Kriegstagebuch von Hans-Joachim Röhr aus Görlitz - Band 1, item 54
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S. 90
erst spät des Abends. Von der Kantine gabs eine Tafel Schokolade
und das Haupttreffen für alle Mann war Mittags ein Pudding
extra. 2x konnten wir die Feinfülligkeit ihrer Person bewundern, ja
beim 2ten Male, wurden wir durch Gesang geweckt. Die eine
Landsmännin von ihr und eine dritte Schwester, hatten sich leise in die
Baracke geschlichen, standen vorm Bett des Geburtstagskindes und
brachten ihm das Ständchen. Wie wohl das tut, kann wohl jeder
ermessen, vor allem den alten Kriegern, die schon Monate lang im
Graben gelegen hatten. Ebenso vorzüglich war die ärztliche
Behandlung. Chefarzt war ein Generalarzt, ein bekannter Chirurg, ich
glaube Hannoveraner. Auch die Verpflegung war 1a., es waren ja
meistens Kranke in der Baracke und so gabs, bessere Kost. Ich
z.B. bekam in den ersten Tagen nur Suppen mit Mehl, Gries, Flocken.
Später Kost III mit allen Zulagen Weissbrot, Bouillon, Braten, Reis,
Obst, Wein und Kakao - dazu natürlich die verordnete Medizin,
für mich Stopfmittel. - Die Insassen waren zusammen gewürfelt
aus allen Truppenteilen, und Gauen. Stubenältester war ein Artillerie
Wachtmeister mit einem Beinbruch. Er war bei Kriegsausbruch als
Kaufmann in Spanien und eilte, in einer abenteuerlichen Segelfahrt
mit 18 Deutschen von dort nach Sizilien, zur Fahne. Neben mit lag
ein bayrischer Korporal, der mir half in den ersten 8 Tagen, wo ich
ans Bett gebunden war, die Zeit zu vertreiben. Da wurden Karten
und Brettspiele gemacht und die Insassen erholten sich zusehends.
Als ich aufstehen durfte, beschaute ich mir das Lazarett, holte mir
Bücher, und andere Sachen. Auch sah ich hier die ersten Engländer
in der Nähe, einmal auch französische Fliegeroffiziere.
S. 91
Am 18.IX war ich soweit, dass ich zur Leichtkrankenabteilung 1 18. IX
entlassen wurde, vorher erhielt ich am 14. die erste Heimatpost,
über Umwege vom Regiment. Auch Stochs Vater schrieb mir, Dank, ich
hatte mein Versprechen eingelöst, und ihm den Heldentod seines Sohnes
angezeigt. -
In der Leichtkrankenabteilung, rue de Zola, Knabenschule, war es
natürlich nicht so blendend. Hier kämpfte man schon wieder mit
dem Ungeziefer. Ich traf Kameraden von meiner Division, einen 64er
und einen vom 4. G.R.R. auch einen vom aktiven 1. Garde Regt. z.F.
Allzuviel hatten wir nicht zu tun, und so las man wieder, oder
besah sich das Städtl, besuchte das Kino, und das Soldatenheim.
Foto 36:
Caudry Marktplatz
Hôtel de Ville,
nunmehrige Kommandentur.
Hier auch konnte ich meine Uhr reparieren lassen, welche auf dem
Transport entzwei ging. - Weniger angenehm war eine zahnärztliche
Behandlung. - Die Stadt machte einen recht freundlichen Eindruck, auch
war mit den Zivilisten ein zufriedenkommendes Auskommen. Eine Kirche,
reich mit allmöglichen Statuen, war der Wallfahrtsort der gleichgläubigen
-
S. 90
erst spät des Abends. Von der Kantine gabs eine Tafel Schokolade
und das Haupttreffen für alle Mann war Mittags ein Pudding
extra. 2x konnten wir die Feinfülligkeit ihrer Person bewundern, ja
beim 2ten Male, wurden wir durch Gesang geweckt. Die eine
Landsmännin von ihr und eine dritte Schwester, hatten sich leise in die
Baracke geschlichen, standen vorm Bett des Geburtstagskindes und
brachten ihm das Ständchen. Wie wohl das tut, kann wohl jeder
ermessen, vor allem den alten Kriegern, die schon Monate lang im
Graben gelegen hatten. Ebenso vorzüglich war die ärztliche
Behandlung. Chefarzt war ein Generalarzt, ein bekannter Chirurg, ich
glaube Hannoveraner. Auch die Verpflegung war 1a., es waren ja
meistens Kranke in der Baracke und so gabs, bessere Kost. Ich
z.B. bekam in den ersten Tagen nur Suppen mit Mehl, Gries, Flocken.
