Karl Dinkela schreibt an seine Frau Hedwig, Februar 1915 - Mai 1916, item 47
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Jeden Abend muß ich zum Stabsveterinär zur
Befehlsausgabe, muß ich warten, so gehe ich in die
Küche. Dort hantiert der Bursche mit der Pfarresr
Köchin - nebenbei eine olle Schwarte - , u. dann
u wann treffe ich auch den Herrn Küster, mit
dem ich mir dann etwas erzähle.. Neulich zeigt
ich ihm Eure Bilder, er fand sie sehr schön u
freute sich sehr. Motte sieht der Mutter ähnlich,
Traute dem Vater, wie er feststellte, u in sei-
nem gebrochenen Deutsch las er deine Worte
auf Trautes Bild, was ihm sichtlich viel Spaß machte.
Ich erzählte ihm von meinem glücklichen Familien
leben, u der Herr wünschte mir baldige Heimkehr
u frohes Wiedersehen mit den Meinen. Als ich dann
zu Hause mir die Bilder abermals ansah u in Mottes
Augen schaute, musste ich weinen. Das sind
die lieben treuen Augen, die so schelmisch
dreinschauen können, das ist der Mund,
der sich zum Kuß so schön spitzt, das sind
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Save description- 49.5170116||4.504963399999951||||1
Amagne, Frankreich
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Story location Amagne, Frankreich
- ID
- 12667 / 178705
- Contributor
- Frieder Brandmeyer
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