Schulchronik der Gemeinde Ösdorf in Ostwestfalen, item 19
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450 M bewilligt. Zuvor aber wurde der 17
Etat um 22 M in die Höhe geschroben, also

ein wirkliche Verbesserung von 128 M.
und baei wollte man mir das Spielen
in der Frühmesse aufzwingen, wofür
mir vorher 35 M extra versprochen hatten.
Dagegen habe ich mich gewehrt und nicht
gespielt. Das gab nun viel Geschrei. Man war
eben gewohnt, vom Lehrer alles zu verlangen.
Ich aber blieb standhaft, denn ich blaubte
meinem Nachfolger dieses Handeln schuldig zu
sein, und das Geld war ja da, 115 M.
Wegen Krankheit trug ich schon lange den
Gedanken, mich pensionieren zu lassen,
die königl. Regierung kam meiner Bitte
1911 nach und versetzte mich zum 1. April 1911
in den Ruhestand. Um eine höhere Pension
zu erhalten, versuchte der Herr
Kreisschulinspektor Mitzenius, das
Einkommen aus kirchlichen Ämtern
zu erhöhen. In einer Sitzung (im März)
dieses Jahres) des Kirchen-u. Schulverstandes,
zu welcher außer dem Herrn Kreisschulinspektor
ein Vertreter des Landrates
u. der Regierung, wie auch die Gemeinde
vertretung erschienen, wurde nach
langer Beratung für die kirchlichen
Ämter 550 M festgesetzt, nachdem ich
auf die gesetzliche Nachzahlung für 2 Jahre=200 M
verzichtet hatte. Schon rüstete ich mich

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Ösdorf, Westfalen
Location(s)
Story location Ösdorf, Westfalen
- ID
- 5894 / 67443
- Contributor
- Christian J. von Rüden
1910 – 1911
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- Deutsch
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