Später Kost III mit allen Zulagen Weissbrot, Bouillon, Braten, Reis,
Obst, Wein und Kakao - dazu natürlich die verordnete Medizin,
für mich Stopfmittel. - Die Insassen waren zusammen gewürfelt
aus allen Truppenteilen, und Gauen. Stubenältester war ein Artillerie
Wachtmeister mit einem Beinbruch. Er war bei Kriegsausbruch als
Kaufmann in Spanien und eilte, in einer abenteuerlichen Segelfahrt
mit 18 Deutschen von dort nach Sizilien, zur Fahne. Neben mit lag
ein bayrischer Korporal, der mir half in den ersten 8 Tagen, wo ich
ans Bett gebunden war, die Zeit zu vertreiben. Da wurden Karten
und Brettspiele gemacht und die Insassen erholten sich zusehends.
Als ich aufstehen durfte, beschaute ich mir das Lazarett, holte mir
Bücher, und andere Sachen. Auch sah ich hier die ersten Engländer
in der Nähe, einmal auch französische Fliegeroffiziere.
S. 91
Am 18.IX war ich soweit, dass ich zur Leichtkrankenabteilung 1 18. IX
entlassen wurde, vorher erhielt ich am 14. die erste Heimatpost,
über Umwege vom Regiment. Auch Stochs Vater schrieb mir, Dank, ich
hatte mein Versprechen eingelöst, und ihm den Heldentod seines Sohnes
angezeigt. -
In der Leichtkrankenabteilung, rue de Zola, Knabenschule, war es
natürlich nicht so blendend. Hier kämpfte man schon wieder mit
dem Ungeziefer. Ich traf Kameraden von meiner Division, einen 64er
und einen vom 4. G.R.R. auch einen vom aktiven 1. Garde Regt. z.F.
Allzuviel hatten wir nicht zu tun, und so las man wieder, oder
besah sich das Städtl, besuchte das Kino, und das Soldatenheim.
Foto 36:
Caudry Marktplatz
Hôtel de Ville,
nunmehrige Kommandentur.
Hier auch konnte ich meine Uhr reparieren lassen, welche auf dem
Transport entzwei ging. - Weniger angenehm war eine zahnärztliche
Behandlung. - Die Stadt machte einen recht freundlichen Eindruck, auch
war mit den Zivilisten ein zufriedenkommendes Auskommen. Eine Kirche,
reich mit allmöglichen Statuen, war der Wallfahrtsort der gleichgläubigen
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erst spät des Abends. Von der Kantine gabs eine Tafel Schokolade
und das Haupttreffen für alle Mann war Mittags ein
Puddingextra. 2x konnten wir die Feinfülligkeit ihrer Person bewundern, ja
beim 2ter Male, wurden wir durch Gesang geweckt. Die eine
Landsmännin von ihr und eine dritte Schwester, hatten sich leise in die
Baracke geschlichen, standen vorm Bett des Geburtstagskindes und
brachten ihm das Ständchen. Wie wohl das tut, kann wohl jeder
ermessen, vor allem den alten Kriegern, die schon Monate lang im
Graben gelegen hatten. Ebenso vorzüglich war die ärztliche
Behandlung. Chefarzt war ein Generalarzt, ein bekannter Chirurg, ich
glaube Hannoveraner. Auch die Verpflegung war 1. a., es waren ja
meistens Kranke in der Baracke und so gabs, bessere Kost. Ich
z.B. bekam in den ersten Tagen nur Suppen mit Mehl, Gries, Flocken.
Später Kost III mit allen Zulagen Weissbrot, Bouillon, Braten, Reis,
Obst, Wein und Kakao - dazu natürlich die verordnete Medizin,
für mich Stopfmittel. - Die Insassen waren zusammen gewürfelt
aus allen Truppenteilen, und Gauen. Stubenältester war ein Artillerie
Wachtmeister mit einem Beinbruch. Er war bei Kriegsausbruch als
Kaufmann in Spanien und eilte, in einer abenteuerlichen Segelfahrt
mit 18 Deutschen von dort nach Sizilien, zur Fahne. Neben mit lag
ein bayrischer Korporal, der mir half in den ersten 8 Tagen, wo ich
ans Bett gebunden war, die Zeit zu vertreiben. Da wurden Karten
und Brettspiele gemacht und die Insassen erholten sich zusehends.
Als ich aufstehen durfte, beschaute ich mit das Lazarett, holte mir
Bücher, und andere Sachen. Auch sah ich hier die ersten Engländer
in der Nähe, einmal auch französische Fliegeroffiziere.
S. 91
18. IX
Am 18.IX war ich soweit, dass ich zur Leichtkrankenabteilung 1
entlassen wurde, vorher erhielt ich am 14. die erste Heimatpost,
über Umwege vom Regiment. Auch Stochs Vater schrieb mir, Dank, ich
hatte mein Versprechen eingelöst, und ihm den Heldentod seines Sohnes
angezeigt. -
In der Leichtkrankenabteilung, rue de Zola, Knabenschule, war es
natürlich nicht so blendend. Hier kämpfte man schon wieder mit
dem Ungeziefer. Ich traf Kameraden von meiner Division, einen 64er
und einen vom 4. G.R.R. auch einen vom aktiven 1. Garde Regt. z.F.
