Tagebuch, Fotos und Briefe von Michael Dünninger und seiner Familie, item 64

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Im Felde, den 27. März 1915

Liebe teure Schwester,

Fast ersinn ich keine Worte über die

tiefe Trauer, die über dich und unsere

Familie gekommen ist, durch den Tod

Deines geliebten Mannes meines

teuren Schwagers. Ich war wie vom

Blitz getroffen als ich die Nachricht erhielt.

Ich schlief schon als am 20. abends ein Kamerad

mir den Brief brachte, wäre es nicht ein

Trauer Brief gewesen hätte mich nichts

mehr geweckt. Ich ante [ahnte] schon was darinnen

steht, missing mit meinem Schlaf missing

Ich wüßte nichts davon das er so schwer verwundet

ist, ich dachte er sei nur leicht

verwundet. Es ist ja ein schwerer schlag  [!]

für Dich aber nur nicht verzagen Gott verläßt

die seinen nicht. Gott hat bis jetzt geholfen

er wird weiter helfen. Wir müssen dies

Los alle noch gewärdich [!] sein, den [!] der Krieg

ist noch nicht aus. Aber jetzt missingmissing

ich Gott inständich [!] bittendaß er mich gesund

zurück führt um Dir lb. Schwägerin zu helfen

so weit es  in meinen Kräften steht. Es grüßt Euch

alle Euer mit Euch trauernter [!] Bruder und Vetter missing

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Im Felde, den 27. März 1915

Liebe teure Schwester,

Fast ersinn ich keine Worte über die

tiefe Trauer, die über dich und unsere

Familie gekommen ist, durch den Tod

Deines geliebten Mannes meines

teuren Schwagers. Ich war wie vom

Blitz getroffen als ich die Nachricht erhielt.

Ich schlief schon als am 20. abends ein Kamerad

mir den Brief brachte, wäre es nicht ein

Trauer Brief gewesen hätte mich nichts

mehr geweckt. Ich ante [ahnte] schon was darinnen

steht, missing mit meinem Schlaf missing

Ich wüßte nichts davon das er so schwer verwundet

ist, ich dachte er sei nur leicht

verwundet. Es ist ja ein schwerer schlag  [!]

für Dich aber nur nicht verzagen Gott verläßt

die seinen nicht. Gott hat bis jetzt geholfen

er wird weiter helfen. Wir müssen dies

Los alle noch gewärdich [!] sein, den [!] der Krieg

ist noch nicht aus. Aber jetzt missingmissing

ich Gott inständich [!] bittendaß er mich gesund

zurück führt um Dir lb. Schwägerin zu helfen

so weit es  in meinen Kräften steht. Es grüßt Euch

alle Euer mit Euch trauernter [!] Bruder und Vetter missing


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  • December 23, 2017 16:19:54 Gabriele Kister-Schuler

    Im Felde, den 27. März 1915

    Liebe teure Schwester,

    Fast ersinn ich keine Worte über die

    tiefe Trauer, die über dich und unsere

    Familie gekommen ist, durch den Tod

    Deines geliebten Mannes meines

    teuren Schwagers. Ich war wie vom

    Blitz getroffen als ich die Nachricht erhielt.

    Ich schlief schon als am 20. abends ein Kamerad

    mir den Brief brachte, wäre es nicht ein

    Trauer Brief gewesen hätte mich nichts

    mehr geweckt. Ich ante [ahnte] schon was darinnen

    steht, missing mit meinem Schlaf missing

    Ich wüßte nichts davon das er so schwer verwundet

    ist, ich dachte er sei nur leicht

    verwundet. Es ist ja ein schwerer schlag  [!]

    für Dich aber nur nicht verzagen Gott verläßt

    die seinen nicht. Gott hat bis jetzt geholfen

    er wird weiter helfen. Wir müssen dies

    Los alle noch gewärdich [!] sein, den [!] der Krieg

    ist noch nicht aus. Aber jetzt missingmissing

    ich Gott inständich [!] bittendaß er mich gesund

    zurück führt um Dir lb. Schwägerin zu helfen

    so weit es  in meinen Kräften steht. Es grüßt Euch

    alle Euer mit Euch trauernter [!] Bruder und Vetter missing


  • December 23, 2017 16:08:46 Gabriele Kister-Schuler

    Im Felde, den 27. März 1915

    Liebe teure Schwester,

    Fast ersinn ich keine Worte über die

    tiefe Trauer, die über dich und unsere

    Familie gekommen ist, durch den Tod

    Deines geliebten Mannes meines

    teuren Schwagers. Ich war wie vom

    Blitz getroffen als ich die Nachricht erhielt.

    Ich schlief schon als am 20. abends ein Kamerad

    mir den Brief brachte, wäre es nicht ein

    Trauer Brief gewesen hätte mich nichts

    mehr geweckt. Ich ante [ahnte] schon was darinnen

    steht, missing mit meinem Schlaf missing

    Ich wüßte nichts davon das er so schwer verwundet

    ist, ich dachte er sei nur leicht

    verwundet. Es ist ja ein scherer schlag  [!]

    für Dich aber nur nicht verzagen Gott verläßt

    die seinen nicht. Gott hat bis jetzt geholfen

    er wird weiter helfen.















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    ID
    2075 / 27318
    Source
    http://europeana1914-1918.eu/...
    Contributor
    Eberhard Dünninger
    License
    http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


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