Heinrich Teut Eberhard berichtet von seinen Erlebnissen an der Westfront, item 5

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 Linke Seite: 2 Fotos von Grabstätten.   Inschriften schwer lesbar 



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1.

Feldpostbriefe

des

Kriegsfreiwilligen Heinrich Teut Eberhard aus Essen.


No. 1                                                                                 15. 11. 1914

Sonntag morgen bin ich auf der Reise nach Aachen. Gewaltige

Züge mit Kavallerie begegneten und, die nach Russland fuhren.

In Duisburg wurden 600 Mann Infantrie aus Wesel angehängt.

Es geht mit vorzüglich.


No. 2.                                        Lüttich-Brüssel, d. 15./11. 1914. abds

      Bei Herbstethal haben wir die belgische Grenze überschritten.

Gleich dahinter zertrümmerte Lokomotiven, ein Ende weiter

in den Fabrikdörfern einzele zerschossene Häuser, einige gesprengte

Eisenbahnbrüken, umgestürzte Eisenbahnwagen u. s. w.

Landschaftlich ist die gegend wunderbar. Man fährt immer durch

Tunnel in einem wunderschönen Tale. Aber die Dörfer, öde Fabriknester,

jetzt fast ganz verlassen. Wir sollten weiterfahren

nach Brüssel. Sonst geht es mir gut.


No. 3                                                                          16. 11. 1914

     Wir sind wieder umgeladen worden und fahren bis kurz vor

Lille. wir haben vom Zuge aus kurz vor Lens beobachtet, wie

ein Flieger mit Schrapnells beschossen wurde. Etwa 2000 m von

uns. Wir lagen dirt nicht weit hinter der Front, sind aber

zurückgefahren. Vor Lille beobachteten wir dasselbe Schauspiel.

Es geht mir gut, gut verpflegt.


No. 4                                                                           16. 11. 1914  Abends .

     Wir fahren über Löwen-Brüssel- Valenciennes, fahren

wahrscheinlich nach Arras. Löwen, soviel man in der Nacht sah,

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1.

Feldpostbriefe

des

Kriegsfreiwilligen Heinrich Teut Eberhard aus Essen.


No. 1                                                                                 15. 11. 1914

Sonntag morgen bin ich auf der Reise nach Aachen. Gewaltige

Züge mit Kavallerie begegneten und, die nach Russland fuhren.

In Duisburg wurden 600 Mann Infantrie aus Wesel angehängt.

Es geht mit vorzüglich.


No. 2.                                        Lüttich-Brüssel, d. 15./11. 1914. abds

      Bei Herbstethal haben wir die belgische Grenze überschritten.

Gleich dahinter zertrümmerte Lokomotiven, ein Ende weiter

in den Fabrikdörfern einzele zerschossene Häuser, einige gesprengte

Eisenbahnbrüken, umgestürzte Eisenbahnwagen u. s. w.

Landschaftlich ist die gegend wunderbar. Man fährt immer durch

Tunnel in einem wunderschönen Tale. Aber die Dörfer, öde Fabriknester,

jetzt fast ganz verlassen. Wir sollten weiterfahren

nach Brüssel. Sonst geht es mir gut.


No. 3                                                                          16. 11. 1914

     Wir sind wieder umgeladen worden und fahren bis kurz vor

Lille. wir haben vom Zuge aus kurz vor Lens beobachtet, wie

ein Flieger mit Schrapnells beschossen wurde. Etwa 2000 m von

uns. Wir lagen dirt nicht weit hinter der Front, sind aber

zurückgefahren. Vor Lille beobachteten wir dasselbe Schauspiel.

Es geht mir gut, gut verpflegt.


No. 4                                                                           16. 11. 1914  Abends .

     Wir fahren über Löwen-Brüssel- Valenciennes, fahren

wahrscheinlich nach Arras. Löwen, soviel man in der Nacht sah,


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  • August 15, 2017 23:37:40 Tina Emm

     Linke Seite: 2 Fotos von Grabstätten.   Inschriften schwer lesbar 



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    1.

    Feldpostbriefe

    des

    Kriegsfreiwilligen Heinrich Teut Eberhard aus Essen.


    No. 1                                                                                 15. 11. 1914

    Sonntag morgen bin ich auf der Reise nach Aachen. Gewaltige

    Züge mit Kavallerie begegneten und, die nach Russland fuhren.

    In Duisburg wurden 600 Mann Infantrie aus Wesel angehängt.

    Es geht mit vorzüglich.


    No. 2.                                        Lüttich-Brüssel, d. 15./11. 1914. abds

          Bei Herbstethal haben wir die belgische Grenze überschritten.

    Gleich dahinter zertrümmerte Lokomotiven, ein Ende weiter

    in den Fabrikdörfern einzele zerschossene Häuser, einige gesprengte

    Eisenbahnbrüken, umgestürzte Eisenbahnwagen u. s. w.

    Landschaftlich ist die gegend wunderbar. Man fährt immer durch

    Tunnel in einem wunderschönen Tale. Aber die Dörfer, öde Fabriknester,

    jetzt fast ganz verlassen. Wir sollten weiterfahren

    nach Brüssel. Sonst geht es mir gut.


    No. 3                                                                          16. 11. 1914

         Wir sind wieder umgeladen worden und fahren bis kurz vor

    Lille. wir haben vom Zuge aus kurz vor Lens beobachtet, wie

    ein Flieger mit Schrapnells beschossen wurde. Etwa 2000 m von

    uns. Wir lagen dirt nicht weit hinter der Front, sind aber

    zurückgefahren. Vor Lille beobachteten wir dasselbe Schauspiel.

    Es geht mir gut, gut verpflegt.


    No. 4                                                                           16. 11. 1914  Abends .

         Wir fahren über Löwen-Brüssel- Valenciennes, fahren

    wahrscheinlich nach Arras. Löwen, soviel man in der Nacht sah,


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  • 50.5953913||2.8254612000000634||

    Aubers, Frankreich

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  • Story location Aubers, Frankreich
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ID
10705 / 105146
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Beate Burckardt
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


November 15, 1914 – November 16, 1914
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