Allzuviel hatten wir nicht zu tun, und so das man wieder, oder
besah sich das Städtl, besuchte das Kino, und das Soldatenheim.
Foto 36:
Caudry Marktplatz
Hôtel de Ville,
nunmehrige Kommandentar.
Hier auch konnte ich meine Uhr reparieren lassen, welche auf dem
Transport entzwei ging. - Weniger angenehm war eine zahnärztliche
Behandlung. - Die Stadt machte einen recht freundlichen Eindruck, auch
war mit den Zivilisten ein zufriedenkommendes Auskommen. Eine Kirche,
reich mit allmöglichen Statuen, war der Wallfahrtsort der gleichgläubigen
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S. 90
erst spät Abends. Von der Kantine gabs eine Tafel Schokolade
und das Haupttreffen für alle Mann war Mittags ein
Puddingextra. 2x konnten wir die Feinfülligkeit ihrer Person bewundern, ja
beim 2ter Male, wurden wir durch Gesang geweckt. Die eine
Landsmännin von ihr und eine dritte Schwester, hatten sich leise in die
Barake geschlichen, standen vorm Bett des Geburtstagskindes und
brachten ihm das Ständchen. Wie wohl das tut, kann wohl jeder
ermessen, vor allem den alten Kriegern, die schon Monate lang in
Graben gelegen hatten. Ebenso vorzüglich war die ärztliche
Behandlung. Ehefasst, war ein Generalant, ein bekannter Chirurg, ich
glaube Hannoveraner. Auch die Verpflegung war 1. a., es waren ja
meistens Kranke in der Barake und so gabs, lasiere Kost. Ich
z.b. bekam in dene rsten Tagen nur Suppen mit Mehl, Gries, Fladen.
Später Kost III mit allen Zulagen Weissbrot, Bouillion, Bratten, Reis,
Obst, Wein und Kakao - dazu natürlich die verodnete Medizin,
für mich Stopfmittel. - Die Insassen waren zusammen gewürfekt
aus allen Truppenteilen, und Grauen. Stubenältester war ein Artillerie
Wachtmeister mit einem Beinbruch. Er war bei Kriegsausbruch als
Kaufmann in Spanien und eilte, in einer abenteuerlichen Segelfahrt
mit 18 Deutschen von dort nach Sizilien, zur Fahne. Neben mit lag
ein bayrischer Korporal, der mir half in den ersten 8 Tagen, wo ich
ans Bett gebunden war, die Zeit zu vertreiben. Da wurden Karten
und Brettspiele gemacht und die Insassen erholten sich zunehmends.
Als ich aufstehen durfte, beschaute ich mit das Lazarett, holte uns
Bücher, und andere Sachen. Auch sah ich hier die ersten Engländer
in der Nähe, einmal auch französische Fliegeroffiziere.
S. 91
18. IX
Am 18.IX war ich soweit, dass ich zur Leichtkrankenabteilung 1
entlassen wurde, vorher erhielt ich am 14. die erste Heimatpost,
über Umwege vom Regiment. Auch Stochs Vater schrieb mit, Dank, ich
hatte mein Versprechen eingelöst, und ihm den Heldentod seines Sohnes
angezeigt. -
In der Leichtkrankenabteilung, rue de Zola, Knabenschule, war es
natürlich nicht so blendend. Hier kämpfte man schon wieder mit
dem Ungeziefer. Ich traf Kameraden von meiner Division, einen 64er
und einen vom 4. G.R.R. auch einen vom aktiven 1. Garde Regt. u. R.
Allzuviel hatten wir nicht zu tun, und so das man wieder, oder
besah sich das Städtl, besuchte das Kino, und das Soldatenheim.
Foto 36:
Baudry Marktplatz
Hôtel de Ville,
nunmehrige Kommandentar.
Hier auch konnte ich meine Uhr reparieren lassen, welche auf den
Transport entzwei ging. - Weniger angenehm war eine zahnärztliche
Behandlung. - Die Stadt machte einen recht freundlichen Eindruck, auch
war mit den Zivilisten ein zufriedenkommendes Auskommen. Eine Kirche,
reich mit allmöglichen Statuen, war der Wallfahrtsort der gleichgläubigen
-
S. 90
erst spät Abends. Von der Kantine gabs eine Tafel Schokolade
und das Haupttreffen für alle Mann war Mittags ein
Puddingextra. 2x konnten wir die Feinfülligkeit ihrer Person bewundern, ja
beim 2ter Male, wurden wir durch Gesang geweckt. Die eine
Landsmännin von ihr und eine dritte Schwester, hatten sich leise in die
Barake geschlichen, standen vorm Bett des Geburtstagskindes und
brachten ihm das Ständchen. Wie wohl das tut, kann wohl jeder
ermessen, vor allem den alten Kriegern, die schon Monate lang in
Graben gelegen hatten. Ebenso vorzüglich war die ärztliche
Behandlung. Ehefasst, war ein Generalant, ein bekannter Chirurg, ich
glaube Hannoveraner. Auch die Verpflegung war 1. a., es waren ja
meistens Kranke in der Barake und so gabs, lasiere Kost. Ich
z.b. bekam in dene rsten Tagen nur Suppen mit Mehl, Gries, Fladen.
