weil es
nicht bei einer "Romanze" blieb, sondern im
Jahre 1917 zur Heirat führte. Wie bedauere ich
jetzt das Fehlen der Fotos von dieser Zeit, bes[onders] die von
der Schwester die in ihrer Tracht reizend aussah, den
Bildern nach. Vor allem aber hatte sie auf dem heimatlichen
gut Zielhen b[ei] Anklaur sich sehr um soziale Probleme
gekümmert. Sie ging in de Häuser der schlecht begahbten Landarbeiter
und half, wo es sehr nötig war, was in ihren Kräften stand, etc.
Bei Kriefsbeginn ließ sie sich
sofort an die Front schcken, war sie
doch längst zur Schwester
ausgebildet. Die Heirat mit dem
bürgerlichen Pfarrer war den 4 Brüdern
nicht recht, später heiraten sie
sie alle bürgerlich. Geboren war sie
in Swinemonde, wo ihr Vater
Polizeipräsident war. Er starb früh u[nd]
die Familie lebte dann in Zieten
die Mutter, eine geborene
Brittkamer, wurde sehr alt. Also war
die erste Frau Borrmann aus
uraltem Adel, die sich in der
bürgerlichen Welt gut zurecht fand.
Foto: Der Herr Divisionspfarrer hoch zu Roß
S. 2
Foto: Der Verlobte
Mit dem dem eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet. Es freut mich, das hier im Bild festhakten zu können. Auf Orden und Ehrenzeichen gab er
nicht viel, aber diese hohe Auszeichnung, als Pfarrer
erworben, freute ihn mmer swieder. Dicht hinter
der Front hatte er eine Truppe Soldaten vor dem
sicheren Gastot gerettet, Das war natürlich
nicht in Esetra-UNiform möglich, auf der
folgenden Seite sieht man ihn anders. Er
unterschreibt das Bild: drei KOnfessionen.
Unverkennbar ist einer von den dreien ein Jude,
ein Beweis daß auch Juden an der Front waren,
was oft bestritten wird. Sie galten schon damals wenig.
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S. 1
1916. Krieg
Zur gleichen Zeit, in der die vorher geschilderte
Idylle ihren Anfang nahm, geschah etwas Ähnliches
in den Wäldern nahe der Front bei Tarnopol zwischen
dem divisionspfarrer Liu. Walther Borrman und
der Johanniterschwester Gräfin Elisabth von Sibrerin.
Ich finde, das sollte jetzt gleich geschildert werden,
weil es zeitlich zusammenfällt. Auch weil es
nicht bei einer "Romanze" blieb, sondern im
Jahre 1917 zur Heirat führte. Wie bedauere ich
jetzt das Fehlen der Fotos von dieser Zeit, bes[onders] die von
der Schwester die in ihrer Tracht reizend aussah, den
Bildern nach. Vor allem aber hatte sie auf dem heimatlichen
gut Zielhen b[ei] Anklaur sich sehr um soziale Probleme
gekümmert. Sie ging in de Häuser der schlecht begahbten Landarbeiter
und half, wo es sehr nötig war, was in ihren Kräften stand, etc.
Bei Kriefsbeginn ließ sie sich
sofort an die Front schcken, war sie
doch längst zur Schwester
ausgebildet. Die Heirat mit dem
bürgerlichen Pfarrer war den 4 Brüdern
nicht recht, später heiraten sie
sie alle bürgerlich. Geboren war sie
in Swinemonde, wo ihr Vater
Polizeipräsident war. Er starb früh u[nd]
die Familie lebte dann in Zieten
die Mutter, eine geborene
Brittkamer, wurde sehr alt. Also war
die erste Frau Borrmann aus
uraltem Adel, die sich in der
bürgerlichen Welt gut zurecht fand.
Foto: Der Herr Divisionspfarrer hoch zu Roß
S. 2
Foto: Der Verlobte
Mit dem dem eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet. Es freut mich, das hier im Bild festhakten zu können. Auf Orden und Ehrenzeichen gab er
nicht viel, aber diese hohe Auszeichnung, als Pfarrer
erworben, freute ihn mmer swieder. Dicht hinter
der Front hatte er eine Truppe Soldaten vor dem
sicheren Gastot gerettet, Das war natürlich
nicht in Esetra-UNiform möglich, auf der
folgenden Seite sieht man ihn anders. Er
unterschreibt das Bild: drei KOnfessionen.
Unverkennbar ist einer von den dreien ein Jude,
ein Beweis daß auch Juden an der Front waren,
was oft bestritten wird. Sie galten schon damals renis.
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1916. Krieg
Zur gleichen Zeit, in der die vorher geschilderte
Idylle ihren Anfang nahm, geschah etwas Ähnliches
in den Wäldern nahe der Front bei Tarnopol zwischen
dem divisionspfarrer Liu. Walther Borrman und
der Johanniterschwester Gräfin Elisabth von Sibrerin.
Ich finde, das sollte jetzt gleich geschildert werden,
weil es zeitlich zusammenfällt. Auch weil es
nicht bei einer "Romanze" blieb, sondern im
Jahre 1917 zur Heirat führte. Wie bedauere ich
jetzt das Fehlen der Fotos von dieser Zeit, bes[onders] die von
der Schwester die in ihrer Tracht reizend aussah, den
Bildern nach. Vor allem aber hatte sie auf dem heimatlichen
gut Zielhen b[ei] Anklaur sich sehr um soziale Probleme
gekümmert. Sie ging in de Häuser der schlecht begahbten Landarbeiter
und half, wo es sehr nötig war, was in ihren Kräften stand, etc.
Bei Kriefsbeginn ließ sie sich
sofort an die Front schcken, war sie
doch längst zur Schwester
ausgebildet. Die Heirat mit dem
bürgerlichen Pfarrer war den 4 Brüdern
nicht recht, später heiraten sie
sie alle bürgerlich. Geboren war sie
in Swinemonde, wo ihr Vater
Polizeipräsident war. Er starb früh u[nd]
die Familie lebte dann in Zieten
die Mutter, eine geborene
Brittkamer, wurde sehr alt. Also war
die erste Frau Borrmann aus
uraltem Adel, die sich in der
bürgerlichen Welt gut zurecht fand.
Foto: Der Herr Divisionspfarrer hoch zu Roß
noch zu Roß
Description
Save description- 49.26032250000001||6.3462806||||1
Abaucourt
Location(s)
Story location Abaucourt
- ID
- 12877 / 188830
- Contributor
- Harald Tischer
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- Eastern Front
- Western Front
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- Gas Warfare
- Trench Life
- Women




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