Telegraphist Alfred Pöge an der Westfront am Chemin des Dames, item 69
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Lfd. Nr. 19.
Die letzten 4 Kompanien wurden noch in der Nacht als letzte
Reserven eingesezt. Sie gingen durch den Cerny-Grund, erlitten
aber hier schon grosse Verluste.
Die Franzosen merkten nun langsam, das unsere Leinien
nicht zu durchbrechen waren. Sie hatten sich bei Cerny fest ver=
schanzt. In der Nacht zum 17. 4. erhielt unsere Artellerie wieder
reichlich Munition, begünstigt durch starkes Regenwetter. Das
Artelleriefeuer war in der Nacht sehr mässig.
Unsere Artellerie nahm die Beschiessung des Paradies=
grundes auf, in dem sich die Franzosen festgesezt hatten. Am 17. 4.
7 Uhr morgens griffen die Franzosen bei Regiment 30 links von
Cerny an. Unser Sperrfeuer setzte vernichtent ein. Viel Gefangene
wurden gemacht. Schwarze und vom 2. Kolonialregiment. Mit dem
Letzteren hatten wir schon an der Somme zusammengelegen. Ein
grosser Teil von der Gefangenen bestand aus lauter jungen frisch=
eingekleideten Mannschaften.
Am 17. abends setzte ein Generalangriff der Franzosen
in dem gesamten Divisionsabschnitt ein. Er erstrickte aber in
unserem Sperrfeuer und kam nicht zur Entwicklung. Das Feuer der
Maschinengewehrkolonnen war vernichtend gewesen. Es wurden uber
3000 tote Schwarze vor unseren Regimentern gezählt.
Mit aller Macht versuchen die Franzosen zu
einem Erfolg zu kommen. Am 18. 4. fruh 5 Uhr griffen sie erneut
an. Den ganzen Tag wütete das Artelleriefeuer, meistens wurde mit
Gasgranaten geschossen. Das Glück war, das infolge des Regenwetters
keine Fesselballons standen. Die fliegertätigkeit war sehr rege
und manchen Luftkamp konnten wir beobachten.
Die erste Linie der Malmaisonstellung war in Feindes=
hand. Stake französische Kräfte verschanzten sich im Paradies=
grund. Erste Linie von Cerny 1.2.3. auch in Feindeshand.
Am 19.4. wurde zweimal versucht den Uffz. Menden
zu holen, welcher immernoch am Negerlager in einer Decke lag.
Auch dabei hatter wir noch einmal Verluste. Zwei Pferde tot und
ein Fahrer verwundet.
Nach den Zahlen, die wir erfuhren, hatten wir grosse
Verluste. Regiment 30 verlor 600 Mann, meinstens tote, die 68 er
887 Mann verlust, davon 199 tot. 24 Offiziere und 3 Bataillons=
kommandeure gefangen. REgiment 29 annähernd 2000 Mann Verluste.
Die meisten gefangen und ein grosser Teil tot. Ein grosser Teil
war durch die Zerschiessung des Tunnels in Gefangenschaft gera=
ten.
Die Verwundeten und toten lagen wie gesät in den
Granattrichtern. An abtransport war bald garnicht zu denken.
Und doch sollte versucht werden, wenigstens alles bis zum Haupt=
verbandsplatz zurückzuscahffen.
Unsere Ablösung musste nun langsam kommen, denn wir
waren vollständig erschöpft und verbraucht. Tagelang ohne aus=
reichene Verpflegung gewesen. An Schlaf war bei der Schiesserei
wohl Schlecht zu denken.
Telephonverbindungen hatten wir sehr wenig in Betrieb,
wir unterhielten die Verbindung mit dem Hintergelände nur mit
Lichtsignal und Brieftauben. Die Abhörstation war schon lange
zerstört und mit der Funkenstation war nicht viel anzufangen.
Fortsetzung Blatt 20.
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Lfd. Nr. 19.
Die letzten 4 Kompanien wurden noch in der Nacht als letzte
Reserven eingesezt. Sie gingen durch den Cerny-Grund, erlitten
aber hier schon grosse Verluste.
Die Franzosen merkten nun langsam, das unsere Leinien
nicht zu durchbrechen waren. Sie hatten sich bei Cerny fest ver=
schanzt. In der Nacht zum 17. 4. erhielt unsere Artellerie wieder
reichlich Munition, begünstigt durch starkes Regenwetter. Das
Artelleriefeuer war in der Nacht sehr mässig.
Unsere Artellerie nahm die Beschiessung des Paradies=
grundes auf, in dem sich die Franzosen festgesezt hatten. Am 17. 4.
7 Uhr morgens griffen die Franzosen bei Regiment 30 links von
Cerny an. Unser Sperrfeuer setzte vernichtent ein. Viel Gefangene
wurden gemacht. Schwarze und vom 2. Kolonialregiment. Mit dem
Letzteren hatten wir schon an der Somme zusammengelegen. Ein
grosser Teil von der Gefangenen bestand aus lauter jungen frisch=
eingekleideten Mannschaften.
Am 17. abends setzte ein Generalangriff der Franzosen
in dem gesamten Divisionsabschnitt ein. Er erstrickte aber in
unserem Sperrfeuer und kam nicht zur Entwicklung. Das Feuer der
Maschinengewehrkolonnen war vernichtend gewesen. Es wurden uber
3000 tote Schwarze vor unseren Regimentern gezählt.