Später Kost III mit allen Zulagen Weissbrot, Bouillion, Bratten, Reis,
Obst, Wein und Kakao - dazu natürlich die verodnete Medizin,
für mich Stopfmittel. - Die Insassen waren zusammen gewürfekt
aus allen Truppenteilen, und Grauen. Stubenältester war ein Artillerie
Wachtmeister mit einem Beinbruch. Er war bei Kriegsausbruch als
Kaufmann in Spanien und eilte, in einer abenteuerlichen Segelfahrt
mit 18 Deutschen von dort nach Sizilien, zur Fahne. Neben mit lag
ein bayrischer Korporal, der mir half in den ersten 8 Tagen, wo ich
ans Bett gebunden war, die Zeit zu vertreiben. Da wurden Karten
und Brettspiele gemacht und die Insassen erholten sich zunehmends.
Als ich aufstehen durfte, beschaute ich mit das Lazarett, holte uns
Bücher, und andere Sachen. Auch sah ich hier die ersten Engländer
in der Nähe, einmal auch französische Fliegeroffiziere.
S. 91
18. IX
Am 18.IX war ich soweit, dass ich zur Leichtkrankenabteilung 1
entlassen wurde, vorher erhielt ich am 14. die erste Heimatpost,
über Umwege vom Regiment. Auch Stochs Vater schrieb mit, Dank, ich
hatte mein Versprechen eingelöst, und ihm den Heldentod seines Sohnes
angezeigt. -
In der Leichtkrankenabteilung, rue de Zola, Knabenschule, war es
natürlich nicht so blendend. Hier kämpfte man schon wieder mit
dem Ungeziefer. Ich traf Kameraden von meiner Division, einen 64er
und einen vom 4. G.R.R. auch einen vom aktiven 1. Garde Reg. u. R.
Allzuviel hatten wir nicht zu tun, und so das man wieder, oder
besah sich das Städtl, besuchte das Kino, und das Soldatenheim.
Foto 36:
Baudry Marktplatz
Hôtel de Ville,
nunmehrige Kommandentar.
Hier auch konnte ich meine Uhr reparieren lassen, welche auf den
Transport entzwei ging. - Weniger angenehm war eine zahnärztliche
Behandlung. - Die Stadt machte einen recht freundlichen Eindruck, auch
war mit den Zivilisten ein zufriedenkommendes Auskommen. Eine Kirche,
reich mit allmöglichen Statuen, war der Wallfahrtsort der gleichgläubigen
-
S. 90
erst spät Abends. Von der Kantine gabs eine Tafel Schokolade
und das Haupttreffen für alle Mann war Mittags ein
Puddingextra. 2x konnten wir die Feinfülligkeit ihrer Person bewundern, ja
beim 2ter Male, wurden wir durch Gesang geweckt. Die eine
Landsmännin von ihr und eine dritte Schwester, hatten sich leise in die
Barake geschlichen, standen vorm Bett des Geburtstagskindes und
brachten ihm das Ständchen. Wie wohl das tut, kann wohl jeder
ermessen, vor allem den alten Kriegern, die schon Monate lang in
Graben gelegen hatten. Ebenso vorzüglich war die ärztliche
Behandlung. Ehefasst, war ein Generalant, ein bekannter Chirurg, ich
glaube Hannoveraner. Auch die Verpflegung war 1. a., es waren ja
meistens Kranke in der Barake und so gabs, lasiere Kost. Ich
z.b. bekam in dene rsten Tagen nur Suppen mit Mehl, Gries, Fladen.
Später Kost III mit allen Zulagen Weissbrot, Bouillion, Bratten, Reis,
Obst, Wein und Kakao - dazu natürlich die verodnete Medizin,
für mich Stopfmittel. - Die Insassen waren zusammen gewürfekt
aus allen Truppenteilen, und Grauen. Stubenältester war ein Artillerie
Wachtmeister mit einem Beinbruch. Er war bei Kriegsausbruch als
Kaufmann in Spanien und eilte, in einer abenteuerlichen Segelfahrt
mit 18 Deutschen von dort nach Sizilien, zur Fahne. Neben mit lag
ein bayrischer Korporal, der mir half in den ersten 8 Tagen, wo ich
ans Bett gebunden war, die Zeit zu vertreiben. Da wurden Karten
und Brettspiele gemacht und die Insassen erholten sich zunehmends.
Als ich aufstehen durfte, beschaute ich mit das Lazarett, holte uns
Bücher, und andere Sachen. Auch sah ich hier die ersten Engländer
in der Nähe, einmal auch französische Fliegeroffiziere.
