Erinnerungen des Grenadiers Otto Reipert an den Weltkrieg, item 14
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..linke Seite. 23.
Jedoch im letzten Moment erkannten
sie uns, trotz des großen Lärms
an unserer Sprache und befreiten uns
aus der verzweifelten Lage. Wir sind
dadurch einem elenden Tode entgangen.
Wir verwandelten uns bald zu
einem Eisklumpen. Die Kälte, von
der Komp. weit weg, das Gewehr und
Patronen im unbrauchbaren Zustande,
keine Aussicht auf ein Feldlazerett [sic],
ja es war ja meilenweit nicht
ein Haus als Schutz zu finden, so
mußten wir uns einfach der Kälte
und der Zukunft überlassen. Aber
am nächsten Tage wurden wir durch
die 41. wieder zur Komp. gebracht,
die sich inzwischen 4 Klm. vor dem
Styr bei dem zerstörten Dorfe
Kolodzieje festgelegt hatte.
Hier kam es wieder zu furchtbar
heftigen Kämpfen in und um dem [sic]
Dorfe Charthorisk. Diese Kämpfe
hielten 2 Tage an, da mußten die
gewaltigen Massen der Russen
weichen und sich über den Styr
.rechte Seite.. 24.
zurück ziehen. Im Mannschaftsverhältnis
waren die Russen immer das
10-15 fache uns gegenüber. Wir stürmten
in Schwarmlinien, die Russen in
dichtenHaufen, bis 8 fache Linien hinter
einander, daher waren auch die
Verluste und die Zahl der Gefangenen
immer bei ihnen ganz enorm.
Die Russen lagen nun jenseits des
Flusses bei dem Dorfe Rafalowka.
An ein nochmaliges Zurückkommen
war infolge ihrer großen Verluste
nicht zu denken. Zwischen beiden Stellungen
lag der Styr und eine flache
Talmulde, welche größtenteils aus
sumpfigem Gelände bestand, und dadurch
immerhin für uns einen natürlichen
Schutz vor gegnerischen Angriffen
bildete.
Diese Kämpfe fanden statt vom 27. Okt.-
3. November 1915.
Unsere Division hatte durch diese Kämpfe
wiederum sehr große Verluste aufzuweisen.
Auch die nächsten Tage bekamen
wir noch sehr großes Artellerie-Feuer-
-
..linke Seite. 23.
Jedoch im letzten Moment erkannten
sie uns, trotz des großen Lärms
an unserer Sprache und befreiten uns
aus der verzweifelten Lage. Wir sind
dadurch einem elenden Tode entgangen.
Wir verwandelten uns bald zu
einem Eisklumpen. Die Kälte, von
der Komp. weit weg, das Gewehr und
Patronen im unbrauchbaren Zustande,
keine Aussicht auf ein Feldlazerett [sic],
ja es war ja meilenweit nicht
ein Haus als Schutz zu finden, so
mußten wir uns einfach der Kälte
und der Zukunft überlassen. Aber
am nächsten Tage wurden wir durch
die 41. wieder zur Komp. gebracht,
die sich inzwischen 4 Klm. vor dem
Styr bei dem zerstörten Dorfe
Kolodzieje festgelegt hatte.
Hier kam es wieder zu furchtbar
heftigen Kämpfen in und um dem [sic]
Dorfe Charthorisk. Diese Kämpfe
hielten 2 Tage an, da mußten die
gewaltigen Massen der Russen
weichen und sich über den Styr
.rechte Seite.. 24.
zurück ziehen. Im Mannschaftsverhältnis
waren die Russen immer das
10-15 fache uns gegenüber. Wir stürmten
in Schwarmlinien, die Russen in
dichtenHaufen, bis 8 fache Linien hinter
einander, daher waren auch die
Verluste und die Zahl der Gefangenen
immer bei ihnen ganz enorm.
Die Russen lagen nun jenseits des
Flusses bei dem Dorfe Rafalowka.
An ein nochmaliges Zurückkommen
war infolge ihrer großen Verluste
nicht zu denken. Zwischen beiden Stellungen
lag der Styr und eine flache
Talmulde, welche größtenteils aus
sumpfigem Gelände bestand, und da-
durch immerhin für uns einen natür-
lichen Schutz vor gegnerischen Angrif-
fen bildete.
Diese Kämpfe fanden statt vom 27. Okt.-
3. November 1915.
Unsere Division hatte durch diese Kämp-
fe wiederum sehr große Verluste aufzu-
weisen. Auch die nächsten Tage bekamen
wir noch sehr großes Artellerie-Feuer-
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..linke Seite. 23.
Jedoch im letzten Moment erkannten
sie uns, trotz des großen Lärms
an unserer Sprache und befreiten uns
aus der verzweifelten Lage. Wir sind
dadurch einem elenden Tode entgangen.
