Erinnerungen des Grenadiers Otto Reipert an den Weltkrieg, item 86
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linke Seite 169.
wurden aber genau so eingeteilt
und abgelöst, wie die anderen Wachen.
Am 2. Juli 18. wurde ich Ordonnanz
in der Kassenabteilung. Die Freude
sollte aber nicht lange andauern, denn
ich sollte nur für einen erkrankten [sic]
eine 8tägige Aushife machen. Ich
mußte nun wieder Komp-Dienst verrichten.
Ich kam, um nur nicht auf
der Stube zu sitzen, denn diese mußte
während den [sic] Dienststunden leer sein,
jeden Tag zu der Kartoffelschäl-Kolonne.
Ich konnte, da ich den Arm ständig
in einer Binde trug, auch diese
Arbeit nicht verrichten, aber ich wurde
zugeteilt, und mußte stundenlang
dabei sitzen, nur um die gestellte Zahl
voll zu machen.
Am 28. Juli 1918 bekam ich das Karpathen
Abzeichen von der Komp., weil
ich im Karpathen-Korps einen
Sturmangriff mitgemacht habe.
Am 29. Juli bot mich [sic] unser Komp-
rechte Seite 170.
Schieß-Sergt. Bunkmann die
Verwaltung der Waffen und Gasmaskenkammer
an. Ich nahm das
Kommando mit Freuden an, so
hatte ich doch jetzt eine interessante
Beschäftigung. Diese Arbeit sagte mir
auch zu, trotz der Verantwortung,
die ich dabei hatte. Ich hatte nun
für alle neu eingeteilten Wachen
die Gewehre auszugeben, und die [sic]
zurückkommenden ihre abzunehmen.
Diejenigen [sic], welche als arbeitsdienstfähig
in die [sic] Etappe erklärt
wurden, mußte ich ein gutes Gewehr
mit Munition und Gasmasken
geben. Alles wurde täglich kontrolliert
und in Büchern vermerkt. Ich
hatte auch für vorkommende Reparaturen
mich mit der Werkzeugmeisterei
zu beschäftigen.
Als aber im September 1918 das Wetter
in Königsberg schon wieder
recht kühl wurde, wollte ich doch nicht
mehr dort bleiben und richtete ein
Entlassungsgesuch beim Batallion [sic] ein.
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wurden aber genau so eingeteilt
und abgelöst, wie die anderen Wachen.
Am 2. Juli 18. wurde ich Ordonnanz
in der Kassenabteilung. Die Freude
sollte aber nicht lange andauern, denn
ich sollte nur für einen erkrankten [sic]
eine 8tägige Aushife machen. Ich
mußte nun wieder Komp-Dienst verrichten.zu der
Ich kam, um nur nicht auf
der Stube zu sitzen, denn diese mußte
während den [sic] Dienststunden leer sein,
jeden Tag zu der Kartoffelschäl-Kolonne.
Ich konnte, da ich den Arm ständig
in einer Binde trug, auch diese
Arbeit nicht verrichten, aber ich wurde
zugeteilt, und mußte stundenlang
dabei sitzen, nur um die gestellte Zahl
voll zu machen.
Am 28. Juli 1918 bekam ich das Karpathen
Abzeichen von der Komp., weil
ich im Karpathen-Korps einen
Sturmangriff mitgemacht habe.
Am 29. Juli bot mich [sic] unser Komp-
rechte Seite 170.
Schieß-Sergt. Bunkmann die
Verwaltung der Waffen und Gasmaskenkammer
an. Ich nahm das
Kommando mit Freuden an, so
hatte ich doch jetzt eine interessante
Beschäftigung. Diese Arbeit sagte mir
auch zu, trotz der Verantwortung,
die ich dabei hatte. Ich hatte nun
für alle neu eingeteilten Wachen
die Gewehre auszugeben, und die [sic]
zurückkommenden ihre abzunehmen.
Diejenigen, welche als arbeitsdienstfähig
in die [sic] Etappe erklärt
wurden, mußte ich ein gutes Gewehr
mit Munition und Gasmasken
geben. Alles wurde täglich kontrolliert
und in Büchern vermerkt. Ich
hatte auch für vorkommende Reparaturen
mich mit der Werkzeugmeisterei
zu beschäftigen.
Als aber im September 1918 das Wetter
in Königsberg schon wieder
recht kühl wurde, wollte ich dich nicht
mehr dort bleiben und richtete ein
Entlassungsgesuch beim Batallion [sic] ein.
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linke Seite 169.
wurden aber genau so eingeteilt
und abgelöst, wie die anderen Wachen.
Am 2. Juli 18. wurde ich Ordonnanz
in der Kassenabteilung. Die Freude
sollte aber nicht lange andauern, denn
ich sollte nur für einen erkrankten [sic]
eine 8tägige Aushife machen. Ich
mußte nun wieder Komp-Dienst verrichten.zu der
Ich kam, um nur nicht auf
der Stube zu sitzen, denn diese mußte
während den [sic] Dienststunden leer sein,
jeden Tag zu der Kartoffelschäl-Kolonne.
Ich konnte, da ich den Arm ständig
in einer Binde trug, auch diese
Arbeit nicht verrichten, aber ich wurde
zugeteilt, und mußte stundenlang
dabei sitzen, nur um die gestellte Zahl
voll zu machen.
Description
Save description- 49.21491409999999||5.43185189999997||||1
Erstürmung des Forts Douaumont am 20. Mai 1916
Location(s)
Story location Erstürmung des Forts Douaumont am 20. Mai 1916
- ID
- 12558 / 158736
- Contributor
- Günter Reipert
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- Eastern Front
- Western Front
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- Artillery
- Remembrance
- Trench Life
































































































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