S. 91
18. IX
Am 18.IX war ich soweit, dass ich zur Leichtkrankenabteilung 1
entlassen wurde, vorher erhielt ich am 14. die erste Heimatpost,
über Umwege vom Regiment. Auch Stochs Vater schrieb mit, Dank, ich
hatte mein Versprechen eingelöst, und ihm den Heldentod seines Sohnes
angezeigt. -
In der Leichtkrankenabteilung, rue de Zola, ..., war es
natürlich nicht so blendend. Hier kämpfte man schon wieder mit
dem Ungeziefer. Ich traf Kameraden von meiner Division, einen 64er
und einen vom 4. G.R.R. auch einen vom aktiven 1. Garde Reg. u. R.
Allzuviel hatten wir nicht zu tun, und so das man wieder, oder
besah sich das Städtl, besuchte das Kino, und das Soldatenheim.
Foto 36:
Baudry Marktplatz
Hôtel de Ville,
nunmehrige Kommandentar.
Hier auch konnte ich meine Uhr reparieren lassen, welche auf den
Transport entzwei ging. - Weniger angenehm war eine zahnärztliche
Behandlung. - Die Stadt machte einen recht freundlichen Eindruck, auch
war mit den Zivilisten ein zufriedenkommendes Auskommen. Eine Kirche,
reich mit allmöglichen Statuen, war der Wallfahrtsort der gleichgläubigen
-
S. 90
erst spät Abends. Von der Kantine gabs eine Tafel Schokolade
und das Haupttreffen für alle Mann war Mittags ein
Puddingextra. 2x konnten wir die Feinfülligkeit ihrer Person bewundern, ja
beim 2ter Male, wurden wir durch Gesang geweckt. Die eine
Landsmännin von ihr und eine dritte Schwester, hatten sich leise in die
Barake geschlichen, standen vorm Bett des Geburtstagskindes und
brachten ihm das Ständchen. Wie wohl das tut, kann wohl jeder
ermessen, vor allem den alten Kriegern, die schon Monate lang in
Graben gelegen hatten. Ebenso vorzüglich war die ärztliche
Behandlung. Ehefasst, war ein Generalant, ein bekannter Chirurg, ich
glaube Hannoveraner. Auch die Verpflegung war 1. a., es waren ja
meistens Kranke in der Barake und so gabs, lasiere Kost. Ich
z.b. bekam in dene rsten Tagen nur Suppen mit Mehl, Gries, Fladen.
Später Kost III mit allen Zulagen Weissbrot, Bouillion, Bratten, Reis,
Obst, Wein und Kakao - dazu natürlich die verodnete Medizin,
für mich Stopfmittel. - Die Insassen waren zusammen gewürfekt
aus allen Truppenteilen, und Grauen. Stubenältester war ein Artillerie
Wachtmeister mit einem Beinbruch. Er war bei Kriegsausbruch als
Kaufmann in Spanien und eilte, in einer abenteuerlichen Segelfahrt
mit 18 Deutschen von dort nach Sizilien, zur Fahne. Neben mit lag
ein bayrischer Korporal, der mir half in den ersten 8 Tagen, wo ich
ans Bett gebunden war, die Zeit zu vertreiben. Da wurden Karten
und Brettspiele gemacht und die Insassen erholten sich zunehmends.
Als ich aufstehen durfte, beschaute ich mit das Lazarett, holte uns
Bücher, und andere Sachen. Auch sah ich hier die ersten Engländer
in der Nähe, einmal auch französische Fliegeroffiziere.
S. 91
18. IX
Am 18.IX war ich soweit, dass ich zur Leichtkrankenabteilung 1
entlassen wurde, vorher erhielt ich am 14. die erste Heimatpost,
über Umwege vom Regiment. Auch Stochs Vater schrieb mit, Dank, ich
hatte mein Versprechen eingelöst, und ihm den Heldentod seines Sohnes
angezeigt. -
In der Leichtkrankenabteilung, rue de Zola, ..., war es
natürlich nicht so blendend. Hier kämpfte man schon wieder mit
dem Ungeziefer. Ich traf Kameraden von meiner Division, einen 64er
und einen vom 4. G.R.R. auch einen vom aktiven 1. Garde Reg. u. R.
Allzuviel hatten wir nichts zu tun, und so das man wieder, oder
besah sich das Städtl, besuchte das Kino, und das Soldatenheim.
Foto 36:
Baudry Marktplatz
Hôtel de Ville,
nunmehrige Kommandentar.