Wir verwandelten uns bald zu
einem Eisklumpen. Die Kälte, von
der Komp. weit weg, das Gewehr und
Patronen im unbrauchbaren Zustande,
keine Aussicht auf ein Feldlazerett [sic],
ja es war ja meilenweit nicht
ein Haus als Schutz zu finden, so
mußten wir uns einfach der Kälte
und der Zukunft überlassen. Aber
am nächsten Tage wurden wir durch
die 41. wieder zur Komp. gebracht,
die sich inzwischen 4 Klm. vor dem
Styr bei dem zerstörten Dorfe
Kolodzieje festgelegt hatte.
Hier kam es wieder zu furchtbar
heftigen Kämpfen in und um dem [sic]
Dorfe Charthorisk. Diese Kämpfe
hielten 2 Tage an, da mußten die
gewaltigen Massen der Russen
weichen und sich über den Styr
.rechte Seite.. 24.
zurück ziehen. Im Mannschaftsver-
hältnis waren die Russen immer das
10-15 fache uns gegenüber. Wir stürm-
ten in Schwarmlinien, die Russen in
dichtenHaufen, bis 8 fache Linien hin-
ter einander, daher waren auch die
Verluste und die Zahl der Gefangenen
immer bei ihnen ganz enorm.
Die Russen lagen nun jenseits des
Flusses bei dem Dorfe Rafalowka.
An ein nochmaliges Zurückkommen
war infolge ihrer großen Verluste
nicht zu denken. Zwischen beiden Stel-
lungen lag der Styr und eine flache
Talmulde, welche größtenteils aus
sumpfigem Gelände bestand, und da-
durch immerhin für uns einen natür-
lichen Schutz vor gegnerischen Angrif-
fen bildete.
Diese Kämpfe fanden statt vom 27. Okt.-
3. November 1915.
Unsere Division hatte durch diese Kämp-
fe wiederum sehr große Verluste aufzu-
weisen. Auch die nächsten Tage bekamen
wir noch sehr großes Artellerie-Feuer-
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..linke Seite. 23.
Jedoch im letzten Moment erkann-
ten sie und, trotz des großen Lärms
an unserer Sprache und befreiten uns
aus der verzweifelten Lage. Wir sind
dadurch einem elenden Tode entgan-
gen. Wir verwandelten uns bald zu
einem Eisklumpen. Die Kälte, von
der Komp. weit weg, das Gewehr und
Patronen im unbrauchbaren Zustan-
de, keine Aussicht auf ein Feldlaze-
rett, ja es war ja meilenweit nicht
ein Haus als Schutz zu finden, so
mußten wir uns einfach der Kälte
und der Zukunft überlassen. Aber
am nächsten Tage wurden wir durch
die 41. wieder zur Komp. gebracht,
die sich inzwischen 4 Klm. vor dem
Styr bei dem zerstörten Dorfe
Kolodzieje festgelegt hatte.
Hier kam es wieder zu furchtbar
heftigen Kämpfen in und um dem
Dorfe Charthorisk. Diese Kämpfe
hielten 2 Tage an, da mußten die
gewaltigen Massen der Russen
weichen und sich über den Styr
.rechte Seite.. 24.
zurück ziehen. Im Mannschaftsver-
hältnis waren die Russen immer das
10-15 fache uns gegenüber. Wir stürm-
ten in Schwarmlinien, die Russen in
dichtenHaufen, bis 8 fache Linien hin-
ter einander, daher waren auch die
Verluste und die Zahl der Gefangenen
immer bei ihnen ganz enorm.
Die Russen lagen nun jenseits des
Flusses bei dem Dorfe Rafalowka.
An ein nochmaliges Zurückkommen
war infolge ihrer großen Verluste
nicht zu denken. Zwischen beiden Stel-
lungen lag der Styr und eine flache
Talmulde, welche größtenteils aus
sumpfigem Gelände bestand, und da-
durch immerhin für uns einen natür-
lichen Schutz vor gegnerischen Angrif-
fen bildete.
Diese Kämpfe fanden statt vom 27. Okt.-
3. November 1915.
Unsere Division hatte durch diese Kämp-
fe wiederum sehr große Verluste aufzu-
weisen. Auch die nächsten Tage bekamen
wir noch sehr großes Artellerie-Feuer-
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..linke Seite. 23.
Jedoch im letzten Moment erkann-
ten sie und, trotz des großen Lärms
an unserer Sprache und befreiten uns
aus der verzweifelten Lage. Wir sind
dadurch einem elenden Tode entgan-
gen. Wir verwandelten uns bald zu
einem Eisklumpen. Die Kälte, von
der Komp. weit weg, das Gewehr und
Patronen im unbrauchbaren Zustan-
de, keine Aussicht auf ein Feldlaze-
rett, ja es war ja meilenweit nicht
ein Haus als Schutz zu finden, so
mußten wir uns einfach der Kälte
und der Zukunft überlassen. Aber
am nächsten Tage wurden wir durch
die 41. wieder zur Komp. gebracht,
die sich inzwischen 4 Klm. vor dem
Styr bei dem zerstörten Dorfe
Kolodzieje festgelegt hatte.