Mit aller Macht versuchen die Franzosen zu
einem Erfolg zu kommen. Am 18. 4. fruh 5 Uhr griffen sie erneut
an. Den ganzen Tag wütete das Artelleriefeuer, meistens wurde mit
Gasgranaten geschossen. Das Glück war, das infolge des Regenwetters
keine Fesselballons standen. Die fliegertätigkeit war sehr rege
und manchen Luftkamp konnten wir beobachten.
Die erste Linie der Malmaisonstellung war in Feindes=
hand. Stake französische Kräfte verschanzten sich im Paradies=
grund. Erste Linie von Cerny 1.2.3. auch in Feindeshand.
Am 19.4. wurde zweimal versucht den Uffz. Menden
zu holen, welcher immernoch am Negerlager in einer Decke lag.
Auch dabei hatter wir noch einmal Verluste. Zwei Pferde tot und
ein Fahrer verwundet.
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Lfd. Nr. 19.
Die letzten 4 Kompanien wurden noch in der Nacht als letzte
Reserven eingesezt. Sie gingen durch den Cerny-Grund, erlitten
aber hier schon grosse Verluste.
Die Franzosen merkten nun langsam, das unsere Leinien
nicht zu durchbrechen waren. Sie hatten sich bei Cerny fest ver=
schanzt. In der Nacht zum 17. 4. erhielt unsere Artellerie wieder
reichlich Munition, begünstigt durch starkes Regenwetter. Das
Artelleriefeuer war in der Nacht sehr mässig.
Unsere Artellerie nahm die Beschiessung des Paradies=
grundes auf, in dem sich die Franzosen festgesezt hatten. Am 17. 4.
7 Uhr morgens griffen die Franzosen bei Regiment 30 links von
Cerny an. Unser Sperrfeuer setzte vernichtent ein. Viel Gefangene
wurden gemacht. Schwarze und vom 2. Kolonialregiment. Mit dem
Letzteren hatten wir schon an der Somme zusammengelegen. Ein
grosser Teil von der Gefangenen bestand aus lauter jungen frisch=
eingekleideten Mannschaften.
Am 17. abends setzte ein Generalangriff der Franzosen
in dem gesamten Divisionsabschnitt ein. Er erstrickte aber in
unserem Sperrfeuer und kam nicht zur Entwicklung. Das Feuer der
Maschinengewehrkolonnen war vernichtend gewesen. Es wurden uber
3000 tote Schwarze vor unseren Regimentern gezählt.
Mit aller Macht versuchen die Franzosen zu
einem Erfolg zu kommen. Am 18. 4. fruh 5 Uhr griffen sie erneut
an. Den ganzen Tag wütete das Artelleriefeuer, meistens wurde mit
Gasgranaten geschossen. Das Glück war, das infolge des Regenwetters
keine Fesselballons standen. Die fliegertätigkeit war sehr rege
und manchen Luftkamp konnten wir beobachten.
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Lfd. Nr. 19.
Die letzten 4 Kompanien wurden noch in der Nacht als letzte
Reserven eingesezt. Sie gingen durch den Cerny-Grund, erlitten
aber hier schon grosse Verluste.
Die Franzosen merkten nun langsam, das unsere Leinien
nicht zu durchbrechen waren. Sie hatten sich bei Cerny fest ver=
schanzt. In der Nacht zum 17. 4. erhielt unsere Artellerie wieder
reichlich Munition, begünstigt durch starkes Regenwetter. Das
Artelleriefeuer war in der Nacht sehr mässig.
Unsere Artellerie nahm die Beschiessung des Paradies=
grundes auf, in dem sich die Franzosen festgesezt hatten. Am 17. 4.
7 Uhr morgens griffen die Franzosen bei Regiment 30 links von
Cerny an. Unser Sperrfeuer setzte vernichtent ein. Viel Gefangene
wurden gemacht. Schwarze und vom 2. Kolonialregiment. Mit dem
Letzteren hatten wir schon an der Somme zusammengelegen. Ein
grosser Teil von der Gefangenen bestand aus lauter jungen frisch=
eingekleideten Mannschaften.
Am 17. abends setzte ein Generalangriff der Franzosen
in dem gesamten Divisionsabschnitt ein. Er erstrickte aber in
unserem Sperrfeuer und kam nicht zur Entwicklung. Das Feuer der
Maschinengewehrkolonnen war vernichtend gewesen. Es wurden uber
3000 tote Schwarze vor unseren Regimentern gezählt.
Mit aller Macht versuchen die Franzosen zu
einem Erfolg zu kommen. Am 18. 4. fruh 5 Uhr griffen sie erneut
an. Den
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Lfd. Nr. 19.
Die letzten 4 Kompanien wurden noch in der Nacht als letzte
Reserven eingesezt. Sie gingen durch den Cerny-Grund, erlitten
aber hier schon grosse Verluste.
Die Franzosen merkten nun langsam, das unsere Leinien
nicht zu durchbrechen waren. Sie hatten sich bei Cerny fest ver=
schanzt. In der Nacht zum 17. 4. erhielt unsere Artellerie wieder
reichlich Munition, begünstigt durch starkes Regenwetter. Das
Artelleriefeuer war in der Nacht sehr mässig.
Unsere
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Chemin des Dames
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Story location Chemin des Dames
- ID
- 12911 / 189459
- Contributor
- Uta Marschall-Timm
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- Western Front
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