Hier auch konnte ich meine Uhr reparieren lassen, welche auf den
Transport entzwei ging. - Weniger angenehm war eine zahnärztliche
Behandlung. - Die Stadt machte einen recht freundlichen Eindruck, auch
war mit den Zivilisten ein zufriedenkommendes Auskommen. Eine Kirche,
reich mit allmöglichen Statuen, war der Wallfahrtsort der gleichgläubigen
-
S. 90
erst spät Abends. Von der Kantine gabs eine Tafel Schokolade
und das Haupttreffen für alle Mann war Mittags ein
Puddingextra. 2x konnten wir die Feinfülligkeit ihrer Person bewundern, ja
beim 2ter Male, wurden wir durch Gesang geweckt. Die eine
Landsmännin von ihr und eine dritte Schwester, hatten sich leise in die
Barake geschlichen, standen vorm Bett des Geburtstagskindes und
brachten ihm das Ständchen. Wie wohl das tut, kann wohl jeder
ermessen, vor allem den alten Kriegern, die schon Monate lang in
Graben gelegen hatten. Ebenso vorzüglich war die ärztliche
Behandlung. Ehefasst, war ein Generalant, ein bekannter Chirurg, ich
glaube Hannoveraner. Auch die Verpflegung war 1. a., es waren ja
meistens Kranke in der Barake und so gabs, lasiere Kost. Ich
z.b. bekam in dene rsten Tagen nur Suppen mit Mehl, Gries, Fladen.
Später Kost III mit allen Zulagen Weissbrot, Bouillion, Bratten, Reis,
Obst, Wein und Kakao - dazu natürlich die verodnete Medizin,
für mich Stopfmittel. - Die Insassen waren zusammen gewürfekt
aus allen Truppenteilen, und Grauen. Stubenältester war ein Artillerie
Wachtmeister mit einem Beinbruch. Er war bei Kriegsausbruch als
Kaufmann in Spanien und eilte, in einer abenteuerlichen Segelfahrt
mit 18 Deutschen von dort nach Sizilien, zur Fahne. Neben mit lag
ein bayrischer Korporal, der mir half in den ersten 8 Tagen, wo ich
ans Bett gebunden war, die Zeit zu vertreiben. Da wurden Karten
und Brettspiele gemacht und die Insassen erholten sich zunehmends.
Als ich aufstehen durfte, beschaute ich mit das Lazarett, holte uns
Bücher, und andere Sachen. Auch sah ich hier die ersten Engländer
in der Nähe, einmal auch französische Fliegeroffiziere.
S. 91
18. IX
Am 18.IX war ich soweit, dass ich zur Leichtkrankenabteilung 1
entlassen wurde, vorher erhielt ich am 14. die erste Heimatpost,
über Umwege vom Regiment. Auch Stochs Vater schrieb mit, Dank, ich
hatte mein Versprechen eingelöst, und ihm den Heldentod seines Sohnes
angezeigt. -
In der Leichtkrankenabteilung, rue de Zola, ..., war es
natürlich nicht so blendend. Hier kämpfte man schon wieder mit
dem Ungeziefer. Ich traf Kameraden von meiner Division, einen 64er
und einen vom 4. G.R.R. auch einen vom aktiven 1. Garde Reg. u. R.
Allhierweil hatten wir nichts zu tun, und so das man wieder, oder
besah sich das Städtl, besuchte das Kino, und das Soldatenheim.
Foto 36:
Baudry Marktplatz
Hôtel de Ville,
nunmehrige Kommandentar.
Hier auch konnte ich meine Uhr reparieren lassen, welche auf den
Transport entzwei ging. - Weniger angenehm war eine zahnärztliche
Behandlung. - Die Stadt machte einen recht freundlichen Eindruck, auch
war mit den Zivilisten ein zufriedenkommendes Auskommen. Eine Kirche,
reich mit allmöglichen Statuen, war der Wallfahrtsort der gleichgläubigen
-
S. 90
erst spät Abends. Von der Kantine gabs eine Tafel Schokolade
und das Haupttreffen für alle Mann war Mittags ein
Puddingextra. 2x konnten wir die Feinfülligkeit ihrer Person bewundern, ja
beim 2ter Male, wurden wir durch Gesang geweckt. Die eine
Landsmännin von ihr und eine dritte Schwester, hatten sich leise in die
Barake geschlichen, standen vorm Bett des Geburtstagskindes und
brachten ihm das Ständchen. Wie wohl das tut, kann wohl jeder
ermessen, vor allem den alten Kriegern, die schon Monate lang in
Graben gelegen hatten. Ebenso vorzüglich war die ärztliche
Behandlung. Ehefasst, war ein Generalant, ein bekannter Chirurg, ich
glaube Hannoveraner. Auch die Verpflegung war 1. a., es waren ja
meistens Kranke in der Barake und so gabs, lasiere Kost. Ich
z.b. bekam in dene rsten Tagen nur Suppen mit Mehl, Gries, Fladen.
Später Kost III mit allen Zulagen Weissbrot, Bouillion, Bratten, Reis,
Obst, Wein und Kakao - dazu natürlich die verodnete Medizin,
für mich Stopfmittel. - Die Insassen waren zusammen gewürfekt
aus allen Truppenteilen, und Grauen. Stubenältester war ein Artillerie
Wachtmeister mit einem Beinbruch. Er war bei Kriegsausbruch als
Kaufmann in Spanien und eilte, in einer abenteuerlichen Segelfahrt
mit 18 Deutschen von dort nach Sizilien, zur Fahne. Neben mit lag
ein bayrischer Korporal, der mir half in den ersten 8 Tagen, wo ich
ans Bett gebunden war, die Zeit zu vertreiben. Da wurden Karten
und Brettspiele gemacht und die Insassen erholten sich zunehmends.