Hier kam es wieder zu furchtbar
heftigen Kämpfen in und um dem
Dorfe .Charkorist.. . Diese Kämpfe
hielten 2 Tage an, da mußten die
gewaltigen Massen der Russen
weichen und sich über den Styr
.rechte Seite.. 24.
zurück ziehen. Im Mannschaftsver-
hältnis waren die Russen immer das
10-15 fache uns gegenüber. Wir stürm-
ten in Schwarmlinien, die Russen in
dichtenHaufen, bis 8 fache Linien hin-
ter einander, daher waren auch die
Verluste und die Zahl der Gefangenen
immer bei ihnen ganz enorm.
Die Russen lagen nun jenseits des
Flusses bei dem Dorfe Rafalowka.
An ein nochmaliges Zurückkommen
war infolge ihrer großen Verluste
nicht zu denken. Zwischen beiden Stel-
lungen lag der Styr und eine flache
Talmulde, welche größtenteils aus
sumpfigem Gelände bestand, und da-
durch immerhin für uns einen natür-
lichen Schutz vor gegnerischen Angrif-
fen bildete.
Diese Kämpfe fanden statt vom 27. Okt.-
3. November 1915.
Unsere Division hatte durch diese Kämp-
fe wiederum sehr große Verluste aufzu-
weisen. Auch die nächsten Tage bekamen
wir noch sehr großes Artellerie-Feuer-
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..linke Seite. 23.
Jedoch im letzten Moment erkann-
ten sie und, trotz des großen Lärms
an unserer Sprache und befreiten uns
aus der verzweifelten Lage. Wir sind
dadurch einem elenden Tode entgan-
gen. Wir verwandelten uns bald zu
einem Eisklumpen. Die Kälte, von
der Komp. weit weg, das Gewehr und
Patronen im unbrauchbaren Zustan-
de, keine Aussicht auf ein Feldlaze-
rett, ja es war ja meilenweit nicht
ein Haus als Schutz zu finden, so
mußten wir uns einfach der Kälte
und der Zukunft überlassen. Aber
am nächsten Tage wurden wir durch
die 41. wieder zur Komp. gebracht,
die sich inzwischen 4 Klm. vor dem
Styr bei dem zerstörten Dorfe
Kolodzieje festgelegt hatte.
Hier kam es wieder zu furchtbar
heftigen Kämpfen in und um dem
Dorfe .Charkorist.. . Diese Kämpf
hielten 2 Tage an, da mußten die
gewaltigen Massen der Russen
weichen und sich über den Styr
.rechte Seite.. 24.
zurück ziehen. Im Mannschaftsver-
hältnis waren die Russen immer das
10-15 fache uns gegenüber. Wir stürm-
ten in Schwarmlinien, die Russen in
dichtenHaufen, bis 8 fache Linien hin-
ter einander, daher waren auch die
Verluste und die Zahl der Gefangenen
immer bei ihnen ganz enorm.
Die Russen lagen nun jenseits des
Flusses bei dem Dorfe Rafalowka.
An ein nochmaliges Zurückkommen
war infolge ihrer großen Verluste
nicht zu denken. Zwischen beiden Stel-
lungen lag der Styr und eine flache
Talmulde, welche größtenteils aus
sumpfigem Gelände bestand, und da-
durch immerhin für uns einen natür-
lichen Schutz vor gegnerischen Angrif-
fen bildete.
Diese Kämpfe fanden statt vom 27. Okt.-
3. November 1915.
Unsere Division hatte durch diese Kämp-
fe wiederum sehr große Verluste aufzu-
weisen. Auch die nächsten Tage bekoamen
wir noch sehr großes Artellerie-Feuer-
Description
Save description- 51.3080784||25.9991076||
Rafalowka
- 51.2261947||25.8712138||
Chortoryisk
- 49.21491409999999||5.43185189999997||||1
Erstürmung des Forts Douaumont am 20. Mai 1916
Location(s)
Story location Erstürmung des Forts Douaumont am 20. Mai 1916
Document location Rafalowka
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Additional document location Chortoryisk
- ID
- 12558 / 158664
- Contributor
- Günter Reipert
October 27, 1915 – November 3, 1915
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- Deutsch
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- Eastern Front
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- Artillery
- Remembrance
- Trench Life
































































































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