Als ich aufstehen durfte, beschaute ich mit das Lazarett, holte uns
Bücher, und andere Sachen. Auch sah ich hier die ersten Engländer
in der Nähe, einmal auch französische Fliegeroffiziere.
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Baudry Marktplatz
Hôtel de Ville,
nunmehrige Kommandentar.
Hier auch konnte ich meine Uhr reparieren lassen, welche auf den
Transport entzwei ging. - Weniger angenehm war eine zahnärztliche
Behandlung. - Die Stadt machte einen recht freundlichen Eindruck, auch
war mit den Zivilisten ein zufriedenkommendes Auskommen. Eine Kirche,
reich mit allmöglichen Statuen, war der Wallfahrtsort der gleichgläubigen
-
S. 90
erst spät Abends. Von der Kantine gabs eine Tafel Schokolade
und das Haupttreffen für alle Mann war Mittags ein
Puddingextra. 2x konnten wir die Feinfülligkeit ihrer Person bewundern, ja
beim 2ter Male, wurden wir durch Gesang geweckt. Die eine
Landsmännin von ihr und eine dritte Schwester, hatten sich leise in die
Barake geschlichen, standen vorm Bett des Geburtstagskindes und
brachten ihm das Ständchen. Wie wohl das tut, kann wohl jeder
ermessen, vor allem den alten Kriegern, die schon Monate lang in
Graben gelegen hatten. Ebenso vorzüglich war die ärztliche
Behandlung. Ehefasst, war ein Generalant, ein bekannter Chirurg, ich
glaube Hannoveraner. Auch die Verpflegung war 1. a., es waren ja
meistens Kranke in der Barake und so gabs, lasiere Kost. Ich
z.b. bekam in dene rsten Tagen nur Suppen mit Mehl, Gries, Fladen.
Später Kost III mit allen Zulagen Weissbrot, Bouillion, Bratten, Reis,
Obst, Wein und Kakao - dazu natürlich die verodnete Medizin,
für mich Stopfmittel. - Die Insassen waren zusammen gewürfekt
aus allen Truppenteilen, und Grauen. Stubenältester war ein Artillerie
Wachtmeister mit einem Beinbruch. Er war bei Kriegsausbruch als
Kaufmann in Spanien und eilte, in einer abenteuerlichen Segelfahrt
mit 18 Deutschen von dort nach Sizilien, zur Fahne. Neben mit lag
ein bayrischer Korporal, der mir half in den ersten 8 Tagen, wo ich
ans Bett gebunden war, die Zeit zu vertreiben. Da wurden Karten
und Brettspiele gemacht und die Insassen erholten sich zunehmends.
Als ich aufstehen durfte, beschaute ich mit das Lazarett, holte uns
Bücher, und andere Sachen. Auch sah ich hier die ersten Engländer
in der Nähe, einmal auch französische Fliegeroffiziere.
S. 91
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S. 90
erst spät Abends. Von der Kantine gabs eine Tafel Schokolade
und das Haupttreffen für alle Mann war Mittags ein
Puddingextra. 2x konnten wir die Feinfülligkeit ihrer Person bewundern, ja
beim 2ter Male, wurden wir durch Gesang geweckt. Die eine
Landsmännin von ihr und eine dritte Schwester, hatten sich leise in die
Barake geschlichen, standen vorm Bett des Geburtstagskindes und
brachten ihm das Ständchen. Wie wohl das tut, kann wohl jeder
ermessen, vor allem den alten Kriegern, die schon Monate lang in
Graben gelegen hatten. Ebenso vorzüglich war die ärztliche
Behandlung. Ehefasst, war ein Generalant, ein bekannter Chirurg, ich
glaube Hannoveraner. Auch die Verpflegung war 1. a., es waren ja
meistens Kranke in der Barake und so gabs, lasiere Kost. Ich
z.b. bekam in dene rsten Tagen nur Suppen mit Mehl, Gries, Fladen.
Später Kost III mit allen Zulagen Weissbrot, Bouillion, Bratten, Reis,
Obst, Wein und Kakao - dazu natürlich die verodnete Medizin,
für mich Stopfmittel. - Die Insassen waren zusammen gewürfekt
aus allen Truppenteilen, und Grauen. Stubenältester war ein Artillerie
Wachtmeister mit
S. 91
-
S. 90
erst spät Abends. Von der Kantine gabs eine Tafel Schokolade
und das Haupttreffen für alle Mann war Mittags ein
Puddingextra. 2x konnten wir die Feinfülligkeit ihrer Person bewundern, ja
beim 2ter Male, wurden wir durch Gesang geweckt. Die eine
Landsmännin von ihr und eine dritte Schwester, hatten sich leise in die
Barake geschlichen, standen vorm Bett des Geburtstagskindes und
brachten ihm das Ständchen. Wie wohl das tut, kann wohl jeder
ermessen, vor allem den alten Kriegern, die schon Monate lang in
Graben gelegen hatten. Ebenso vorzüglich war die ärztliche
Behandlung. Ehefasst, war ein Generalant, ein bekannter Chirurg, ich
glaube Hannoveraner. Auch die Verpflegung war 1. a., es waren ja
meistens Kranke in der Barake und so gabs, lasiere Kost. Ich
z.b. bekam in dene rsten Tagen nur Suppen mit Mehl, Gries, Fladen.
Später Kost III mit allen Zulagen Weissbrot, Bouillion, Bratten, Reis,
Obst, Wein und Kakao.
S. 91
-
S. 90
erst spät Abends. Von der Kantine gabs eine Tafel Schokolade
und das Haupttreffen für alle Mann war Mittags ein
Puddingextra. 2x konnten wir die Feinfülligkeit ihrer Person bewundern, ja
beim 2ter Male, wurden wir durch Gesang geweckt. Die eine
Landsmännin von ihr und eine dritte Schwester, hatten sich leise in die
Barake geschlichen, standen vorm Bett des Geburtstagskindes und
brachten ihm das Ständchen. Wie wohl das tut, kann wohl jeder
ermessen, vor allem den alten Kriegern, die schon Monate lang in
Graben gelegen hatten. Ebenso vorzüglich war die ärztliche
Behandlung. Ehefasst, war ein Generalant, ein bekannter Chirurg, ich
glaube Hannoveraner. Auch die Verpflegung war 1. a., es waren ja
meistens Kranke in der Barake und so gabs, lasiere Kost. Ich
z.b. bekam in dene rsten Tagen nur Suppen mit Mehl, Gries, Fladen.
Später Kost III mit allen Zulagen Wiessbrot, Bouillion, Bratten, Reis,
Obst, Wein und Kakao.
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erst spät Abends. Von der Kantine gabs eine Tafel Schokolade
und das Haupttreffen für alle Mann war Mittags ein
Puddingextra. 2x konnten wir die Feinfülligkeit ihrer Person bewundern, ja
beim 2ter Male, wurden wir durch Gesang geweckt. Die eine
Landsmännin von ihr und eine dritte Schwester, hatten sich leise in die
Barake geschlichen, standen vorm Bett des Geburtstagskindes und
brachten ihm das Ständchen. Wie wohl das tut, kann wohl jeder
ermessen, vor allem den alten Kriegern, die schon Monate lang in
Graben gelegen hatten. Ebenso vorzüglich war die ärztliche
Behandlung. Ehefasst, war ein Generalant, in bekannter Chirurg ich
glaube Hannoveraner.
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erst spät Abends. Von der Kantine gabs eine Tafel Schokolade
und das Haupttreffen für alle Mann war Mittags ein
Puddingextra. 2x konnten wir die Feinfülligkeit ihrer Person bewundern, ja
beim 2ter Male, wurden wir durch Gesang geweckt. Die eine
Landsmännin von ihr und eine dritte Schwester, hatten sich leise in die
Barake geschlichen, standen vorm Bett des Geburtstagskindes und
brachten ihm das Ständchen. Wie wohl das tut, kann wohl jeder
ermessen, vor allem den alten Kriegern, die schon Monate lang in
Graben gelegen hatten. Ebenso vorzüglich war die ärztliche
Behandlung.
S. 91
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erst spät Abends. Von der Kantine gabs eine Tafel Schokolade
und das Haupttreffen für alle Mann war Mittags ein
Puddingextra. 2x konnten wir die Feinfülligkeit ihrer Person bewundern, ja
beim 2ter Male, wurden wir durch Gesang geweckt. Die eine
Landsmännin von ihr und eine dritte Schwester, hatten sich leise in die
Barake geschlichen, standen vonn Bett des Geburtstagskindes und
brachten ihm das Ständchen.
S. 91
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erst spät Abends. Von der Kantine gabs eine Tafel Schokolade
und das Haupttreffen für alle Mann war Mittags ein
Puddingextra. 2x konnten wir die
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Description
Save description- 50.11807443613904||3.4091305865081267||
Caudry, Rue Emile Zola, Knabenschule
- 51.14917321173399||14.993941222412104||||1
Görlitz
Location(s)
Story location Görlitz
Document location Caudry, Rue Emile Zola, Knabenschule
- ID
- 12796 / 168605
- Contributor
- Heike Knothe
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- Western Front
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- Artillery
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- Trench Life























































































































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